Mir allein
Mir ist’s wieder
heute grau, morgen grau
irgendwie
nur irgendwie, irgendwie
bin ich hier hergekommen
sah ich ihn über mir
leuchtend einen Regenbogen
in meinem Wolkenrevier, hier
Er sagt mir
hier ist nichts aufzuhalten
auch nicht im nächsten Jahr
vielleicht im nächsten Leben
am besten alles noch mal
und alles normal und alles noch mal
Und dann wär da ein Feuer
und jeder Tag ein neuer
und dann ist alles unendlich Klang
und dann kein für und wider
und nichts ist mehr zuwider umsonst getan
und dann wär da die Liebe
und alles ihr zuliebe
und alles nur noch unendlich Klang
und dann wär es mir wieder
so klar, so klar wie früher und nichts vertan
Was hab ich mir vergeben
wer weiß schon wie es geht
ich sag so ist es eben
und fühl das kann es nicht sein, doch nein
egal wie es ist, Du bleibst
und bist viel zu bequem um zu verstehen
Du siehst den Weg und gehst ihn nicht
ja man tut was man kann
man tut was man kann
Und dann wär da ein Feuer
und jeder Tag ein neuer
und dann ist alles unendlich Klang
und dann kein für und wider
und nichts ist mehr zuwider, umsonst getan
und dann ist da die Liebe
und alles ihr zuliebe
und alles nur noch unendlich Klang
und dann wär es das Leben
und keiner weiß weswegen man sich das fragt
und dann machst Du die Tür auf
und dann wachst Du zu früh auf
und dann fängt überhaupt nichts mehr an
und dann war es das Leben
und dann war es noch eh es begann, vertan
Kalter Glanz
Und alles ist besten Falles
an und für sich einfach eigentlich
ist alles und wirklich alles
einfach nur schön einfach angenehm
unstylisch ist einfach peinlich
und jeder Trennungsstrich lächerlich
und freilich ist hier nichts heilig
nur kleinlich und doch ganz einheitlich trist
Du siehst mich nie an
ich kann nicht raus aus meiner Haut
Du drehst Dich nie um mich
geniert verliert sich Dein Gesicht
ich sah Dich im Grunde warst Du
einfach zu schön um noch wahr zu sein
der kalte Glanz Deiner endlosen Beine
zerstört einfach alles für mich
Willkommen im Paradies
hier herrscht und siegt
die Wahrheit, die Klarheit
die Reinheit, kein Mitleid
Du quälst Dich unsäglich
und schämst Dich allein an sich für Dich
um allen nur zu gefallen
wie wärst Du schön tätest Du es nicht
Dein Leben lang so sinnlos vergeudet
wenn sich jemand täuscht dann doch nur Du Dich
Willkommen im Paradies..........
zarter engel
Mach die Augen zu
niemand sieht mich
ich nur dich
fühl mich so fremd hier
im eigenen Haus
nackt an deiner Seite stehen
zähl bis zehn
bin die Wüste du der See
schenk dein Lächeln mir
laß mich nie wieder gehen
Komm berühre mich
halt mich fest in deiner Hand
komm und führe mich
sei der Stern der für mich wacht
komm und liebe mich
komm in meine Einsamkeit
komm ich brauche dich
jetzt und für immer
Will dir Priester sein
denn für mich allein
reicht dein Augenschein
um stark zu sein
zarter Engel mein
ich will bei dir sein
keine Träne mehr
kein Sturm uns trennt
glaub an mich
schließ die Augen und küß mich
Komm berühre mich . . .
Will dir Vater sein
lege deine zarten Hände
in den Schoß hinein
raub mir den Verstand
was mein Herz verlangt
weiß nicht aus noch ein
will dir Sklave sein
denn die Welt ist leer
bin ich ohne dich
komm und schwöre mir
daß es wirklich ist
daß du glücklich bist
wenn du bei mir bist
daß du mich verstehst
und du nie mehr gehst
Auf der Suche
Wer wir sind, sind wir
wer da schreit, sind wir
wer da schweigt, sind wir
wer da lügt, sind wir
und wie wir sind, sind wir
wer da liebt, sind wir
wer da lacht, sind wir
wer da nie verliert, sind wir
nur wie lang, bleibt hier
jeder für sich, alles andre ändert sich
nur wir bleiben eisig
doch wofür, gibt es einen Grund dafür
Sind auf der Suche nach einer Antwort
und sehen einfach kein Land.
Sind wie verzaubert und wir glauben
die Lösung liegt auf der Hand
Denn ja am Ende da wird immer alles gut
und daran glauben wir, hoffen , genug ist genug
denn Moregn ist immerhin auch noch ein Tag
ist Wohlstand, ist Armut , sind Angst und Gewalt
ist alles in Ordnung und alles beim alten
ist alles genau wie in uralten Zeiten
und darauf sind wir Stolz weil das funtioniert
nur nicht bremsen wenn es läuft wie geschmiert
Wer wir sind ......
Es ist der Zeitgeist der Bescheid weiß
sieh an, er treibt uns voran
sind auf der Spur dieser Frohnatur
moralisch reif ohne Zwang
Denn ja am Ende da wird immer alles gut.......
