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Katholischer Kindergarten Christus König Dechant-Buff-Straße 2-4 50169 Kerpen/Horrem E- Mail:kiga-horrem@online.de Tel:02273/4899 Fax: 02273/906604
Wir sind eine konfessionelle Einrichtung unter der Trägerschaft des Katholischen Kirchengemeindeverbandes Kerpen-Horrem. Unser Kindergarten verfügt über eine integrative Gruppe mit 15 Kindern, die ganztägig betreut werden und 2 Gruppen mit jeweils 25 Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren.
Platzangebot:
65 Plätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren, in einer integrativen Gruppen mit 45 Std. Betreuung und in zwei Gruppen mit 25 Std., 35 Std. oder 45 Std. Betreuung.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7:00 - 16:00 Uhr
Bei 25 Wochenstunden Betreuung
Montag - Freitag:
07:30 - 12:30 Uhr Bei 35 Wochenstunden Betreuung Geteilt: Montag - Freitag:
07:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr Im Block: 07:00 – 14.00 Uhr
Bei 45 Wochenstunden Betreuung Montag - Freitag: 07:00 - 16:00 Uhr
Was uns auszeichnet: - ausreichend Personal - qualifiziertes Personal - stabile Gruppenstärken - gemeinsame Planung im Team, um Spielbereiche und Angebote abzudecken - Tagesrhythmen,die dem Kind Orientierung und Sicherheit geben - Gruppenregeln,die für die Kinder überschaubar und nachvollziehbar sind - Räumlichkeiten,die kindgerecht und ansprechend gestaltet sind und Wahlmöglichkeiten zulassen - eine große Vielfalt von Spielmaterialien, die Phantasie und Kreativität der Kinder anregt
Pädagogisches Kurzkonzept
Grundlage der (heil-) pädagogischen Arbeit in der integrativen Gruppe, ist die Überzeugung, dass jeder Mensch die Potentiale zu einer konstruktiven Entwicklung in sich trägt.
Zielsetzung Ziel der integrativen Arbeit ist es daher, ein Förderangebot zu gestalten, das diese Potentiale weckt und Entwicklungsprozesse anbahnt und zulässt. Es ist unser Anliegen, jedes Kind seinen Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechend zu begleiten. Dem Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung Handlungsspielraum zu gewähren, indem es seine Beziehungen und Fähigkeiten durch eigenes Tun und die daraus resultierenden Folgen mit allen Sinnen begreifen kann. So soll die Basis in unserem Kindergarten das gemeinsame Erleben aller Kinder miteinander sein.
Der Situationsorientierte Ansatz als Handlungsgrundlage in unserem Kindergarten
Der Situationsorientierte Ansatz ist für alle Gruppen auch für die integrative Gruppe Grundlage der pädagogischen Arbeit, da sich situationsbezogenes Arbeiten in besonderem Masse für die Realisierung eine für alle Kinder förderlichen gemeinsamen Erziehung eignet. Der Situationsorientierte Ansatz baut auf den Lebensbedingungen, Fähigkeiten und dem Entwicklungsstand der einzelnen Kinder auf. Durch beobachtete Ereignisse, welche die Kinder betreffen und unter Berücksichtigung ihrer jeweils eigenen Lebenssituation, erleben und gestalten die Kinder ihre Erfahrungsräume. Statt Lernerfahrungen anzuleiten, schafft die Erzieherin die Voraussetzungen und den Raum um den Alltag und gegenwärtige Lebenssituationen bewältigen zu können. Sie begleitet die Kinder, ist Mitlernende und Informantin auf Abruf. Auf dieser Basis setzen wir uns folgende Schwerpunkte für unsere praktische Arbeit:
