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SARS macht auch vor dem Sport nicht Halt (ddp)
02. Mai 2003

SARS greift auf den Sport über

Bahnrad-WM in China wegen des Virus abgesagt

Der Internationale Radsport-Verband (UCI) hat wegen der Lungenkrankheit SARS die Bahn-Weltmeisterschaften im chinesischen Shenzhen vom 30. Juli bis 3. August abgesagt und sucht nun einen neuen Austragungsort.

"Wir haben eine verantwortungsbewusste Entscheidung getroffen, deren Gründe die Chinesen akzeptiert haben. Sie haben eingesehen, dass wir die Titelkämpfe räumlich verlegen mussten", erklärte der australische UCI-Vizepräsident Ray Godkin laut einer Pressemitteilung des Australischen Radsport-Verbandes.

Interesse aus deutschland

In der nächsten Woche soll der neue Ort und der Termin der WM bekannt gegeben werden. Die Wettkämpfe sollen dabei möglichst zum gleichen Zeitpunkt wie geplant stattfinden, auf jeden Fall aber vor den Wettbewerben der Junioren, die am 20. August in Moskau beginnen.

Die bei der WM im vergangenen Jahr in Dänemark mit vier Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen dekorierten Australier machen sich mit der Olympia-Stadt Sydney ebenso Hoffnung als Ersatz- Ausrichter wie Stuttgart und Berlin. "Wir haben ein Angebot gemacht, dass die WM in Deutschland durchgeführt werden kann. Stuttgart hat Interesse gezeigt, aber auch Berlin", sagte der Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), Burkhard Bremer. Bordeaux und Manchester rechnen sich zudem Chancen aus. Zuvor hatten Deutschland, Australien und Frankreich mit einem Startverzicht gedroht, sollte die WM in Shenzen über die Bühne gehen.

Velodrom für 28 Millionen Euro

China, das mit Peking 2008 die Olympischen Spiele ausrichtet, könnte laut UCI-Vize Godkin eventuell 2007 Gastgeber der Bahnrad-WM sein. Es sei aber eher wahrscheinlich, dass sie in diesem Falle in Peking als Olympia-Test stattfinden würde und nicht notwendigerweise in Shenzen, erklärte er weiter. Dort wurde eigens für die geplante WM ein Velodrom für umgerechnet rund 28 Millionen Euro errichtet.

Shenzen liegt in der Provinz Guangdong, für die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits am 2. April eine Reisewarnung ausgesprochen hatte. Mit bislang mehr als 180 Toten und über 3.000 Infizierten ist China am gravierendsten von dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (SARS) betroffen. Vor einer möglichen Absage steht auch die Frauen-Fußball-WM (23. September bis 11. Oktober). Für den Mai sind bereits alle nationalen und internationalen Wettkämpfe abgesagt worden.

(N24.de, dpa)



 

 

Bund zahlt 3,65 Milliarden Euro an Bewerber-Städte  [zurück zu Web.de]

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Berlin (dpa) - Mit der Finanzierung wichtiger Infrastruktur-Maßnahmen in Ostdeutschland wird die Bundesregierung die Bewerbungen von Leipzig und Rostock für die Olympischen Spiele unterstützen.

«Schon bis zum Ende der Applicant-Phase 2004 wollen wir nachweisen, dass Leipzig und Rostock die besten Standorte für Olympia 2012 sind», erklärte Verkehrsminister Manfred Stolpe nach einem Gespräch mit den Oberbürgermeistern der Kandidatenstädte, Wolfgang Tiefensee und Arno Pöker. Insgesamt 3,65 Milliarden Euro stellt der Bund allein für Straßenprojekte rund um die beiden Städte (2,78 Mrd. Euro für Leipzig/0,87 Mrd. Euro Rostock) zur Verfügung.

Noch im Mai werde es eine Identifikation des Bedarfs geben, erklärte Leipzigs Stadtoberhaupt Tiefensee. Bereits bis 2005 werde die Schnellverbindung der Deutschen Bahn zwischen Leipzig und Berlin fertiggestellt sein, per Zug benötigt man dann nur noch 59 Minuten zwischen beiden Großstädten. Bis zur Fußball-WM 2006 sollen die Südumgehung Leipzigs (A38), der sechsspurige Ausbau der Autobahn Berlin - Leipzig (A9) sowie mehrere Bundesstraßen fertig sein. Bis 2012 werden dann weitere mehr als 20 Straßen- und Bahnprojekte in der Umgebung von Leipzig und Rostock in Angriff genommen.