WAS IST UNSER ZIEL????
das ist der tag
Nur ein Tag noch nicht mehr du zwingst mich ja dazu
daß ich dir erkläre daß ich ohne dich glücklicher wäre
nein ich will nicht mehr mit deinen Augen sehen
ich weiß es jetzt daß wir uns nur im Kreise drehen
und fühle mehr und mehr daß ich ein anderer bin
also laß mich frei es hat doch keinen Sinn
denn dieser Weg der ist nicht mehr mein Ziel
nein für mich ist Leben nicht nur Spiel
doch ich glaub nicht mehr daran
unser Abschied dauert schon zu lang
Das ist der Tag, der Tag, der Tag
das ist der Tag an dem die Wege sich trennen
Siehst du den Baum des Lebens die Blätter fallen ab
ich will mein Leben leben denn eines weiß ich klar
der Tag neigt sich zur Nacht herein
nur eins wird bleiben es kommen andere Zeiten
was dich bestimmt das bleibt für mich die Frage
doch wir sprechen nicht dieselbe Sprache
vorbei, vorbei jetzt mußt du es erkennen
daß unsere Wege sich hier trennen
Sieh diesem Tag ins Gesicht
such dein Glück und dann
halt es bevor es zerbricht
deine Qual hilft dir nicht
Ich bin bereit zeitgleich ist das Ziel auch bald erreicht
jetzt bist du weg mir nachzusehen hat keinen Zweck
all deine Fesseln über meine Arme, Hände, Füße, Beine
sind zerrissen ohne Freiheit und das sag ich wie ich es meine
will dich einfach nicht mehr sehen unsere Chance ist vorbei
und ein Hochgefühl fängt in mir laut an zu schreien
ja ich habe es ersehnt daß der Tag in mir entsteht
tausend Kreuze eingeritzt in all die Wände meiner Träume
viel zu lange war ich stumm doch jetzt kehr ich nicht mehr um
wenn ich schweig belüg ich dich und das will ich nicht
Das ist der Tag...
Das schönste Lied der Welt
Es ist das schönste Lied der Welt
wir spielen das was Euch gefällt
wir wollen Euch das Herz berühren
und Euer Geld
sozialneutralsentimental
und dann globaluniversal
da bleibt Euch einfach keine Wahl
Das ist der beste Trick der Welt
wenn ab und zu die Zeit anhält
und alles was uns dazu fehlt
ist Euer Geld
ja ganz egal wie man es nennt
zum Nehmen braucht es kein Talent
es lebt sich leichter als man denkt
ganz ungehemmt
Wir sind immer nur für Euch da
Ihr seid nicht hässlich nein das liegt am Spiegel
und wer die Augen schließt der bleibt flexibel
und darauf geben wir euch Brief und Siegel
und wehe wer das prüft
und das Prinzip ist einfach viel, viel klüger
es geht Euch gut Ihr seid die wahren Sieger
und daran glaubt Ihr lieben Schwestern und Brüder
immer, immer wieder
Das ist der klügste Text der Welt
wir sagen das was Euch gefällt
wir wollen Euch das Hirn verführen
und Euer Geld
es ist das höchste Ziel der Welt
wenn keiner mehr den Weg verstellt
und dazu brauchen wir allein
nur Euer Geld
ach seid doch einfach mal spontan
wenn Ihr nicht wollt kommen andre ran
vertraut Euch uns doch einfach an ein Leben lang
Wir sind immer nur für Euch da
Ihr seid nicht hässlich nein das liegt am Spiegel.........
das spiel
Den Kopf glatt abgetrennt von seinem Rumpf
so starb der Bube
mit einem stummen Schrei in ihrem Blut
ertrank die Dame
er hat den Todesstoß befohlen
der König
Bube, Dame, König, Ass
das Spiel ist aus und du bist raus
Das Spiel sich im Kreise dreht
Jahrhunderte es übersteht
läßt dich nie wieder frei
Kein Herz schlägt länger mehr
in der Heldenbrust des Buben
statt Schönheit prägt die Fäulnis nun
das Angesicht der Dame
er hat noch niemals ein Herz gehabt
der König
Bube, Dame, König, Ass
das Spiel ist aus und du bist raus
Der Narr tanzt in die Nacht hinein
träumt einen Traum voll Sonnenschein
der Regen fällt auf sein Gesicht
doch er sieht nur das grelle Licht
das Spiel dereinst so schön begann
vier Freunde zog's in seinen Bann
doch mit der Zeit so Stück für Stück
verspielten sie ihr Lebensglück
Bube, Dame, König, Ass
den Kopf glatt abgetrennt ...
