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Freiberger    -         Westernpferde von der Willhelmshöhe

 

                                  

  •                                     A. + R. Kriesche
  •                                     Freiberger v.d. Willhelmshöhe
  •                                     Dettighofen-Baltersweil/BRD - direkt an der Schweizergrenze
  •                             E-mail:   akriesche@web.de

Unsere Philosophie    

 

Wir möchten ein Pferd züchten, dass einerseits den Anforderungen des Westernsports genügt und hier in allen Disziplinen analog einer der Amerikanischen Westernrassen einsetzbar ist. Andererseits soll dieses Pferd trotzdem sehr einfach im Charakter sein und auch von weniger starken Reitern und Fahrern problemlos zu handhaben sein. Es soll ausserdem so vielseitig sein, dass es zusätzlich im Fahrsport, zum Wanderreiten und/oder für kleinere Distanzen  eingesetzt werden kann. Es soll gesund, genügsam und langlebig sein, über sehr gute Hufe verfügen und ausserdem frei von Allergien sein. 

Und, nicht zu vergessen, es soll ein schönes Pferd von angenehmer Grösse sein - eben ein typischer Freiberger..

"Wir" - und unser "Alter" - mit dem alles angefangen hat- und der heute sein Rentnerdasein geniesst...

               

 Fuego, Sommer 03

                 LT Classic Mai 05

Deshalb züchten wir Freiberger, eine bodenständige Schweizer Pferderasse, die Schweizer Antwort auf die Amerikanischen Westernrassen. 

Bemerkenswert ist dabei, dass bei allen  von uns eingesetzten Zuchttieren kein eingekreuztes  KALTBLUT im Pedigree zu finden ist. D.h., sowohl dieStuten als auch die Hengste gehen ausschliesslich auf Jura-Pferde und/oder massvoll eingesetzte Veredler-Hengste der Anglonormänner-  und Vollblutaraber-Rasse zurück. Wohl deshalb ähneln unsere Pferde optisch den amerikanischen Land- und Ranch-Rassen der ersten 60 Jahre des letzten Jahrhunderts, sind sie doch ursprünglich für  einen ähnlichen Gebrauchszweck gezüchtet worden. Mittlerweile weiss man ja aus anderen Bereichen der Tierzucht, gleicher Verwendungszweck bringt ähnliche Ergebnisse, auch bei unterschiedlicher Ausgangslage...

 

So wie das Freibergerpferd hier in der kleinen Schweiz waren die frühen amerikanischen Quarter- und Painthorses zweckgezüchtete,  vielseitige Arbeitspferde, die sich sowohl für die Farmarbeit auf dem Acker, als auch zum treiben der Rinder auf den Ranches  einsetzen, aber auch Sonntags zum Kirchgang vor die Kutsche spannen liessen. Und auch in ihnen findet man bis in die 50er/60er Jahre ein buntes Gemisch aus den verschiedensten Rassen und Typen. Erst  die Zucht der letzten 30 bis 40 Jahre hat diese Rassen – durch den recht beachtlichen Einsatz amerikanischer Vollblüter und die gleichzeitige Spezialisierung auf die verschiedenen Turnierdisziplinen – zu dem gemacht, was wir heute gemeinhin unter „Quarter- oder Painthorses“ kennen und verstehen, auch wenn bezeichnenderweise die berühmte „coolness“ - und hie und da auch die Gesundheit - durch den massiven Einsatz von Inzucht und Vollblut zeitweise etwas gelitten haben mag...

Aber, auch dass darf nicht unerwähnt bleiben, diese Spezialisierung und Veredelung hat mit dazu beigetragen, diesen Rassen einen unglaublichen Siegeszug rund um die Welt zu ermöglichen.  

 

Quarter-Horse-Hengst                  Jg. 1996                 

FREIBERGER-Hengst                   Jg. 1995

            

 

Quarterhorse-Hengst, Jg. 1995                              

Freiberger-Hengst,      Jg. 1992

     
Reining-Linie

 

Quarter-Horse-Hengst                      Jg. 1998             

Originaler FREIBERGER-HENGST    Jg.  1999 

             

 

 

Nach diesem kleinen „Ausflug“ in die Geschichte der Amerikanischen Westernrassen zum besseren Verständnis,  hoffen und wünschen wir im Gegensatz dazu, dass wir den Freiberger, so wie er heute ist, in seiner ganzen Vielfalt und Vielseitigkeit, erhalten können.

 

Von Zeit zu Zeit haben wir ein bis zwei Fohlen aus besten, im Sport leistungsgeprüften Stuten und von speziell für den Westernsport ausgewählten  Hengsten. Alle diese Hengste sind vom Verband gekört und leistungsgeprüft. 

Unsere Stuten werden im Offenstall gehalten und gehen barhuf, auch im Sport und am Wagen. Und unsere Fohlen wachsen im  gemischten Herdenverband im Offenstall auf.

 

 

Auf Anfang 2003 erwarten wir wieder zwei Fohlen. Wenn Sie sich dafür interessieren, senden Sie uns doch ein Mail, wir informieren Sie gerne weiter.

 

 

 

Willhelmshöhe, im Mai 2002

 

 

Die Fotos wurden uns von der IG Originale Freiberger, dem Landesgestüt in Avenches, (Archives Haras national Avenches) sowie von verschiednen Privatpersonen (Adressen werden auf Wunsch bekanntgegeben) zur Verfügung gestellt, sofern sie nicht von uns selber sind.  Für die Mithilfe und Unterstützung die uns dadurch gewährt wurde, möchten wir uns hiermit recht herzlich bedanken.
Zum Fotoverzeichnis / Literaturnachweis.

 

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