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Willkommen auf meiner HP

Das GOLDENE Verpackungspapier

Vor einiger Zeit, hat ein Mann seine 5 Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligen Goldverpackungspapier bestraft.

Das Geld war knapp und er wurde wütend, als das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hat, um eine Schachtel zu verzieren, um sie unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenksschachtel ihrem Vater und sagte, das ist für dich, Papa.

Der Vater war verlegen weil er am Vortag so überreagiert hatte.

Er öffnete die Geschenkschachtel und wurde wieder sehr zornig, als er sah, dass diese leer war.

Wütend sagte er zu ihr: Weißt du nicht, junge Dame, dass wenn man jemand ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein soll?

Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte:   Papa, sie ist nicht leer, ich hab so viele Küsse hineingegeben, bis sie ganz voll war.

Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf seine Knie und legte seine Arme um sein kleines Mädchen, und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.

Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.

Nach dem Tod seines kleinen Mädchens behielt der Vater seinen ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett.

Immer wenn er durch schwierige Probleme entmutigt wurde, öffnete er seine Goldschachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seinem kleinen Mädchen herauszunehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die sie dort hineingegeben hatte.

Jeder von uns hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit bedingungsloser Liebe und Küssen von unseren Kindern, von unserer Familie und von unseren Freunden.

Das ist der kostbarste Besitz, den man haben kann.

Quelle unbekannt

 

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

 

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter.   Sie konnte nicht viel erkennen.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, daß sie kaum zu hören war.

"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit mißtrauisch.

"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."

"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich ... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

 Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber...aber - wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung."

 

Quelle unbekannt

 

 

Die 5 Freiheiten

 

Zu sehen und zu hören,
was in mir ist und mit mir ist
und nicht,
was dort sein sollte, dort war oder vielleicht sein könnte!

 

Zu sagen,
was ich fühle und denke
und nicht,
was ich sagen sollte!

 

Zu fühlen,
was ich fühle
und nicht das,
was ich fühlen sollte!

 

Zu fragen,
was ich möchte
und nicht
warten, warten, warten
auf Erlaubnis!

 

Zu wagen,
was mich reizt,
statt immer nur Sicherheit zu wählen!

Quelle: Virginia Satir

 

Die Geschichte von der Zeit

Stell Dir vor, eine Bank schreibt deinem Konto jeden Morgen Euro 86.400 gut. Es kann kein Rest für den nächsten Tag aufgehoben werden. An jedem Abend verfällt der ungenutzte Betrag. Was würdest du tun? - Natürlich jeden Cent ausgeben!

Jeder von uns hat eine solche Bank. Sie nennt sich Zeit. Jeden Morgen hast du 86.400 Sekunden zur Verfügung. Jeden Abend wird der Teil, den du nicht für einen guten Zweck benutzt hast, abgeschrieben. Ein Saldo wird nicht übernommen. Es gibt keinen Übertrag.

Jeden Tag wird ein neues Konto für dich eröffnet. Jede Nacht wird der Rest vom Tag gelöscht. Wenn du den Vorrat des Tages nicht nutzt, hast du den Verlust.

Es gibt kein Zurück und keinen Blick auf das "Morgen". Du musst in der Gegenwart leben und mit dem Vorrat für heute. Investiere ihn so, dass er Dir das beste an Gesundheit, Glück und Erfolg beschert. Die Uhr läuft. Mach das Beste aus diesem Tag.

  • Um den Wert eines Jahres zu ermessen, frag einen Studenten, der eine Prüfung nicht bestanden hat.
  • Um den Wert eines Monats zu ermessen, frag eine Mutter, die ihr erstes Kind zur Welt gebracht hat.
  • Um den Wert einer Woche zu ermessen, frag den Herausgeber einer wöchentlichen Zeitung.
  • Um den Wert einer Stunde zu ermessen, frag die Liebenden, die auf ein Treffen warten.
  • Um den Wert einer Minute zu ermessen, frag jemanden, der einen Zug verpasst hat.
  • Um den Wert einer Sekunde ermessen, frag jemanden, der gerade einen Unfall vermieden hat.
  • Um den Wert einer Tausendstel-Sekunde zu ermessen, frag jemanden, der bei Olympischen Spielen eine Silbermedaille gewonnen hat.