Auch der Städtebau sei wichtiger Teil der Bewerbung, betonte Stolpe. So waren die Aufwertung von Grün- und Freizeitanlagen sowie die Erhaltung der das Erscheinungsbild der Städte prägenden Gebäude und Sportstätten Gesprächsthema. «Die Olympia-Bewerbung Leipzigs und Rostocks ist eine große Chance, die Leistungsfähigkeit Ostdeutschlands international zu präsentieren», erklärte Stolpe. Beide Oberbürgermeister äußerten ihre Zufriedenheit, dass die Olympia-Bewerbung überall als nationale Aufgabe verstanden werde. «Uns ist zugesichert worden: Alles, was wir brauchen, wird bis 2012 zu schaffen sein», erklärte Tiefensee.

© dpa - Meldung vom 05.05.2003 11:48 Uhr
 
Bayern München Marketing-«Meister» - Cottbus Letzter  [zurück]

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Düsseldorf (dpa) - Der FC Bayern München ist «deutscher Meister» im Club-Marketing. Zu diesem Ergebnis kommen 14 Experten aus Marktforschung, Medien, Agenturen und Beratung, die von der in Frankfurt/Main erscheinenden Zeitschrift HORIZONT SPORT BUSINESS befragt wurden.

Im Marketing-Check liegen die Bayern vor Meister Borussia Dortmund, FC Schalke 04, Bayer Leverkusen und Hertha BSC. «Schlusslicht» ist Energie Cottbus. Die 18 Bundesliga-Clubs wurden von den Experten auf Gesichtspunkte wie Standort, Vermarktung, Management, Sponsorenstruktur und Dienstleistungsverhältnis geprüft.

Werder Bremen, das nach wie vor keinen Trikot-Sponsor hat und nach Ansicht der Experten damit zu einem Vermarktungs-Problemfall geworden ist, schneidet immer noch besser ab als ein Traditionsclub wie der 1. FC Nürnberg oder der Konzernverein VfL Wolfsburg.

© dpa - Meldung vom 23.08.2002 10:08 Uhr
 

 

Bundesliga-Fotos vorerst gesichert  [zurück]

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Frankfurt (dpa) - Die Bildberichterstattung der deutschen Nachrichtenagenturen über die erste Fußball-Bundesliga ist für die laufende Spielzeit gesichert. Darauf haben sich die Deutsche Fußball- Liga (DFL) und die Agenturen AP, Reuters, ddp und dpa verständigt.

Wegen eines Rechte-Streits zwischen DFL, die die Interessen der Bundesligavereine vertritt, und den Nachrichtenagenturen war den Agentur-Fotografen am Freitag und Samstag vergangener Woche sowie am Mittwoch der Zutritt zu den Stadien verwehrt worden. Erstmals seit Bestehen der Bundesliga konnten die Agenturen damit keine Bilder an ihre Kunden liefern. In einigen Zeitungen erschienen daraufhin weiße Flecken an Stelle der sonst üblichen Fotos.

Nach dem in langwierigen Verhandlungen erzielten Kompromiss behalten sich beide Seiten vor, die Rechte-Frage, Kern der Auseinandersetzung, gerichtlich klären zu lassen. Der DFL beansprucht das Recht auf die elektronische Weiterverwertung von Bildern im Internet und für Mobilfunkdienste. Dies wird von den Agenturen unter Hinweis auf das seit Jahrzehnten ausgeübte Recht auf freie Berichterstattung bestritten.

Der Kompromiss sichert die Bild-Berichterstattung nur für die laufende Bundesliga-Saison. Die Agenturen haben sich verpflichtet, in dieser Zeit Fußball-Fotos aus den Stadien während des Spiels mit einem Sperrfirst-Vermerk zu versehen. Danach dürfen die Bilder im Internet und in Mobilfunkdiensten erst nach Abschluss des Spiels verbreitet werden.

