ARCHIV-BEITRAEGE

 

 

 

Neues von der Willhelmshöhe

Nachdem die Turniersaison 2004 der Willhelmshöhener Freibergerstuten mit einer Goldmedaille im Horsemanship und einem 9. Platz in der Reining am FM-Final durch unsere Anja sehr erfolgreich abgeschlossen werden konnte, fühlen sich die 2 und ihre Besitzerin zu neuem berufen..  

           

 

Also plant man nun gar eine neue Karriere im Trabrennsport? Natürlich nicht! Aber wieder einmal wird die Vielseitigkeit unserer Pferde unter Beweis gestellt, indem man die Stuten als Ausgleich zum Westernturnier- und Fahrsport kurzerhand vor den Trabersulky spannt und zum Vergnügen von Ross, Fahrer und Fotograf die Gegend unsicher macht -

  ebenfalls sachverständig begutachtet - und vielleicht auch kommentiert?! - vom offensichtlich kompetenten Seniorenteam Ringo und Wildfang vom V.I.P.-Logenplatz aus,

        

 

genau die richtige Entspannung vom Trainings- und Arbeitsalltag von Mensch und Tier.

Baltersweil, Oktober 2004

 

Und wieder ist ein Jahr vorbei - wir haben zusammen Gutes und weniger Gutes erlebt - vieles ist getan und ebenso vieles ist liegengeblieben..
Wir freuen uns auf das Neue Jahr und darauf, dasselbe nächstes Jahr im Dezember wieder sagen zu dürfen..
 
Wir wünschen  allen unseren Freunden, Bekannten und Verwandten in Nah und Fern eine wunderschöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!!!
 
Von Herzen
Anita und Roger  

 

 

Aktuelles aus der Freibergerszene im Jura

Leider scheint es, als dass die Freibergerzüchter - vornehmlich im Jura - die Zeichen der Zeit nicht interpretieren können oder wollen.

In der neuesten Ausgabe des Pferdemagazines PEGASUS  http://www.pegasus-pferdemagazin.com/  findet  wiederum ein breites Publikum zwei weitere Beiträge zum gleichen Thema. Da, wie es scheint, weder der Verband noch die beteiligten oder beschuldigten Züchter willens und in der Lage sind etwas an den angeprangerten Misständen zu ändern oder auch nur Stellung zu beziehen, wird man wohl nicht darumherumkommen, die nötigen Veränderungen über die Politik zu erzwingen, sprich entsprechende Gesetze und Vorschriften zur Pferdehaltung/Bezug von Subventionen zu erlassen. Zu diesem Thema - der eine oder andere geneigte Leser erinnert sich vielleicht noch an das Wehklagen der Bauern bei der Einführung der Mindest-Vorschriften zur Haltung von Rindern und Schweinen? Auch da ermöglichten erst die gesetzlichen Anpassungen ein Durchsetzen der Haltungsvorschriften. Und heute ist es selbstverständlich und niemand verliert mehr ein Wort darüber.. Wieviele Bauern damals wegen dieser Vorschriften wohl aufgeben mussten? Man hat nachher nichts mehr davon gehört. Wieviele Pferde-"Züchter" bei einer gesetzlichen Einführung der Haltungsvorschriften aufgeben müssen? Wir werden sehen.. Solange jedoch die jurassischen Züchter keine grösseren Sorgen haben, als das Pferdzüchter im Ausland den Freiberger qualitätvoller nachzüchten und - vor allem - aufziehen, beziehungsweise wie man das verhindern könnte, bleiben alle Bemühungen um vernüftige "Verbandseigene" Lösungen dieser Probleme wohl hinfällig. Schade, dass es auch hier nicht möglich ist, die Probleme eigenständig zu lösen und dass es auch hier nur mit Druck von aussen mittels Gesetzen und Vorschriften gehen wird..

Allerdings schneiden sich diese "Züchter" über kurz oder lang auch wieder ins eigene Fleisch, ein "Markenprodukt" im Sinne eines gut verkäuflichen, optimal aufgezogenen und professionell ausgebildeten, gekonnt präsentierten und vermarkteteten Freizeitpferdes, wird die grosse Masse der Freiberger unter diesen Umständen so schnell nicht werden. Das wiederum ist aber wieder durchaus im Sinne eines kleinen Häufchens engagierter und qualitätsbewusster Züchter vornehmlich aus der Deutschschweiz, die sich hier heimlich, still und leise  ein nicht zu unterschätzendes Kundenpotential im In- und Ausland heranziehen. Die sich bereits heute mit durchdachten Marktstrategien und hohem Qualitätslevel von der grossen Masse der Züchter abzuheben beginnen. Auch hier wird die Zukunft zeigen, welche Strategie sich durchsetzen werden.

Lesen Sie zu diesem Thema auch die Beiträge und Leserbriefe bei  http://www.heinzefoto.ch  oder schreiben Sie mir hier  Ihre Meinung,

Jestetten, Ende März 2004

 

...Und  es ist kein Ende abzusehen..

Muss man sich bald schämen das Wort "Freibergerzüchter" in den Mund zu nehmen? Oder gar als Solcher bezeichnet zu werden? Wenn man in den letzten Tagen das Geschehen um die Halter und Züchter von Freibergerpferden - vor allem solcher aus dem Jura - in den Medien verfolgt hat könnte man dies fast annehmen.

Noch ist der Schreck über die Bilder im "Kassensturz" - und den dazugehörenden schriftlichen Bericht des neuesten "Saldo"-Magazins - nicht verdaut, werden uns im Schweizerischen "Beobachter" (04/04) bereits die nächsten Freiberger-Haltungs-Highlights serviert. Der Schweizerische Beobachter  (Artikel:  Pferdestiftung Tierisches Elend/Text: Andrea Haefely Bild: Guy Perrenoud) nimmt dabei die "Stiftung Patenschaft für Schweizer Fohlen" unter die Lupe und deckt dabei einmal mehr einen Skandal in Sachen Freibergerpferdehaltung auf. Diese dubiose Stiftung und ihre Machenschaften sind ja schon länger bekannt - siehe hiezu auch die diversen Berichte unter http://www.pericles-pferdeschutz.ch/. Sehr viel schlimmer ist jedoch, dass so ein renommierter Freibergerzüchter, Hengsthalter, Hengstaufzüchter  ebenfalls im "Beobachter" unrühmlichst erwähnt ist, ich zitiere: "Bei Julien Chêne in Damvant fristen angekettet in engen Ständen, ohne Stroh auf dem verdreckten Steinboden und in völliger Finsternis Freibergerpferde ihr Dasein. Weitere Tiere stehen mit von Kot verklebtem Fell knöcheltief im nassen Mist."  Das ist schlichteweg Tierquälerei. Und solchen Tierquälern sollten meiner Meinung nach nicht nur jegliche Subventionen etc. per sofort gestrichen werden, hier müssen im Sinne des Tierschutzgesetzes die Ställe so schnell als möglich geschlossen und die Tiere entfernt  werden, ganz ohne Ansehen der Personen, nicht mehr und nicht weniger.

Was mich ganz persönlich an diesem Bericht irritiert ist, dass bei so einem grossen und bekannten Mann in der Freiberger-Szene niemand aus dem Verband diese gravierenden Misstände bemerkt hat? Haben will? Es würde mich wirklich sehr interessieren, wie Herr Chêne den Fragebogen betreffend der Pferdehaltung ausgefüllt hat..

Ach ja, sie haben den Beobachter nicht und können den Artikel nicht lesen? In der Grossauflage der Pferdewoche finden Sie einen Leserbrief von Frau Esther Ryf unter dem Titel "Knöcheltief im Mist" zu diesem Thema. Sie nennt die Dinge - und den angeprangerten "Züchter" - ebenso beim Namen wie der Schweizer Beobachter. Wann endlich nennt der Schweizerische Freibergerzuchtverband die Dinge beim Namen?

 

Die Schweizer Freiberger-Zucht ein weiteres mal im Kreuzfeuer der Kritik!

 

 

Nach Diskussionen um Fohlenfünfspänner und subventionierter Schlachtfohlenproduktion - und trotz verschiedener Beschwichtigungs- und Beschönigungsversuchen des Schweizerischen Freibergerzuchtverbandes (ZITAT aus einem Leserbrief von SFZV-Vorstandsmitglied Brägger im “Freiberger” aus dem Jahre 2003: "..die vom STS gejagte bäuerliche Pferdehaltung" ) kommt die Szene rund um das Freibergerpferd nicht zur Ruhe. Verschiedene Studien und Dissertationen belegen längstens eindeutig die Schädlichkeit der Ständerhaltung des Bewegungstieres “Pferd”. Während im angrenzenden Ausland die Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen gezogen werden und die Ständerhaltung sukzessive verboten wird, klammert sich die Schweiz unter dem Vorwand der “Traditionen” an diese denkbar schlechte Pferdehaltung und lässt sich diese vom Steuerzahler auch noch teuer bezahlen.

 

Im Schweizer Fernsehen berichtet der “Kassensturz”  am 24.2.2004 mit eindrucksvollen Bildern sinngemäss unter dem Titel:

 

Subventionen für schlecht gehaltene Pferde:

Bauern, die Pferde züchten, erhalten vom Staat Subventionen. Doch anders als bei den   Kühen ist der Geldfluss nicht an eine artgerechte Haltung gebunden und erfolgt nach dem “Giesskannenprinzip”. Der Bund verspricht Besserung.

