Ich bin des Windes Atem Und der ewige Gang der Flut Ich bin des Taues Glitzern ,
der auf Wiesen ruht Ich bin der Rose Erröten,
ersterbend mit sinkendem Tag vom Heu das frisch traf Sensenschlag Der Arbeit bin ich die schaffende Müh und beim Spiel das kühne Wagen Ewig bin ich Harmonie und die Ruh nach schweren Tagen Leidenschaft bin ich der Jugend und Weisheit dem Haupt im Silberglanz Dem Stummen bin ich die Stimme
und im Nebel Lichtertanz Und ich bin der Freude Tränen und der Liebe Schmerz Ich bin die Hand, die dich führt bei Nacht und die Wärme dem erstarrten Herz und das Treiben der Zeit Ich bin das Summen der Sphären und allen ein Ruf der ewig bleibt
BO
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