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Nesthäkchen und ihre Enkel
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ohne Auflage Prof. R. Sedlacek Meidinger`s Jugendschriften Verlag |
45.-48. Tausend Prof. R. Sedlacek Meidinger´s Jugendschriften Verlag |
60. - 64. Tausend 65. - 69. Tausend 75. - 79. Tausend 85.-89. Tausend Prof. R. Sedlacek Meidinger´s Jugendschriften Verlag mit Schutzumschlag |
65. - 69. Tausend 90. - 94. Tausend 100. - 104. Tausend 105. - 109. Tausend Prof. R. Sedlacek und Helene Evers Meidinger´s Jugendschriften Verlag mit Schutzumschlag
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1951 Rudolf Hengstenberg Hoch Verlag Düsseldorf bearbeitet von Maria Schlatter 1953 Rudolf Hengstenberg Hoch Verlag Düsseldorf bearbeitet von Maria Schlatter 1958 Rudolf Hengstenberg Hoch Verlag Düsseldorf gleiches Cover wie Schutzumschlag bearbeitet von Maria Schlatter 1985 Arnhild Johne Hoch Verlag Düsseldorf bearbeitet von Gunter Steinbach 1996 Arnhild Johne C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag Taschenbuchausgabe bearbeitet von den Lektoren der Verlage K. Thienemann und C. Bertelsmann





Inhaltsangabe:
Marietta und Anita waren Backfische geworden und gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Juan sind sie im Reichtum auf der Kaffeeplantage ihres Vaters aufgewachsen. Daß die beiden Zwillingsschwestern waren war kaum zu erkennen. Anita war einen Kopf größer, dunkelhaarig und ausgesprochen temperamentvoll, Marietta dagegen war zierlich, hatte goldblonde Haare und war ruhiger und sanfter als die Schwester.
Bei einem Ausritt traf Jetta zum ersten Mal auf das Elend der Arbeiter auf den benachbarten Plantagen. Sie begegnete dem kleinen deutschen Mädchen Lotte und war dabei als seine Mutter starb. Die Familie beschloss, Lottchen im Haus zu behalten, bis man seine Verwandten in Deutschland gefunden hätte.
In Lichterfelde sah Frau Annemarie strickend dem Schneetreiben zu und dachte an alle ihre Enkel. Gerda, Vronlis dreizehnjährige Tochter war ernst und verständig, Lili, Hansis Älteste war noch sehr verspielt, Evchen, die sechsjährige war ein kleiner Trotzkopf und die beiden kleinen Buben waren ausgesprochen lebhaft. Nur die Kinder ihrer Ursel kannte sie eben nur aus Briefen.
Und endlich sollte sie diese auch kennenlernen. Anita und Marietta, Miß Smith, ihre englische Lehrerein, Lotte, Homer, ein schwarzer Bediensteter und der Affe Jimmy hielten Einzug in LIchterfelde. Ein Jahr sollten die beiden Mädel in deutschland bei den Großeltern bleiben.
Anita gefiel die fremde Lebensart der Großeltern gar nicht. der Umgang mit Dienstboten, die Eßgewohnheiten, die Landschaft, alles mißfiel dem verwöhnten Mädchen. Marietta fiel die Umgewöhnung auch nicht leicht, doch die herzliche Art der Großmama entschädigte sie für viele Entbehrungen.
Lottchens Verwandte waren noch nicht gefunden worden und deshalb wohnte sie zwischenzeitlich bei dem Hausmeisterehepaar von Familie Hartenstein.
Anita und Marietta mussten einiges lernen im deutschen Haushalt, so z.B. auch daß junge Damen bei Tisch die Gäste bedienten und daß Fußball in Deutschland kein Sport für Mädchen ist. Auch in der Schule war vieles anders, so waren die deutschen Mädchen viel einfacher gekleidet und auch den respekt gegenüber den LEhrern mussten die beiden erst lernen.
Ein großer Tiefschlag war dei Herzattacke die der Großvater erlitt. Marietta machte sich große Sorgen um die Großeltern und zum ersten MAl zerstritt sie sich mit ihrer Zwillingsschwester, die die SOrgen nicht nachvollziehen konnte und schließlich auch mit Onkel Hans in die Ferien fuhr. Die schweren Tage schweißten die Großmama und die Enkelin fest zusammen.
Langsam ging es auch mit der Genesung des Großpapas voran und endlich konnte auch Ursel ihre Eltern wiedersehen, denn sie war mit Juan ans Krankenbett ihres Vaters geeilt.
Zu Anfang des Winters war auch Milton seiner Familie gefolgt. Auch Vetter Horst kam mit Grüßen von der Waterkant, besonders von seinen Eltern Klaus und Ilse, nach Berlin zu Besuch. Mit Anita verstand er sich sehr gut und er spielte sogar mit dem Gedanken nach Barsilien zu reisen.
Im Frühling war es wieder Zeit Abschied zu nehmen, aber Marietta entschloss sich, bei den Großeltern zu bleiben.
Miriam Neufert