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Gesundheit/Umwelt

Nikotin als Ursache für plötzlichen Kindstod
Nervengift wirkt auf Andockstellen zur Atmung im Gehirn

Washington (pte, 10. September 02/07:05) - Nikotin spielt möglicherweise eine Schlüsselrolle beim plötzlichen Kindstod. Ein Forscherteam aus Schweden und Frankreich berichtet im internationalen Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" http://www.pnas.org über seine neuen Erkenntnisse. Nikotin wirkt als Nervengift auf Andockstellen im Gehirn, die bei der Kontrolle der Atmung und des Aufwachens eine wichtige Rolle spielen

Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass deutlich mehr Kinder von Raucherinnen den in seinen genauen Ursachen noch immer rätselhaften Tod sterben. Den dahinter stehenden Mechanismus glauben die Wissenschaftler des Pasteur-Instituts in Paris und des Stockholmer Karolinska-Instituts nun in Experimenten mit Mäusen gefunden zu haben. Nikotin dämpft die Empfindlichkeit von einem bestimmten Eiweißkomplex im Gehirn. Dieser hat die Aufgabe, bei schlechter Sauerstoffversorgung während des Schlafs Alarm zu schlagen und eine Art Aufwachreflex auszulösen, berichtet die Nachrichtenagentur ddp.

Bei Säuglingen, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, könnte das immer wieder aufgenommene Nikotin die Funktionsfähigkeit dieser Andockstellen beeinträchtigt haben, vermuten die Forscher. Der plötzliche Kindstod ist in den Industrieländern die häufigste Todesursache von Säuglingen im Alter von vier Wochen bis zu einem Jahr. Allein in Deutschland sterben pro Jahr mehr als 500 Babys an dem Phänomen. Als eine der möglichen Ursachen wird vermutet, dass die Atmung während einer der im Schlaf gewöhnlich auftretenden Atempausen nicht wieder "anspringt".

(Zitat)

Ein NEUER Verein  Magdeburger Bündnis der Hundefreude

vertritt u.a. auch  dies:


ZUR TIERQUÄLEREI


Das muss und darf nicht sein, denn (wir)"Vierbeiner sind auch Lebewesen und verdienen Achtung und Liebe!"

(... denkt nicht nur der ...http://img.web.de/web/img/v4/mypage/img/traurigesbaerchen.gif 

(Zum Vergleich:

http://www.magdeburger.buendnis.der.hunde.freunde.ms/

 

   Das wird verbunden mit den Sprüchen von 

   1. Novalis     

     Der Poet versteht die Natur besser

     als der wissenschaftliche Kopf.

oder

   2. Lothar Schmidt: Menschen zählen zu den Herdentieren: Leithammel, gefolgt von Neidhammeln!

        bzw.

   3. George Bernard Shaw: Die Moden sind eigentlich nur eingeführte Epidemien.


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Nun eine weitere Diskussionsrunde zur:

Gesundheit/Umwelt

Was auch noch von Intersse sein kann:

Kontaktfreudige Menschen reagieren auf glückliche Gesichter stärker

Washington (pte, 21. Juni 02/16:02) - Kontaktfreudige, offene Menschen reagieren stärker auf glückliche Gesichter als scheue und zurückgezogene. Auf vor Furcht gezeichnete Gesichter ist die Reaktion dagegen bei beiden Charakteren gleich. Das berichten Forscher der Stanford University http://www.stanford.edu in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Science http://www.sciencemag.org .

Die Psychologen um Turhan Canli hatten 15 Probanden, die vorher einem Persönlichkeitstest unterzogen wurde, Bilder menschlicher Gesichter mit unterschiedlichem Gefühlsausdruck gezeigt und gleichzeitig mit Hilfe der funktionalen Magnetresonanz-Tomographie (fMRI) die Aktivität in der so genannten Amygdala (Mandelkern) aufgezeichnet. Diese etwa kirschgroße Hirnregion sitzt hinter den Augen in der Mitte des Gehirns und ist für Gefühlsregungen mitverantwortlich. Bei den Extrovertierten unter den Probanden stimulierten Bilder fröhlicher Menschen die Amygdala besonders stark, während diese Reaktion bei den eher Zurückgezogenen weitgehend ausblieb, berichtet der Nachrichtendienst ddp. Bei besonders geselligen und offenen Menschen zeigte sich, dass die linke Amygdala-Hälfte besonders stark auf ein Lachen reagierte. Demnach ist die Amygdala in Abhängigkeit vom Grad der Extrovertiertheit unterschiedlich aktiv, so die Forscher.

Ob es für einen Menschen ein schönes Erlebnis oder eine Qual ist, zu einer Party mit vielen Fremden zu gehen, entscheiden Prozesse im Gehirn, erläutert der Stanford-Psychologe John Gabrieli. Wieso diese bei kontaktfreudigen Menschen anders sind, wollen die Forscher in künftigen Experimenten herausfinden

Merke:

Hirnregion Amygdala in Abhängigkeit der Extrovertiertheit unterschiedlich aktiv

Was auch (- sollte)

Gesundheit/Umwelt, Forschung/Technologie content-start -->

Menschen besitzen Anti-HIV-Gen
Gen CEM15 behindert Virus an Replikation

London (pte, 15. Juli 02/09:37) - Menschen besitzen ein Gen, das vor einer HIV-Infektion schützt. Dies haben Forscher des King´s College in London http://www.kcal.ac.uk und der University of Pennsylvania School of Medicine http://www.med.upenn.edu nachgewiesen. Das HI-Virus beeinträchtigt laut einem BBC-Bericht das Gen CEM15 durch die Produktion des Proteins Vif. Wird das Protein vom HI-Virus entfernt, stoppt CEM15 die Replikation des HIV-Virus. Das mittelbare Ziel in der HIV-Therapie ist die dauerhafte Suppression der HIV-Replikation, weil diese für die fortschreitende Zerstörung des Immunsystems verantwortlich ist. http://news.bbc.co.uk/hi/english/health/newsid_2122000/2122325.stm .

Forschern war bereits bekannt, dass Vif eine wesentliche Rolle bei der HIV-Replikation spielt. Seine genaue Funktion war bisher unklar. "Wenn wir nun einen Weg finden, die Vif-Funktion zu blockieren, kann das Gen CEM15 ordnungsgemäß arbeiten und die Ausbreitung von HIV verhindern", erklärte Studienleiter Michael Malim vom Londoner King´s College. Denn infiziert das HI-Virus eine Zelle, vereinnahmt es die gesamte biochemische Maschinerie der Zelle, um so am laufenden Band neue Viren zu produzieren. Diese Viren infizieren und zerstören andere Zellen, damit dieser Produktionszyklus kontinuierlich weiter läuft.


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