Der Tanz am Rand des Wahns sich dreht
und nur ein Schritt dann ist's zu spät
wo einst die Freundschaft sie verband
wird jetzt der Haß hineingebrannt
der Spaß am Spiel er dreht sich schnell
in ein gar schreckliches Duell
Irrsinn und Tod dahergebracht
steht nun die Welt im Bann der Macht
das spiel beginnt
Die Welt ist eine Bühne
auf der wir alle stehen
vertrau'n dem Brett auf dem wir gehen
doch glaub nicht an die Nägel
die es zusammen hält
zu oft schlug man daneben
also laß es uns versuchen
laß uns tanzen, springen, schreien
aber sei doch bitte nicht so verlegen
laß sie beben diese Erde
komm wir zeigen daß wir es sind
und das kann uns keiner nehmen
Tritt raus aus deinem Schatten
wir woll’n dein wahres Ich
hab Mut was andres hilft dir nicht
hier kreuzen sich die Wege
und jetzt entscheide dich
aber bleib nicht einfach stehen
wie du dich auch entscheidest
glaub nicht daß du schwächer bist
deine Leidenschaft macht dich überlegen
hier und jetzt spielt die Musik
also zeig daß es dich gibt
komm und laß dich einfach gehen
Es ist kein Traum was du erlebst
die Zeit ist reif daß du begreifst
nichts bleibt wie es war
ein Sturm der sich nie wieder legt
so sei bereit es ist soweit
das Spiel fängt an
Leuchte Licht mit hellem Schein
Hab Durst nach neuen Liedern
hab Durst auf frischen Wind
Gedanken die aus Feuer sind
hab Durst nach deinem Lachen
hab Lust auf dein Gesicht
komm zeig mir deine Seele
egotrip
Ich geb' dir niemals die Chance mich zu kriegen
Denn was du nicht weißt ist ich bin ein Idiot
Ich singe dir ein Liebeslied daß es dir die Schuh auszieht
Jedes Liedchen ist famos deine Stimmung riesengroß
Ich tanze bis der Boden glüht hoffe daß es keiner sieht
Was für ein Arsch ich bin
RESIS SANCTINUS EST SANCTUS FAMOSUS
Du bist für mich doch nur eine von vielen
Was du wirklich nicht weißt ist ich bin ein Idiot
Ich schreib' die Lügen auf Papier bekomm' von dir dein Herz dafür
Das gehört mir immer mehr trotz intensiver Gegenwehr
Du bist akut schon in Gefahr trotzdem wird dir niemals klar
Was für ein Arsch ich bin
RESIS SANCTINUS EST SANCTUS FAMOSUS
Ich geb' dir niemals die Chance mich zu kriegen
Denn was du nicht weißt ist ich bin ein Idiot
RESIS SANCTINUS EST SANCTUS FAMOSUS
folxweise
Ziellos, stillos - in den Tag hinein
Den Papierkrieg den haben wir längst verloren
Als ich noch kleiner war fragte ich mich schon:
Warum bin ich bloß geboren
WARUM ICH LEB' ICH WEISS ES NICHT
UND IST MIR AUCH EGAL
UND WENN ICH EINMAL NICHT MEHR BIN
FREUT ES EUCH DOCH ALLEMAL
Mama die hat es schon früh hinweggerafft
Den Vater den kenn' ich leider nicht
Wo ich zuhause bin das frag' ich mich
Oder besser nicht
WARUM ICH LEB' ...
Kein Stein mehr auf dem anderen so wie es einmal war
Ich schaue auf und sehe nichts
Freunde die zu mir stehen die hab' ich nicht
Und hatte sie noch nie
WARUM ICH LEB' ...
für immer und ewig
Oh komm hernieder
du Engel mein
lösch mir das Fieber
es brennt in mir so heiß
Es stirbt der Morgen
in meinem Leib
auf meine Fragen
nur noch ein Echo hallt
Und bin ich müde
bei Tag und Nacht
der Tod er schläft nie
für ihn gibt es kein vorbei
So atme und lebe
als könnte es immer so gehen
genieße die Zeit am Leben zu sein
für immer und ewig
ein Leben das niemals vergeht
unsterblich zu sein
das ist nur ein Traum
Und die Schmerzen kommen wieder
und es rast die Zeit
und ich höre Totenlieder
spüre kaum noch meine Glieder
oh komm hernieder
du Engel mein
ist Sterben Schlafen
mach von der Angst mich frei
ganz oder gar nicht
Und da wach ich auf aus meinem Traum
immer locker lockert sich mein Krampf
will hier aus mir raus leg es drauf an
weil ich auch einfach gar nicht anders kann
Augen zu und durch und keine Angst nur keine Angst
ich bleibe ruhig, gut gelaunt und ganz entspannt
nur wenn etwas nicht klappt wenn das nicht klappt
was mach ich dann was fang ich denn dann an
ach was weiß denn ich das bringt doch nichts
so geht es nicht und deshalb frag ich mich
Bist Du lieber IN oder MITTENDRIN
Bist Du lieber FREI
ganz oder gar nicht ganz oder gar nicht
Jetzt lass ich hier mein Adrenalin frei
so jetzt brech ich aus dem Irrenhaus aus
und wenn Du mich fragst wie macht der das
dann sag ich such und find es selber raus
neidisch, eitel, Großverdiener, der Verführer
wenn Du mich nicht küsst dann küss ich Dich
denn das geht mir ins Blut tut absolut gut
sei doch nicht so tranig - ich mag Dich
was denkst Du was willst Du - ich frag Dich
Bist Du lieber IN oder MITTENDRIN
Bist Du lieber FREI............
gebranntes kind
Auf dem Bauch das kleine Wesen
Liebe schlägt in sein Gesicht
es will nur von der Wärme leben
weicht von der Mutters Seite nicht
Auf den Knien das kleine Wesen
für die Welt ist es nicht bereit
es hat schon eigene Gedanken
doch Mutter gibt ihm Sicherheit
Bald ist es aufrecht das kleine Wesen
kann schon auf seinen Füßen stehen
es sieht den kalten Hals der Mutter
und muß jetzt eigne Wege gehen
Im kalten Naß das kleine Wesen
nicht mehr ganz klein und doch nicht groß
hat noch die Neugier in den Augen
will doch zurück in Mutters Schoß
Kein Weg zurück zu Mutter Erde
der rechte Weg bleibt unerkannt
gebranntes Kind im Schoß aus Asche
die Kälte raubt ihm den Verstand
Jahre später es wird ein Mann
der seine Mutter ganz innig liebt
losgelöst von Leib der Mutter
er findet nichts was Wärme gibt
Auf allen Vieren das kleine Wesen
von Kopf bis Fuß mit Angst beschmiert
es will zurück zum Bauch der Mutter
weil es sonst ohne Wärme friert
Kein Weg zurück ...
