Wir schreiben das Jahr 2023 in der Stadt New York.
Viel ist passiert, von dem man kaum glaubte das es passieren würde.
Im Jahre 2005 war die größte Bedrohung noch der Terrorismus und
man tat alles daran ihn zu bekämpfen.

Doch ohne es zu bemerken, hatte sich die Industrienation einen
neuen Feind geschaffen. Die so genannte "dritte Welt", die sie
lange Zeit ausgebeutet hatte, setzte sich zur wehr.

Alles fing relativ harmlos an, als man sich in Afrika und
Süd Amerika weigerte Tabak, Obst und Gemüse anzupflanzen,
um es in die reichen Industrienationen zum Spottpreis zu verkaufen.
Ein Arbeiter dort verdiente 10 Cent am Tag und in Europa,
Asien und Nord Amerika verkaufte man die Güter mit guten
Gewinn weiter.


Sie verlangten nur, dass sie bekommen was ihnen zusteht,
doch als der Aufstand immer weitere Bahnen mit sich zog,
wurden auch die Gegenmaßnahmen härter.
Die obere Schicht versuchte mit Sanktionen und Waffengewalt
die verarmten Menschen zum Gehorsam zu zwingen.
Es Eskalierte immer weiter bis schließlich das passierte,
was nicht hätte geschehen müssen!

Erst war die "erste Welt" in die armen Länder eingefallen
und hatte sie ausgeplündert und ausgebeutet...
Nun drehte man den Spieß um!
Es war schon immer vorgekommen, das einzelne
"Flüchtlinge" versucht haben in die Welt der Reichen
einzudringen, doch nun kamen sie alle aufeinmal.
Nicht um dort Asyl zu suchen,
sondern um die Reichen zu vertreiben!

Was nutzten nun die Panzer und die Atom Bombe?
Sie konnten doch nicht riskieren ihre eigenen Leute zu verletzen?
So kam es das es wieder einen Krieg Mann gegen Mann gab.
Doch die moderne Nation war verweichlicht.
Computer, Roboter und Maschienen hatten das Leben
so bequem gemacht, das es einfach an Kraft und Ausdauer fehlte.

Väter, Großväter und erwachsene Söhne zogen in den Krieg.
Als alles verloren schien, wurden auch Frauen und ältere Jungs
gezogen. Fast keiner überlebte es... Weder von den Angreifern,
noch von den Verteidigern.

Nun sind 2 Jahre vergangen, seit der Krieg zuende ist.
Die Stadt (oder besser das was davon übrig ist) wird nun
nur noch von Jugendbanden, Gangs, Clans und ähnlichem bewohnt.
Die jüngeren Kinder suchen Schutz bei den älteren, die überlebt
haben. Diesen Schutz mussten sie sich fast immer teuer
erkaufen.

Einer der älteren, die überlebt haben, ist Denzel.
Doch er gehört weder einer Gang, noch irgendwas anderem
an. Er wohnt allein in einer Holzhütte, die er auf einem
Trümmergrundstück errichtet hat.
"Denzel" ist eigentlich nur ein Pseudonym das er sich,
wie so viele, im Krieg zugelegt hat.
Seinen richtigen Namen kennt kaum jemand.

Denzel betreibt einen Club, den er aus Ruinen notdürftig
zusammengezimmert hat. Strom bezieht er dafür
aus einem "Wasserkraftwerk" das er mit einem Freund
zusammen am nahen Fluss errichtet hat.
Die Getränke beschafft er über einen Dealer..
wo auch immer der die herhaben mag....

Das in Dezels Club nicht immer alles friedlich abläuft
kann man sich denken....



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