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The Tribe – Schöne, neue Welt

ISBN: 3-89748-597-4 

 

‚Schöne, neue Welt‘ wurde von Ralph Sander verfasst und ist im

Dino-Verlag erschienen.

 

In dem Buch werden einige wichtige Ereignisse der 1. Staffel von The Tribe

auf 155 Seiten in 19 Kapiteln geschildert. Unter anderem sind geheime

Tagebucheinträge von Amber vorzufinden.

Im ersten Kapitel ‚Neue Freunde, alte Freunde‘ geht es um Lex, Zandra, Ryan und Glenn, die zu den Locos wollen und Amber und Dal, die auf Cloe, Paul, Patsy, Salene und Bob treffen.

‚Der Verrat‘ handelt von der Flucht von Lex, Zandra, Ryan und Glenn vor den Locos, die sie nicht aufnehmen wollen. Dabei verlieren sie Glenn. Die neugeformte Gruppe von Amber sucht Unterschlupf in der Mall. In ‚Geborgen?‘ kommen auch Lex, Zandra und Ryan in der Mall an. Die anderen entdecken Jack, der ihnen einen Schlafplatz anbietet.

Mit dem ‚Ungebetenen Gast‘ ist wohl Bray gemeint, der in der Mall auftaucht, um ein sicheres Plätzchen für sich und die schwangere Trudy zu finden.

In ‚ Noch mehr Gäste‘ bringt Bray dann Trudy in die Mall.

Wahrscheinlich kennt jeder von euch noch den ‚schrecklichen Unfall‘ in der Mall. Zoot kam in die Mall, um sein Kind zu sehen, starb aber, weil er über das Geländer der Gallerie stürzte.

In ‚ Ein neuer Boss‘ findet die Wahl statt in der Lex endlich Anführer des Tribes wird. Cloes Kalb Bluebell treibt ‚Spuk in der Tiefgarage‘. In ihrem Tagebuch schildert Amber, was Cloe zum weglaufen bewegt hat, doch in ‚Rettung in der Not‘ wird sie von Tai San ja schon wieder zurückgebracht.

‚Wo ist Bray?‘ handelt von einem Streit zwischen Trudy und Bray, weil Bray Salene geküsst hat. Er verlässt die Mall. Als er zurückkehrt, bringt er unbewusst Ebony mit.

‚Das Treffen der Tribes‘ war für die Mall Rats eine große Hoffnung. Sie wollten ihre Windturbine eintauschen, die dann aber doch versagte.

Trotzdem konnten sie Dal aus den Fängen der Locos befreien und bekamen auch noch Sasha dazu.

‚Der letzte Erwachsene?‘ war wohl wieder eine große Hoffnung. Zumindest für Patsy. Sie hat ihn bei Jack auf dem Bildschirm gesehen und macht sich so mit Bob auf die Suche nach ihm. In ‚Gefahr droht‘ realisieren die Mall Rats, dass der Erwachsene

Glenn ist, der durch den mutierten Virus gealtert ist und wahrscheinlich auch sterben wird.

Sie fangen durch eine Bemerkung von Tai San an, den ‚Kampf gegen den Virus‘ aufzunehmen. Bei der Suche anch dem Gegenmittel stoßen sie auf ‚Die Toten auf Hope

Island‘. Aber auch die können sie nicht davon abhalten, weiter nach dem Gegenmittel zu suchen.

‚Top Hat und seine Clowns‘ dürfte wohl auch noch jeder kennen. Durch KC überfällt er die Mall, aber Lex, der auch am Virus erkrankt ist, kann Ebony dazu überreden, seinen Freunden zu helfen. ‚V-25, nicht getestet!‘. Das ist die Lösung, hofft Ebony und

nimmt das Gegenmittel als Dankeschön für ihre Rettung an sich. ‚Die richtige Entscheidung‘ treffen die Mall Rats wohl, als sie sich entschließen, nach Eagle Mountain zu gehen.

‚Das Geheimniss von Eagle Mountain‘ schweißt den Tribe, der dabei ist, auseinander zu brechen, noch einmal zusammen. Sie finden das Observatorium und eine mysteriöse Botschaft: „Hören sie genau zu, was ich ihnen jetzt sage...!“

  

 

Und hier ein paar Auszüge aus dem Buch

 

Aus ‚Der Verrat‘:

Lex biegt als Erster in die Seitenstraße ein und sieht auch als Erster den Holzzaun, der aus der Straße eine Sackgasse macht. „Verdammt!“, ruft Ryan, als er entdeckt, dass sie in eine Falle geraten sind. „Wir müssen zurück!“

„Zu spät“, meint Zandra außer Atem. „Sie sind schon da.“

Ein kurzer Blick über die Schulter, und im gleichen Moment ist Lex und Ryan

klar, dass sie weitermüssen. Zoot und zwei seiner Leute sind ihnen dicht auf

den Fersen.

„Los“, fordet Lex die Gruppe auf, „weiter!“ Er wartet, bis Glenn zu ihnen aufgeschlossen hat, ehe er selbst weiterrennt.

Als sie das Ende der Starße erreichen, ist ihre Situation mit einem Mal

nicht mehr so aussichtslos. Ein Stapel Holzkisten bildet eine behelfsmäßige

Leiter, die weit genug nach oben reicht, dass sie den Zaun überwinden können.

