Was ist Was

Mit freundlicher Genehmigung von:

www.dvd-palace.de

www.bluray-disc.de/

 

Was ist Blu-ray?

Die Blu-ray Disc™ (abgekürzt: BD) ist ein optisches Speichermedium der nächsten Generation für sehr große Datenmengen.

 

 

 

 

 

 

Was ist Blu-ray?

Die Blu-ray Disc™ (abgekürzt: BD) ist ein optisches Speichermedium der nächsten Generation für sehr große Datenmengen.

 

Auf einer Disc bzw. Scheibe können bis zu 25 GB (Single Layer, eine Datenschicht) oder sogar 50 GB (Double Layer, zwei Datenschichten) gespeichert werden - und das bei den Abmessungen einer herkömmlichen DVD, die mit 4,5 bzw. 9 GB nur ein Fünftel dieser Kapazität besitzt.

Der Name Blu-ray bedeutet wörtlich übersetzt „blauer Lichtstrahl“ und bezieht sich auf den verwendeten Laser. Mit dieser Technologie ist es möglich, Filme in höchster Qualität und mit vollstem Klang im heimischen Wohnzimmer zu genießen.

Nach dem Ausstieg von Toshiba im Februar aus der konkurrierenden HD DVD® wird die Blu-ray Disc™ von allen namhaften Unternehmen der Unterhaltungselektronik, wie zum Beispiel Denon, LG Electronics, Loewe, Onkyo, Panasonic, Philips, Pioneer, Samsung, Sony und Yamaha vorbehaltlos unterstützt.

Filme auf Blu-ray:
Alle großen Film-Studios weltweit haben sich zur Blu-ray Disc™ bekannt. Im ersten Jahr nach der Entscheidung des "Formatkrieges" über die Nachfolge der DVD erschienen zahlreiche neue Titel auf Blu-ray Disc™. Hinzu kommen viele Klassiker, die für ihre Umsetzung auf Blu-ray Disc™ überarbeitet werden und so noch einmal ein völlig neues Erlebnis bieten.

Im ersten Quartal 2009 hat sich der Marktanteil der Blu-ray am Gesamtverkauf aller Filme in den USA bei 10% eingependelt, mit deutlich steigender Tendenz. Es ist zu erwarten, dass Europa mit geringer Verzögerung die gleiche Entwicklung nehmen wird.

Bildqualität:
Neue Technologien für erweiterte Farben lassen das Bild natürlicher und brillanter erscheinen. Kinofilme auf Blu-ray Disc™ werden fast ausnahmslos mit einer Auflösung von 1.080p (1.920 x 1.080 Pixel) produziert und sorgen so für ein eindrücklicheres Filmerlebnis; das bedeutet bei gleicher Detaillierung ein mehr als doppelt so breites und doppelt so hohes Bild einer guten DVD. Dabei kommen neben dem von der DVD bekannten Videoformat MPEG-2® die für HDTV entwickelten Standards MPEG-4 AVC® und VC-1® zum Einsatz, so kann die fünffache Informationsmenge mit nur dreifacher Datenrate von 36 Mbps verarbeitet werden.

Qualitativ hochwertiger Surround Sound:
Die Blu-ray Disc™ (BD) unterstützt auch Tonformate der nächsten Generation, die ohne Verluste direkt aus den Studios kommen. So bieten Dolby® TrueHD oder DTS-HD® eine 100prozentig verlustfreie Audio-Datenkompression, womit sich bis zu 8 Surround Kanäle in voller CD-Bandbreite und höherer Qualität auf einer Sprachspur finden.

Natürlich werden auch alle bisherigen digitalen Kodierungen auf der Blu-ray Disc™ gefunden und auf Ihrer bestehenden Stereo- oder Heimkino-Anlage wiedergegeben. Viele Blu-ray Player ersetzen einfach nahtlos einen vorhandenen DVD-Player.

neue interaktive Funktionen:

Prinzipiell bietet eine Blu-ray Disc™ im Vergleich zur DVD auch einen deutlich erweiterten Funktionsumfang:

  • überganglose Menüsteuerung
  • interaktive Bonusinhalte dank BD-Java
  • Unterstützung von Picture-in-Picture Funktionen
  • Zusatzinformation über das Internet via BD-Live und Blu-ray Magic

Formatkompatibilität:
Für den Genuss der vielen Vorteile einer Blu-ray Dic™ benötigen Sie mindestens einen Blu-ray Player und ein hochauflösendes Display, am einfachsten einen modernen Fernseher mit HD ready Kennzeichnung. Für den höchsten Filmgenuss ist ein Full HD TV mit HDMI Eingang obligatorisch, über ein HDMI-Kabel werden dann auch alle Tonformate an einen A/V-Receiver übertragen. Sie brauchen im Idealfall nur ein Kabel vom Player zum Receiver und von dort ein weiteres zum Display.

Für den einfachen Einsatz sind seit der zweiten Jahreshälfte 2008 auch Komplettsysteme verfügbar, die Ihre bestehende Anlage mit einem integrierten A/V-Gerät komplett ablösen - dazu benötigt man dann nur noch den hochauflösenden Fernseher oder einen FullHD tauglichen Projektor.

Blu-ray Player spielen auch CDs und DVDs problemlos ab. Sie benötigen durch integrierte Technik sogar weniger Geräte und können mit der erweiterten Funktionalität der digitalen HDMI Schnittstelle sogar Fernbedienungen sparen.

Anwendungsbereich:
Neben den eigentlichen Zielen der Blu-ray Dic™, das sind Heimkino und Spielekonsolen, findet das Medium durch die wesentlich gesteigerte Leistung zunehmend Verbreitung in Computern wie Media Center, Notebook und PC. Auch der Hobby-Filmer wird mit High Definition Camcordern und der Blu-ray Disc™ eine ganz neue Qualitätsstufe erreichen, wie die mittlerweile zweite verfügbare Generation von Videokameras zeigt.

In Übersee sind auch Blu-ray Disc™ Recorder schon gang und gäbe, die das dort verbreitete High Definition TV quasi verlustfrei aufzeichnen können. Mit Verbreitung von HDTV in Europa (Start in Deutschland 2010) ist es ohne Zweifel möglich, die erstaunliche Qualität bald auch im heimischen Wohnzimmer genießen zu können.

 

 

 

Auf einer Disc bzw. Scheibe können bis zu 25 GB (Single Layer, eine Datenschicht) oder sogar 50 GB (Double Layer, zwei Datenschichten) gespeichert werden - und das bei den Abmessungen einer herkömmlichen DVD, die mit 4,5 bzw. 9 GB nur ein Fünftel dieser Kapazität besitzt.

Der Name Blu-ray bedeutet wörtlich übersetzt „blauer Lichtstrahl“ und bezieht sich auf den verwendeten Laser. Mit dieser Technologie ist es möglich, Filme in höchster Qualität und mit vollstem Klang im heimischen Wohnzimmer zu genießen.

Nach dem Ausstieg von Toshiba im Februar aus der konkurrierenden HD DVD® wird die Blu-ray Disc™ von allen namhaften Unternehmen der Unterhaltungselektronik, wie zum Beispiel Denon, LG Electronics, Loewe, Onkyo, Panasonic, Philips, Pioneer, Samsung, Sony und Yamaha vorbehaltlos unterstützt.

Filme auf Blu-ray:
Alle großen Film-Studios weltweit haben sich zur Blu-ray Disc™ bekannt. Im ersten Jahr nach der Entscheidung des "Formatkrieges" über die Nachfolge der DVD erschienen zahlreiche neue Titel auf Blu-ray Disc™. Hinzu kommen viele Klassiker, die für ihre Umsetzung auf Blu-ray Disc™ überarbeitet werden und so noch einmal ein völlig neues Erlebnis bieten.

Im ersten Quartal 2009 hat sich der Marktanteil der Blu-ray am Gesamtverkauf aller Filme in den USA bei 10% eingependelt, mit deutlich steigender Tendenz. Es ist zu erwarten, dass Europa mit geringer Verzögerung die gleiche Entwicklung nehmen wird.