Gewissen
Du weißt mich stets erregt in Deiner Nähe
bin der in den Du kommst und gehst
kennst jede Heuchelei verdirbst mir jeden Schrei
und mein Verlangen träumst Du schon
ich fühl Dich und halt es nicht aus
was Du in mir bewegst
ich lüg nicht halt’ s nur nicht mehr aus
dass Du im Wege stehst
Und ich steige über Leichen
keine war zu viel
lass mich nicht vom Feuer greifen
bleibe hart im Spiel
wer noch an sich selber zweifelt
der fragt viel zu viel
wird das Ziel wohl nie erreichen
wird wohl nie stabil
Und ich leg mein Gewissen ab
denn ich hab mein Gewissen satt
und da bin ich gewissenhaft
weil ich jetzt keinen Zweifel hab
was quälst Du mich
was brauch ich Dich
was bringst Du mir
mir passiert schon nichts
Jetzt hab ich Dich verbannt und diese Freiheit
macht mich bald dunkel, kalt und blind
verfluche Deine Kraft die mich am Kragen packt
denn meine Sehnsucht träum ich schon
ich fühl Dich und halt es nicht aus
was Du in mir bewegst
ich lüg nicht halt’ s nur nicht mehr aus
dass Du im Wege stehst
Und ich steige über Leichen........
glockenrequiem
Während einer schwarzen kalten Wintersnacht
beschwor einst ein Kobold die fremde, böse Macht.
Über den Wipfeln des Waldes leucht' ein Licht
und um die Flammen sprang der kleine miese Wicht.
Mit verzerrter Miene schrie er laut- OH GRAUSS
die Verse eines bösen Zauberers heraus.
A ALLA GOJA HO HOPI HAJATA
AL HEJA GOJA HOI GOI HAJATA
Neun Kinder schauten ihm verängstigt zu dabei.
Höhrten die Reime und prägten sie sich ein.
Dami liefen sie fort, so schnell es nur gelang.
Wollten selber ausprobieren des Zauberers Gesang.
Hand in Hand, standen sie im Kreise
und fingen an zu singen, erst laut und dann ganz leise.
A ALLA GOJA HO HOPI HAJATA
AL HEJA GOJA HOI GOI HAJATA
Die Verse stehn geschrieben an einer kalten Wand.
In einer finstren Höhle- geritzt mit blutger Krallenhand.
Ein Mensch sich drinn verirrte, tauchte niemals wieder auf,
wenn's einmal jemand ließt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Stück um Stück- die Erde scheint zu beben,
beginnt der ganze Zauber- zerstört wird alles Leben.
A ALLA GOJA HO HOPI HAJATA
AL HEJA GOJA HOI GOI HAJATA
herzdame
Ganz wunderbar war jedes Jahr- sowei ich mich erinnern kann.
Ganz fürchterlich war jeder Tag- ich denk noch heut' daran.
Ich wart auf Dich bis früh um vier, Du kommst nach Haus' und richst
nach andern Kerl'n die Du nicht kennst, mit den Du nicht aus Liebe
pennst.
Tipp Tapp, Tipp Tapp- schleichst Du mir hinterher.
Tipp Tapp, Tipp Tapp- ich flüchte kreuz und quer.
Zerdrückst, zerquetschst mich, laß mich frei, denn wo ich bin bist Du dabei.
Wo gehst Du hin? Da komm ich mit, ich folge Dir auf Schritt und Tritt.
Und wieder ist ein Jahr vorbei- ich fleh Dich an, jetzt laß mich frei.
Und wieder ist ein Jahr vorbei- ich warte drauf, Du läßt mich frei.
Ich will nicht, daß Du bei mir bist. Ich will nicht, daß Du mich
verläßt.
Ich warte auf den letzten Tag, ich weiß genau, daß ich Dich mag.
Schön, wenn Du Dich streiten willst, nur hab ich dazu keine Lust.
Du bist doch sowieso im Recht, was übrig bleibt ist nur noch Frust.
Gehst auf den Geist und in den Bauch, Gefühle haben soll ich auch
noch wenn Du fauchst und kratzt und beißt und meinen Liebesbrief
zerreißt.
Und wieder ist ein Jahr vorbei,.....