 

Für die landwirtschaftliche Pferdezucht lässt der Bund jährlich insgesamt 30 Millionen Franken springen. Freiberger Pferde als die einzige, ursprüngliche Schweizer Pferderasse werden besonders gefördert: Bis zu 400 Franken erhält ein Landwirt pro Stute mit Fohlen pro Jahr. Und nach 6 Monaten kann das Fohlen erst noch zum garantierten - ebenfalls subventionierten -  fast doppelt so hohen Schlachtpreis an die Metzger verkauft werden, wo denn auch fast  ¾der pro Jahr produzierten Freibergerfohlen schlussendlich landen. Dies alles erfolgt mit Wissen des Freibergerzuchtverbandes, der es leider bis jetzt nicht für nötig hält, den Subventionsregen an irgendwelche Auflagen - wie etwa bei der Rinderhaltung - zu binden.
Der Kassensturz hat laut Fernsehbericht in der französischen und der deutschen Schweiz unangemeldet Bauernhöfe aufgesucht und nachgeschaut, wie die Freiberger Pferde gehalten werden. Dem Bericht zufolge waren in vier von fünf Bauernhöfen die Pferde in den Ställen in Ständern angebunden.

Der Chef der Abteilung Tierzucht vom Bundesamt für Landwirtschaft, Rudolf Michlig, weiss ebenfalls, dass es mit der subventionierten Pferdehaltung in der Schweiz nicht zum besten steht. Er bedauert, dass die Tiere so schlecht gehalten werden und versichert, dass der Bund  etwas dagegen unternehmen werde, damit die Beiträge zukünftig nur an Pferdehalter gehen, die ihre Tiere tiergerecht halten. Doch wie diese feststellen?
Direkte Kontrollen auf den Höfen gibt es bislang keine, der Freibergerzuchtverband beschränkt sich darauf, seine Mitglieder per Fragebogen zu der Haltung der Pferde zu befragen. Nachkontrollen werden nicht durchgeführt -
  "dazu fehlen uns die Mittel. Wir haben 10'000 Pferde", beteuert Henri Spychiger, Präsident des Freibergerzuchtverbands und vertraut auf die Ehrlichkeit Bauern - mit dem eben festgestellten Resultat!  Solche Reportagen und Berichte schaden dem Image des Freibergerpferdes und seiner Züchter im In- und Ausland nachhaltig und es stellt sich die Frage, wie lange sich der Verband solches noch leisten kann.

Nun ist der Ball bei den Parlamentariern und man darf gespannt sein. Die Botschaft zum revidierten Tierschutzgesetz sieht vor, auch Vorschriften für die Haltung von Pferden, Ponys, Eseln, Maultieren und Mauleseln zu erlassen. Wie weit diese Vorschriften gehen sollen, liegt in den Händen der Politiker - und anderer engagierter Bürger und Steuerzahler, die ein Recht darauf haben, zu wissen was zukünftig mit ihren Steuergeldern

passiert.

Verbot der Stand- oder Anbindehaltung von Pferden in Baden-Württemberg

 

Pressemitteilung 341/2003 vom 16. Dezember 2003

Der Landesbeirat für Tierschutz hat in seiner letzten Sitzung begrüsst, dass das Verbot der Ständerhaltung von Pferden in Baden-Württemberg umgesetzt wird. Dies teilte das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum am Dienstag (16. Dezember) mit. Noch bestehende Ständerhaltungen müssen bis zum 1. Oktober 2005 auf tiergerechtere Haltungssysteme umgestellt werden. Das Ministerium hat die nachgeordneten Behörden hierauf hingewiesen und gebeten, die Tierhalter darüber zu informieren und erforderlichenfalls zu beraten.

Eine dauerhafte Ständerhaltung von Pferden ist nicht mehr zulässig, da Pferde als bewegungsaktive Tiere täglich eine mehrstündige Bewegungsmöglichkeit ausserhalb einer Anbindehaltung haben müssen. Es wurde nochmals betont, dass Förderungen von Tierhaltungen seitens des Landes grundsätzlich nur dann erfolgen, wenn u.a. auch die tierschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden.

 

 

Kommentar zur Studie über die Entwicklung der Pferdehaltung in der Schweiz, sowie Stellungnahme zum Beitrag von Luc Jallon, "Der Freiberger" v. Januar 2004.

Im November Heft Nr. 23 berichtet "Der Freiberger" über die Resultate der neuesten Studien betreffend der Pferdehaltung in der Schweiz, kommentiert im Hinblick auf die Haltung der Freiberger von Geschäftsführer SFZV  Luc Jallon im Heft 1 vom Januar 2004. Herr Jallon lobt dabei ausdrücklich die sich stark verbesserte Pferdehaltung v.a. bei den Freibergerzüchtern. Dies ist meiner Meinung nach doch eine sehr einseitige Auslegung der Studien und bedarf einer Differenzierung.

 

Verschiedentlich haben wir in den letzten Jahren mit eigenen Augen die Haltung von Freibergern vor allem in bäuerlicher Hand in diversen Regionen der Schweiz gesehen, darauf hingewiesen und kritisiert. Hengste, Stuten mit Fohlen bei Fuss, 1 ½ und 2 ½-jährige Jungpferde - diese mindestens Wintersüber - haben wir in z.T. schlimmer (in mit "Plampern" unzureichend unterteilten "Kuhständen" oder Kleinstboxen untergebracht) Haltung gesehen und waren und sind leider bei gewissen Pferdehaltern nach wie vor anzutreffen.

Wer die vorliegende Studie genau durchliest kann leicht feststellen, dass die Pferdehalter jeweils mittels Fragebogen aufgefordert wurden, Stellung zu der von ihnen praktizierten Haltung zu nehmen. Mit einer Rücklaufquote  von 35 %  (Bachmann & Stauffacher) – bei der IONITA-Studie konnte die Rücklaufquote nicht exakt bestimmt werden, geht aber von etwa 1/3 Rücklauf aus - wurden  622 Betriebe erfasst, wovon gerade mal 20 % Freibergerpferdehalter (B& S) vertreten waren. Die beiden Studien kommen z.T. doch zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. Beiden Studien gemeinsam ist jedoch der grosse Anteil von alleingehaltenen Pferden 83.5 % sind es bei B&S, 74.6 % bei IONITA.  Wie bereits gesagt finden sich grosse Unterschiede bei der  Auswertung betreffend der Ständerhaltung von Freibergern (49.9% B&S) und lediglich noch 17 % bei IONITA. Beiden Studien gemeinsam ist aber die Schlussfolgerung, dass es immer noch tierschutzrelevante Probleme in der Schweizerischen Pferdehaltung,  ZITAT: "Trotz stark veränderter und v.a. nur noch sehr geringer Nutzung werden Pferde in der Schweiz weiterhin mehrheitlich traditionell(!!) gehalten (Einzelbox, Anbindehaltung), was zu tiergesundheitlichen Problemen und stark beeinträchtigtem Wohlbefinden führen kann..". Bei B&S wird ausserdem noch explizit auf das mangelnde Fachwissen ZITAT: ."..IONITA et al fanden diverse sozio-oekonomische oder geographische Einflüsse auf die Qualität der Pferdehaltung. Sowohl in ihrer Arbeit als auch in derjenigen von B&S wird aber vor allem auf einen grossen Mangel an Fachwissen unter den Pferdehaltern hingewiesen.."

Man mag nun die Studie(n) nach verschiedenen Gesichtspunkten auslegen, Tatsache ist, dass bei einem Rücklauf von lediglich etwa 1/3 aller Fragebogen keineswegs ein repräsentativer Überblick über die TATSAECHLICHE Pferdehaltung in der Schweiz gewonnen werden kann. Es ist zudem davon auszugehen, dass die Fragebögen "beschönigend", oder halt eben gar nicht ausgefüllt/retourniert  worden sind, wie 75 % aller angefragten Besitzer/Halter das ja auch gemacht haben. Ausserdem  dürften Diejenigen, die den Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt haben wohl eher zu den interessierten/engagierten Pferdehaltern zählen, der Wert einer solchen Befragung - unüberprüft - also zumindest im Hinblick auf "Repräsentativ" in Frage gestellt werden. Von einer wirklichen Verbesserung vor allem bei den Freibergern kann somit überhaupt nicht gesprochen, im besten Fall darf von "leichten Tendenzen"  ausgegangen werden.

 

Es ist immer noch nicht einzusehen, weshalb Freibergerzüchter staatlich subventioniert werden, ohne dafür eine Gegenleistung bezüglich Haltung erbringen zu müssen. Jeder Steuerzahler als potentieller Abnehmer von Freiberger Pferden, sollte daran interessiert sein, dass nur Züchter berücksichtigt werden, die den Pferden eine artgerechte Haltung bieten.

 

Weitere Infos finden Sie  hier:  http://www.fischernetworks.com/caballus/story.htm  und hier http://www.swr.de/im-gruenen-rp/archiv/2003/04/01/beitrag2.html Deutschland ist  der Schweiz in dieser Hinsicht also bereits voraus, in etlichen Bundesländern ist die Ständerhaltung bereits verboten, in anderen wird z.Zt. ernsthaft über ein solches Verbot (z.B. Baden-Württemberg) diskutiert.

11. Februar 2004-02-11

 

 

FM-Western gründet eigenständigen Verein!

Am 6. Februar hat FM-Westen Nägel mit Köpfen gemacht.

