Der Herbst, er schenkt mir bunte Bläter, noch ein paar Wochen Wonnewetter. Geh spazieren, geniess die Tage ! Ich lieb den Herbst, gar keine Frage. Meinen Drachen halt ich in der Hand, eil eilig hin, zu höhrem Land. Lass ihm vertrauensvoll dem Wind und er trägt ihn gar geschwind, hoch hinauf bis zu den Wolken. (a) by Roswitha Sban
Veröffentlicht in der Zeitschrift Kurzgeschichten Ausgabe 10/2005
Ich weiss nicht wo er ist, weiss nicht was er tut, doch sein Herz ist bei mir und das macht mir Mut . Das Feuer in mir, wie brennt es so heiss, ich bin so glücklich, dass er dies weiss ! (a) by Roswitha Sban
Sein Gesicht trag ich in mir, so sanft in meinem Herzen. Es ruht im tiefen Kämmerlein und keiner sieht hinein. Betrachte seinen sanften Mund, Seh seiner Augen Glanz. Zärtlich flüstert er mir zu: Mein ganzes Glück bist du ! (a) by Roswitha Sban
Oh, seht doch raus, die Sonne scheint. Heut morgen, hat es noch geschneit. Herr Winter, wird uns bald verlassen, Den Frühling, in unsere Gärten einlassen. Die Amseln am Morgen, hör ich schon singen, Sie lassen mein Herz vor Freude erklingen. Sagt doch mal, spürt ihr es auch ? Das Frühlingsgefühl in euerem Bauch ? Nicht mehr lange, wird er verweilen, Der kalte Gevatter . Dann stehen wieder duftende Rosen, An meinem Gartengatter ! (a) by Roswitha Sban
Veröffentlicht in der Zeitschrift Kurzgeschichten Ausgabe 03/2006
Am See so ganz allein
Alleine sitze ich an meinem See, Auf einem Steeg aus Holz. Mein Gesicht der Sonne zugewandt, Geniess des Sommers letzte, warme Strahlen. Langsam schon zieht ein ins Land, Der Herbst, der bunte Geselle. Durch die lauen Lüfte schwirren, Meine Freunde die Libellen .
(a) by Roswitha Sban
Schmetterling, lieb Zauberding. Über Wald und Flure eilst du hin. Willst nirgends lang verweilen, von Blüte zu Blüte musst du eilen.
(a) by Roswitha Sban
|
|||