Galerie Leipzig I - Images de Leipzig I - Leipzig I pictures

Commentaires    / Comments 

Meiner Heimatstadt Leipzig und deren Umgebung habe ich zwei Galerien gewidmet, geordnet nach den verwendeten Medien. Diese erste Galerie zeigt Aquarelle; in der zweiten sind Acrylbilder und Pastelle enthalten. Früher war Leipzig eine der reichsten und größten Städte Deutschlands. Dies hängt mit den Leipziger Messen ebenso zusammen wie mit der Mentalität der Bürger. Heute zeigt sich Leipzig in einem interessanten Spannungsfeld zwischen Modernität, prächtig renovierter historischer Substanz, und Spuren des Verfalls. Bei meinen malerischen Streifzügen durch Leipzig reizen mich Motive, die dieses Spannungsfeld sichtbar machen – wie auf dem nachstehenden Bild – oftmals mehr als die bekannten Touristenattraktionen.
Das alte Haus  -  La vieille maison  -  The old house.
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 24 x 32

               

 

Auf der Ecke Goldschmidtstraße / Talstraße steht eines der schönsten Häuser Leipzigs - für mich vielleicht sogar das schönste. Die Fabrikantenvilla im sogenannten Graphischen Viertel gehörte einst den Papierherstellern Sieler & Vogel. Der neobarocke Baustil imponiert, nicht aber der ruinöse Zustand. Überdies brach dort im April 2005 ein Brand aus, was eine Sanierung als fraglich erschienen ließ und viele Leipziger besorgte. Inzwischen sind immerhin Maßnahmen zur Sicherung der Substanz ergriffen worden.Überhaupt zerfallen diverse Gebäude im Graphischen Viertel, die früher wichtige Institutionen im Verlagswesen waren, und die den Ruf Leipzigs als "Buchstadt" einst mit begründeten. Dennoch offenbart ein Spaziergang durch das Graphische Viertel bemerkenswerte architektonische Kleinodien.
Villa im Graphischen Viertel   -   Maison au Quartier graphique   -   House in the ‚Graphical Quarter'
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

             

  

Der Titel dieses Bildes bezieht sich zum einen auf die Ausführung dieses Bildes, bei der ich auf Licht und Schatten größeren Wert gelegt habe als auf die Farbigkeit. Und es besteht ein Bezug zum gezeigten Motiv. Das heutige Bundesverwaltungsgericht hat Licht- und Schattenseiten der Leipziger Geschichte erlebt bzw. verkörpert diese. Es steht für Schauprozesse während der Nazi-Zeit, diente später als „Dimitroff-Museum“ der Glorifikation des Kommunismus. Und es war lange Jahre das Leipziger „Museum der Bildenden Künste“ – für mich mit viel Erleuchtung verbunden...
Leipziger Licht und Schatten  -  Lumière et ombre de Leipzig  -  Leipzig light and shadow
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

             



Von außen eher schlicht wirkend, beeindruckt die Nikolaikirche beim Betreten mit einem überraschend freundlichen und hellen Interieur. Trotz der Farbigkeit und der Verspieltheit im Detail handelt es sich bei diesem Stil nicht um Barock. Vielmehr sprechen die großen Linien die klare Sprache des Klassizismus. Das Kircheninnere soll an einen Garten erinnern.
Die Geschichte der Kirche ist mit den Namen Luthers und Bachs verbunden – vor allem aber mit dem Herbst 1989. die „Friedliche Revolution“, die zur Wiedervereinigung Deutschlands und zum Ende des Kalten Krieges führte, hatte in den Friedensgebeten in der Nikolaikirche ihren Ursprung. 
In der Nikolaikirche Leipzig  -  Dans l’église St. Nicholas à Leipzig  -  In St. Nicholas Church Leipzig
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 40 x 30

             



Das Neue Rathaus, um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert dort errichtet, wo zuvor die Pleißenburg stand, sollte der Macht und dem Reichtum der Messe- und Handelsstadt Leipzig Ausdruck verleihen. Dieser gründerzeitliche Prachtbau ist ebenso wuchtig und dadurch beeindruckend wie das Gericht, dessen Kuppel den Vordergrund dieses Bildes dominiert.
Leipziger Skyline  -  Les toits de Leipzig  -  Leipzig Skyline
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