Die Initiantinnen Uschi Jau und Bätzi Grossenbacher haben den eigenständigen Verein FM-Western gegründet. Ziel und Zweck dieses Vereines ist das Freibergerpferd im Allgemeinen und das Westernfreizeit- und Sportreiten im Besonderen zu fördern.

Alles Weitere finden Sie unter:   http://www.fm-western.ch   

 

Nachtrag zu der Pferdeäpfel-Aktion von Rheineck

Es scheint, dass die Seite von Fritz Heinze über alle wichtigen Vorgänge in der Pferdewelt (Deutsch-)Schweizweit bereits so wichtig geworden ist, dass dieselbe auch im Ausland anscheinend rege gelesen wird..

Der interessierte Leser wird sich noch an die diversen Leserbriefe zum Thema  Pferdeäpfel erinnern - fast hätte  es ja ein Sujet der bald beginnenden Fasnachtszeit sein können - wäre es nicht gerade in die Weihnachtszeit gefallen. Zu  ganz neuen Ehren und internationaler Berühmtheit kommt jetzt der Gemeindepräsident von Rheineck, Hans Pfäffli, durch die allseits bekannte und weit herum - auch in der Schweiz - gelesene, deutsche Pferdezeitschrift CAVALLO. Auf der letzten Seite vergibt die allerneueste Ausgabe von CAVALLO Herrn Pfäffli für den jetzt sogar im grossen Kanton bekannt gemachten Artikel 26 der neuen Polizeiverordnung - völlig zu Recht meiner Meinung nach -  die Mistgabel des Monats. Ich möchte es an dieser Stelle nicht unterlassen, dem so Geehrten zu seinem "Geschenk" ebenfalls recht herzlich zu gratulieren, er hat es sich wirklich mehr als verdient.  Bevor dieser unselige Artikel wieder abgeschafft wird wünsche ich Herrn Pfäffli nur, es möge niemals zu Unfällen mit Verletzten oder gar Toten aufgrund seiner Verordnung kommen!

Auf solche Werbung auch im Ausland dürfen wir doch wirklich stolz sein.. Es bleibt doch zu hoffen, dass der CAVALLO-Berichterstatter sich mit seiner Vermutung, dass eine bereits ergangene Verordnung sich (fast) nicht wieder rückgängig machen lässt, auf deutsche Verhältnisse bezieht und es hier in der Schweiz möglich sein wird, dass dieser unglückliche Paragraph schnellstmöglich wieder verschwindet. Und wir die ganze Geschichte anschliessend wirklich als verfrühten Fasnachtswitz ad acta legen können.

Alle weiteren Infos zu dieser Posse finden Sie unter:

http://www.cavallo.de    und    http://www.heinzefoto.ch 

 

Sélection des étalons/Hengstselektion vom 7.1.2004 in Glovelier

Immer ein Ereignis der besonderen Art steht den Züchtern und Freunden des Freibergerpferdes in der ersten Hälfte des Januar jedes neuen Jahres anlässlich der Selektion der Junghengste in Glovelier ins Haus. Besonders natürlich Aufzüchter und Besitzer entsprechender Junghengste, die ihre Zöglinge mit grossen Hoffnungen fast 3 Jahre lang aufgezogen haben und heute, blitzblank geputzt, des Morgens früh ab 8 Uhr zur Beurteilung durch die Experten bereit halten. Dieses mal war sogar das Wetter überaus besucherfreundlich schön, relativ windstill und sogar - im Gegensatz zu früheren Anlässen - mit einigermassen annehmbarer Temperatur.

Die Selektion der Junghengste dürfte das wichtigste Ereignis des Zuchtjahres sein, werden hier doch jedes Jahr aufs neue die Weichen der Zuchtrichtung gestellt. Hier wird festgelegt, welche Linien die Zucht in Zukunft prägen und welche eliminiert werden sollen. In Anbetracht der neuesten Dissertation von TA Dr. Werner Pfister, Maisprach, die die genetische Einzigartigkeit der Freibergerrasse nachweist und die es unter allen Umständen zu erhalten gilt, eine für die Zukunft äusserst wichtige Angelegenheit.

Die Verteilung der Besitzer der Kandidaten war allerdings wieder wie gewohnt. Von 63 aufgeführten Tieren waren gerade mal 12 aus der Deutschschweiz und kein einziges Tier aus der Italienischen Schweiz vor Ort. Dies ergibt eine Prozentuale Verteilung von (80.95 % zu 19.05 zu 0 %) zu Gunsten der Westschweiz.

Wiederum traten altbekannte Hengstaufzüchter wie erwartet mit den grössten Lots von Junghengsten an, grossenteils mit Linienverbindungen, die schon seit Jahren zwar sehr erfolgreich (..und damit erfolgversprechend) aber schon fast bis zum Gehtnichtmehr - sowohl von Vater- als auch von der Mutterseite her ausgereizt worden sind (Hendrix/Havane/Lorrain/Elysee/Estafette/Noé/Malaisie-Q-Verbindungen). Alleine 10 Söhne von Hendrix und Havane und12 Noé-Abkömmlinge, die - wenn wundert es - fast allesamt aus dem Jura stammen, wurden den Experten und dem interessierten Fachpublikum präsentiert. Hengste aus den sehr seltenen - und im Rahmen der Erhaltung des Genpotentials vom Zuchtverband vollmundig mit einem speziellen Zuchtprogramm als förderungswürdig deklarierten Basis-C-, V-, D2- und R-Linien - stammten zur Hälfte (Rambo/Ravel-Enjoleur, Rastignac/Ravel-Halliday und Kilian/Veinard-Calgary) aus dem Jura und aus der Deutschschweiz (Crocus/Clemenceau-Eclair, Vegas/Vaucluse-Ramon, Diego/Don Flamingo-Roucki)

und waren alle bis auf den aus dem Jura stammenden Ravel-Sohn Rastignac wie erwartet chancenlos. Vor allem bei dem sich sehr harmonisch präsentierenden Don Flamingo-Sohn Diego - mit sehr gutem, ruhigen Charakter und perfekt gehändelt vorgestellt, verwunderte das Argument von "zuwenig Hengstausdruck" denn doch ein wenig. Wohl ebenfalls auf einem absteigenden Ast befindet sich

dietemperamentvolle Q-Linie, ansprechende Tiere, aber eben weniger "Anfängergeeignet", die letztes Jahr wohl nur auf Druck der Westernszene nach einer längeren Durststrecke gleich zwei Anwärter (Quat-sous und Quésac) platzieren konnte.

Ebenfalls chancenlos blieben wie erwartet und angekündigt Pferde mit viel Farbe wie der z.B. sich sehr gut präsentierende Cabernet-Sohn Cachou oder der feine Braunschimmel L'Epi d'or du Coinat.

 Die kleine Bemerkung dazu sei mir hier erlaubt - ich persönlich finde dies sehr schade, da der Freiberger immer schon farbige Pferde hervorbrachte und diese heutzutags gerade im Freizeitbereich - dem Hauptabsatzgebiet nach dem Fleisch notabene und in Zeiten, wo die Armee auch keine "Einheitsbraunen Pferde" mehr kauft - sehr gesucht sind. Aber auch hier nimmt die ZUKO ihren Züchtern die Entscheidung bzw. die eigene Meinung dazu ab. Andererseits, dem Fohlensteak - nach wie vor der Hauptzweck von - der jährlichen Freiberger-Fohlenproduktion dürfte die Farbe seiner Eltern wohl genauso egal sein wie dem Feinschmecker beim essen desselben?!?

Die Dominanz der H-Linie, sprich hier vor allem Hendrix und Havane, N und L blieb auch in diesem Jahr ungebrochen, was nicht weiter verwunderlich ist wenn man die Herkunft der ausgewählten Junghengste betrachtet. Interessanter sieht ein Ueberblick über die vergangenen 3 Jahre aus. Von den im Moment total von 2002-2004 insgesamt 40 ausgewählten Hengsten - wovon diejenigen von 2004 - natürlich noch nicht definitiv gekört sind und das Bild für das 2004 noch etwas verschieben wird, dominiert in der Vaterlinie mit Total 40 % die H-Linie (wovon wieder etwa 35 % alleine auf Hendrix-Havane fallen dürften) gefolgt von der Noé-Linie mit 22.5 und der Alsacien-Linie mit 15.0%. Etwas abgeschlagen folgen mit 5 % E und C-Linie. Bei der Mutter-Vater-Linien-Auswertung ist das Ergebnis noch interessanter. Hier dominiert mit einem Anteil von 27.5 % die C-Linie vor der E-Linie mit 25 % und der A-Linie mit 20 %, dicht gefolgt von der H-Linie mit 17.5 %, noch vor der V-Linie mit einem 10 % Anteil. Nicht viel anders zeigt sich die Auswertung der Mutter-Mutter-Vater-Linie. Auch hier dominieren wiederum dieselben Linien (C 27.5, E H je 17.5, A 12.5, sowie abgeschlagen D1 Drapeau mit 10-, U V mit je 5 % Anteil). Praktisch nicht mehr zu finden sind in den V und MV-Linien von 2002-2004 die D1 und D2, N1 und die alte R-Linie. Noch drastischer dürfte das Bild eines "verarmenden Genpools" werden, würde man die jedes Jahr ausscheidenden Hengste ihren Linien gemäss in den Auswertungen berücksichtigen.

Es ist davon auszugehen, dass die letzten wenigen Hengste mit diesen Abstammungen trotz anderslautender Aussagen der verantwortlichen ZUKO mit Willen und Wissen eliminiert werden sollen.