Schätze jeden Augenblick, den du hast und schätze ihn noch mehr, wenn du ihn mit jemand Besonderem verbringst, besonders genug, um ihm deine Zeit zu opfern. Und denk daran, dass die Zeit auf niemanden wartet. Das Gestern ist Geschichte, das Morgen ist ein Rätsel. Das Heute ist ein Geschenk. Deshalb heißt es "present".

Quelle Klaus J. Thiel

 

Für meine Schwester

 

Es gibt eine wahre Geschichte von einem kleinen Jungen, dessen Schwester eine Bluttransfusion brauchte. Der Arzt erklärte den Eltern, sie hätte dieselbe Krankheit, von der sich ihr Bruder zwei Jahre zuvor erholt hätte. Ihre einzige Chance auf Genesung sei eine Bluttransfusion von jemandem, der diese Krankheit bereits gehabt hatte. Da die beiden Kinder dieselbe seltene Blutgruppe hatten, war der Junge der ideale Spender.

"Würdest du Mary dein Blut geben?" fragte der Arzt.

Jonny zögerte. Seine Unterlippe begann zu zittern. Dann lächelte er und antwortete: "Klar, ich tu's für meine Schwester."

Bald darauf wurden die beiden Kinder in das Krankenzimmer gefahren. Mary, blaß und dünn. Jonny, robust und gesund. Keiner von beiden sprach ein Wort, doch als ihre Blicke sich begegneten, grinste Jonny.

Als die Schwester die Nadel in seinen Arm einführte, verschwand Jonnys Lächeln. Er beobachtete, wie sein Blut durch das Röhrchen floss.

Als die Prozedur fast vorüber war, durchbrach Jonnys zitternde Stimme das Schweigen.

"Doktor, wann sterbe ich denn?"

Erst in diesem Augenblick wurde dem Arzt klar, warum Jonny gezögert hatte und warum seine Lippe gezittert hatte, als er sich damit einverstanden erklärte, sein Blut zu spenden. Er dachte, wenn er seiner Schwester sein Blut spendete, würde das bedeuten, sein Leben aufzugeben. In diesem kurzen Augenblick hatte er ein große Entscheidung getroffen.

David Needham aus "Ein Lied in der Nacht", erschienen im Verlag Schulte & Gerth

 

Gefühlsgeschichte zum Nachdenken

Es war einmal eine Insel, wo alle verschiedenen Gefühle lebten.
Das Glück , die Traurigkeit ,das Wissen und all die Anderen....... auch die Liebe .

Eines Tages meldete man den Gefühlen, dass die Insel sinken würde. So bereiteten sie ihre Schiffe vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letztes Moment bleiben.

Als die Insel unterging, rief sie um Hilfe. Der
Reichtum war in der Nähe mit einem Luxusschiff. Die Liebe fragte ihn: Reichtum ,kannst du mir helfen? --- Nein, ich habe zuviel Geld und Gold geladen, so habe ich hier keinen Platz mehr für dich.

Die
Liebe fragte sodann den Hochmut um Hilfe, der auch in der Nähe mit einem wunderschönen Boot vorbeifuhr. --- Ich kann dir nicht helfen. Du bist ganz naß, du könntest außerdem mein Schiff beschmutzen.

Als die Traurigkeit nicht weit vorbei segelte, fragte die Liebe : Traurigkeit , laß mich mit dir gehen! --- Oooh... Liebe , ich bin sooo traurig, ich möchte besser alleine bleiben.

Auch das Glück ist weiter gesegelt. Es war sooooo glücklich, dass es die Liebe nicht hörte.....

Und plötzlich hörte die
Liebe eine Stimme: Komm, komm mit! Ich nehm dich mit. Das war ein alter Mann, der gesprochen hatte. Die Liebe war so glücklich, so zufrieden, dass es nicht nach seinem Namen gefragt hat.

Als beide auf festem Boden ankamen, ging der Alte weg. Die
Liebe merkte, wieviel es dem Alten schuldete und fragte das Wissen : Wer hat mir geholfen?!?

Das war die
Zeit , antworte das Wissen . Die Zeit ?!?, fragte die Liebe , aber warum hat die Zeit mich gerettet??

Das Wissen lächelte weise und antwortete ihr: Weil nur die
Zeit verstehen kann, wie wichtig LIEBE im LEBEN ist.........


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