             




Von den Geschäftsräumen der Leipzig Tourismus & Marketing GmbH im Cityhochhaus aus, die herrliche Panoramablicke über Leipzig bieten, konnte ich eine Skizze machen, die dann die Grundlage für dieses Aquarell bildete. Links im Hintergrund ist der Hauptbahnhof zu sehen, vorn der Augustusplatz mit der Oper. Dieser Platz schrieb vor allem in jüngerer Vergangenheit Weltgeschichte: auf ihm versammelten sich im Herbst 1989 die Teilnehmer der friedlichen Montagsdemonstrationen.
Der Leipziger Augustusplatz   -   La Place Auguste à
Leipzig   -   St. August square in Leipzig
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 40 x 30

             

 

 

 

In Vorkriegsjahren noch ein dicht bebautes Wohnviertel mit engen Gassen, bietet der begrünte Platz vor der Thomaskirche heute einen freien Blick auf das Bauwerk, das vor allem durch Johann Sebastian Bach weltberühmt wurde. Er wirkte hier als Thomaskantor für die längste Zeit seines Lebens (1723 – 1750), hat hier seine Ruhstätte, und Aufführungen des Thomanerchors sind stets ein ergreifendes musikalisches Erlebnis.
Thomaskirche Leipzig - L’église Saint-Thomas de Leipzig - Leipzig St. Thomas Church
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 32 x 24


             

 

 

Charakteristisch für Leipzig ist das Netz von Passagen, das sich durch die gründerzeitlichen Geschäftshäuser des Leipziger Stadtzentrums zieht. Historisch entstanden sind sie einst durch den Handelsbetrieb der Leipziger Messen. Schon durch Auerbachs Keller, der in Goethes Faust erwähnt wird, ist die hier abgebildete Mädlerpassage wohl die bekannteste. Sie besticht unter anderem durch ihre Glasdacharchitektur, aber ihre Anziehungskraft begründet sich wohl für die meisten Besucher durch die zahlreichen Geschäfte und einladenden Cafés.
Mädlerpassage   -   Dans les Galéries Mädlerpassage   -   Mädlerpassage passageways
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 40 x 30

             

 

Leipzig hat Stil, Leipzig ist anders, Leipzig ist lebensfroh. Als Ausdruck dessen tanzt ein Paar mitten in der Kuppel der Mädlerpassage ein paar Walzerschritte. Den Hintergrund dieser Szene bildet das Café-Bistro Kümmelapotheke. Es hat Tradition, und hier verbindet sich sächsische Gemütlichkeit perekt mit mediterran-charmanter Leichtigkeit. Es ist mein Lieblingscafé in Leipzig, das ich gerne wärmstens empfehle. Hier auf einen Kaffee, Wein oder Imbiss zu verweilen und dem Treiben der Passanten an einem der zentralsten Plätze der Stadt zuzuschauen, ist ein Stück authentische Leipzig-Erfahrung.

Leipziger Lebensart  -  Le savoir-vivre de Leipzig  -  Leipzig Way of Life

Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

 

               

 

 



Der Leipziger Hauptbahnhof ist noch heute der größte Kopfbahnhof Europas, hat eine interessante Geschichte und ist seit seiner Rekonstruktion 1997 ein Schmuckstück. Ich mag es, etwas außerhalb über das Gewirr von Gleisen und Anlagen zu schauen und zu träumen von Zugreisen in die Ferne - und natürlich vom Wiederkommen nach Leipzig.