Wichtig für die Agenturen und deren Print-Kunden ist, das es nach der erzielten Vereinbarung «bei der gegenwärtigen Auseinandersetzung zu keinem Zeitpunkt um die Bildrechte für die gedruckten Ausgaben der Zeitungen (und anderen Print-Medien) ging, sondern ausschließlich um die Verwendung in elektronischen Medien, insbesondere im Internet und auf mobilen Endgeräten».

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hatte sich in dem Konflikt eindeutig hinter die Nachrichtenagenturen gestellt und das Vorgehen des DFL als einen «Akt der Zensur» verurteilt. In einem Schreiben an die Mitgliedsverlage hatte der BDZV festgestellt: «In diesem Streit vertreten die Agenturen die ureigensten Interessen der gesamten Zeitungsbranche - ganz im Sinne des Grundrechts auf eine uneingeschränkte Berichterstattung.»

Im Rahmen des Kompromisses sind die Agenturen nun damit einverstanden, dass ihre Mitarbeiter Verpflichtungserklärungen unterschreiben, die die Arbeitsbedingungen der Fotografen in den Stadien regeln.

© dpa - Meldung vom 16.08.2002 18:27 Uhr
 
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Hannover 96 nach 13 Jahren wieder in der Bundesliga [zurück]

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Hannover (dpa) - Hannover 96 spielt nach 13 Jahren Abstinenz in der Saison 2002/2003 wieder in der Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick besiegte den FC Schweinfurt 05 mit 6:0 (4:0) und ist in der 2. Bundesliga bei 68 Punkten von den Konkurrenten bei noch fünf ausstehenden Spielen nicht mehr von einem Aufstiegsplatz zu verdrängen.

41 519 Zuschauer erlebten im Niedersachsenstadion eine einseitige Partie mit Toren von Dariusz Zuraw (8.), Babacar N'Diaye (21.) Conor Casey (34.), Danijel Stefulj (39.), Nebojsa Krupnikowic (49.) und Jiri Kaufman (68.).

© dpa - Meldung vom 30.03.2002 20:22 Uhr
 
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SPORT in BILDERN und mehr-->

                              StartFragment --> © WEB.DE 2002      

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 Auf Höhepunkte dabei - beispielseise in Hannover - bei den 96-ern (siehe Beitrag nach Logo) oder bei der Formel 1

 
Bildergalerie wird mit Handball fortgesetzt (siehe dort)
 Im Blickpunkt                                              © WEB.DE 2002
Schlagzeilen, Nachrichtliches und Auslese - 

azahn06.gif ____/\- - ->         Eine Initiative, die Unterstützung  

                                           braucht / verdient: HANDBALL  im TV ...  

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asonn04.gif Bis zum 13.03.2002, 20:36 Uhr wurde die Petition 5577 Mal verschickt.
>> zur Statistik - KONKRET

Worum geht es?

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland hat die Erstverwertungsrechte an Spielen der Handball-Bundesliga.

Wie jeder Handball-Interessierte leicht feststellen wird, nutzen ARD und ZDF diese Rechte äußerst defensiv. Stattdessen überträgt der Spartensender DSF einmal wöchentlich das "Spiel der Woche".

Auslöser für diese Petition ist letztlich die Verweigerung der TV-Anstalten (hier insbesondere WDR und N3), das allgemein als Handballfest deklarierte Spiel des 13. Spieltages der Bundesliga (VfL Gummersbach gegen den THW Kiel), das am 30. November 2001 vor 18.500 Zuschauern in der Köln-Arena ausgetragen wurde, nicht live über Satellit und Kabel auszustrahlen.

Damit wurde die deutsche Öffentlichkeit ein weiteres Mal vom Handball ausgeschlossen. Besondere Kritik fand die Tatsache, das stattdessen eine Wiederholung einer Aufzeichnung des Musikantenstadls gezeigt wurde. Lediglich im sog. "Kölner Fenster" wurde das Spiel live gezeigt, was bedeutet, dass das Spiel nur im Einzugsbereich der terristrischen Frequenz im Raum Köln zu sehen war.

Es wird endlich Zeit, dass der Handball einen festen Sendeplatz im Fernsehen bekommt, inklusive einer wöchentlichen Magazin-Sendung!