Das heisst im Klartext nichts anderes als dass das Freibergerpferd mit Unterstützung und dem Segen der ZUKO ganz nach dem persönlichen Geschmack einiger weniger Züchter/Hengstaufzüchter entwickelt werden soll. Sein Genpool dürfte mit jedem weiteren Jahr massiv enger werden und sein Inzuchtpotential inklusive aller möglichen Inzuchtschäden wie Hautanomalien etc., die Neigung z.B. zu Warzen, Sarkoide, Sommerekzem etc. - in einigen der bevorzugten Linien bereits vorhanden - weiter zunehmen.

Das "Traum"-Ziel vieler Freibergerzüchter und Freunde auf diese Weise ein einheitliches, "universell? zu gebrauchendes Nutz- und Freizeitpferd zu erhalten, (geeignet für Alle und Alles, angefangen vom Fohlenfilet bis - siehe Zitat aus einem Leserbrief von Susanne Stahl vom 8.1.2004: "Mami kann mit dem Familienpferd dressürlen, Sohn kann mit ihm springen, Tochter geht mit ihm an Ghymkanas, Papi reitet mit ihm und einigen Kollegen ins Gelände, am Wochenende wird der Freiberger für den Familienausflug eingespannt und wenn der bäuerliche Nachbar seinen Wald durchforstet, leiht er diesen Freiberger zum Holzrücken aus. Die Nachbarin hingegen feiert mit der Vollschwester dieses Freibergers Erfolge im Trail, währenddem ihr Mann sich mit demselben Pferd dem Distanzreiten verschworen hat." ist, wenn wir ehrlich sind, illusorisch und mit einer einzigen Rasse - sprich Zuchtrichtung - sowieso nie zu erreichen. Alleine die Vorstellung eines schweren Rückepferdes auf der 90 Km-Distanz ist so jenseits jeder Realität, dass keine weiteren Worte darüber verloren werden müssen.

Auch früher ist der Freiberger immer schon in verschiedenen Schlägen und Typen gezüchtet worden, gerade WEIL eben die Ansprüche der Nutzer (Land- und Holzwirtschaft der verschiedenen Landesteile, Armee etc.) auch damals schon verschieden waren und die damaligen Zucht-Verantwortlichen diesem Umstand Rechnung zu tragen wussten - was heute nur zu gerne vergessen und/oder verdrängt wird. Es ändert auch nichts, wenn man harmoniesüchtig allergisch auf jede Kritik Andersdenkender reagiert, Ja- und Amen-Sager gibt es in den Genossenschaften leider schon mehr als genug. Für Wünsche, Vorstellungen und Anregungen der heutigen und zukünftigen Besitzer, Liebhaber und Käufer unserer Pferde gibt es in der jetzigen Form der Organisation bisher sowieso keine Plattform und es scheint nicht, dass sich in naher Zukunft dahingehend etwas ändern wird. Trotzdem gehe ich davon aus, dass wir ALLE am selben Ziel arbeiten wollen, nämlich dieser einzigartigen Rasse die Zukunft und das Ueberleben zu sichern.

Das Zuchtbuch ist vor einigen Jahren - richtigerweise - geschlossen worden, doch auch und gerade deshalb müsste es doch einer verantwortungsbewussten ZUKO DRINGLICHST am Herzen liegen, das Freibergerpferd in seiner GESAMTEN genetischen Vielfalt an die kommenden Generationen weitergeben zu können, es zu verhindern wissen, dass alte und bewährte Linien - aus was für Gründen auch immer - geopfert werden und somit unwiderbringlich verschwinden. DAS muss der Auftrag einer verantwortungsvollen ZUKO in der Zukunft sein!

 

Reiten, Reiter, Jäger, Wald und Natur

Vermehrt häufen sich auch bei uns im Jestetter Zipfel die Probleme zwischen Jägern und Reitern. Was früher nie Anlass zu Problemen war, ist mit der Zunahme der "Naturnutzer" hüben wie drüben plötzlich nicht mehr so einfach. So findet man seit ein paar Monaten bald alle 20 Meter und z.T. an den unmöglichsten Orten einen Jägerstand nach dem anderen, und, im Gefolge derselben, eben erste Reitverbote. Ob diese Rechtens sind, wage ich hier zu bezweifeln.. Deshalb hier für Alle zum nachlesen die gesetzliche Grundlage für das Reiten und Fahren mit Pferden in Baden-Württemberg.

Für ein problemloses Zusammenleben mit Jägern und Jagdberechtigten

Generell sollten Treibjagden vorher im Ortsblatt, oder der örtlichen Presse bekannt gegeben werden. Bei Drückjagen auf Schwarz u. Rotwild wird der Bereich i.d.R. sogar gesperrt! Diese Art der Bejagung sollte aber immer in den frühen Morgenstunden stattfinden.
Ein Jäger darf keinem anderen Natur- oder Waldnutzer etwas verbieten! Sperrungen werden durch das Forstamt, welches Polizeigewalt hat, vollzogen. In Baden-Württemberg wurde das Waldgesetz dahingehend geändert, dass Reiter u. Radfahrer alle befestigten u. naturfesten Wege benutzen dürfen. Ausgenommen sind Ziehwege, Pfade u. forstwirschaftliche Stichwege, die als solche zu erkennen sind. Die Gebührenpflicht in ausgewiesenen Gebieten wurde aufgehoben, die Reitverbotschilder der Forstämter (grün) für ungültig erklärt. Im Vorgriff wurden die Forstämter angewiesen, schon vor der Verabschiedung der Gesetze danach zu handeln. Nun ganz toll, wenn da die Radfahrerverbände nicht wären, die den Wald für sich alleine haben wollen u. Widerspruch eingelegt haben. Also zurück in die Ausschüsse! Die Jäger haben nicht widersprochen. Die meisten wissen auch, dass ein Pferd kein Wild aufscheucht. Probleme mit Jägern sollte es deshalb nicht mehr geben. Einige Ausnahmen, Ars.... gibt es überall, auch bei den Reitern!

Nun zu den gängigen Verkehrsschilder, die auch die Reiter und Fahrer betreffen (können).

6.2.6 Verbotsschilder

                  Zeichen  250 Verbot für Fahrzeuge aller Art

Zeichen 250 ? Verbot für Fahrzeuge aller Art gilt gem. § 41 II Nr. 6 StVO abweichend von § 28 StVO  nicht   für Tiere und Reiter.
Da ein Gespann aber als Fahrzeug gilt, darf hier nicht gefahren werden.  Die anderen Verbotsschilder für die verschiedenen Verkehrsarten gelten nicht für Reiter und Gespanne.

6.2.7 Reitverbot

Verbot für Reiter - Zeichen 258 (Zeichen 250 mit Reitersymbol) 

Dieses Zeichen verbietet das Reiten auf dem gekennzeichneten Weg. Tiere  (folglich auch Pferde) dürfen hier jedoch geführt werden. Die StVO unterscheidet zwischen Reiter, Führer von Pferden, Treiber und Führer von Vieh, sowie Tieren allgemein ( § 28 StVO). Soll auch das Führen von Pferden verboten werden, ist das Zeichen 250 mit dem Symbol eines Pferdes (ohne Reiter) zu verwenden.

(Vollzugsbekanntmachung zur StVO 41.7)

Verbot für Pferde -verbietet die Benutzung des Weges mit Pferden (Führen und Reiten).  Das Pferdeverbot gilt nicht für Gespanne, da ein Gespann rechtlich ein Fahrzeug ist

6.3.1 Grundsatz für das reiten und fahren mit Pferden

Grundsätzlich sollte auf betonierten und geteerten Straßen schon aus Gründen des Tierschutzes nur im Schritt geritten und gefahren werden. Galoppieren ist hier unzulässig. Es besteht Rutschgefahr und der Reiter und Fahrer kann nicht ausreichend auf  sein Pferd einwirken.
Da gem. § 1 StVO Schäden zu vermeiden sind, darf auf Wegen nicht getrabt und galoppiert werden, wenn die Wege dadurch beschädigt werden. Wie bereits unter 6.1.2 erläutert, ist zum Vorbeireiten an Fußgängern, Radfahrern und anderen Reitern zum Schritt durchzuparieren. 

6.3.2 Überholen

§5 VI StVO: Reiter, Gespannfahrer und Führer von Pferden müssen notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist. Hierzu können auch geeignete Seitenstreifen in Anspruch genommen werden.
Dadurch soll verhindert werden, dass sich hinter dem Reiter oder Gespann eine lange Schlange bildet. 

6.3.3 Verhalten der Kraftfahrer gegenüber Reitern:

Gegenüber  Reitern haben Kfz-Führer Rücksicht zu nehmen und vorsichtig vorbeizufahren. Bei unruhigen oder scheuenden Pferden ist langsam zu fahren, notfalls anzuhalten, vor allem bei unangeschirrten Tieren. (BGH VRS 20 255). Wer mit einem schweren Lkw nahe an Reitern vorbeifahren muss, hat mit Scheuen zu rechnen und muss sofort anhalten können (OLG Hamm VRS 42 27).
Beim Überholen muss ausreichender Seitenabstand (mind. 1,5 - 2,0 m)  zu Reitern eingehalten werden. Wenn dies nicht möglich ist, darf nicht überholt werden. Auch zu dichtes Auffahren auf Reiter ist nach § 1 StVO  zu unterlassen. 