Bildqualität:
Neue Technologien für erweiterte Farben lassen das Bild natürlicher und brillanter erscheinen. Kinofilme auf Blu-ray Disc™ werden fast ausnahmslos mit einer Auflösung von 1.080p (1.920 x 1.080 Pixel) produziert und sorgen so für ein eindrücklicheres Filmerlebnis; das bedeutet bei gleicher Detaillierung ein mehr als doppelt so breites und doppelt so hohes Bild einer guten DVD. Dabei kommen neben dem von der DVD bekannten Videoformat MPEG-2® die für HDTV entwickelten Standards MPEG-4 AVC® und VC-1® zum Einsatz, so kann die fünffache Informationsmenge mit nur dreifacher Datenrate von 36 Mbps verarbeitet werden.

Qualitativ hochwertiger Surround Sound:
Die Blu-ray Disc™ (BD) unterstützt auch Tonformate der nächsten Generation, die ohne Verluste direkt aus den Studios kommen. So bieten Dolby® TrueHD oder DTS-HD® eine 100prozentig verlustfreie Audio-Datenkompression, womit sich bis zu 8 Surround Kanäle in voller CD-Bandbreite und höherer Qualität auf einer Sprachspur finden.

Natürlich werden auch alle bisherigen digitalen Kodierungen auf der Blu-ray Disc™ gefunden und auf Ihrer bestehenden Stereo- oder Heimkino-Anlage wiedergegeben. Viele Blu-ray Player ersetzen einfach nahtlos einen vorhandenen DVD-Player.

neue interaktive Funktionen:

Prinzipiell bietet eine Blu-ray Disc™ im Vergleich zur DVD auch einen deutlich erweiterten Funktionsumfang:

  • überganglose Menüsteuerung
  • interaktive Bonusinhalte dank BD-Java
  • Unterstützung von Picture-in-Picture Funktionen
  • Zusatzinformation über das Internet via BD-Live und Blu-ray Magic

Formatkompatibilität:
Für den Genuss der vielen Vorteile einer Blu-ray Dic™ benötigen Sie mindestens einen Blu-ray Player und ein hochauflösendes Display, am einfachsten einen modernen Fernseher mit HD ready Kennzeichnung. Für den höchsten Filmgenuss ist ein Full HD TV mit HDMI Eingang obligatorisch, über ein HDMI-Kabel werden dann auch alle Tonformate an einen A/V-Receiver übertragen. Sie brauchen im Idealfall nur ein Kabel vom Player zum Receiver und von dort ein weiteres zum Display.

Für den einfachen Einsatz sind seit der zweiten Jahreshälfte 2008 auch Komplettsysteme verfügbar, die Ihre bestehende Anlage mit einem integrierten A/V-Gerät komplett ablösen - dazu benötigt man dann nur noch den hochauflösenden Fernseher oder einen FullHD tauglichen Projektor.

Blu-ray Player spielen auch CDs und DVDs problemlos ab. Sie benötigen durch integrierte Technik sogar weniger Geräte und können mit der erweiterten Funktionalität der digitalen HDMI Schnittstelle sogar Fernbedienungen sparen.

Anwendungsbereich:
Neben den eigentlichen Zielen der Blu-ray Dic™, das sind Heimkino und Spielekonsolen, findet das Medium durch die wesentlich gesteigerte Leistung zunehmend Verbreitung in Computern wie Media Center, Notebook und PC. Auch der Hobby-Filmer wird mit High Definition Camcordern und der Blu-ray Disc™ eine ganz neue Qualitätsstufe erreichen, wie die mittlerweile zweite verfügbare Generation von Videokameras zeigt.

In Übersee sind auch Blu-ray Disc™ Recorder schon gang und gäbe, die das dort verbreitete High Definition TV quasi verlustfrei aufzeichnen können. Mit Verbreitung von HDTV in Europa (Start in Deutschland 2010) ist es ohne Zweifel möglich, die erstaunliche Qualität bald auch im heimischen Wohnzimmer genießen zu können. 

 

 

Was ist eigentlich die DVD?

Die Geschichte der DVD...

Jeder kennt die seit 1982 auf dem Markt befindliche Audio-CD, die hervorragend daf�r geeignet ist bis zu 80 min Musik abzuspielen. Diese 12cm-Scheibe hat nur einen gravierenden Nachteil: Die Speicherkapazit�t ist so gering, dass sie f�r Videofilme mit einer Standardspielfilml�nge nicht ausreicht.

Am 15. September 1995 setzten sich namhafte Hardware-Hersteller und Vertreter der Computer- und Unterhaltungsindustrie zusammen und einigten sich auf einen neuen Weltstandard: Die DVD, die Digital Versatile Disc, war geboren. "Versatile" steht f�r "Vielseitig".

Man einigte sich bei der DVD auf folgende Anforderungen:

 
  • Die DVD sollte mindestens 135 min Videomaterial fassen k�nnen.
  • Die aus dem Kinobereich verwendeten Mehrkanal-Tonformate sollten unterst�tzt werden.
  • Es mu� mehrere Audiospuren f�r z. B. verschiedene Sprachversionen geben.
  • Die Bildqualit�t sollte besser sein als die der LaserDisc.

    Die DVD sieht also aus wie eine gew�hnliche Audio-CD, ist aber in der Lage, durch eine h�here Dichte der Informationseinheiten (Pits) und die M�glichkeit, auch doppelseitig beschrieben werden zu k�nnen, eine h�here Speicherkapazit�t bereitzustellen.

    Weiterhin ist es bei der DVD technisch m�glich, zwei Schichten pro Seite, sogenannte Layer, zu beschreiben. Der empfindliche Laserstrahl kann die erste Schicht lesen, aber auch durch diese hindurchdringen, um an die Informationen der tieferliegenden Schicht zu gelangen. Die speichertechnisch gr��te DVD, die DVD-18, ist zweiseitig auf jeweils zwei Layern beschreibbar und bietet eine Kapazit�t von ca. 17 GigaByte.

    Die Besonderheiten der DVD...
    • Filme auf DVD gl�nzen mit einer Bild- und Tonqualit�t, die VHS-Videos alt aussehen l��t. Viele DVD-Filme haben das dem Kinoformat angelehnte 16:9-Breitbildformat und bringen so mit 16:9-Fernsehern echtes Kinoflair ins Wohnzimmer. Nat�rlich wird auch das Standardbildformat 4:3 unterst�tzt. Ruckelfreier Suchlauf, flie�ende Zeitlupe und gestochen scharfe Standbilder steigern den Komfort. Hinzu kommen nat�rlich die Vorteile der CD im Allgemeinen: Verschlei�freiheit, Robustheit und schnelle Zugriffszeiten.

    • Mit der DVD h�lt auch der digitale Kino-Raumklang Einzug ins Wohnzimmer. Die meisten DVD-Filme ert�nen auf bis zu acht Audiospuren in Dolby Digital. Aber auch direkt mit dem Fernseher verbunden spielen DVDs ihre geniale Tonqualit�t aus.

    • DVD steht nicht umsonst f�r "Digital Versatile Disc". Neben hunderten von Filmtiteln k�nnen Sie auch wie gewohnt Ihre normalen Audio-CDs und Video-CDs abspielen. Es wird immer mehr Musik-DVDs, Dokumentationen und "Making of"�Kapitel auf DVD geben. Konzertmitschnitte versetzen Sie direkt in den Opernsaal oder auf die Open-Air-B�hne. Egal mit welchem Inhalt, eine DVD bietet den absoluten Filmspa�, ob auf einem normalen Fernseher oder auf dem kompletten Heimkino-System mit Videoprojektor und Digitalverst�rker.

