Mallorca-Insel voller Kontraste   

   

Mallorca ist und bleibt die Lieblingsinsel der Deutschen im Mittelmeer. 179 Badestrände entlang der 550 km langen Küste umrahmen die Insel, Berge und Täler wechseln sich ab. Nicht ohne Grund trainieren Radmannschaften auf der größten Baleareninsel für die Tour de France: Die Vielzahl verschiedener Landschaften erfüllt auf relativ kleinem Terrain die Bedingungen für jeden Extremsportler – aber vor allem auch die Erwartungen aller anderen Reiselustigen.

Die Vielfalt ist beeindruckend: Mal ist die Insel mit Pinienwäldern bestückt – so im Nordosten in den Buchten von Alcudia oder Formentor –, mal von Palmen dominiert. Bis zu 1.500 Meter streben Bergketten inmitten des Inselinneren in die Höhe und erschweren den direkten Weg von einer mallorquinischen Ortschaft zur nächsten. In den anmutigen Bergdörfern finden sich fast ausschließlich Einheimische, die ihre Traditionen pflegen – und die wahren Mallorca-Liebhaber mit Sinn für Geschichte und Kultur.

Rund um die Hauptstadt Palma, um Manacor oder Cala d’Or, geht es mehr als international zu. Das zeigt sich schon an den Zahlen: Etwa zwanzig Prozent des mallorquinischen Bodens sind von Deutschen aufgekauft. Die Touristenzentren bieten Unterhaltung, Shopping und Freizeitangebote wie Sand am Meer.

 

DATEN & FAKTEN

 

Fläche:

3640 qkm: die größte Insel der Balearen, 110 km in der Länge, 70 km in der Breite

 

Hauptstadt:

Palma

 

Einwohnerzahl:

750.000 Einwohner, davon 370.000 in Palma

 

SEHENSWERTES

 

Almudaina Palast

Der Almudaina-Palast ist wohl eines der geschichtsträchtigsten Gebäude in Palma de Mallorca. Er erhebt sich gleich neben der berühmten Kathedrale La Seu. Einst lebte hier der arabische Herrscher von Mallorca. Mit der Vertreibung der Araber wurde der Königspalast mehrere Male in großem Stil umgebaut, so dass von dem ursprünglich arabischen Bau heute nur noch wenig zu sehen ist.

Der Almudaina Palast diente zunächst den mallorquinischen Königen und heute dem spanischen Oberhaupt als Residenz, wenn er auf der Insel weilt. Heute beherbergt der Palast die balearische Militärverwaltung. Mitunter kann man bei einer Führung Teile der königlichen Räume und die Kapelle Santa Ana besuchen (vorausgesetzt, der König hält sich nicht auf der Insel auf). Der Besuch lohnt auf jeden Fall: Aus den Fenstern hat man einen herrlichen Blick auf den so genannten Königsgarten (S’Hort del Rei), Hauptattraktion des Parks ist die Miro-Skulptur „Persönlichkeit“.

Öffnungszeiten: Oktober bis März: Mo-Fr 10-14 Uhr/16-18 Uhr; April bis September: Mo-Fr 10- 18.30 Uhr; Samstag/feiertags 10-14 Uhr, So geschlossen

 

Die Kathedrale La Seu

Die Kathedrale La Seu (Mallorquin für “Das Licht”) ist das Wahrzeichen von Palma und liegt direkt am Hafen. Bei ihr handelt es sich um eines der ganz großen Bauwerke gotischen Stils, auch wenn ihr Hauptportal, das im Jahre 1601 fertiggestellt wurde, der späten Renaissance zugeordnet wird. Beeindruckend ist schon das Hauptschiff, das allein in der Länge 120 Meter misst (Breite: 40 Meter, Höhe: 44 Meter). Die Kathedrale umfasst eine Fläche von 6.600 Quadratmetern. Der Grundriss besteht aus einem Haupt- und zwei Seitenschiffen, alle Decken haben Kreuzgradgewölbe und sind durchsetzt von schlanken hohen Säulen. Seit der Grundsteinlegung im Jahre 1230 wurde ununterbrochen an der Kathedrale gebaut, wodurch es eigentlich überraschend ist, dass der Bau ein harmonisches Ganzes bildet. Die Hauptfassade der Kathedrale wurde 1855 nach den Entwürfen von Juan B. Peyronnet im neogotischen Stil ersetzt. Die Südfassade prägt durch ihre markante Facette das Stadtbild von Palma und ist charakterisiert durch das Wechselspiel der Strebepfeiler, die mit Fialen verziert sind. Die Seitenschiffe beherbergen 16 Kapellen, meist mit barocken Altaraufsätzen.