An diese Fernsehanstalten wird die Petition verschickt:

  • ARD
  • ZDF
  • NDR
  • WDR
  • SWR
  • HR
  • zusätzlich: Sportschau

>>zur Petition - TEXTLICHES

Basketball im Fernsehen
bis 2005 wieder präsent
Basketball ist wieder eine TV-Sportart: Die Unterzeichnung eines Vermarktungsvertrages zwischen der Basketball-Bundesliga GmbH (BBL) und der Kirch-Gruppe garantiert den Korbjägern TV-Präsenz

bis ins Jahr 2005. In einer jeweils halbstündigen Zusammenfassung samstags in SAT.1 (18.00 Uhr) sowie mit der Live-Übertragung des wöchentlichen Toppspiels im DSF (20.15 Uhr) wird die im Oktober beginnende Basketball-Saison im Fernsehen präsentiert.
[Lesezeit: 1 Minute]  mehr                                      

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DFL-Geschäftsführer erwartet von Spielern Gehaltsverzicht  [zurück]

Hamburg (dpa) - Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) erwartet von den Profis der 1. und 2. Bundesliga einen Verzicht auf Teile ihrer Gehälter, falls sich die Einnahmen aus dem Verkauf der Fernsehrechte künftig vermindern.

Die Spieler müssten in diesem Fall weniger verdienen, sagte der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Wilfried Straub, im Gespräch mit dem «Hamburger Abendblatt». «Wenn es dazu kommt, wird es im Rahmen arbeitsrechtlicher Möglichkeiten einen Anpassungsprozess geben», betonte er.

Zu den Chancen, dass Spieler und deren Berater mitziehen, meinte Strau

© dpa - Meldung vom 22.03.2002 18:47 Uhr       [zurück]

[Auszeichnungen | Laureus Sports Award | Schumacher, Michael | Medien]
Journalisten für Schumacher und Bayern München
200 Journalisten aus aller Welt wurden gefragt - aus ihren Vorschlägen wird der Laureus World Sports Award verliehen.
[Lesezeit: 1 Minute]  mehr

 Boxen
Mike Tyson kämpft im Juni gegen Weltmeister Lennox Lewis

aster03.gif Fußball
Das deutsche WM-Trikot: High-Tech-Modell
aster03.gif Formel 1
Debüt des neuen Ferrari steigert Schumachers Optimismus
aster03.gif Tennis
Haas im Tiebreak-Krimi gegen Pavel ausgeschieden
aster03.gif Wintersport
WM-Silber für Fischer zum Saison-Finale

 

amgl05.gif WER SETZT HIER FAST ZUM (FREUDES-) HOPPSER-LAUF AN ...?!

flag17.gif

Handball-Bundesliga : VFL Gummersbach - SC Magdeburg Endstand

26:26 in der Kölnarena, wo Olafur Stefansson , SC Magdeburg einen

7m-Ball

 verwirft und ...

 im gleichen Spiel

wird dem VFL Gummersbach durch das bleibende 

26:26 einen wichtigen Punkt ver-schenkt! Währenddessen die "Leiden"

vom Trainer und Landsmann Alfred Gislason , SC Magdeburg.

 Dieses Bild kommertiert sich selber!

3x Copyright by: Norbert Rzepka Datum: 14.03.2002

____/\- - ->  aalar01.gif ANMERKUNG: Die Bilder werden bestimmt

                                                                                    bald  sichtbar ...

Wie immer ein  a-u-c-h Service von QUERBEET - ALLERHAND Tipps und Trends (Q-ATuT) & WGG und seiner UNION ... ZUM IMPRESSUM  

 

TOPTLINKS Sportvereine (1128 Einträge über WEB.DE)

... // Nachrichten //  Sportinformationen z.B. über die

  Paralympics

 werden angekündigt ... 