6.14.2 Wer darf Verkehrszeichen (Schilder) Aufstellen

Verkehrszeichen dürfen auf öffentlichen Straßen und Wegen nur mit Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde  aufgestellt werden. Das Aufstellen eines Verkehrszeichen ist rechtlich ein Verwaltungsakt.Das Aufstellen von Reitverbotschildern  durch Grundstückseigentümer oder Jäger ist daher unzulässig und kann sogar eine  Amtsanmaßung nach § 132 StGB darstellen.
Die Straßenverkehrsbehörde hat die Beseitigung von unrechtmäßigen Verkehrszeichen zu veranlassen.

Jestetten, 28.12.2003

 

Erleichterte SWRA Brevet-Prüfung für Western Turnier-Reiter in Henau

Ein kritischer, ernst zu nehmender, aber nicht ganz ernst gemeinter Bericht von Anita Kriesche, Pferdebesitzerin/Reiterin/Fahrerin/Züchterin seit 32 Jahren.

Dass das Brevet eine gute Sache für Neulinge in Sachen Pferdehaltung und Pferdesport ist, ist unbestritten und bedarf keiner weiteren Ausführungen, ist doch auch der Brevet-Ordner grösstenteils im Anfänger/Einsteiger-Niveau gehalten. Dass eine Brevet-Pflicht für alle SWRA Turnierreiter ab nächstem Jahr Vorschrift ist, kann auch nachvollzogen werden. Doch inwieweit eine Brevet-Prüfung für erfahrene und langjährige Pferdebesitzer, Reiter, Fahrer etc. Sinn macht, darüber darf auch nachträglich nachgedacht und gerne auch diskutiert werden.

Am Freitag, 21.11.03 punkt 17.00 Uhr war es also soweit und die dritte und letzte Möglichkeit der SWRA für aktive (Western)-Turnierreiter die Prüfung direkt und ohne vorangehenden Kurs zu absolvieren. Obwohl bereits 2 solcher Prüfungen im zeitigen Frühjahr kurz hintereinander ausgeschrieben waren, (..wurde diese 3. Möglichkeit in der 2. Jahreshälfte erst nach z.T. massiver Intervention verschiedener Aktiver geschaffen) war der Andrang doch recht gross.

SWRA Turnierreiter mit 5 aktiven Turnierjahren exklusiv der laufenden Saison, mit je mindestens 2 offiziellen Turnieren/Jahr konnten nach Absolvierung des Theorieteiles (20 Fragen aus dem Brevet-Ordner) relativ schnell - und alle natürlich mit bestandener Theorieprüfung - und erhaltenem Brevet, wieder das Weite suchen.. Uebrig blieben 7 TurnierreiterInnen (u.a. auch der SWRA All Around Champion Amateur 2002, Jutta Fischer mit QH Doc’s Lena Rocky, der Reining-Reiter Daniel Schmutz mit QH Taco B Dirty Harry, Anita Kriesche, Bronzemedaillen-Gewinnerin Reining bei der SM-FM 2003 und Inhaberin des Fahrbrevets, mit der Freibergerin Anja), denen etwelche (offizielle) Prüfungsjahre fehlten und die deshalb den Theorie-, Reit- und Umgangsteil der Prüfung zu absolvieren hatten. Als Prüfungsexpertin fungierte die allseits bekannte und beliebte SWRA-B-Trainerin Brigitte Künzel aus Hosenruck/TG, der wir an dieser Stelle für ihre Mühe danken möchten.

Der praktische Ablauf der Prüfung gestaltete sich in Form von 1. einer - nicht ganz einfachen - Einzelprüfung bestehend aus einer Kombination von Trail- und Horsemanshipelementen, 2. einer kurzen Vorstellung des Pferdes an der Hand mit Sattel- und Steigbügelkontrolle und korrektem Auf- und Absteigen, sowie einem ca. 30-minütigen Abteilungsreiten von Bahnfiguren inkl. Leichttraben analog der klassischen Reitweise.

Die gestandenen TurnierreiterInnen zeigten mehrheitlich - wie anzunehmen war - keine besondere Mühe mit den westernmässigen Prüfungsteilen. Ueber den Sinn, die Prüfungsteilnehmer die Bügel richten, auf- und absteigen zu lassen, mag man geteilter Meinung sein, darf doch wohl davon ausgegangen werden, dass TurnierreiterInnen die Bügel richten und auf ihr Pferd steigen können. Mehr Mühe bekundeten die TeinehmerInnen jedoch mit dem "Abteilungsreiten", welches sich nicht etwa wie erwartet in Form einer Pleasure-Prüfung präsentierte sondern als "klassisches" Bahn-Figurenreiten, vornehmlich im Trab - sprich Leichttraben - was sich, wie bei solchen Reitern anzunehmen war, aber nicht im "Nichtbeherrschen" des Pferdes als vielmehr im Nichtbeherrschen der Lektionen der Bahnfiguren ausdrückte. Einige Prüflinge machten ihrem Aerger ob der ungewohnten Reitweise im Westernsattel - so ganz entgegen der üblichen Vorstellung vom Westernreiten - denn auch mehr oder weniger lautstark Luft mit zum Teil recht bissigen Kommentaren. Da es sich bekannterweise bei der aus Amerika stammenden Westernreiterei um einen aus der täglichen Arbeit auf der Ranch entwickelten Reitstil handelt, der zudem immer noch, je nach Trainer und Zielsetzung, nach wie vor in unterschiedlichster Weise gelehrt und gelernt wird, mag man sich auch hier über Sinn oder Unsinn eines solchen Prüfungsteils fragen.. Es dürfte jedoch wirklich leicht erklärungsbedürftig sein, weshalb an einer WESTERN-Brevetprüfung unbedingt solche Elemente aus der klassischen Reitweise geprüft werden müssen, die mit Westernreiten im Westernsattel nun wirklich nicht mehr sehr viel zu tun hat. Doch auch diesen Teil meisterten die Reiter auf gelassenen Pferden und nahmen es mehrheitlich mit Humor - auch wenn dabei nicht immer auf dem richtigen Fuss leichtgetrabt wurde.

Schlussendlich konnten alle Prüflinge aber ihr Brevet doch in Empfang nehmen, nicht jedoch ohne sich in ihrer Gesamtheit von Frau Künzel den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, dass alle, junge und alte Pferdebesitzer und Reiter, einen Brevet-KURS dringend nötig hätten und es den meisten Anwesenden doch ganz erheblich an Horsemanship fehlen würde. Und es ausserdem auch gestandenen TurnierreiternInnen nicht schaden würde, ab und an mal in den Brevet-Ordner zu schauen.. (im Vertrauen, ich weiss zwar nicht wie die anderen TeilnehmerInnen das gemacht haben - ich hab das Ding jetzt ja bereits zum 2. mal gekauft und auch ziemlich intensiv durchgeackert - auch wenn manche Fragen/Antworten m.M.n immer noch wenig Sinn machen (Hier 2 Beispiele aus dem neuen Ordner, die ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten möchte, ein bisschen zum schmunzeln, ich zitiere: Frage:  Wie putzt man ein Pferd? Antwort: Mit einem Mindestdruck auf Bürste, sonst kein Massageeffekt und zügig, sonst wird es ungeduldig.. Frage: Was ist zu beachten, wenn Sie sich einem Pferd nähern, welches Sie aus dem Stall nehmen wollen? Antwort: Das Pferd anrufen; sich erst nähern wenn Sie sicher sind, dass es Sie bemerkt hat und Ihnen freundlich gesinnt ist.. Nun denn, wie wir alle wissen, würden dann doch so einige Pferde zeitlebens ungeputzt im Stall bleiben müssen).

Nach 3 anstrengenden Stunden durften wir also alle mit nagelneuem Brevet versehen unsere Pferde wieder verladen (..wie haben wir das wohl bisher all die Jahre so ganz ohne Schulung gemacht!?) und uns auf den Heimweg begeben.

Kleines Detail am Rande:  Da bei zukünftigen Turnieren (egal ob reiten oder fahren) ja nur die Brevet-Nummer auf dem Anmeldeformular angegeben werden muss, hätte mindestens ich mir die Absolvierung des 2. Brevets sparen können - haben doch sowohl mein Fahr- als auch mein Reitbrevet exakt diesselbe Nummer - also reicht es doch, nur eines zu haben!?!

 

Ein interessantes Phänomen- oder das Geheimnis der Freiberger Schimmel

                  

Eclair, kein Schimmel - ein Weissgeborener - der sogar gekört wurde.

Bei der Durchsicht der einzelnen Sportanlässe der letzten beiden Jahre, Ranglisten und Fotos, ist mir ein interessantes Detail aufgefallen, dass ich dem interessierten Leser nicht vorenthalten möchte. Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen, es tauchen in jüngerer Zeit immer wieder Schimmel in der Freibergerasse auf. Hier möchte ich allerdings zum vorneherein unterscheiden zwischen den sogenannten „Weissgeborenen“ - diese Pferde verfügen über eine andere Genstruktur (..und sehen auch anders aus), deren Auftauchen in der Freibergerrasse umfassend erklärt werden kann,  diese sollen hier also nicht zur Diskussion gebracht werden  -  und den  echten Schimmeln, die ganz normal als Braune, Fuchsen oder Rappen geboren werden. Normalerweise ist auch das Vorhandensein von Schimmeln in einer Rasse kein Problem, da in den meisten Zuchten Schimmel (Hengste) auch zur Zucht zugelassen werden (können). Nicht so bei unseren Freibergern. Da sind meines Wissens seit etwa 40 Jahren nachweislich keine Schimmelhengste mehr gekört und  zur Zucht zugelassen worden. Bei den Freibergern passiert also etwas, dass sich nicht einfach mit der „normalen“ Farbvererbungslehre erklären lässt. Dieser „geheimnisvolle“ Zustand verdient es, doch etwas genauer untersucht zu werden. Dazu ist es wiederum nötig, den interessierten Leser etwas in die Genetik/Vererbungslehre einzuführen.