In meiner Erinnerung
Stur sind sie wie gestern, heute, gerade eben
und ich komm nicht dagegen an
Entwicklung, wie dumm, wie dumm
in meiner Erinnerung
stand ich vor einer Wand da blieb ich stumm
in meiner Erinnerung weiß nicht warum
Und es fällt ein Regen
und es fällt mir wieder ein
was sein muss, muss nun mal so sein
In meiner Erinnerung
war früher alles anders reich und bunt
in meiner Erinnerung ein Glas fiel um
in meiner Erinnerung
war alles klug und gut um mich herum
in meiner Erinnerung war alles dumm
Und Regen fällt wie Vorhang
und dann fällt’s mir wieder ein
was sein muss, muss nun mal so sein
When I believe that I don’t I don’t know
Everything’s welcome
and nothing not a thing is wrong
when I believe that I don’t I don’t know
what will become
what would’ve been gone an what would belong
when I could believe that I don’t I don’t know
if I only could would it be wrong
oh really I don’t know
kartenhaus
Ich hab' den Kopf in der Schlinge und krieg' ihn nie wieder raus
Ich bin verführt von deinem weißen Kleid
Komm ohne dich nicht länger aus
Ich hab' dich noch nicht einmal angefasst
Da war ich schon verloren
Beim Spiel der Spiele den Absprung verpasst
Und dazu vollgeknallt bis über beide Ohren
Ich hab' den Kopf in der Schlinge und krieg' ihn nie wieder raus
Du bist der Eintritt in mein Himmelsreich
Es gibt keinen Weg mehr hier heraus
Ich bin Gefangener von deinem Duft
Denn du verführst mich täglich neu
Zeigst mir die Welten schenkst mir Gelassenheit
Ich brauch dich immer mehr nur mit dir fühl' ich mich frei
Ich hab' den Kopf in der Schlinge und krieg' ihn nie wieder raus
Bist an der Kehle die Klinge
Doch ich mach mir nichts daraus
Ich steh fest mit beiden Beinen hier
In einem blauen Kartenhaus
Ich warte täglich auf den letzten Tag
Den ich nur mit dir mit dir verbringen mag
Kopfkino
Jeder Irrtum bringt uns ein neues Ziel
jeder Augenblick ist ein Teil von Dir
jeder Irrtum bringt mich an ein neues Ziel
und jeder Augenblick ist ein Teil von mir
Und wie alles begann das weiß keiner mehr
und am klügsten ist man doch immer hinterher
wie losgerissen von mir selber steh ich allein hier
und nichts auch gar nichts kann mehr zurück zu Dir
ich wollt ich wär der perfekte Ehemann
ich wollt ich hätte Dir alles und nichts getan
ich wollt ich könnte mich sehen in Deinem Kopf
in Deinem Kopf - KOPFKINO
Jeder Irrtum bringt uns ein neues Ziel
jeder Augenblick ist ein Teil von Dir
jeder Irrtum ist ein Teil von Dir
und jeder Augenblick ist ein neues Ziel
doch wie alles begann das weiß keiner mehr
und am klügsten ist man doch immer hinterher
wie losgerissen von mir selber steh ich allein hier
und nichts auch gar nichts kann mehr zurück zu Dir
Ich wollt ich wär der perfekte Ehemann
ich wollt ich hätte Dir alles und nichts getan
ich wollt ich könnte mich sehen
in Deinem Kopf in Deinem Kopf - KOPFKINO
Der Morgen hat alles davongetragen
Du hast mich Dir aus dem Kopf geschlagen - KOPFKINO
Du sagst der Morgen hat alles davongetragen
Du hast mich Dir aus dem Kopf geschlagen - KOPFKINO
Wird das immer so sein oder muss das so sein
was ist das und warum ist das so und warum geht das nicht
ist das wirklich alles was möglich ist
bin ich es
ist er es
ist sie es
Du sagst der Morgen hat alles davongetragen
Du hast mich Dir aus dem Kopf geschlagen - KOPFKINO
medusa
In Richtung der Nacht
tief im Westen wacht
die Göttin des Meeres
die Maske des Todes
wohl an ihr Götter steht mir nun bei
mein Leben setz ich gern als Pfand
ich steig hinab in deine Höhle
der Sohn des Zeus wird dich erlegen
noch keinem wollte dies gelingen
erstarrten jäh an deinem Blick
Medusa
Jetzt kann ich dich sehen
in meinem Spiegel
den Kopf voller Schlangen
die goldenen Flügel
in meiner Hand die Sichel des Todes
du kommst immer näher
ich hab keine Angst
am Felsen geschmiedet
sieh Andromeda wartet
daß ich dich besiege
du hoffst ich erstarre
ich dreh mich um ohne zu schauen
hab keine Angst vor deinen Klauen
hol aus entsetzt und voller Grauen
werd ich dir jetzt den Kopf abhauen
Medusa
Der Mond scheint so bleich
ein Wind wie aus Eis
war's nur ein Traum
oder ist's Wirklichkeit
und ich spring auf
mein Herz pocht laut
ja ist es wahr
ist sie noch da
Medusa
mondfahrt
FOLK-ATTACK
Ich hab ein Ticket zum Mond
was für ein Glück
ich flieg ein Stück
und komm nie mehr zurück
FOLK-ATTACK
Ich hab ein Ticket zum Mond
das Warten hat sich gelohnt
fliege durch Zeit und Raum
es ist fast wie ein Traum
mein schönes Ticket zum Mond
ich hoffe nur er ist noch unbewohnt
nachtmusik
Du Mädchen in der Nacht
ich weiß Du schaust an mir vorbei
doch aus dem schwarzen Fenster
schau'n mich Deine Augen an
Du Junge in der Nacht
wer hat Dein Herz gelähmt
wo ist das Feuer Deiner Augen
wo ist Dein Lächeln hin
Du Mädchen in der Nacht
weißt Du woran ich denke
wann wirst Du's endlich sehn
mein Spiegelbild in Deinem Arm
Du Junge in der Nacht
bist Du denn wirklich blind
ich allein im schwarzen Fenster
nur für Dich ein weißer Schwan
Di da di da, lalalalilalala,......