    • In naher Zukunft kann man auch auf DVD aufnehmen. Die DVD wird von allen f�hrenden Unterhaltungselektronikkonzernen gef�rdert, alle Experten sind sich einig, das dieses Medium die VHS-Kassette abl�sen wird und auch die Verkaufszahlen f�r Hard- und Software best�tigen dies. Der Kunde ist bei Investitionen in die DVD-Technologie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

    • F�r die Steuerung der DVD haben die Filmemacher Computerspezialisten �ber die Schultern geschaut. In DVD-Filmen lassen sich die einzelnen Kapitel oder Bonus-Tracks bequem per Bildschirmmen� aufrufen. Mit wenigen Tasten auf der Fernbedienung k�nnen Sie alles aus der Scheibe herauskitzeln. Hinzu kommen technische M�glichkeiten wie Kindersicherung, bis zu neun verschiedene Kameraperspektiven, oder alternative Filmenden.

    • Original mit Untertiteln oder deutsche Synchronfassung? Auf der DVD f�hren Sie selbst Regie, wie Sie den Film sehen und h�ren wollen. Bis zu acht Sprachfassungen und Untertitel in maximal 32 Sprachen passen auf eine DVD. Dazu bauen viele Anbieter lehrreiche Zusatzinformationen �ber die Schauspieler oder den Regisseur ins Men� ein.

  • Ginge es nach dem Willen der Filmgesellschaften oder DVD-Hersteller, so w�rde die Erde nicht aus Kontinenten bestehen, sondern aus sechs DVD-Regionen. Jeder, in der jeweiligen Regionen erworbene, DVD-Player spielt nur die Video-DVDs, die den selben L�ndercode (auch Region-Code) haben. In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie, wie diese L�ndercodes vergeben wurden.


    L�ndercodeRegion 

    0

    Diese DVD's sind �berall abspielbar

    1

    USA, Kanada

    2

    Japan, Europa, Naher Osten, S�dafrika

    3

    S�dostasien

    4

    Australien, Mittel- und S�damerika, Neuseeland

    5

    Nordwestasien, Nordafrika

    6

    China


    Die Vergabe dieser L�ndercodes hat gute Gr�nde. Viele Filme sind z. B. in den Vereinigten Staaten schon auf DVD lieferbar w�hrend der Film bei uns in Deutschland gerade im Kino l�uft, oder sogar noch gar nicht angelaufen ist. Dies w�rde enorm den standardm��igen Weg eines Kinofilms in Deutschland st�ren:

    Film wird im Kino gezeigt...
    Film kann man in der Videothek ausleihen...
    Film kann gekauft werden...
    Film wird im Pay-TV gezeigt...
    Film kommt ins Fernsehen...

    Sicher w�re es auch preiswerter, sich den Film in einem anderen Land zu bestellen?! Das mu� unterbunden werden, dachte sich ein DVD-Consortium, aber wie?

    Ganz einfach, man speichert einfach den L�ndercode auf der DVD und l��t ihn vor Gebrauch der DVD einfach vom DVD-Player abfragen. Stimmt die Nummer, geht es los mit dem Filmvergn�gen, stimmt sie nicht, Pech gehabt!

    Soweit die Theorie, denn wo ein Schutz ist, gibt es auch eine pfiffige Idee, diesen zu umgehen! Und die lautet in diesem Fall z. B. "Hardware umbauen"! Im Internet finden sich zahlreiche Firmen, die gegen ein nahezu geringes Entgelt einen Umbausatz anbieten oder entsprechend in Ihren DVD-Player einbauen. Damit hat man dann die M�glichkeit, seinen DVD-Player so zu konfigurieren, wie man es f�r die jeweilige DVD gerade braucht ;-)

    Und diese Umbaus�tze gibt es f�r nahezu jedes Player-Modell, das auf dem Markt ist. Es ist unn�tig zu erw�hnen, wie einfach dieser "Umbau" bei softwaregesteuerten Playern f�r den Computer ist, denn wo Software ist, ist auch ein Weg! Achso, es ist im �brigen (noch) nicht verboten, sich z. B. einen Code 1-Film mit einem modifizierten Player anzusehen!


    Die verschiedenen DVD-Typen

    Durch den unterschiedlichen Aufbau der DVD's ist ihre Herstellung aufwendiger, als die von herk�mmlichen CD's. Jede DVD besteht immer aus zwei verbundenen 0,6 mm starken Halbdiscs, die R�cken an R�cken zusammengeklebt werden (sogenanntes Bonding). Folglich k�nnen beide DVD-Seiten Daten tragen, was ihre Kapazit�t verdoppelt. Jede dieser Seiten l��t sich ausserdem mit zwei �bereinander liegenden Informationsschichten, sogenannte Layer, fertigen, was die Speicherkapazit�t nochmal wesentlich vergr��ert.

    Nachfolgend finden Sie eine �bersicht der zur Zeit auf dem Markt befindlichen vier DVD-Typen.

    DVD-5 (single sided, single layer)

    Bei der DVD-5 ist die obere der beiden Informationsschichten (Layer) ein "Dummy", der keine Datenstrukturen enth�lt. Die DVD besteht auch hier aus zwei H�lften, tr�gt aber nur auf einem Layer Informationen. Die DVD-5 hat eine Speicherkapazit�t von 4,7 Gigabyte(GB).

    DVD-9 (single sided, dual layer)

    Der momentan technisch anspruchsvollste Typ ist die DVD-9. Im Gegensatz zur DVD-10 ist die DVD-9 benutzerfreundlicher, da sie nicht gewendet werden mu�. Zwei Informationsschichten (Layer) werden �bereinander gelegt. Weil der Laser nur von einer Seite Daten ausliest, ist die untere Schicht halbtransparent, damit der Abtaststrahl zum oberen Layer dringen kann. W�hrend eines Layerwechsels kann es bei der Abtastung zu einer kurzen Unterbrechung kommen. Die DVD-9 hat eine Speicherkapazit�t von 8,5 Gigabyte(GB).

    DVD-10 (double sided, single layer)

    Bei der DVD-10 werden zwei Informationsschichten gegeneinander gesetzt. Jede Seite tr�gt eine Informationsschicht. Zum Auslesen der Daten muss die DVD-10, �hnlich wie eine Schallplatte, manuell umgedreht werden. Dies sind dann sogenannte Flipper. Die DVD-10 hat eine Speicherkapazit�t von 9,4 Gigabyte(GB).

    DVD-18 (double sided, dual layer)

    Die DVD-18 ist im Grunde genommen eine DVD-9, die auf beiden Seiten auf jedem Layer beschrieben wurde. Sie hat zur Zeit das gr��te Fassungsverm�gen. Die DVD-18 hat eine Speicherkapazit�t von 17 Gigabyte(GB).

      
     

    Dolby Surround     Weitere Informationen unter www.dolby.com
    Dolby Surround ist eine stereokompatible Tonerweiterung mit vier Kan�len. Die Surround-Information wird in das bekannte Stereosignal gemischt und kann mit entsprechenden Ger�ten (Dolby Surround Verst�rker/Decoder) wiedergegeben werden. Die Stereokompatibilit�t erm�glicht es, Dolby Surround-Signale in verschiedenen Quellen zu verstecken, z. B. auf Audio-CDs, auf Videos und auf dem Computer.

    Um in den vollen Genu� des Sounds zu kommen, ben�tigt man neben dem erw�hnten Verst�rker/Decoder auch eine entsprechende Anzahl an Laustsprechern. Dies sind idealerweise zwei Front-Speaker, zwei Rear-Speaker und ein Center-Speaker.

    Die Front-Speaker befinden sich rechts und links neben dem Fernsehger�t. Diese beiden Lautsprecher sind zust�ndig f�r Musik und alle Ger�usche, die zwar von vorne, aber nicht direkt aus der Bildmitte zu h�ren sind. Bei der Aufr�stung einer bestehenden Hifianlage k�nnen die Stereolautsprecher als Front-Speaker umfunktioniert werden. Allerdings sind die meisten Stereoboxen nicht magnetisch geschirmt, weshalb man einen Mindestabstand von ca. 50cm zur Bildr�hre einhalten sollte.