Gleise zum Leipziger Hauptbahnhof - Les voies de la gare de Leipzig - Rails of Leipzig Central Station
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40


               

 

 
 

Eingangs sprach ich an, dass ich auch den melancholischen Industriebrachen, die man in Leipzig findet, eine ganz eigene Poesie abgewinnen kann. Dies trifft für diese Ruine einer traditionsreichen Brauerei zu, die recht zentral - gleich nebem dem Grassimuseum mit Altem Johannisfriedhof - gelegen ist. Die Formen und Architektur des Gebäudeensembles finde ich ebenso bemerkenswert wie die Geschichte der Leipziger Familienbrauerei Ernst Bauer. Seit 1852 wurde in den Gebäuden am Täubchenweg gebraut Zu DDR-Zeiten in den 70er Jahren verstaatlicht, hat das Bauer-Bier doch meine Generation unter der Marke Turmbräu durch die Jugend begleitet. 1992 wurde die Firma Bauer reprivatisiert. Leider musste der Braubetrieb in diesen Gebäuden 2008 eingestellt werden, und inzwischen (Sommer 2011) haben die Abrissarbeiten begonnen.
Brauereiruine (Familienbrauerei Ernst Bauer)  -  La ruine d'une brasserie  -  Ruin of a brewery
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40
 
             
 
 
 
Hier blickt der Betrachter die Friedrich-Ebert-Straße entlang in Richtung Norden zum Waldplatz. Die Villa auf der linken Seite gehörte dem Unternehmer August Louis Davignon und wurde von Arwed Roßbach, einem überragenden Leipziger Architekten des späten 19. Jahrhunderts, im Stil der Neorenaissance erbaut. Nach aufwändiger Sanierung ist diese Villa heute das „Haus ohne Barrieren“, ein Begegnungszentrum für Behinderte und Nichtbehinderte. Baulücken sind für das Stadtbild Leipzigs nicht untypisch. Etwas rechts von der Mitte ist ein Trümmerhaufen zu sehen. Ob der Abriss der Nummer 81, eines Wohnhauses mit märchenhafter neogotischer Fassade, im Frühjahr 2006 wirklich unumgänglich war, ist unter Leipzigern heftig umstritten.
Villa und Baulücken - La villa et les lacunes - Villa and empty sites
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

              

 

 
Auch wenn Leipzig nicht den einen großen Fluss hat, der das Stadtzentrum in der Art von Elbe oder Rhein prägt, so gibt es doch ein ganzes Netz von kleineren Flüssen und Kanälen mit vielen reizvollen Details. Dies ist ein Blick auf ein Stück Pleiße in der Nähe des Naturkundemuseums (rechts angeschnitten).
Fluss am Museum - Rivière auprès de la musée - Riverside at the museum
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 40 x 30

             



"Wem's zu wohl ist, der geht nach Gohlis", sagt der Leipziger Volksmund. Dieser nordwestliche Stadtteil gehörte immer schon zu den gehobeneren Vierteln der Messestadt. Elegante Jugendstil- und Gründerzeit-Villen prägen das Bild. Zudem ist mir der Name dieser Straße sehr sympathisch: sie heißt Friedensstraße.
Frühling in Gohlis  -  Le printemps à Gohlis  -  Springtime in Gohlis
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 24 x 32

              

 

Leipzigern ist dieses Motiv gut bekannt: das Gohliser Schlösschen. Vom Stadtzentrum aus ist es gut zu Fuß zu erreichen, wenn man sich einen 15-minütigen Spaziergang über die große Wiese des Rosentals gönnt. Errichtet wurde dieses barocke Kleinod Mitte des 18. Jahrhunderts von einem Leipziger Kaufmann. Überhaupt verdankt Leipzig seinen kulturellen Reichtum nicht der Gnade von adeligen Regenten, sondern bürgerlicher Initiative. Dies ist prägend für die Leipziger Geschichte - bis zur heutigen Zeit.
Gohliser Schlösschen  -  Le petit chateau de Gohlis  -  Gohlis Castle
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 24 x 32

             

 

Ebenfalls in Leipzig-Gohlis befindet sich diese prächtige Fabrikantenvilla der Familie Bleichert aus dem Jahre 1890/91. Die Firma Bleichert & Co. stellte Drahtseilbahnen her; das ehemalige Fabrikgebäude befindet sich heute noch auf der gegenüberliegenden Seite in der Lützowstraße. Unter dem Namen "Heinrich-Budde-Haus" bietet die Villa heute eine Heimstatt für ein sehr aktives künstlerisches, kulturelles und sozial engagiertes Vereinsleben.
Aufgang der Villa Hilda  -  Les escaliers de la Villa Hilda  -  The stairs of the Villa Hilda
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 32 x 24