Du Mädchen in der Nacht
was hat man Dir getan
mit Deinen großen müden Augen
schau mich doch endlich an
Du Junge in der Nacht
das kann doch wohl nicht sein
mit tiefem leerem Blick
schau mich doch endlich an
Du Mädchen in der Nacht
jetzt ist es mir egal
ich sreie mein Gefühl heraus
und laß den Dingen freien Lauf
Du Junge in der Nacht
jetzt ist es mir egal
ich sreie mein Gefühl heraus
und laß den Dingen freien Lauf
Di da di da, lalalalilalala,.....
Oh, Fortuna
Ich habe heute super Laune
super Laune ja ich glaube
besser geht’s nicht
geht nicht gibt’s nicht mal und alles klar
Es geht mir blendend independent
Mensch ich bin so super drauf
so mega happy
oh Fortuna bei mir läuft es prima
Ach wie gut dass niemand weiß
dass ich hier eigentlich alles öde find
dass nichts los ist, halt’s nicht aus
ich weiß wirklich nicht warum
doch irgendwie und irgendwoher
sind ja alle Menschen glücklich
und nur ich nicht, werd verrückt
ich versteh das einfach nicht
und Spaß hab ich hier wirklich nicht
Von nichts kommt nichts, ist unmöglich
man was ist denn das
verdammt mich nervt das total
echt mal ich glaube dass ich’s brauche
keine Frage sonst wär’s fade
und es lohnt sich ja auch für mich
weil das hier so wie so mit dazugehört
weil das cool ist weil ich’s mir wert bin
und alle hier so sind
Ach wie gut dass niemand weiß ....
pennywise
Luftballons im Freudentaumel
Ich bin endlich wieder da
Hab' für euch gar viele Sachen
Die mir mächtig Freude machen
LUFTBALLONS IM FREUDENTAUMEL
PENNYWISE IST WIEDER DA
VERSTECKEN KÖNNEN WIR UNS NOCH SO SEHR
DENN BÜßEN WERDEN WIR VIEL MEHR
Eis soviel du essen kannst
Bonbons bis dir platzt der Wanst
Matchbox die dich überfahren
Und Dinos sich als Püppis tarnen
LUFTBALLONS ...
Die Großen haben niemals Zeit
So komm zu mir zum Zeitvertreib
Und bring auch deine Freunde mit
Ob häßlich, blöde oder dick
LUFTBALLONS ...
Ein jedes Kind hat seinen Preis
In Luftballons wie ich nur weiß
Darum fallen sie jetzt auf euch herab
Und Schminke tropft auf euer Grab
LUFTBALLONS ...
rapunzel
Ein Fräulein lebte einst allein
In einem Turm voll düsterer Pein
Sie träumte von der fernen Welt
Voll Liebe, Schönheit, Ruhm und Geld
Von ihrem Turm sah sie von fern
Den Reiter kommen sie zu freien
Doch was sie nicht sah sein Gesicht
War knochenbleich und widerlich
RAPUNZEL LASS DEIN HAAR HERAB
HINUNTER IN DAS ERDENGRAB
LASS UNS ERKLIMMEN DEINEN TURM
DANN BIST AUCH DU VERLOREN
Gehüllt in dichten Nebelrauch
Nimmt so das Schicksal seinen Lauf
Das schöne Kind so jung und rein
Wird bald nicht mehr dasselbe sein
Rapunzel laß dein Haar hernieder
Bin hier zu brechen deine Glieder
Bin hier zu schänden deinen Leib
Das ist mein schönster Zeitvertreib
RAPUNZEL....
Geruch von faulem totem Fleisch
Steigt nun herauf vom Weltenreich
das Fräulein schließt die Augen zu
Stürzt sich herab zur letzten Ruh
RAPUNZEL....
rosengarten
Du nahmst aus dem Garten mir eine Rose mit
Ich mußte lange warten auf deinen ersten Schritt
Du kamst um zu schweigen was ich noch nicht verstand
Ich vergaß zu zeigen was ich für dich empfand
IM ZUSTAND DER ERINNERUNG
DA WIRD MIR EINES, EINES KLAR
ICH GLAUBTE ZU VERLIEREN
WAS NOCH NIEMALS, NIEMALS MEINE WAR
Ich sah dich verschwinden im grellen Morgenlicht
Im Bruchteil von Sekunden mein ganzes Ich zerbricht
IM ZUSTAND ...