    Der Center-Speaker gibt all die T�ne wieder, die im linken und im rechten Kanal zu gleichen Teilen vorhanden sind, und sollte m�glichst direkt unter bzw. vor dem Fernsehger�t oder der Leinwand stehen. Benutzen Sie m�glichst einen richtigen, abgeschirmten Center-Lautsprecher, um dauerhafte Sch�den durch magnetische Strahlung an Ihrem TV-Ger�t zu vermeiden.

    Der Centerkanal wurde (und wird zum Teil immer noch) als reiner Dialoglautsprecher deklariert. Das ist falsch. Er �bertr�gt nicht nur Stimmen, sondern auch alle Ger�usch- oder Musikinformationen, die sich direkt in der Mitte des Bildes befinden.

    Die beiden in Mono arbeitenden Rear-Speaker sind f�r die Raumklangeffekte von N�ten. Sie werden au�erdem in ihrer Bandbreite begrenzt und m�ssen so nur bis 7kHz arbeiten. An die Effektspeaker wird der geringste Anspruch im Bezug auf die Klangqualit�t gestellt. Im Hinblick auf digitales Surround stellt sich aber die Frage, ob man nicht gleich hochwertige Surroundspeaker einsetzt!?!

    Ganz wichtig bei Surroundsound ist die klangliche �bereinstimmung aller Lautsprecher. F�llt eine der Boxen durch tonale Eigenheiten oder besonders hohe Verzerrrungen merklich von den anderen ab, leidet die Abbildungshomogenit�t und damit die Authenzit�t des Geschehens.

    Klingen beispielsweise Center-Speaker und Front-Speaker unterschiedlich, ver�ndern alle Ger�usche, die von rechts nach links �ber den Bildschirm laufen (Stimmen, Zug, Flugzeug etc) ihre Klangfarbe. Der r�umliche Eindruck wirkt unzusammenh�ngend und unnat�rlich.

    Anders als bei Musikwiedergabe in Stereo werden bei Surround h�ufig gro�e Basspegel verlangt. Wenn die Front-Speaker diese nicht liefern k�nnen, ist der Einsatz eines aktiven oder passiven Subwoofers angebracht. Viele moderne Decoder stellen hierf�r einen eigenen Ausgang zur Verf�gung. Ist dies nicht der Fall, wird der Subwoofer an den Klemmen der Front-Speaker mitbetrieben.


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    Zum Anfang...    Dolby Digital Logo Dolby Digital Surround EX Logo     Weitere Informationen unter www.dolby.com
    Dolby Digital Dolby Digital ist ein digitales Mehrkanaltonsystem, welches bis zu sechs perfekt getrennte Tonkan�le enth�lt, von denen f�nf das gesamte h�rbare Tonfrequenzspektrum umfassen und einen zus�tzlichen Kanal f�r den Subwoofer (LFE, Low Frequency Effect) f�r besondere Effekte wie z. B. Explosionen. Man spricht deshalb auch von 5.1 Ton. Der fr�her h�ufig verwendete Name AC-3 r�hrt von der verwendeten Kodierungsform, n�mlich Audio Coding 3, her, die von Dolby entwickelt wurde.

    Der Surround-Kanal bietet im Gegensatz zu Dolby Surround ein Stereosignal, so dass T�ne z. B. von vorne links nach hinten rechts geschleust werden k�nnen. Um den gewaltigen Audio-Datenstrom, der f�r diesen H�rgenu� anf�llt, zu verkleinern, mu� eine Datenkompression durchgef�hrt werden. Durch entsprechende Datenreduktionen werden die Frequenzen aus dem Klangbild entfernt, die das menschliche Geh�r sowieso nicht wahrnehmen kann, z. B. leise Ger�usche, die von lauteren Ger�uschen �bert�nt werden oder Frequenzen, die au�erhalb des menschlichen Wahrnehmungsbereichs liegen. Dolby Digital versucht diese Anteile pr�zise herausfiltern, indem es das gesamte Tonspektrum in sehr enge Frequenzb�nder aufteilt und diese dann einzeln auf unverzichtbare und �berfl�ssige Bestandteile hin untersucht. Somit wird der Speicherplatz f�r die Audio-Informationen optimal genutzt.

    Die Datenrate (384kbit/s bei DD 5.1) bleibt werden des gesamten Films konstant, ein Wechsel in der Rate wie z. B. bei MPEG erfolgt nicht. Durch den breiteren Frequenzbereich, die h�here Dynamik und die perfekte Kanaltrennung klingt Dolby Digital deutlich besser als Dolby Surround und wird inzwischen auch von dem Fernsehsender Pro7 f�r einige Filme eingesetzt.

    Leider ist es oftmals so, dass alte Filme, die nur in Stereo oder Dolby Surround gedreht wurden mit irgendwelchen Effekten auf Dolby Digital aufgepeppt werden. Das ist nat�rlich Humbug und auch nicht das, was als Dolby Digital 5.1 angepriesen wird. Wir wollen aber auch nicht verschweigen, dass viele Filme aufwendig neu vertont werden und somit ein echtes 5.1-Feeling bringen.

    Es ist im �brigen kein Problem, Filme in Dolby Digital mit einem Dolby Surround Verst�rker anzusehen, die DVD-Player sind alle in der Lage aus dem 5.1-Signal ein Stereosignal mit Surround zu generieren (AC3-Downmix). Einige DVD's bieten im Auswahlmen� die Wahl zwischen Dolby Digital und Dolby Surround, wobei hier das Dolby Surround Signal nicht berechnet wird, sondern schon fertig abgemischt wurde. Somit kann man aus seiner vorhandenen Anlage das optimalste rauskitzeln. Hat man nur einen normalen Stereoverst�rker, mu� man notgedrungen auf die Surroundeffekte verzichten.

    Das neueste Mehrkanaltonformat ist Dolby Digital Surround EX. Dabei handelt es sich um einen Tonstandard, der von den Dolby Laboratories und Lucasfilm in Gemeinschaftsarbeit entwickelt wurde und auf Dolby Digital basiert.

    Die technische Neuerung besteht in der Erweiterung des Surroundbereichs um einen Centerkanal. Dadurch entstehen sechs Satellitenkan�le und ein Subwooferkanal. Dolby Digital Surround EX kann deshalb auch als 6.1 Kanalsystem bezeichnet werden.

    Im professionellen Kino wird der Effekt-Centerkanal durch die Surroundspeaker an der R�ckwand des Kinos gebildet. Die Surroundboxen rechts und links der Zuschauer �bertragen die Effekte, die nicht genau aus der Mitte hinter den Zuschauern kommen.

    Ein zus�tzlicher Center im Effektbereich bewirkt das gleiche, wie ein Center im Frontbereich: R�umlichkeit breitet sich viel weiter aus, Ger�usche, die um die Zuschauer herum kreisen k�nnen optimal wahrgenommen werden.

    Dolby Digital Surround EX wurde zun�chst in den USA und dann in Europa mit der Premiere der neuen Star Wars Episode 1 eingef�hrt. Dieser Tonstandard wird in Zukunft sicher stark an Bedeutung gewinnen, auch weil jeder Dolby Digital-Decoder sehr einfach mittels eines Zusatzger�tes aufger�stet werden kann. Auch im Heimbereich, speziell in THX-Anlagen l��t sich Dolby Digital Surround EX einsetzen.


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    Zum Anfang...    DTS Logo     Weitere Informationen unter www.dtsonline.com
    DTS-Plakat DTS ist ein aus dem Kino bekanntes, digitales Mehrkanaltonsystem der Firma Digital Theater Systems. Es arbeitet wie auch Dolby Digital mit bis zu 5.1 Kan�len.