 

 [Olympia | DSB]
Erfreuliche olympische Bilanz von Salt Lake City
Der für den Spitzensport zuständige Bundesinnenminister Otto Schily erlebte die XIX. Olympischen Winterspiele von Salt Lake City und war begeistert und beeindruckt vom Auftreten und Abschneiden der deutschen Mannschaft. Bundespräsident Johannes Rau war in der Schlussphase des sportlichen Großereignisses im US-Bundesstaat Utah dabei.
[Lesezeit: 3 Minuten]  mehr

Das Lexikon der Funsport-Arten  [zurück]

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Viele der neuen Funsport-Trends kommen aus Amerika und tragen unbekannte Namen. Was beim Air Chair passiert, warum Base Jumping so gefährlich ist und was Bigfoot-Fahren sind, klärt das Funsport-Lexikon:

Air Chair

Wasserski im Sitzen. Warum nicht hat sich Mike Murphy aus Florida gedacht und etwa 50 Zentimeter über einem breiten Wasserski einen Sitz angebracht. Unterhalb des Wasserskis hat er einen kleinen Tragflügel montiert. Wenn der Auftrieb groß genug ist, reitet der Air-Chair-Fahrer auf dem Tragflügel und scheint sitzend über dem Wasser zu schweben. Der Air Chair ist im Vergleich zum herkömmlichen Wasserski relativ einfach zu kontrollieren, extreme Kunststücke gelingen schneller.

Balooning

Ballonfahren ist die wohl komfortabelst und beschaulichste der Flugtrendsportarten. Die Richtung der Ballonfahrt hängt von Thermik, Windrichtung und Windgeschwindigkeit ab. Da in verschiedenen Höhen unterschiedliche Luftströmungen vorherrschen, versuchen die Ballonfahrer durch Aufheizen oder Abkühlen der Ballonhülle die Strömungen auszunutzen. Seit 1973 finden Europa- und Weltmeisterschaften statt, bei denen bestimmt Ziele angesteuert werden müssen.

Barfußwasserski

Kein lästiges Skianschnallen mehr, einfach hinter ein Sportboot gehängt und los geht's. Barefooter benötigen ein gesundes Verhältnis zu kitzligen Fußsohlen. Allerdings sind ohne Ski oder Wakeboard an den Füßen sagenhafte Figuren möglich. Erfunden wurde Barfußwasserski 1947 in Winter Haven, Florida. Damals hatte Chuck Sligh einen Ski verloren und festgestellt, daß es auch ohne geht. Allerdings nahmen sich die ersten Veranstalter bis 1973 Zeit, um in Cypress Garden die ersten Barfußwasserski-Meisterschaften zu starten. Barefooting funktioniert bis ins hohe Alter, wie die 85jährige Wasserski-Legende Banana George beweist.

Base Jumping

Die wohl gefährlichste Spielart des Fallschirmspringens. Base steht für building (Gebäude), antenna tower (Funkturm), span (Brückenspanne) und earth (Boden), die bevorzugten Sprungobjekte der Basejumper. Sie lassen sich von Objekten fallen, die gerade so hoch sind, daß im Optimalfall genug Zeit bleibt, den Schirm zu öffnen. Anders als beim konventionellen Fallschirmspringen gibt es nicht die zweite Chance des Reservefallschirms. Nur erfahrene Fallschirmspringer mit mehr als 100 Sprüngen sollten sich an Basejums wagen. Das hohe Risiko dieses Sports ist auch der Grund, warum er in vielen Ländern verboten ist, darunter auch in den USA und in Deutschland.

Beachsoccer

In Brasilien und Argentinien ist Beachsoccer Volkssport Nummer eins. Internationale Fußballstars wie Ronaldo, Elber oder Battistuta lernten die Fußballkunst am Strand. Das Beachsoccer-Mekka ist die Copacabana, der Paradiesstrand von Rio de Janeiro. Hier findet vor zehntausenden von Zuschauern auch ein Weltmeisterschaftsturnier statt. Der tiefe Sand macht Beachsoccer attraktiv, denn die Spieler sind gezwungen - meist mit akrobatischen Kabinettstücken - den Ball in der Luft zu halten, denn der Sand erstickt Bodenkombinationen meist im Keim. Die Regeln sind einfach. Gespielt wird mit Mannschaften zu je 5 Speilern, wobei der letzte Spiele als fliegender Torwart eingesetzt wird. Das Turnierspielfeld ist 31 Meter lang und 25 Meter breit, die Tore fünf Meter breit und zwei Meter hoch. Dieter Burdenski ist der deutsche Beachsoccer-Papst. Er organisiert seit 1995 internationale Strandmeisterschaften.