satyr
Marie hab ich am Bein berührt
Im Mai zu Mittagszeit
Vom Pferde fiel sie mir zu Füß
Und später fiel ihr Kleid
Sie lag ganz weich in meinem Arm
War völlig ohne Wehr
Doch plötzlich stand ihr Mann vor mir
Mit seinem Schrotgewehr
Elisa war ein schönes Weib
Es ist lange noch nicht her
Da hab ich ihre Hand geküßt
Und später einges mehr
Ihr Gatte starb vor einem Jahr
Hat sie mir oft betont
Doch der Riesenkerl von Bruder
Ich lief so schnell ich konnt
QUANTUS EST TREMOR FUTURUS
QUANDO EST JUDEX VENTURUS
SUPPLICANTE PARCE DEUS
Wer tat mir diese Schmach nur an
Ward schwach bei jedem Weib
Bin hundertfach wohl Vater schon
Und es brennt in meinem Leib
Nun sind mir alle hinterher
Das Weib, ihr Mann, der Sohn
Ein Obdach find ich nimmermehr
Das hab ich nun davon
QUANTUS...
schlaflos
Schon seit all den vielen Jahren
liegt er immer noch allein-
mit der Zeit wird sich nichts ändern,
mit der Zeit wird's noch so sein.
Daß er wacht wenn andre schlafen,
noch im dunklen Zimmer ließt,
von der Welt noch nicht viel weiß
und er trotzdem schon vergißt.
Meistens ist er ziemlich einsam,
doch meist ist er darüber froh-
war schon als kleiner Mensch zu klein,
gerade deshalb ist er so.
Daß er lacht, wenn andre weinen,
nur in die Bösen sich verliebt,
von der Welt noch nicht viel weiß
und er trotzdem schon vergißt
Wenn die wilden Vögel ziehn,
steht er auf und schautwohin.
Viel zu schnell ziehn sie vorbei,
viel zu schnell verrinnt dieZeit.
Heute hier und morgen dort,
ist er nie lang am selben Ort.
Doch wenn die Vögel wieder ziehn,
weiß er bis heute nicht wohin.
Nach all den vielen Jahren,
liegt er immer noch allein-
auch die Zeit hat nicht viel verändert,
mit der Zeit wird es noch so sein.
Daß er wach liegt im dunklenZimmer
und das selbe Buch noch ließt,
von der Welt schon soviel gesehn hat
und er trotzdem nie vergißt.
Es ist immer noch nicht leicht, genau wie er zu sein.
Es ist immer noch nicht leicht, genau wie er zu sein.
Es ist immer noch nicht leicht, genau wie er zu sein.
Es ist immer noch nicht leicht, genau wie er zu sein.
Wenn die wilden Vögel ziehn,.....
Schlangentanz
Die Party beginnt
natürlich bist du dabei
du bist ein Gott unter vielen im Einerlei.
Du siehst aus wie jeder
doch du fühlst dich ganz groß.
Du bist ein ganz cooler Typ
aber leider völlig gesichtslos.
Jetzt kommt einer rein
was will denn so einer hier?
Er lächelt dich an
sagt auch noch 'Tag' zu dir.
Er kann lachen, kann weinen
plötzlich fühlst du dich klein.
Du willst doch eigentlich
ein ganz Großer sein.
Hey, du, du gehst deinen Weg
kein Links kein Rechts
nur mittendurch alles durch.
Du machst alles platt
vor dir wird jeder klein.
Doch am Ende wirst du tot
und ganz alleine sein. (2x)
Die Party geht weiter
und du fühlst dich bedrängt,
weil er gerade jetzt
mit deiner Freundin rumhängt.
Sie lacht mit ihm,
das kann doch wohl nicht sein.
Jetzt musst du was tun,
sonst bist du wieder allein.
Du gehst zu ihm hin
und du legst ihm ganz nah:
Hier sofort zu verschwinden,
niewieder aufzutauchen,
den Empfehlungen zu folgen,
ganz schnell wegzulaufen
oder ein für allemal
sein Leben auszuhauchen.
Hey, du..... (4x)
schrei der wale
Schlafe ein mein Kind
draußen weht ein rauher Wind
die Nacht die ist so kalt
ich bin schon hundert Jahre alt
Tränen fließen weit ins Meer so weit
bleich am weißen Strand die Wale schreien
Comment vivre sans amour
Comment vivre sans amour
Pour quelle raison
comment vivre sans amour
Schlafe ein mein Kind
draußen weht ein rauher Wind
die Nacht die ist so kalt
ich bin schon hundert Jahre alt
Augen leer vom Leid der Welt, der Zeit
nur ein Tränenmeer das übrig bleibt
Comment vivre sans amour...
Schlafe ein mein Kind
draußen weht ein rauher Wind
dein Herz so still und rein
der Tod reitet zum Tor herein
Schrei mein Kind die Nacht beginnt
die Welt erwacht nur durch dich allein
Comment vivre sans amour...
seelenheil
Was wird sein, wenn ohne Lachen eine Nacht der andern folgt.
Wenn ein neuer Tag beginnt von Dunkelheit schon eingeholt.
Bist viele Wege schon gegangen, jeder führt ins Nirgendwo.
Undank ist der Herrenhohn, Du willst nur Deinen Lohn
Die Nacht bricht über uns herein- allein.
Leg in Deine Arme Welt- mein Leid.
Nichts mehr soll so sein wie früher nichts ist für die Ewigkeit
schon morgen fängst Du Neues an Du hast Dein ganzes Leben Zeit.
Du bist des Nachts wie ein Vampir des Tages wie ein Kind.
Du bist des Nachts wie ein Vampir des Tages wie ein Kind.