    Der klare Vorteil ist die Datenrate von 1Mbit/s, was durch eine geringere Komprimierung zu weniger Qualit�tsverlusten im Audio-Bereich f�hrt. Der Frequenzbereich umfasst 20Hz bis 20kHz bei 20Bit, der Basskanal reicht aber nur von 20Hz bis 80Hz.

    Der klare Nachteil von DTS liegt in der gr��eren Datenmenge, die eine Vielfalt an Filmzusatzinformationen oder auch mehrere Tonspuren auf der DVD nicht mehr zul�sst.

    Durch das aufwendigere Mastering sind diese DVD's auch teurer als die normalen Dolby Digital DVD's. F�r DTS reicht der Dolby Digital Decoder nicht mehr aus, ein spezieller DTS-Decoder ist erforderlich. In modernen DVD-Playern ist dieser Decoder bereits implementiert. Wenn Sie eine DTS-DVD ohne Decoder abspielen, h�ren Sie nur einen unbrauchbaren Ton.

    Gl�cklicherweise wird auf den bisher wenigen DTS-DVDs auch eine Dolby Digital Spur angeboten, so dass der Film trotzdem vern�nftig abgespielt werden kann.

    Eine �bersicht der DVD's, die das DTS-Tonformat enthalten finden Sie
    hier...

    Digital Theater Systems bietet auch ein 6.1 Kanalsystem mit dem Namen DTS-ES an und versucht es in den Kinos zu etablieren. Das "ES" steht hier �hnlich wie bei Dolby Digital Surround EX f�r Extended Surround, also auf Deutsch in etwa "erweiterter Raumklang".

    Auch die technischen Neuerungen sind praktisch identisch mit Dolby�s Variante. Der Surroundbereich um einen zus�tzlichen Centerkanal erg�nzt. Die Vorz�ge dieses Formates liegen wie bei Dolby Digital Surround EX in einem klarer durchzeichneten, auch von Zuschauern, die stark rechts oder links sitzen, optimal wahrnehmbaren Effektbereich.

    DTS stattet die neuesten Decoder (bisherige k�nnen wie bei Dolby�s Variante durch einen Zusatzdecoder erweitert werden) au�erdem mit einer zus�tzlichen Schaltung aus, mit der Lichteffektger�te, z.B. Laser, angesteuert werden k�nnen.


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    Zum Anfang...    MPEG Logo     Weitere Informationen unter www.mpeg-empowered.com
    MPEG steht f�r "Motion Picture Experts Group", ein Firmen- L�nder- und Universit�ts�bergreifendes Konsortium, das Verfahren f�r Bild- und Tondatenreduktion entwickelt. MPEG ist folglich auch der Name f�r die verwendete Technologie.

    Die Video-CD basiert auf MPEG-1 Video und Audio. MPEG-1 Audio ist auch auf mancher DVD enthalten. Das Bild der DVD ist im MPEG-2 Verfahren komprimiert. Ebenfalls auf DVD verf�gbar ist MPEG-2 Audio (auch MPEG-MC genannt). Dabei handelt es sich um ein digitales Mehrkanaltonsystem, das bis zu 7.1 Kan�le liefern kann. Im DVD-Bereich wird aber nur eine 5.1-Kanal Version verwendet.

    Mitglieder des DVD- Konsortiums, vor allem Philips, setzten sich stark daf�r ein, dass MPEG-2 als einziger digitaler Mehrkanalton in Europa zugelassen wird. Dies verz�gerte den Start der DVD in Europa ganz erheblich, obendrein waren beim Erscheinen der ersten Discs noch gar keine MPEG-2 Decoder verf�gbar.

    Mittlerweile ist Dolby Digital de facto Standard, MPEG-2 nimmt eine Nischenposition ein. Tats�chlich wurde MPEG-2 bislang nur auf einigen wenigen DVD's eingesetzt. Die variable Audio-Datenrate (bis zu 640 kbit/s) mit der ebenfalls variablen Datenrate f�r das Bild zu kombinieren ist aufwendiger und daher kostenintensiver.

    Urspr�nglich war MPEG-2 f�r den Ton in Europa vorgesehen, doch aus technischen Gr�nden und dem Widerstand vieler DD-Fans ist MPEG-2 kein Thema mehr bei DVD. Eventuell erlangt es noch eine Bedeutung bei Digitalem Fernsehen DVB (Digital Video Broadcasting) aber auch hier wird von au�ereurop�ischer Seite versucht (Australien) DD mit ins Spiel zu bringen. DD ist in den USA im dortigen Digitalen Fernsehformat ein fester Bestandteil.

    Das jetzige digitale Fernsehen (DF1, Premiere und alle anderen frei empfangbaren Sender) ist in Bezug auf digitalen Ton bis jetzt eine gro�e Entt�uschung, da nur als 2.0 ausgestrahlt wird und die Digitaldekoder noch nicht einmal einen Ausgang f�r den digitalen Datenstrom des Sounds haben.


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    Zum Anfang...    MLP
    MLP (Meridian Lossless Packing) ist ein weiteres Komprimierungsverfahren f�r digitalen Mehrkanalton. Im Gegensatz zu Dolby Digital, DTS und MPEG arbeitet MLP jedoch v�llig verlustfrei. W�hrend die anderen Systeme vermeintlich unh�rbare Audiodaten bei der Codierung wegfallen lassen, packt MLP den Datenstrom effizienter zusammen.

    MLP ist vorerst nur f�r den DVD-Audio Standard vorgesehen, jedoch wird MLP sicher auch in der n�chsten Generation von DVD-Video Playern enthalten sein, um die Kompatibilit�t mit DVD-Audio zu gew�hrleisten.


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    Zum Anfang...    SDDS Logo     Weitere Informationen unter www.sdds.com
    SDDS (Sony Dynamic Digital Sound) wurde 1994 von Sony eingef�hrt und wird nur im professionellen Kino eingesetzt. Zwar war das Tonformat auch einmal f�r die DVD im Gespr�ch, jedoch kam Sony dem Wunsch SDDS im Heimkino zu etablieren nie nach.

    Im Gegensatz zu den anderen digitalen Mehrkanaltonformaten im Kino arbeitet SDDS mit bis zu 7.1 Kan�len und gilt als das aufwendigste und hochwertigste von allen.

    Die Kan�le sind im Einzelnen: Front Links, Links Center, Center, Rechts Center, Front Rechts, Rear Links, Rear Rechts, Subwoofer. Die SDDS-Tonspur ist an den sonst ungenutzten �u�eren Enden des Filmmaterials aufgespielt und zwar auf jedem Rand die kompletten 7.1 Kan�le. Allerdings unterscheiden sich die rechte und linke Randspur des Filmes durch einen zeitlichen Versatz von sieben Sekunden, wodurch eine hervorragende Fehlerkorrektur m�glich wird.

    Zur St�rsicherheit tr�gt au�erdem bei, dass zus�tzlich zum 7.1-Digitalton noch ein vierkanaliger, ebenfalls digitaler Mehrkanalton auf dem Filmmaterial vorliegt. So muss SDDS nur in den schlimmsten F�llen auf die analoge Tonspur zur�ckgreifen. Bei kleinen Fehlern wird der digitale Vierkanalton genutzt.

    Der Nachteil von SDDS liegt eindeutig in den sehr hohen Hardwareanschaffungskosten. Zum einen wird ein sogenannter Reader ben�tigt. Dieses Ger�t wird auf dem Filmprojektor (f�r 35mm Filmaterial) montiert und liest die Toninformationen, bevor der Film den Projektor zur Bildwiedergabe durchl�uft. Dies geschieht folgenderma�en: Der Film wird von roten LED�s durchleuchtet. Die Toninformationen, die in Form kleiner Punkte auf dem Filmmaterial vorliegen, werden mit Hilfe eines integrierten Schaltkreises (sogenannte CCDs = Charge Coupled Devices) in digitale Signale umgewandelt und bereits im Reader vorbearbeitet. Diese digitalen Informationen gelangen dann in den zweiten Hardwarepart von SDDS, den Decoder. Diesem obliegt die Aufgabe Fehler, die aufgrund von Schmutz oder Kratzern auf dem Filmmaterial entstanden sind, mittels einer ausgekl�gelten Fehlerkorrektur auszugleichen.