Beachhandball

Handball auf der Sonnenseite ist eindeutig ungefährlicher als die Hallenversion. Es wird am Strand auch mit wesentlich weniger Körperkontakt gespielt. Ein echter Spaßsport eben. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Beim Beachhandball ist das Feld etwas kleiner, und es spielen weniger Spieler in einer Mannschaft. In Deutschland gibt es seit einigen Jahren ein Masters-Serie im Beach-Handball.

Beachvolleyball

Diese Strandsportart hat sich richtig gemausert. Seit 1996 (den Olympischen Spielen von Atlanta) ist Beachvolleyball olympisch. Damals waren aus deutscher Sicht Jörg Ahmann/Axel Hager und Beate Bühler/Danja Müsch am Start. Die traditionellen Hochburgen im Beachvolleyball sind Kalifornien und Brasilien. Beim Beachvolleyball stellt jedes Team zwei Spieler, die nicht ausgewechselt werden dürfen. Das Feld ist 18 mal 9 Meter groß, die Netzhöhe beträgt 2,43 Meter bei den Männern und 2,24 Meter bei den Damen. Ansonsten gelten die üblichen Volleyballregeln. Mit Beachvolleyball läßt sich mittlerweile viel Geld verdienen. Die großen Turniere in den USA locken mittlerweile mit mehreren Hunderttausend Dollar Preisgeld.

Bigfoot-Fahren

Bigfoots, die Urform der Kurzski-Bewegung, kam Anfang der 90-er Jahre aus Kanada nach Europa, wo sich der Trend erst langsam verbreitete. Bigfoots sind etwa 60 Zentimeter lange und 15 Zentimeter breite Miniski. Die Stummel-Latten sind einfach, selbst für Anfänger leicht beherrschbar und ermöglichen auch den Cracks jede Menge Fahrspaß. Mittlerweile ist Bigfootfahren in den Alpen zur regelrechten Zweiskibewegung geworden. Viele Skifahrer, Carver und sogar Snowboarder legen immer häufiger einen Bigfoot-Tag ein.

Body Flying

Bungee Jumping mal anders herum. Beim Bodyflying erzeugt ein kräftiger Propeller jede Menge Aufwind, die erfahrene Bodyflyer bis zu 15 Meter nach oben bläst. Wer aus dem Luftzug gerät, stürzt auf weiche Gummimatten. Skydiver nutzen den Bodyfly-Propeller gerne aus, um verschiedene Freifall-Positionen gefahrlos zu testen. Die größte Bodyfly-Anlage Europas steht in Rümlang bei Zürich.

Bob Run Speedskating

Während Bobbahnen früher nur im Winter genutzt werden konnten, tummeln sich nun auch im Sommer Wagemutige in den Kanälen. Mountainbiker, Skateboarder und Inlinskater heizen die Betonröhren hinunter. Dicke Lederschutzkleidung dämpft die Stürze, die bei Geschwindigkeiten über 100 km/h unvermeidbar sind. Seit 1996 gibt es einen Speedskating Contest.

Bungee Jumping

Es gibt mittlerweile verschiedene Varianten, sich am Gummiseil in die Tiefe zu stürzen. Das Prinzip bleibt stets dasselbe. Von unterschiedlichen Objekten oder Absprungmöglichkoeiten in großer Höhe läßt man sich einfach fallen, gesichert an einem Gummiseil, dessen Dehnung, den Aufprall abfedert. Bungee Jumping ist durch mobile Sprungkräne, die Einsteigern den ersten Sprung auf Volksfesten ermöglichen, sehr populär geworden. Cracks springen aus Helikoptern, Seilbahngondeln oder Heißluftballone. Die höchste Sprunganlage in Dutschland befindet sich auf dem Hamburger Fernsehturm. Von der Plattform aus geht es 160 Metern abwärts. Jochen Schweizer hat 1997 einen Bungeesprung aus dem Helikopter mit einem Basejump verbunden, indem er sich am oberen Umkehrpunkt, nach dem Zurückschnellen vom Bungeeseil ausklinkte und sich im freien Fall wieder nach unten aufmachte und schließlich den Fallschirm zog. Bungeejumping entstammt unterschiedlichen Männlichkeitsritualen afrikanischer und neuseeländischer Ureinwohner. Sie binden sich noch heute Lianen an die Fesseln und springen aus großen Höhen ab. Die Dehnungsfähigkeit der Lianen ist minimal. Verletzungen sind daher an der Tagesordnung. Prinzipiell existieren zwei Sicherungsmöglichkeiten. Beim neuseeländischen System wird nur ein Seil benutzt, das sich etwa um das Vierfache seiner Länge dehnt. Der Springer wird an seinen Füßen mit dem Seil verbunden. Das amerikanische System sieht mehrere Seile vor, wobei sich jedes von ihnen nur um das Doppelte dehnt. Zusätzlich wird der Springer an zwei Punkten gesichert.

