Der Christus der Schwäne
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Der Christus der Schwäne

 

 

 

 

 

 

Unendliche Verführbarkeit des Menschen.

Im Guten, wie im Bösen.

Glauben  irgendwie unausweichlich

von der Wiege bis zur Bahre.

 

 

 

 

 

Ständiges erschaffen von Wirklichkeitsfetzen,

 dann eifersüchig bewachen und bewahren.

Sogenannte Wahrheiten, für die wir uns zerstören.

 

 

 

 

 

Große Gläubige schicken uns in den Krieg fürs Vaterland.

Lehren uns  den verkrümmten Gang.

Im Namen eines Gottes oder anderen Wahns.

 

 

 

 

 

Eine  besondere orginelle Glaubensveranstaltung

heißt "Realist sein" oder "den Tatsachen ins Auge blicken".

 Sprechen dazu unsere Ikonen wie Geld, Macht und Gier heilig,

erheben sie zum Rang von Naturgesetzen,

denen wir wie die Ratten zu Hameln folgen .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angesichts dieser Verlogenheiten in wessen Namen auch immer,

glaube ich

unerschütterlich an unser zitterndes Herz.

Dies ist der wahre Buddha

oder der Christus der Schwäne.

 

 

 

Mitgefühl und Weisheit,

liebendes Erbarmen und leere offene Weite,

 unser intimstes Sein,

Quelle des Lebens, unser natürliches Gut-Sein,

unangreifbares diamantenes Glitzern eines Verständnisses,

in dem wir leben und sind.

 

 

 

 

Und jetzt,

genau in diesm lebendigem Jetzt,

das erste Vogelzwitschern am Morgen,

Inbegriff aller unserer Möglichkeiten,namenlose Schlichtheit des Seins,

Gebet des Lebens...........

 

 

 

 

 

 




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