    Desweiteren ist eine Synchronisation zwischen Bild und Ton n�tig, um den minimalen Versatz in der Abtastung (der Ton wird ja vom Reader zuerst abgetastet, erst dann folgt die Bildwiedergabe im Projektor) auszugleichen. Nach der Synchronisation folgt noch ein digitaler Prozessor, mit dessen Hilfe sich der Ton auf die R�umlichkeiten im Kino abstimmen l��t. Am Ende steht die DA-Wandlung, die die digitalen Informationen in analoge Signale �bersetzt. Die Wiedergabe erfolgt dann �ber die Verst�rker und Lautsprecher.

    Neben dem Reader und Decoder sind f�r optimale 7.1-SDDS-Wiedergabe jedoch noch zwei zus�tzliche Verst�rker und Lautsprecher f�r Center Rechts und Center Links n�tig. Viele Kinos sparen diese Kan�le auch ein und geben SDDS �ber konventionelle 5.1-Kanalverst�rker und Lautsprecher wieder. Die klanglichen Einbu�en sind bei nicht allzu gro�er Leinwand verschmerzbar.

    Neben den hohen Kosten bei der Hardware sind auch die Softwarekosten recht hoch. Bei SDDS wird der Film nicht wie sonst �blich in 5-facher Wiedergabegeschwindigkeit �berspielt, sondern mit nur ca. 0,5facher, um Fehler zu vermeiden.


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    THX ist eigentlich kein Tonformat!

    Deshalb haben wir eine eigene Rubrik eingerichtet, in der wir �ber alle THX-relevanten Themen berichten.

    Hier geht es zur THX-Rubrik...

     

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    Die Bildformate


    Es gibt eine Vielzahl von Bildformaten, jedoch sind die drei folgenden die im heutigen Kino �blichen...

    Besser bekannt unter dem Namen "Cinemascope"; ist das am h�ufigsten im Kino verwendete Format und wird auch so auf vielen DVD's angeboten. Auf 16:9-Ger�ten wird ein solcher Film mit minimalen schwarzen Balken gezeigt.

    Besser bekannt unter dem Namen "Academy-Standard"; ebenfalls weit im Kino verbreitet kommt es dem menschlichen Sichtfeld am n�chsten. Auf einem 16:9 Fernsehger�t wird ein solcher Film bildschirmf�llend komplett ohne schwarze Balken gezeigt.

    Diese Bildformat wird h�ufig in europ�ischen Kinoproduktionen verwendet.



    Den Kinoformaten stehen nat�rlich die heute �blichen TV-Formate entgegen...

    (1.33:1) besser bekannt als 4:3-Format, das z. Z. noch g�ngige Format f�r Fernseher und Projektoren.

    (1.78:1) besser bekannt als 16:9-Format.


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    Die �bertragung auf DVD


    Die heute �blichen Fernseher sind auf das Ma� (1.33:1) = 4:3 festgelegt. Was passiert denn nun, wenn man einen solchen DVD-Film, der auf der DVD meistens im original Kinoformat abgelegt ist, auf seinem TV-Ger�t abspielt? Die Antwort ist einfach! Es kommt darauf an, wie der Film auf die DVD �bertragen wurde! Hierzu gibt es drei gebr�uchliche Verfahren...

    Pan & Scan
    Die linke und rechte Seite des Breitwand-Bildes wird bei der �bertragung im Grunde genommen einfach abgeschnitten! Sollte bemerkt werden, dass f�r den Film wesentliche Bildteile durch diesen Schnitt verloren gehen, dann wird der sichtbare 4:3-Rahmen einfach in die richtige Position des Bildes verschoben. Der Mann am Mischpult agiert hierbei quasi als Regisseur und mu� selbst entscheiden, welchen Ausschnitt des Bildes er mastert. Auf jeden Fall gehen bei dieser Methode viele der urspr�nglichen Bildinformationen verloren. Bei Kinofilmen, die im Fernsehen gezeigt werden, wurde dieses Verfahren h�ufig angewendet.


    Letterbox(ing)
    Um das Originalformat des Kinofilms beizubehalten und das volle Bild in seinem urspr�nglichen Seitenverh�ltnis auch auf einem 4:3-Fernseher genie�en zu k�nnen, mu� das Bild gestaucht werden. Da das Bild wesentlich breiter als h�her ist, mu� zuerst einmal horizontal gestaucht werden. Damit das Bild nicht nur schmal wird, und K�pfe dabei zu Eierk�pfen werden, sollte proportional dazu auch die H�he des Bildes gestaucht werden. Dadurch entstehen die ber�hmten schwarzen Balken. Je breiter das Originalbild, desto gr��er die schwarzen Balken. Man betrachtet das Bild quasi durch einen Briefkastenschlitz, daher der Name "Letterbox".


    Die anamorphe Kodierung (16:9-Optimierung)
    Bei der anamorphen Kodierung wird das breite Kinobild nur horizontal gestaucht und so auf der DVD abgelegt. Die schwarzen Balken, die beim Letterboxing mitkodiert werden, werden einfach weggelassen und alle Zeilen werden mit Bildinformationen gef�llt. Wir haben somit auf der DVD ein Bild mit Eierk�pfen, aber ohne schwarze Balken, bei dem alle Bildinformationen des Originalbildes enthalten sind. An dieser Stelle ist die Intelligenz des DVD-Players gefragt, denn dieser mu� bei der Wiedergabe des Filmes das anamorphe Bild wieder elektronisch entzerren. Schaut man den Film auf einem 16:9-Fernseher, hat das Bild wieder die korrekte Breite, schaut man den Film auf einem 4:3-Ger�t, erscheinen automatisch wieder die schwarzen Balken! Anamorph kodierte Filme sehen also auf einem 4:3-Fernseher im g�nstigsten Fall genauso aus wie Letterbox-formatierte.


    Zum Anfang...

    Die Wiedergabe des Bildes


    Um den Vorteil der Bildaufl�sung nutzen zu k�nnen, ist es wichtig, dass der DVD-Spieler das Bild von der DVD korrekt ausgibt. Fast alle DVD-Player haben die M�glichkeit �ber das Setup drei verschiedene Formate zur Wiedergabe des Bildes auszuw�hlen...

    16:9
    Nehmen Sie diese Einstellung, wenn an Ihren DVD-Player ein 16:9-Fernseher angeschlossen ist. Sie werden bei einer Widescreen-DVD den Film in seinem vollen Format genie�en k�nnen.

    4:3 Letterbox
    Wenn Sie Ihren DVD-Player an einen 4:3-Ger�t angeschlossen haben und alle Bildinformationen rechts und links sehen m�chten, so sollten Sie diese Einstellung w�hlen. Das Bild wird im Breitbildformat mit schwarzen Balken am oberen und unteren Rand angezeigt.

    4:3 Pan & Scan
    Mit dieser Einstellung und einem 4:3 Ger�t wird das Bild im Breitbildformat so angezeigt, dass es den gesamten Bildschirm f�llt, jedoch wird der Rand rechts und links automatisch abgeschnitten

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    Gut zu wissen...


    Anamorphe DVD�s bieten eine bisher noch nicht erlebte Bildqualit�t. Leider nutzt nicht jeder Videoverleih diese Technik, da gerade die unabh�ngigen Anbieter sich oft um das recht aufwendige Anfertigen eines anamorphen Masters f�r die DVD scheuen.

    Man kann jedoch nur hoffen und gerade an die kleinen Labels appellieren, dass auch sie sich fr�her oder sp�ter endlich f�r diesen Schritt entscheiden. Denn ohne 16:9-Optimierung ist die DVD nur halb so viel wert.