Wie vererben sich denn nun die Farben ?

Ein Pferd hat 64 Chromosomen, auf denen, wie auch beim Menschen, Gene lokalisiert sind. Diese sind immer doppelt vorhanden, eins vom Vater und eins von der Mutter. Der Erbgang ist dominant-rezessiv, so dass ich im folgenden für dominante Merkmale Großbuchstaben und für rezessive Merkmale Kleinbuchstaben verwende. (Genetiker sprechen von Allelen)

Die Farbe selbst ergibt sich aus einem Zusammenspiel von 7 dieser Gene. Ich werde allerdings nur 3 von ihnen miteinbeziehen, da die anderen 4 Gene z.B. für die Scheckzeichnung oder für die Entstehung eines Palominos verantwortlich sind. Für unsere Grundfarben Schimmel, Braun, Fuchs und Rappe reicht die Betrachtung folgender 3 Gene:

1. Gen A (agouti=wildfarben):

Dieses Gen muss im Zusammenhang mit Gen E gesehen werden. Hat das Pferd ee (d.h. es ist ein Fuchs) spielt das Gen A keine Rolle. Hat es allerdings Ee oder EE ist Gen A entscheidend, ob das Pferd ein Brauner oder ein Rappe ist. Mindestens ein großes A (Aa oder AA) bewirkt eine Braunfärbung in den verschiedensten Abstufungen (hellbraun-schwarzbraun). aa bewirkt die Rappfarbe.

2. Gen E:

Dieses Gen bestimmt, ob überhaupt eine schwarze Pigmentierung des Haars vorliegt. Ist diese vorhanden, dann ist das Pferd entweder ein Brauner oder ein Rappe (für beides entweder Ee oder EE). Gibt es keine schwarze Pigmentierung, dann ist das Pferd ein Fuchs (ee).

3. Gen G (gray):

Es ist für die Schimmelfarbe verantwortlich (genauer gesagt, ob überhaupt Pigmente im Haar vorhanden sind) und vererbt sich dominant über alle anderen Farben. Ein Schimmel hat meist die Anlagen Gg (heterozygot=mischerbig) und vererbt somit das G zu 50% (d.h. 50% seiner Nachkommen sind auch Schimmel). Die Nachkommen eines reinerbigen Schimmel (GG) tragen alle die Schimmelfarbe (sehr selten,). Ergo steht fest, dass Pferde mit der Genkombination g oder gg keine Schimmel sein KOENNEN. Es MUSS zur Züchtung eines Schimmels also mindestens ein Elterteil auch Schimmel sein! Dies wäre also die allgemeine Lehrmeinung.

Zusammenfassung

Mit anderen Worten heisst das nun nichts anderes als dass, um einen Schimmel zu erhalten, mindestens ein Elternteil Schimmel sein MUSS. Ausser also bei den Freibergern. Hier gelten andere (Natur)-Gesetze, fallen doch immer wieder mal Fohlen aus nachgewiesenermassen braunen- oder Fuchs-Stuten, die – welch ein Wunder – zu Schimmeln werden.

Der heutigen Tags mittlerweile mit Internet versehene Pferdefreund wird ob dieser Tatsache also hingehen und versuchen nebst dem Griff zu den einschlägigen Fachbüchern via dem WorldWideWeb eine Erklärung zu finden. Nun gibt es unter vielen anderen informativen Seiten über dieses Thema  mittlerweile auch eine Studie zur Farbvererbung bei den Freibergerpferden, die der geneigte Leser leider gekürzt, auf der HP unseres allseits bekannten Nationalgestütes in Avenches findet. Grundsätzlich bestätigt auch diese Studie den vorgenannten dominanten Erbgang des Schimmelgens. Leider wird in der Studie kein Fall von Schimmeln aus farbigen Stuten aufgeführt oder abgeklärt.

Wie aber sind die heutigen Schimmel in der Freibergerzucht - deren Mütter nicht Schimmel sind – denn dann zu erklären? Die Erklärung dürfte wohl einfach in der auch hier vorhandenen Einzigartigkeit der Freiberger -  und ihrer Züchter -  zu suchen sein. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt..

Zukünftig dürfte jedoch, Gentest sei Dank, die Erklärung noch etwas einfacher werden und sich, wer weiss, das Geheimnis der Freiberger-Schimmel im einen oder anderen Fall doch noch lüften.

- Anita Kriesche -

Kennen Sie auch solche Phänomene? Oder haben Sie gar eine Erklärung dazu? Schreiben Sie uns Ihre Meinung, oder klinken Sie sich hier in die Diskussion ein. http://www.heinzefoto.ch 

Weitere Infos zu dem Thema finden Sie auch unter

www.warmblutpferdezucht.de/farbvererbung.htm

www.zb.inw.agrl.ethz.ch/staff/rieder/pub-rieder-d.html

 

FM-Schweizermeisterschaft in Avenches

Anja v.d. Willhelmshöhe gewinnt an der FM-Schweizermeisterschaft in Avenches gegen die angetretene Schweizer Elite in der Königsdisziplin "Reining Open All Ages" den 3. Platz und somit die Bronzemedaille.  Im Trail schafft sie den - etwas undankbaren - 4. Platz!

 Am Morgen..

Konzentration vor dem Start...

 

                   ..ergibt den 4. Platz im Trail

Man darf sich dabei gerne auch daran erinnern, dass die Stute erst 7-jährig ist und in dieser Zeit ausserdem noch 2 Fohlen aufgezogen, d.h. auch dieses Jahr ein Fohlen bei Fuss hat. (siehe "unsere Stuten" Leistungen Anja)

             

Anja und ihre Stallgefährtin Etana, unsere zweite Zuchtstute,  werden ausserdem nach wie vor regelmässig gefahren und nehmen jedes Jahr auch an Fahrlehrgängen und/oder Turnieren teil.

 

Nachtrag Eidgenössische Freiberger Fohlenschauen 2003

Informations- und Interessehalber haben wir dieses Jahr - sowohl als Teilnehmer als auch als Beobachter - mehrere Schauen für Freiberger (aber auch einige andere Rassenschauen) besucht. Uns ist aufgefallen, dass immer wieder sehr viele FM-Fohlen mit deutlichen bis extremen  Bockhufen aufgeführt werden. Dies spielt  keine Rolle, wenn das Fohlen zum Schlachten vorgesehen ist, wie das bei 2/3 aller pro Jahr geborenen Freibergerfohlen der Fall ist. Es macht aber den Anschein, dass die "Produzenten"   jegliche Hufpflege oder Vorsorgemassnahmen an den FREIBERGERFOHLEN (an den WB-Fohlenschauen ist der Hufpflegezustand DEUTLICH besser) bis nach der Schau aufsparen um somit allfällige Hufschmiedekosten (..da bei den "schlechtpunktierten"-Schlachtfohlen ja "sinnlos") zu sparen. Irritiert hat uns  aber doch sehr, dass es solche bockhufigen Fohlen mehrfach  bis in die Rappels geschafft haben.  Da wir der Ueberzeugung sind, dass diese Fehlstellung, die im Allgemeinen einerseits durch eine erbliche Disposition und andererseits durch Vernachlässigung der Hufpflege vor allem in den ersten 6 Monaten entsteht und ein Pferd ein Leben lang behindert bis zur Taktunreinheit, Spezialbeschlag und Ausbildung eines Sehnenstelzfusses mit nachfolgenden (unheilbaren) Hufrollen- und/oder Spaltenproblemen, fragen wir uns, ob die Experten dies nicht erkennen (können/sollen oder wollen).    Auch hier ist Information und Weiterbildung der Experten ein MUSS - sollte der korrekte Hufzustand eines prämierten Tieres doch eine Grundvoraussetzung und Selbstverständlichkeit - auch bei Freibergern - sein.                    

Fohlen mit solchen Missbildungen gehören unserer Meinung nach sowenig in einen Rappel, wie z.B. zehenweite oder kuhessige Tiere.                                          

Wir werden deshalb im nächsten Jahr eine genauere Untersuchung dieses Problems (und dies vorab natürlich noch fachlich und sachlich absichern, hier z.B. als Vorinfo über dieses Problem eine Studie der Uni Zürich www.fvvetmed.unizh.ch/daten/Chirurgie/BockhufdesFohlens.doc  und weitere interessante Infos  über dieses brisante Thema sind hier zu finden  http://www.hooforthopaedics.com/dhgev/

an  einer Anzahl ausgewählter Fohlen und Pferdeschauen Schweizweit - natürlich mit Fotodokumentation - vornehmen und anschliessend an diesem Platz (und ev. weiteren, interessierten Seiten) veröffentlichen.

Sie haben Fragen  oder möchten dazu etwas sagen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema    Umfrage betr, Bockhufen   oder mailen Sie uns einfach,  AKriesche@web,de  wenn Sie lieber nicht öffentlich dazu Stellung beziehen möchten.

 

Eidgenössische Freiberger Pferdeschau in Volketswil

Glück und Pech, Freud und Leid liegen in der Pferdezucht oft nahe beieinander - wie wir heute wieder einmal mehr erfahren mussten..