„Los, rauf da!“, keucht Ryan und stützt Zandra, damit sie als

Erste in Sicherheit ist. Er sieht zu Lex und Glenn, die beide dicht hinter ihm

sind. Lex fordert ihn auf, loszuklettern, dann folgt er selbst.

Als Glenn auf die unterste Kiste steigt, dreht sich Lex plötzlich um und

tritt so heftig gegen den Stapel, dass der zu wanken beginnt und zusammenstürzt.

Glenn muss sich mit einem Satznach hinten in Sicherheit bringen –

genau in die Arme der Locos.

„Lex., was soll der Scheiß?“, ruft Glenn aufgebracht.

„Viel Glück, mein Freund“, antwortet Lex nur und springt vom

Zaun auf die andere Seite, während Glenn von den Locos eingekreist wird.

 

Aus ‚Ein ungebetener Gast‘:

Mein ersten Eintrag in meinem Tagebuch. Als ich noch jünger war, wollte ich

so etwas nie machen. Ich wollte nicht die dinge aufschreiben, die mir im Kopf

herumgehen, weil ich immer Angst hatte, irgendjemand könnte das lesen. Und

ich hatte auch nie Lust dazu gehabt, einfach nur festzuhalten, was sich am Tag

ereignet hatte. Mein Leben schien mir früher nie aufregend genug.

Und jetzt? Jetzt schreibe ich auf, was passiert und was mich bewegt.

Vielleicht möchte es irgendwann jemand lesen – und von allen Gefahren und

Geschehnissen, die sich seit dem Ausbruch des Virus ereignet haben, etwas

erfahren. Irgendwann, wenn es mich nicht mehr gibt. Vielleicht wird man über das

lachen, was ich in dieses Tagebuch schreibe. Vielleicht wird es aber auch

anderen Hoffnung machen, vielleicht können sie sogar etwas aus dem lernen, was ich

aufschreibe.

Einhe Sache haben wir jetzt schon gelernt. Es ist ganz egal, wie sehr man

sich auf eine Katastophe vorbereitet. Es kann so schnell ganz anders kommen,

dass alle Vorbereitungen nutzlos werden. Klar, kann man Deiche bauen, um sich

vor einer Überschwemmung zu schützen. Und man kann Häuser erdbebensicher

bauen, jedenfalls, solange es kein ganz schweres Erdbeben ist. Man kann sich gegen

Grippe impfen lassen, gegen Kinderlähmung und gegen so viele andere

Krankheiten.

Aber man muss doch erst die Krankheit kennen, ehe man dagegen impfen kann.

Was mit den Erwachsenen passiert ist, konnte doch keiner ahnen, oder? Wie

hätte man impfen sollen, wenn auf einmal niemand mehr lebt, der das nötige

medizinische Wissen besitzt?

Ich frage mich, wie es weitergehen soll. Was soll mit uns geschehen, wenn

wir älter werden? Hoffentlich wird es nach uns noch jemanden geben, der dieses

Tagebuch lesen kann. Ich glaube, dass einzige, was wir nicht machen dürfen,

ist die Hoffnung aufgeben.

Das war seit langem die erste Nacht in einem richtigen Bett. Einfach

traumhaft. Ich hatte schon ganz vergessen, wie schön das sein kann. Das kann einem

den Mut wiedergeben, doch noch an eine Zukunft zu glauben. Aber so, wie es

aussieht, ist das eine Zukunft, ohne Erwachsene. Nicht nur hier in der Stadt

oder in unserem Land, sondern überall auf der Welt.

Jack hat ein Radio gefunden, einen Weltempfänger. Zuerst haben wir gedacht,

dass sein Radio defekt ist, weil es außer Rauschen nichts empfängt.

Ausgesprochen hat es niemand von uns, aber uns allen ist später klar geworden, dass das Radio in Ordung ist. Offenbar gibt es nirgendwo auf der Welt noch jemanden, der etwas sendet, was wir empfangen könnten. – Vielleicht irren wir uns ja auch, vielleicht ist das Radio ja doch kaputt. – Ich würde es mir

jedenfalls wünschen. Die Vorstellung, dass es nirgendo mehr Erwachsene geben

sollte, macht mir angst.

Bloß weiß ich im Moment nicht so richtig, wovor ich mehr Angst haben soll:

vor einer Welt, die nur noch von Kindern und Jugendlichen bewohnt wird, oder

vor unseren drei Verfolgern, die noch immer im Eingang der Mall festsitzen und

inzwischen wieder wie Raubtiere in einem Käfig hin- und herlaufen.

Ein Problem habe ich zumindest lösen können -  Dal. Ich glaube, er hat

kapiert, dass wir bleiben müssen. Wir können jetzt nicht mehr raus uafs Land, wie wir uns das gedacht hatten. Wir können die Jüngeren nicht einfach im Stich

lassen.

 

Außerdem erschienen:

 

Zwischen Hoffen und Bangen

ISBN: 3-89748-598-2

 

Das Zeitalter der Auserwählten

ISBN: 3-89748-667-9

 

Der Weg in die Freiheit

ISBN: 3-89748-668-7

 

Die Ankunft der Technos (noch nicht erschienen)

ISBN: 3-89748-728-4

 

Verloren im Paradies (noch nicht erschienen)

ISBN: 3-89748-729-2

 

Die Vorgeschichte - Bray und Martin

ISBN: 3-89748-688-1

 

Die Vorgeschichte - Lex und Ryan

ISBN: 3-89748-727-6

 

 



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