Unsere gruppeninternen und gruppenübergreifenden Projekte bieten sich in der Planung und Gestaltung in der integrativen Gruppe an. Im Laufe des Jahres planen wir große und kleine Projekte, die sich aus der Lebenssituation und Umwelt der Kinder entwickeln. Ganzheitliches, gemeinsames Lernen ist die Voraussetzung für heilpädagogisches Arbeiten mit Kindern, Team, Eltern und Fachdiensten Ganzheitlichkeit heißt nicht, die Beeinträchtigungen des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen, sondern die vorhandenen Kompetenzen! Wir fassen die integrative Gruppe als umfassende Lernsituation für Kinder auf, als einen Lebens- und Erfahrungsraum, der kein Kind ausschließt. Das Kind wird in der Gesamtheit seiner Lebensbezüge gesehen und seine Lebenswirklichkeit nicht in unterschiedliche Disziplinen oder Funktionen zerlegt. So berücksichtigt z. B. die Themenauswahl der Gruppe die Bedürfnisse aller Kinder; Angebote werden so strukturiert, dass nicht alle Kinder dasselbe tun oder können müssen. Die Kinder können entsprechend ihrer Möglichkeiten teilnehmen; Angebote sowie Materialauswahl ermöglichen selbständige Aktivitäten der Kinder. Mit der individuellen Beobachtung der Kinder beginnen wir unsere Entwicklungsbegleitung mit dem kindorientierten Dialog. Daraus entwickeln sich die nächsten Impulse, die mit den Eltern abgestimmt werden, für die Förderpläne und weiteren pädagogischen / therapeutischen Unterstützungen. Innerhalb der Gruppe stellt sich die Förderung der Kinder nicht als Therapie dar, sondern sie unterstützt durch (heil-) pädagogische Maßnahmen verschiedener Art die Entwicklung. Jedes Kind wird in seiner Individualität und Selbständigkeit mit dem Ziel gefördert, seine Persönlichkeit in die Gruppe einbringen zu können und die Gruppe mit zu strukturieren. Durch die gemeinsame Erziehung bekommen alle Kinder vielfältige Entwicklungsanreize und können im Zusammenleben Unterschiede und Ähnlichkeiten erleben, wodurch sich eine Atmosphäre sozialer Toleranz entwickelt, die jedem Kind ungeachtet seiner Fähigkeiten, ein positives Selbstwertgefühl vermittelt. Teamarbeit
Zusätzlich zu dem wöchentlichen Gesamtteam treffen sich die Mitarbeiter der einzelnen Gruppen regelmäßig zu einer Teambesprechung. Inhalte dieser Sitzungen sind Vorbereitungen der Gruppenprojekte, Erstellen eines Monatsplanes, organisatorische Absprachen, Erstellen und Überprüfen von Förderplänen, Austausch über Beobachtungsbogen, Entwicklungspläne, Inhalte und Ergebnisse der Einzelbeschäftigungen und das Vorbereiten von Elterngesprächen. Elternarbeit
Wir sehen Eltern als Experten ihres Kindes und als gleichberechtigte Erziehungspartner. Dieses erfordert eine gegenseitige Wertschätzung bei der Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Eltern. Für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ist es auch wichtig, dass die Fachkräfte sich selbst, den Eltern und den Kindern Zeit und Gelassenheit schenken für die individuelle Entwicklung und das Tempo, in dem sie sich aufeinander zu bewegen. Elternarbeit beinhaltet verschiedene Formen regelmäßiger Kontakte. Wann immer sich Gelegenheit bietet oder die Notwendigkeit besteht, suchen wir den Kontakt zu den Eltern. Vor Eintritt in den Kindergarten führen wir ein Anamnesegespräch. Informationen über Besonderheiten während der Schwangerschaft, bei der Geburt, Krankenhausaufenthalten, Allergien, Frühfördermaßnahmen etc. bis hin zum jetzigen Entwicklungsstand des Kindes ermöglichen uns einen, für unsere Fördermaßnahmen, wichtigen Gesamteindruck. Beim Aufnahmegespräch werden auch die Erwartungen der Eltern, mögliche Grenzen der Einrichtung und was für die Aufnahme noch organisiert werden muss besprochen. Auf die Eingewöhnungsphase folgt ein Elterngespräch. Hier berichten wir, wie das Kind sich in unserer Gruppe eingelebt hat und welche Förderansätze sinnvoll sind. Fragen und Erwartungen von beiden Seiten könne geklärt werden. In regelmäßigen Abständen (ca. vierteljährlich) bieten wir weitere Gespräche an. Diese finden im Kindergarten statt oder in Form eines Hausbesuches. Bei Problemen suchen wir gemeinsam mit den Eltern und Fachdiensten nach Lösungen, geben Hilfestellung und sind offen für konstruktive Kritik. Zusätzlich zu den Elternabenden ( teilweise mit Referenten) bieten wir den Eltern an, in unseren Gruppe zu hospitieren.
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