Unsere Stute Etana, mit Jahrgang 1994 einige Zeit vor der FELDTESTPFLICHT für 3-jährige Stuten geboren und widriger Umstände wegen ohne Feldtest, dafür seit Jahren immer wieder an (offiziellen) SWRA-Westernturnieren vorgestellt, gesiegt und platziert  (siehe Leistungen Etana Unsere Stuten ), präsentierte heute ihr erstes Fohlen, Dok´s El Primero, bei mehr als mässigem Wetter an der Pferdeschau in Volketswil. Aeltere Züchter werden sich sicher noch an die Zeit vor der Feldtestpflicht erinnern - und die damaligen Uebergangsregeln für Pferde älterer Jahrgänge. Wissen ist Macht - Unwissen ärgerlich!

Wissen ist manchmal auch Glücksache (..wenn denn die entsprechenden Infos fehlen) - trifft dieses geflügelte Wort etwa auch auf die gestrengen Damen und Herren Freiberger Schau-Experten zu? Da Primero wie gesagt das erste Fohlen seiner Mutter ist, ist diese noch nicht hochoffiziell  kategorisiert - als 100 % "Originale" aber in jedem Fall in die Kategorie "Basis" auch ohne  Feldtest einzutragen. Ihre Nachzucht mit im Stud Book eingetragenen FM-Hengsten erhält deshalb in JEDEM FALL einen "normalen" Abstammungsschein (keine ID-Karte!) und muss somit auch bewertet werden. Nachzulesen z.B. auf der HP des FM-Verbandes  www.freiberger.ch  oder auch auf der Seite der "Originalen" www.originalfreiberger.ch. Leider scheinen diese Infos nicht bis zu allen RichterInnen durchgedrungen zu sein, da der Sohn der vermeintlichen "Registerstute" (kein Feldtest!)  NICHT zu bewerten sei.. Erst nach Intervention  und der nötigen Erklärung unsererseits des Eintragungsmoduses von Basispferden x Stud Book-Hengsten ist den gestrengen Damen und Herren Experten dieser Umstand wieder eingefallen und das entsprechende Licht aufgegangen. Ueber Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Die nachträgliche Bewertung von Dok´s El Primero  fiel dementsprechend mit 6/4/6 nicht gerade überwältigend aus - die Begründung für die mässige Gebäudenote "zu lang im Rücken" mag nun zutreffen oder nicht - ein etwas "schaler" Geschmack im Mund bleibt. Weniger der Benotung dieses Fohlens wegen, er wird wohl trotzdem  - der optimalen Aufzucht im Offenstall und der fachmännischen Hufpflege wegen, hoffentlich noch viele Jahre auf gesunden Beinen und Hufen durchs Leben gehen und damit seinen Besitzern Freude machen und Aerger ersparen - als dem vorhandenen oder eben nicht vorhandenen Wissen über die Vorgaben/Anordnungen/Richtlinien des Verbandes bei den Sachverständigen.

Es ist uns schon klar, dass es für die Experten mühsam ist "àjour" zu bleiben, bei dem Tempo dass der CH-FM-Verband beim Aendern der Bestimmungen/Vorgaben etc. an den Tag legt. Aber man darf doch wohl erwarten, dass die Fachleute mindestens über die gängigen Kategorisierungs-Vorschriften, die ja nun doch schon einige Zeit in Kraft sind, im Bild sind. Eine kontinuierliche Weiterbildung - auch theoretischer Natur - der Experten wäre im Sinne der Sache wohl mehr als wünschenswert.

 

Eidgenössische Freiberger Pferdeschau in Einsiedeln

Dok´s Don Fuego (Don-Flamingo-Colombo-Emmäus) holt sich im Herzen der Schweiz, an der Eidg. Pferdeschau in Einsiedeln, auch unter den strengsten Kriterien des Schweizerischen Freibergerzuchtverbandes - und trotz ausgeprägtem und in der Schweizer Zucht eher unerwünschtem "Quartergebäude" - die guten Noten 7/6/6. Er sichert sich damit den 7. Schlussrang im Feld von 27 begutachteten Fohlen und bestätigt ein weiteres mal seine Klasse..

 

 

Dok´s El Primero ist verkauft!

Er wird aber nach der Schau Mitte Oktober in Volketswil trotzdem wie geplant zusammen mit seinem Freund  Dok´s Don Fuego zur Aufzucht nach Schwandorf bei Stockach zu Familie Flesch-Redle reisen und dort für die nächsten 2 -3 Jahre auf der Hengstweide bleiben.

                   

Wir wünschen seinen neuen Besitzern viel Freude und viele schöne Stunden mit dem kleinen Lausbuben!

 

Dok´s Don Fuego holt an der Schau in Albführen die Silberprämie!

Der  Sohn vom derzeit nachzuchtbesten Freibergerhengst in der Schweiz, Don Flamingo, aus der Anja, (von Colombo/Emmäus),  holt mit der Note 8/8/8 im KB-Verband Baden-Württemberg souverän die Silberprämie.

 

                   

Zur Erinnerung: Das erste Fohlen der Anja, Dok´s Atlanta, von Ecossais, Jg. 2000, war an der Schau in Volketswil mit den Noten 8/7/7 bestes Fohlen der Schau.

 

Leserbrief betreffend Freiberger-Schlachtfohlen.

Dieser Leserbrief war als Antwort gedacht auf den Leserbrief von Familie Brägger, Freibergerzucht und Deckstation Tobelschür. Erschienen im "Der Freiberger! Nr. 13/2003. Herr Brägger wendet sich hier gegen die Oeffnung des Pferdefleischmarktes und malt ein Horrorszenario für die Freibergerzucht der Zukunft an die Wand. Es muss dazu gesagt werden, dass in der Schweiz von sämtlichen Fohlen eines Jahrgangs cirka 2/3 als Absatzfohlen geschlachtet werden. Zugegeben, meistens ohne grossen Leidensweg in der nächstgelegenen Pferdemetzgerei. Dies im Gegensatz zu den österreichischen Haflingerfohlen, die vielfach noch einen tagelangen Leidensweg in die italienischen Schlachthöfe vor sich haben. Das ist Schindluderei. Trotzdem sind wir der Meinung, dass eine Schindluderei eine andere nicht rechtfertigt.

Leider ist der Leserbrief "kommentarlos" unter den Redaktionstisch von Herrn Schwabe oder Herrn Jallon gefallen und nicht gedruckt worden. Hier ist er nun.

    LESERBRIEF im Zusammenhang mit den Ueberproduktionsfohlen in der
     Freibergerzucht, sprich einer Oeffnung des Pferdefleischmarktes.
     Siehe Leserbrief im "FREIBERGER" von Herrn Brägger, Deckstation
     Tobelschür, Fohlenfleischproduktion und Pferdezucht
.