Rope Bungee

Eine Spielart des Bungeejumpings, die hauptsächlich unter Sportkletterern beliebt ist. Hier springt man lediglich an einem Kletterseil in die Tiefe. Allerdings dehnen sich Kletterseile nur um ein zehntel ihrer Länge, d.h. der Sturz ist wesentlich härter.

Bungee Running

Die Bungee Variante in der Horizontalen. Bungee Runner versuchen vom Fixierpunkt des Bungeeseils so weit wie möglich wegzurennen. Doch das Seil gewinnt immer und läßt jeden, der es probiert, unbarmherzig zurückschnellen.

Helikopter-Bungee

1000 Meter freier Fall, dann erst spannt sich das Gummiseil - das hat bis jetzt nur Jochen Schweizer geschafft. 1997 sprang der Schweizer Funsportler für die Sendung "Wetten dass...?" mit einem Bungee-Seil an den Füßen aus einem Helikopter. Der Sprung katapultierte ihn ins Guinness Buch der Rekorde. Inzwischen bietet Schweizer den ultimativen Kick für alle an, denen das "normale" Bungeespringen nicht mehr reicht. Der Helikopter schwebt 500 Meter über dem Boden, die Fallhöhe beträgt 400 Meter.

Hot Rocket Bungee

Bungee anders herum. Hier werden die Bungee-Fans auf der Erde fixiert. Das Seil wird nach oben gespannt. Sobald die Fixierung gelöst wird, schnellt der Bungee-Jumper pfeilschnell nach oben und genießt erst nach dem Umkehrpunkt das Kribbeln des freien Falls.

Downhill-Buggy

Runter kommen sie alle. Nur wie! Eine neue Variante, einen Berg herunterzubrettern, ist der Downhill-Buggy, eine dreirädige Seifenkiste. An steilen Hängen erreicht der Flitzer bis zu 40 Stundenkilometer. Der Fahrer bremst mit einer Trommelbremse und lenkt mit seinen Füßen. In Österreich werden komplette Touren inklusive Leih-Buggy angeboten. Wer sich selbst einen Downhill-Buggy zulegen möchte, muss dafür 2600 Mark berappen.

Grassboarden

Auf holprigem Gelände stoßen Skater schnell an ihre Grenzen. Das Grassboard hingegen ist genau für den Boden gebaut, auf dem andere Skateboards versagen. Wiesen, Kies und Geröllabhänge sind der richtige Untergrund für das Grassboard, dessen große Räder sich problemlos über Hindernisse hinwegsetzen. Mit einer zusätzlichen Lenkstange lässt sich das Grassboard in einen Roller verwandeln. Erfunden wurde das geländetaugliche Brett von einem Psychotherapeuten aus der Oberpfalz.

House-Running

Spiderman ist der Urvater dieser Funsportidee. An einer Hausfassade seilen sich die Kletterfreaks senkrecht nach unten ab. Der Körper ist dabei waagrecht, das Gesicht blickt nach unten. Die Geschwindigkeit bestimmt der Abgeseilte selber. Je nach Geschick können sich die Teilnehmer sogar im Laufschritt nach unten fallen lassen.