Ebenfalls sehenswert sind die Ausstellungsstücke an den Wänden und in den Vitrinen der beiden Kapitelsäle und in der Sakristei (de Vermells) im Untergeschoss.

Öffnungszeiten: April bis Oktober Mo-Fr 10-18 Uhr, sonst bis 15 Uhr, Samstag 10-14 Uhr; Sonntag und Feiertage keine Besichtigung

 

EINKAUFEN:

 

Mallorca ist nicht nur für Sonnenhungrige mit seinen Traumstränden ein Paradies. Auch zum Shopping bietet sich die Insel geradezu an. Komfortabel sind hierbei die Öffnungszeiten: Die meisten Geschäfte sind vormittags von 10 - 13.30 Uhr, dann erst wieder nach der Siesta, also ab etwa 16 Uhr, bis gegen 22 Uhr abends geöffnet. Große Einkaufszentren hingegen haben in aller Regel durchgehend geöffnet. Das Sortiment in Supermärkten SYP, Caprado und Mercadona ist dabei überaus vielfältig..

Wer es elegant liebt, sollte in Palma auf keinen Fall die Avda. Jaume III. auslassen. Preiswertere Waren gibt es in der Saint Miquel, Oms oder Sindicat. Absolut empfehlenswert auf Mallorca ist ein ausgedehnter Streifzug durch die vielen Boutiquen und Einkaufszentren. Während Inca beispielsweise ganz auf Leder spezialisiert ist, gilt Manacor als das Perlenzentrum der Insel. Algaida hingegen ist für seine Glaskunst berühmt.

 

 


ESSEN / TRINKEN:

 

Die traditionelle Küche Mallorcas ist mehr als empfehlenswert. Bis zu drei Ernten im Jahr stellen sicher, dass auf den Tellern garantiert frische Zutaten landen. Für den kleinen Hunger besonders geeignet: Pa’amb Oli. Frisches Olivenöl wird auf geröstetes Bauernbrot geträufelt, anschließend mit Tomate eingerieben sowie mit Schinken oder Käse belegt.

Auch ansonsten ist die Frage der Verpflegung auf Mallorca völlig problemlos: Die zahlreichen Hotels, Restaurants und Spezialitätenlokale bieten für jeden Geschmack ein ausgezeichnetes Angebot.

Wer für Cocktails schwärmt und gern Bier trinkt, findet mit Mallorca ebenfalls sein Paradies. In den rund 500 Bars & Kneipen findet garantiert jeder etwas gegen den Durst.

 

Hier jetzt ein Bild von einer traumhaft schönen Bucht, der "Cala Mitjana" im Nordosten der Insel:

    

Und das ist die Cala Torta, direkt neben der Cala Mitjana, von oben aus gesehen:     

und nochmals Cala Torta:

  

Die Cala Mondrago:

 

Dies ist die Terrasse von den Höhlen bei Campanet:

Mensch und Natur, nein, Tier-Katze-und Natur beim Leuchtturm in Cala Ratjada:

Cala San Vicente im Norden der Insel:

Auf der Halbinsel Formentor-nicht aber am Kap Formentor, denn es gibt meiner Meinung nach dort einen viel besseren Aussichtspunkt...: 

Habe noch viel  mehr solcher wunderschönen Bilder, kann sie aber leider  nicht alle hier rein setzen. Wenn Du Interesse hat, schick mir einfach ein Mail, dann kann ich welche senden.

 

Oder Du klickst einfach mal hier: Hier gibts weitere Bilder von Stränden und Buchten auf Mallorca!

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Auch Fragen zu bzw. über die Inseln beantworte ich gerne.  Könnte mit Sicherheit ein paar Geheimtipps abgeben, wenn Du mal hin möchtest in Urlaub....

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