Die Nacht.........
singt halleluja
Und ich schuf die Welt
sie war wüst und leer
so schuf ich das Licht
und es war gut
Erde weit und kahl
Wasser tief und klar
Sterne am Firmament
und es war gut
Wurzeln durchdringen den Staub
Flügelschlagen wird laut
dann schuf ich euch
nach meinem Bild
den Irrtum büßte ich
denn ihr vergaßet mich
ich gab euch meinen Sohn
und es war gut
Singt Halleluja- vom Paradies verbannt
Singt Halleluja- für alle Zeit
Singt Halleluja- den eigenen Sohn gesandt
Singt Halleluja- in seinen Tod
Singt Halleluja- vom Paradies verbannt
Singt Halleluja- für alle Zeit
Singt Halleluja- kommt und preiset mich
Singt Halleluja- voll Haß und Neid
Alles was ich schuf
liegt nun wüst und leer
das Licht im Dreck erstickt
mir fehlt der Mut
doch damit gingt ihr zu weit
es kommt für euch die Zeit
wieder Asche zu sein
und es wird gut
Singt Halleluja.....
Nägel durch Fuß und Hand
das war euer Dank an meinen Sohn
aus Wasser und Wein wurde Blut
und aus Brot wurde Stein
ich lad euch ein
sinnfonie
Wir laufen immer schneller- die Zeit läuft nicht zurück.
Wer stehen bleibt wird übertreten- der Fortschritt bricht ihm das Genick.
Was gestern war- heut vor Gericht, gehängt an einem Baum.
Wir feiern uns im Mißerfolg, der ubrig blieb von einem Traum.
Zuvieles schon mal ausprobiert- wir wissen wie es geht.
Verlassen uns auf niemanden- schon weils nicht in der Biebel steht.
Die Wahrheit wird zum Würfelspiel- der Führer wird zum Clown.
Wer nicht in unsern Reihen weilt ist rechtzeitig noch abgehau'n.
Refr.:
Ein Bettelmann sitzt unterm Baum- s'ist der die Tage zählt.
Vollkraft voraus im Narrenschiff- nur keiner weiß wohin es geht.
Wir raufen wie die Tiere, um Wahrheit aus dem All.
Erkennen stets die Zeichen an- des göttlichen auf jeden Fall.
Mit wehend Fahnen vorwärts schritt und preisendem Gesang
Ein Halleluja eins, zwei, drei - gehts rückwärts in den Untergang.
Refr.:
Ein Bettelsmann sitzt unterm Baum,.....
So ein Wind
Das wie es morgen gewesen ist
ob schwer, ob leicht, ob unerreichbar
ob Du nun mitkommst oder nicht
ob mittlerweile Du, wie eine Feder leicht
auf und nieder, hin und wider, grundlos frei
vielleicht so leicht ist
Sieh wie, wie als ob ganz nebenbei
so ein Wind Dich an seine Hand nimmt
und egal was auch immer passiert
niemals klagt nicht, fragt nie
Wie es morgen gewesen ist
ob schwer, ob leicht, ob unerreichbar
ob Du nun mitkommst oder nicht
ob mittlerweile Du, wie eine Feder leicht
auf und nieder, hin und wieder, grundlos frei
vielleicht so leicht ist
Sieh wie, wie als ob ganz nebenbei
so ein Wind Dich an seine Hand nimmt
und egal was auch immer passiert
niemals klagt nicht, fragt nie
Wie es morgen gewesen ist
ob schwer, ob leicht, ob unerreichbar
ob Du nun mitkommst oder nicht
ob sich was ändert, denn nichts ändert sich daran
dass ach Mensch Du längst nicht das Einzige bist
dass alles für und alles wider
ob wichtig oder nichtig
das was übrig ist und übrig bleibt
dass selbst Dein Hochmut
vielleicht so leicht ist
Mein Todestag
Angstgepeitscht bin ich erwacht
denn ich träumte heute Nacht
dies sei mein letzter Tag
Heut an meinem Todestage
stell ich weiter keine Frage
verschwende keine Zeit
ein jeder stirbt auf seine Weise
einer laut der andre leise
das muss man akzeptieren
das Leben war zu mir sehr hart
jetzt wird es schön
ich bin ein andrer Mensch als ihr
ihr werdet sehn
Kommt wir machen eine Reise
träge wird man niemals weise
lasst uns mal was riskieren
glaubt mir doch ihr lieben Leute
Tote sind die besten Freunde
da gibt's nichts zu verlieren
zu Leben macht doch wirklich keinen Sinn
und irgendwann ist nun mal jeder hin
die die da an Wunder glauben
all die Blinden, Lahmen, Tauben
Ihr werdet' s nie verstehen
Bei aller Nächstenliebe
Ihr seid mir so was von egal
und das ist keine Lüge
nein das ist Schicksal
Und alles dreht sich um mich rum
und geht entzwei
das alles rührt mich wenig an
es bleibt dabei
ich kann und will nicht mehr
nie mehr zurück
nur noch ein Stück zum absoluten Kick
und vielen Dank für Euren treuen Blick
ein jeder springt und bricht sich das Genick
die die mir die Hoffnung nahmen
all die Unveränderbaren
heut seid Ihr endlich dran
die die da auf Hilfe warten
all die Feinen, Lieben, Zarten
Ihr kommt bei mir nicht an
Bei aller Nächstenliebe........
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