     Sehr geehrter Herr Brägger
     Mit gemischten Gefühlen habe ich Ihren Leserbrief im "Freiberger" betr. einer  weiteren gesicherten  Vermarktung     der "Freiberger-Ueberproduktions-
     Fohlen" gelesen. Dass Sie Pferde produzieren möchten wie Vieh,  bleibt
     selbstverständlich Ihnen überlassen. Dass ein Fohlen schlussendlich wie
     ein Kalb oder ein Schwein gegessen werden kann ist ebenfalls
     unbestritten. Unbestritten ist auch, dass offensichtlich mangelhafte
     Tiere nicht aufgezogen werden sollten.
     Aus Ihrem Leserbrief schliesse ich jedoch, dass Sie alle Ihre Stuten
     jedes Jahr zum Hengst bringen und den grössten Teil davon im Herbst der
     Fohlenfleischproduktion zuführen. Ich denke, dass Sie dies - da Sie
     Ihre Fohlenfilets ja selber vermarkten - auch nach einer Oeffnung des
     Pferdefleischmarktes noch tun können, die Subventionen für die Haltung
     der Stuten und Fohlen erhalten Sie ja nach wie vor.. Ich könnte mir
     ausserdem vorstellen, dass Sie als Erweiterung des Zuchtzieles der
     Freiberger "Vollfleischigkeit" nicht ungern sähen? So in der Art der
     Braunviehrasse - statt Milch und Fleisch - ein "Zweinutzungspferd"
     Freizeit und Fleisch?
     Der Freibergerzucht wäre es aber eher dienlich, wenn die Zucht
     selektiver gestaltet werden würde, d.h. die Stuten zu dem richtigen, zu
     ihr passenden Hengst gebracht einerseits und andererseits WENIGER
     gezüchtet würde und nicht schon die Schlachtung in das Zuchtziel
     einkalkuliert wäre - das würde die Preise nämlich längerfristig
     stabilisieren. Vielleicht wäre auch eine Anhebung der Decktaxe nicht
     der schlechteste Weg dazu. Solange es nämlich ein offenes Geheimnis
     ist, dass in der Schweiz jede Stute gedeckt wird die in einem
     Bauernstall steht, 3/4 der Fohlen im Herbst in die Wurst gehen, solange
     ein Bauer sein Fohlen so oder so für einen mehr oder minder
     garantierten Preis im Herbst los wird, wird das Image der Rasse in der
     Hinsicht so schlecht bleiben wie es ist. Und nicht, wie von Ihnen
     befürchtet, nicht-bäuerliche Züchter schlechte Fohlen im Herbst nicht
     beim Metzger entsorgen wollen.
     Zucht heisst gezielt verbessern und eine Rasse weiterentwickeln. Sie,
     Herr Brägger, Sie züchten m.M.n nicht sondern Sie vermehren lediglich
     und verwerten, wie bei der Viehzucht.. Auch da ist grundsätzlich nichts
     Schlechtes dabei, es sollte aber nicht unter dem Deckmantel der
     FREIBERGER-ZUCHT geschehen.. Und, Hand aufs Herz Herr Brägger, würden
     Sie weiterhin Freiberger züchten, wenn sie morgen nicht mehr
     subventioniert würden?
     Persönlich frage ich mich, wie das Züchter anderer Rassen und/oder
     nichtbäuerliche Züchter - so ganz ohne staatliche Unterstützung
     notabene - machen. Wäre es so wie Sie beschreiben, ist ja jede andere
     nicht von Bauern gezüchtete Rasse automatisch zum Untergang verurteilt!?
     Ebenfalls greifen Sie in Ihrem Leserbrief den STS an, der sich gegen
     eine Produktion von Fohlen für die Schlachtbank  und die,
     ZITAT "gejagte bäuerliche Pferdehaltung" wendet. Beides meiner Meinung
     nach zurecht, wenn man bei der - subventionierten - bäuerlichen
     Pferdehaltung Ständerhaltung von Stuten, Hengsten, Jungpferden und
     Stuten mit Fohlen bei Fuss damit meint.
     Und es macht eine schlechte Sache nicht besser, wenn man feststellt,
     dass es Andernorts  auch nicht besser ist. Der Freibergerrasse zuliebe
     bin ich also für eine OEFFNUNG des Pferdefleischmarktes und werde einer
     Einführung von Pferdefleisch immer den Vorrang geben. Nicht gefördert
     oder befürwortet sollte jedoch die Lebendeinfuhr von Schlachttieren
     werden - die Gründe dafür dürften hinlänglich bekannt sein..
     In der neuen "Freizeit im Sattel" (DAS Fachorgan für Freizeitreiter,
     Pferdehalter etc. in BRD, Herausgegeberin: Ursula Bruns) ist übrigens
     ein grosser Artikel betr. der Schlachtfohlenzüchtung- und Verwertung
     der Haflinger in Oesterreich, hier allen voran des Fohlenhofes in
     Ebbs/Tirol, gewidmet. Es wird da öffentlich zum absoluten Boykott der
     Haflingerrasse Deutschlandweit aufgerufen.
     Herr Brägger, möchten Sie die Freiberger wirklich auf derselben Stufe
     sehen? Möchten wir wirklich den Freiberger in dieser Art im Ausland
     publiziert sehen? So wird die Arbeit vieler, engagierter Pferdezüchter-
     und -Halter, die sich für die Ausbildung, Haltung und Vermarktung und
     damit der Imageverbesserung der Freibergerrasse im In- und Ausland
     einsetzen, in unverantwortlicher Weise Schaden zugefügt.
     Mit freundlichen Grüssen
     - Anita Kriesche -

 

Schweizer Pferdehaltung im Jahre 2003

In der neuen Ausgabe der "Freizeit im Sattel" April 4/2003 findet sich ein Artikel über die Schweizer Pferdehaltung. Darin beschreibt der Autor, Matthias Brunner, die Pferdehaltung in der Schweiz. Insbesondere stellen sich wie es scheint die Schweizer Freibergerzüchter GEGEN eine artgerechtere Pferdehaltung. Gemäss Matthias Brunner befürchtet der Geschäftsführer des Schweizerischen Freibergerzuchtverbandes Luc Jallon Zitat "Müssten wir die vorgesehenen Pferderichtlinien des Bundes erfüllen, würde rund der Hälfte der Freibergerzüchter das Aus drohen".. Die Züchter würden sich insbesondere hinter Argumenten wie "zu teure Umbaukosten", Probleme der Landwirtschaft" und Traditionen verschanzen...

Wir rufen deshalb zum Boykott von Freibergern aus solcher Haltung auf und wenden uns an Sie, liebe Freiberger-Interessierte, liebe Käufer.

Bevor sie ein Freibergerpferd kaufen sehen Sie sich bitte den Stall an aus dem es kommt. Stehen in diesem Stall Pferde in Ständern, kaufen Sie bitte kein Pferd - und sollte es noch so schön sein  - auch nicht aus Mitleid! Kaufen Sie Freibergerpferde nur aus artgerechter Haltung! Lassen Sie Ihre Stute nur von Hengsten decken, die wenigstens in Boxen stehen dürfen.

 

Freiberger-Pferdehaltung in der Schweiz

- im Jahre 2002 -

Auf der Suche nach geeigneten Zuchthengsten sind wir viele Kilometer in der Schweiz herumgereist, um geeignete Hengste anzusehen und mit deren Besitzer/Halter zu sprechen.
Wir haben dabei sehr viele Pferde, vorab bei bäuerlichen Züchtern, nach wie vor in Ständerhaltung angetroffen. Zum Teil auch schon Jungpferde unter 3 Jahren.
Etwas vom Schlimmsten in dieser Hinsicht jedoch sahen wir bei einem Hengsthalter und Züchter aus der Zentralschweiz, der über 2 eigene, gekörte Zuchthengste verfügt und eine Anzahl Zuchtstuten und Jungpferde sein eigen nennt.Dieser Züchter hat nicht nur die Hengste und Jungpferde in Ständern stehen, sondern auch die Stuten mit Fohlen bei Fuss.
Dabei wird die (in der Regel bäuerliche) Pferdezucht in der Schweiz vom Staat mit verschiedenen Beiträgen unterstützt. So erhalten Freibergerzüchter immerhin 200 Franken Zuchtprämie pro Stute. Überdies kommen nochmals 900 Franken pro Jahr dazu, da Pferde als raufutterverzehrende Nutztiere beitragsberechtigt sind.
Halter von Armeepferden erhalten überdies einen jährlichen Unterstützungsbeitrag von 500 Franken pro Tier.
Es ist nicht einzusehen, weshalb Freibergerzüchter staatlich subventioniert werden, ohne dafür eine Gegenleistung bezüglich Haltung erbringen zu müssen. Jeder Steuerzahler als potentieller Abnehmer von
Freiberger Pferden, sollte daran interessiert sein, dass nur Züchter berücksichtigt werden, die den Pferden eine artgerechte Haltung bieten.

Wir finden dies, gelinde ausgedrückt, einen Skandal und rufen den Zuchtverband und die Zuchtleitung auf, solche Auswüchse bei ihren Mitgliedern,gegebenenfalls durch deren Ausschluss aus dem Verband, abzustellen.

Hengst im Ständer                  

Weiteres über dieses Thema finden Sie auch unter :  http://www.pericles-pferdeschutz.ch/
 

Sind Sie der gleichen oder anderer Meinung? Schreiben / mailen Sie uns Ihre Ansicht  dazu.

 

 

 

 

 

 

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Fohlenweide und Pferdepension
Quarterhorsegestüt
Reitschule
Aufzucht- und Pflegeplätze für Stut- und Hengstfohlen
Tragende Stuten und
Stuten mit Fohlen bei Fuss
             
Ulrike Flesch-Redle
78579 Neuhausen-TUT

Tel./FAX 07777-7618
E-Mail:  flesch-redle@t-online.de
   
 
 
 
Bei uns wird Ihr Pferd verwöhnt!
Wir haben seit vielen Jahren eine kleine, feine Zucht edelster Quarterhorses. Von Zeit zu Zeit haben wir liebevoll aufgezogene Fohlen aus unseren Stuten, z.B. aus
 
Miss First Class Amy aus dem legendären First Class Finale aus der Readers Hazel Penny von Par Reader  = Par Three = Three Bars TB. Eigentlich das! Quarter Horse, wie man es sich gemeinhin  eben vorstellt. Nervenstark und selbst von kleinen Reitschülerin zu händeln.
Ausserdem reiten wir Ihr Jungpferd sehr sorgfältig und nach Ihren Wünschen an. Unsere Reitschule ist bei Jung und Alt für stress- und angstfreies Reitenlernen bekannt und ein Begriff.
   
Wir bieten Ihnen in unserer 4*LAG-Anlage mit fast 20 ha optimale Aufzuchtbedingungen für Pferde ab Absetzer bis 3-jährige, für Rentnerpferde und auch zur Rekonvaleszenz.
Im Winter kleine Gruppen (bis 6 Pferde) Hengst- und Stutenherden - Alter gemischt. Im Sommer eine große Stutenherde und eine große Hengstherde, Alter gemischt.
 
Blick auf einen Teil der riesigen Sommer- Hengstweide
Neu nehmen wir auch  tragende Stuten zum Abfohlen zu sehr günstigen Konditionen in unsere Obhut.
  
  
 
4****LAG-Anlage Schwandorf/Stockach
 
Alte und kranke Pferde eventuell extra. Tägl. Mineralfutter im Winter Möhren incl., 2 x tägl. Misten, tägl. Hufkontrolle, Weiden werden abgesammelt, fachkundige Betreuung durch Tierheilpraktikerin mit 20j. Erfahrung in Zucht und Aufzucht.
 
Ausblick auf Teile unserer Sommer-Stuten- und Hengstweiden Schwandorf/Stockach
             
Stut- und Hengstwinterweide in Stockach
  
Winterfohlenweide Schwandorf/Stockach
 
Stimmungsbild Hengstfohlenweide im Frühjar 04
 
Sommer06
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Impressionen von der Willhelmshöhe

Schnee, Schnee - juchhee!

Barbs Quick Girl geniesst den winter auf der Willhelmshöhe

 

 

Februar 2005

 


   

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