Kangoo-Jumping

Die Natur hat es mal wieder vorgemacht, der Mensch hat es kopiert. Springend durch die Gegend zu hoppeln ist nicht mehr nur den Känguruhs vorbehalten. Kangoo-Jumps sind feste Schuhe mit Blattfedern an den Sohlen. Hat man sich erst an das Gefühl gewöhnt, 20 Zentimeter größer zu sein und auf ziemlich wackeligen Beinen zu stehen, kann der Spaß mit Riesenschritten losgehen. "Kangoo-Robic" soll gelenk- und wirbelsäulenschonend sein und die Bein- und Gesäßmuskulatur stärken. Nur nicht umknicken!

Kiteboarden

Skateboarder lernen fliegen. Von einem Lenkdrachen gezogen erreichen sie auf einem Mountainboard 40 Stundenkilometer und fliegen bis zu 20 Meter weit durch die Luft. Das Mountainboard hat eine größere Standfläche und ist mit Fussschlaufen ausgestattet. Bei mittlerem bis starkem Wind entwickelt der Lenkdrachen eine enorme Zugkraft und ist nur mit viel Geschick und Kraft zu zügeln. Kiteboarden ist daher nicht ganz ungefährlich und sollte nur auf weiten, offenen Flächen geübt wrden. Achtung auf Hochspannungsleitungen.

Kitesurfen

Beim Kitesurfen lassen sich die Funsportler von einem aufblasbaren Lenkdrachen auf das Wasser ziehen. Sie stehen dabei auf einem Surfbrett, der Schirm wird mit einem Trapez gelenkt. Schon Windstärke drei reicht aus, um die Kitesurfer abheben zu lassen. Springt der Surfer im richtigen Moment ab, fliegt er bis zu 60 Meter weit über die Wasseroberfläche. Das Kitesurfen ist noch eine junge Sportart, dennoch werden mehrere Worldcups im Jahr ausgetragen.

Sandboarden

Rauhe Zeiten brechen für Snowboarder an. Sand unter dem Brett statt Schnee ermöglicht den Fahrspass im Sommer. Ein künstlich aufgeschütteter 110 Meter hoher Berg in der Oberpfalz ist das Paradies für Sandboarder. Einmal im Jahr wird hier der Sandboard-Weltmeister in den Disziplinen Parallelslalom, Riesenslalom und Freestyle gekürt. Im Gegensatz zum Snowboarden ist der Fahrwiderstand auf Sand um ein vielfaches größer. Aber mit ein bisschen Übung ist das für echte Schneehasen kein Problem.

Trampofoil

Über das Wasser zu laufen ist ab sofort nicht mehr nur neutestamentarischen Figuren gestattet. Das Trampofoil, die Erfindung eines Schweden, ermöglicht eine neue Art von Fotbewegung auf dem Wasser - nur mit eigener Muskelkraft. Der Trampofoil-Fahrer stellt sich auf eine Ablage seines Geräts und springt dort auf und ab. Das seltsame Gestänge funktioniert wie die Schwingen eines Vogels. Jeder Flügelschlag im Wasser bringt einen nach vorn. Wer stehen bleibt, geht unter. Die Schwierigkeit liegt in der Steuerung, Kurven fährt man durch Gewichtsverlagerung.

U-Booting

Strampeln, was das Zeug hält - nur so kann man gewinnen. Bei der Meisterschaft der schnellsten U-Boot-Fahrer zählt nur die Muskelkraft. Die kleinen zigarrenförmigen Ein-Mann-Boote werden nicht mit Motor betrieben. Die Schiffsschraube dreht sich nur, wenn man ordentlich in die Pedale tritt. 12 Stundenkilometer schaffen die schnellsten auf der 300 Meter langen Unterwasser-Rennstrecke.

Zorbing

Der Zorb ist ein Gummiball mit einem Durchmesser von drei Metern, in dem ein weiterer, kleinerer Ball aufgehängt ist. In diesem inneren Ball steckt der "Zorbonaut" wie in einem Ganzkörper-Airbag. So gepolstert kann er sich Hänge herunterstürzen oder sich vom Wellengang des Meeres durchschleudern lassen. Der Zorb wurde von zwei Neuseeländern erfunden und ist in ihrer Heimat der große Strandhit.

© dpa - Meldung vom 17.10.2001 17:07 Uhr
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