    Die wenigsten DVD-Verpackungen verraten eindeutig, ob die enthaltene DVD anamorph kodiert wurde oder nicht. Selbst der Hinweis "16:9" bedeutet nicht zwingend, dass das Bild anamorph ist. Hier hilft nur die Information der verschiedenen DVD-Informationsseiten oder das eigene Auge nach dem Kauf...



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    Dolby und Prologic sind eingetragene Warenzeichen der Dolby Laboratories Inc.
    THX ist ein eingetragenes Warenzeichen der Lucasfilm Ltd.
    MPEG ist ein Warenzeichen von Royal Philips Electronics
    DTS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Digital Theater Systems Inc.
    Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum ihrer Besitzer.

    Die Kompression


    Wie kann es angehen, dass ein langer Kinofilm mit allen dazugeh�rigen Sounds, Trailern, Untertiteln, verschiedenen Sprachen etc. auf diese "kleine" DVD pa�t? Mal von den Kapazit�ten der diversen DVD-Arten abgesehen, wissen wir ja, dass der Ton auf der DVD komprimiert vorliegt. Ebenso ist es mit den Bildinformationen, denn die Datenmenge eines unkomprimierten Films ist schier gigantisch. Rechnet man die standardm��ige PAL Aufl�sung von 720 x 576 (B x H) Bildzeilen und 24 Bit Farbinformation, so w�re eine DVD innerhalb einer Viertelstunde in Ihrer Kapazit�t ersch�pft.

    Um Filme zu komprimieren wird bei der DVD das MPEG-2 Verfahren angewendet, ein extremes Kompressionsverfahren mit hervorragender Bildqualit�t. Dieses, von der (M)otion (P)icture (E)xpert (G)roup entwickelte Verfahren entfernt unn�tige Bildinformationen wie z.B. sich nicht ver�ndernde Fl�chen, die das menschliche Auge sowieso nicht wahrnimmt. Es werden auch identische Bildteile erfa�t, die sich nur von einem auf das n�chste Bild bewegen und dabei nur die Bilddaten gespeichert, die sich gegen�ber der vorausgehenden Einstellung ver�ndert haben. Eine Filmsequenz in einem Restaurant ist somit weniger aufwendig als z. B. eine Explosion.

    �bertreibt man die Kompression, so treten h��liche Artefakte auf, eine auff�llige Bildst�rung, die sich in einem bestimmten Bereich des Bildes zeigt und unsch�ne "Kl�tzcheneffekte" hervorruft. Der Decodierchip des Players ist sozusagen nicht mehr in der Lage aus den vorhandenen Informationen ein sauberes Bild herzustellen. Wenn das MPEG-2-Video sorgf�ltig komprimiert wird, so ist auch bei einer niedrigen Bitrate eine optimale Bildqualit�t zu erreichen. Auf jeden Fall steckt eine gut gemasterte DVD in Sachen Bildqualit�t jedes VHS-Video, jedes Fernsehbild und jede LaserDisc in die Tasche.

    Einf�hrung in die Thematik


    Seit etwa einem Jahr sind auch f�r den deutschen Markt DVD-Recorder angek�ndigt. Das Hauptproblem derzeit besteht jedoch in der Vielfalt an DVD-Formaten (DVD-RAM, DVD RW, DVD+RW, DVD-R), die bereits an die Vielfalt von verschiedenen Digitalmehrkanaltontechniken hinkommt. �hnlich wie auch die digitalen Tonformate (Dolby Digital, DTS, Mpeg-2) sind auch die DVD-Techniken untereinander inkompatibel.

    Wer jetzt bereits mit der Anschaffung eines der ersten Recorders f�r die Digital Versatile Disc lieb�ugelt, sollte daher genauestens die Zukunftschancen der einzelnen Formate abw�gen. Schlie�lich ist es mehr als �rgerlich, wenn der teuer erstandene Recorder nach zwei Jahren Dienst unbrauchbar wird, weil sich die zugrunde liegende Technik nicht durchsetzen konnte.

    Solche F�lle traten in der Vergangenheit ja schon �fters auf (z.B. der Digitale Rundfunk DSR, der sich trotz hervoragender Qualit�t nicht durchsetzen konnte). Der folgende Artikel soll daher etwas �bersicht in das Wirrwarr der einzelnen Techniken bringen, eine 100%ige Aussage dar�ber, welches Format sich durchsetzen wird, ist jedoch zu so fr�hem Zeitpunkt noch nicht m�glich...


    �bersichtstabelle zu den einzelnen Formaten


    DiscformatDVD-RWDVD-RDVD+RWDVD-RAM
    Bef�rworter/Hersteller:Pioneer, ferner Sharp, JVC, Kenwood, u.a.PioneerPhilips, ferner Sony, Thomson, Yamaha, u.a.Panasonic, ferner Samsung, Toshiba, u.a.
    Vom DVD-Forum anerkannt?JaJaNeinJa
    max. Kapazit�t:4,7GB4,7 GB
    9,4GB (zweiseitig bespielbar)
    4,7GB4,7GB
    Reflexionsrate18% - 30%?18% - 30%12% - 25%
    Bildformate:Mpeg-2 EchtzeitMpeg-2 EchtzeitMpeg-2 EchtzeitMpeg-2 Echtzeit
    Tonformate:Dolby Digital (Stereo)?Dolby Digital/Mpeg (Stereo)Dolby Digital (Stereo)
    mehrfach bespielbar?JaNeinJaJa
    Nachbearbeitung m�glich?Ja (VRF)NeinNeinJa (VRF)
    abspielbar auf heutigen Playern?nur ohne NachbearbeitungJaJaNein



    Die DVD-Recorder-Formate im Detail



    DVD RW und DVD+RW

    • Bei diesen Formaten handelt es sich um zwei fast identische Techniken. Die Unterschiede liegen in erster Linie in der Kompatibilit�t zu heutigen Playern und damit verbunden in den M�glichkeiten der Videonachbearbeitung (Schnitte) auf der DVD selbst.

      Um die Schnitte auf der DVD RW zu erm�glichen, musste Pionner den Befehlssatz der gew�hnlichen DVD um einige Schnittanweisungen erweitern. Die Erweiterung nennt sich Video Recording Format (VRF). Damit lassen sich beispielsweise unsch�ne Werbebl�cke aus Spielfilmen entfernen. Die Kompatibilit�t zu bisherigen DVD-Playern bleibt durch den Einsatz des VRF allerdings auf der Strecke. Damit dem nicht grunds�tzlich so ist, kann der Besitzer eines DVD RW-Recorders selbst entscheiden, ob er das VRF einsetzt. So k�nnen auch auf DVD RW-Recordern DVDs gebrannt werden, die kompatibel zu den Playern von heute sind - allerdings entfallen dann nat�rlich die praktischen M�glichkeiten zur Video Nachbearbeitung. Da die DVD RW vom DVD-Forum abgesegnet ist, kann sie sich mit dem original DVD-Logo schm�cken.

      Philips geht bei der DVD+RW einen anderen Weg. Um die Kompatibilit�t der DVD+RW zur bisherigen DVD-Video zu erhalten verzichtet man kurzerhand auf eine direkte Scheidm�glichkeit auf der Scheibe. Wenn man mit DVD+RW einen Film nachbearbeiten will, so ist das nur mit Hilfe eines entsprechend ausgestatteten Computers m�glich. Das Problem der DVD+RW: sie wurde vom DVD-Forum nicht anerkannt - damit kann sie sich nicht mit dem ofiziellen DVD-Logo schm�cken.

    DVD-RAM (RAM = Random Access Memory) DVD RAM

    • Neben der DVD RW und der DVD+RW geistert die DVD-RAM durch die DVD-Recordingkreise. Dieses von Panasonic entwickelte Recordingformat ist in erster Linie f�r Computeranwendung geeignet. Sie ist vollst�ndig inkompatibel zu bisherigen Playern - das liegt allein schon am Aufbau: die DVD-RAM wird in einer Cartrige verpackt (�hnlich wie die Minidisk) und passt damit in kein gew�hnliches DVD-Laufwerk. Auch die Datenstruktur auf der DVD-RAM unterscheidet sich grunds�tzlich von der auf einer herk�mmlichen DVD. Zum einen kann auch auf DVD-RAM das VRF verwendet werden, vor allem aber werden die Daten hier wie auf einer Festplatte verwaltet. Es existieren einzelne Datenbereiche, die unabh�ngig voneinander bespielt, gel�scht oder ver�ndert werden k�nnen. Damit ist die DVD-RAM ein sehr schnelles Computermedium h�chster G�te.

      Selbst die physikalische Struktur der DVD-RAM ist anders als die der anderen Discformate: hier findet sogenanntes Wobbled-Land-Groove-Recording Anwendung. Im Gegensatz zum sonst verwendeten Groove-Recording muss die Abtasteinheit st�ndig zwischen unterschiedlich hohen Datenschichten hin- und herspringen. Das erfordert teure Abtastmechanismen.

      Dass sich die DVD-RAM im Heimkinobereich als Aufnahmemedium durchsetzen wird ist eher unwahrscheinlich. Allerdings tendieren die gro�en Computerkonzuerne fast ausnahmslos zur DVD-RAM - wegen der hervoragenden PC-Eignung. Daher k�nnte die DVD-RAM �ber das Computerhintert�rchen gro�e Marktbedeutung erlangen.

    DVD-R

    • Die aus dem Profibereich schon lange bekannte DVD-R findet jetzt auch den Weg in Konsumerrecorder. Die ersten Laufwerke finden sich in Computern von Apple, Pioneer liefert ebenfalls Laufwerke f�r PC-Anwendungen. Der Nachteil der DVD-R: sie besitzt einen Kopierschutz, der das Kopieren von Kauf-DVDs verhindert. Daher ist die DVD-R f�r Videofilmer gedacht, die ihre selbstgefilmten Videos in optimaler Qualit�t und unter Hilfe eines Schnittcomputers aufzeichnen m�chten.




    Was ist DVD-Multi?


    Das DVD-Forum hat sich der Formatvielfalt mittlerweile angenommen und ein neues Logo f�r DVD-Player/-Recorder entwickelt: DVD-Multi. Jeder Player, der dieses Logo besitzt kann alle DVD-Formate f�r einen Anwendungszweck abspielen. Im Folgenden die Bestimmungen f�r das DVD-Multi-Logo

    • Multi-DVD-ROM: alle vom DVD-Forum akzeptierten Formate m�ssen gelesen werden k�nnen: DVD-ROM, DVD-RAM, DVD RW, DVD-R, DVD-Video, DVD-Audio, DVD-Video-Recording

    • Multi-DVD-Video: DVDs mit DVD-Video- und DVD-Video-Recording-Informationen aller Formate (DVDs, DVD RW, DVD-RAM, DVD-R)

    • Multi-DVD-Audio: DVDs mit DVD-Audio-Informationen aller Formate (DVDs, DVD-RAM, DVD RW, DVD-R)

    • Multi-DVD-Videorecorder: lesen aller DVDs mit DVD-Video- oder DVD-Video-Recording-Infos, beschreiben von DVD RW, DVD-RAM und DVD-R mit diesen Infos

    • Multi-DVD-PC-Recorder: schreiben und lesen aller DVD-Formate



     

    M�glichkeiten von DVD-Recordern


    Durch die enorme Speicherkapazit�t einer beschreibbaren DVD ist es m�glich, sehr gro�e Datenmengen zu speichern. Eine DVD-R, DVD-RW, DVD+RW oder DVD-RAM bietet auf einer Seite bis zu 4,7 GB. Das entspricht ca. 4.700 Farbbildern (640 x 480 Bildpunkte), 2 Stunden Video (MPEG2, 5 Mbps), 400.000 Dokumenten (10 KB je Dokument) oder der siebenfachen Speicherkapazit�t einer CD-ROM.

    Eine DVD ist aber auch f�r Videoaufzeichnungen ideal geeignet. Auf einer DVD kann man etwa zwei Stunden Videomaterial in Standard-Bildqualit�t speichern. Die Platzprobleme, Abnahme der Bildqualit�t und das l�stige Vor- und Zur�ckspulen, wie es bei Videokassetten der Fall ist, kann man getrost vergessen. Mit der entsprechenden Software kann man seine eigene Urlaubs-DVD zusammenschneiden und direkt auf einer DVD archivieren.

    Das Archivieren von Bildern, Musikst�cken, Dokumenten, Pr�sentationen, Videos und anderen Daten ist genauso einfach wie bei einer CD. Spezielle Brennprogramme f�r DVDs sind sogar in der Lage, das "Falschbrennen" einer DVD zu verhindern und damit die doch noch recht teuren DVD-Medien zu retten.


    Markt�bersicht


    Noch ist die Produktanzahl - was die DVD-Recorder und DVD-Medien zum Beschreiben angeht - sehr gering. Aber schon auf der CEBIT konnte man einen kleinen Eindruck gewinnen, was uns erwarten wird. So wurden f�r den Sommer und den Herbst dieses Jahres von vielen Firmen DVD-Recorder und Zubeh�r angek�ndigt. Die Preise stehen gr��tenteils noch nicht fest, aber billiger als die ersten 10.000 DM-Modelle werden diese Ger�te garantiert sein. Auch die Medien werden mit ca. 30 DM erschwinglicher. Auf Grund der �hnlichkeit der Herstellungsverfahren von CD und DVD-Disks, ist sogar zu erwarten, dass sich der Preis f�r DVD-Disks sehr bald auf den Preis f�r CDs einpendelt.

    Pioneer ist einer der ersten Hersteller, der schon heute einen DVD-Recorder anbieten kann. Der Pioneer DVD-R/RW Writer (DVR-A03) ist f�r ca. 1800 DM zu kaufen. Neben einfach beschreibbaren DVD- und CD-Rs k�nnen auch mehrfach beschreibbare CD- und DVD-RW-Medien bespielt und gelesen werden. Die mit dem DVR-A03 bespielten DVD-Rs oder DVD-RWs sind voll kompatibel zu DVD-ROM-Laufwerken und, wenn die Aufnahmen im DVD-Video-Format erfolgt sind, auch zu DVD-Video-Playern und k�nnen in allen handels�blichen Ger�ten abgespielt werden. Die Lesegeschwindigkeit des DVR-A03 betr�gt 4x f�r DVD-ROM und 24x f�r CD-ROM. Die Geschwindigkeit beim Beschreiben betr�gt 2x f�r DVD-R und 8x f�r CD-R.


    Fazit


    Wer sich also derzeit mit der Anschaffung eines DVD-Recorders besch�ftigt hat die Qual der Wahl. Sinnvoll ist es sicherlich noch einige Zeit abzuwarten bis sich klar abzeichnet, welches Format das Rennen machen wird oder DVD-Multi-Recorder erh�ltlich sind. Die neuen Recorder f�r Videoanwendung werden in einer Preisklasse ab 4000,-DM angesiedelt sein. Wer vern�nftig ist kauft sich im Moment besser noch einen guten und deutlich preiswerteren Videorecorder f�r die n�chste Zeit. Die Preise f�r die Rohlinge kommen zwar langsam in erschwingliche Preisregionen (ab 30,-DM), sind aber immer noch zu teuer. F�r obigen Preis bekommt man fast Kauf-DVDs.

    Interessant d�rfte die DVD als Aufnahmemedium allerdings jetzt schon f�r perfektionistische Videofilmer sein. Da diese Kreise sowieso mit PC-gest�tzten oder nonlinearen Schnittsystemen arbeiten, ben�tigen Sie die Schnittfunktionen der DVD RW oder der DVD-RAM nicht. Deshalb werden hier vor allem DVD+RWs und DVD-R �ber die Ladenthecken gehen, was gleichbedeutend ist mit einer erh�hten Chance f�r diese Formate.


     

     

     

     

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