             

 

Im Winter 2009 / 2010 fiel in Leipzig außergewöhnlich viel und lange Schnee. Ein Anblick, an den ich mich aus meiner Kindheit gut erinnern kann. Sofern man nicht gerade mit dem Auto fest steckt oder sich über andere winterliche Ungelegenheiten ärgern muss, finde ich, dass viel Ruhe und Poesie in einer verschneiten Landschaft liegt – oder auch in dieser Straße im Stadtteil Gohlis.
Winterliche Straße in Leipzig  -  Rue Leipzigoise en hiver  -  A wintery street in Leipzig
Aquarell – Aquarelle – Watercolour,  30 x 40


             

 

Zwischen Gohlis und dem Stadtzentrum erstreckt sich ein ausgedehntes Gebiet des für Leipzig typischen Auewalds: das Rosental. Für mich besonders reizvoll im zeitigen Frühjahr. Noch sind die Bäume kahl, aber der Waldboden ist mit dem weißen Leuchten von Schneeglöckchen und Märzenbechern übersät.
Auewald im Frühling -  La forêt au printemps  -  Springtime in the forest
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 24 x 32

                

 

An einem Apriltag hatte ich Lust, das für diesen Monat typische Wetter in einem Bild einzufangen: die rasche Aufeinanderfolge von Sonnenschein und Regenschauern. Als Motiv dafür habe ich diese Fabrikruine neben einer Eisenbahnbrücke in Eutritzsch gefunden, einem nördlichen Leipziger Stadtteil, der sich unmittelbar an Gohlis anschließt.
Aprilwetter in Eutritzsch   -   Le temps qu'il fait au mois d'avril   -   April weather
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 24 x 32

             

 

Ein Blick über den Karl-Heine-Kanal auf Plagwitz. Dieser westlich vom Zentrum gelegene Stadtteil war lange Zeit Standort für Leipziger Produktionsbetriebe. Straßennamen wie "Gießereistraße" und "Industriestraße" weisen noch heute darauf hin. So ist Leipzig-Plagwitz von zahlreichen Zeugnissen gründerzeitlicher Industriearchitektur geprägt.
Blick auf Plagwitz  -  Vue sur Plagwitz  -  View of Plagwitz
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

             

 

Unter den vielen architektonisch interessanten Industriebauten finde ich diese ehemalige Maschinenfabrik Philipp Swiderski besonders bemerkenswert. Mit seinem Turm und dem schlossartigen Portal gebärdet sich dieses Gebäude geradezu herrschaftlich. Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, hat es sich über alle widrigen Bedingungen des 20. Jahrhunderts hinweg sein ursprüngliches architektonisches Erscheinungsbild im Wesentlichen bewahren können. Inzwischen hat leider Verfall eingesetzt - es ist zu hoffen, dass die Anlage erhalten bleibt und einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird.
Fabrikruine im Frühling  -  Vieille usine au printemps  -  Old factory house in spring
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 24 x 32

               

 

Zusätzlich attraktiv sind Plagwitz und Schleußig durch die Weiße Elster – den Fluss, der den Lebensrhythmus dieser beiden Stadtteile mit zu prägen scheint. Die venezianische Gondel in diesem Bild ist kein surrealistischer Gag. Es gibt ein italienisches Restaurant am Fluss, von dem aus man tatsächlich Fahrten in originalen Gondeln unternehmen kann. Diesen Blick auf den Fluss und die Plagwitzer Industriearchitektur bietet die Terrasse des Restaurants Elsterbar in der Könneritzstraße. Gerne nehme ich dort eine Erfrischung und sehe dem Treiben auf dem Fluss zu.
Gondel in Leipzig-Plagwitz   -   Gondole à Leipzig-Plagwitz   -   Gondola in Leipzig-Plagwitz
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

              



Noch ein Bild mit einer Gondel: dieses Mal treibt sie mit hochsommerlicher Gemächlichkeit auf dem bereits erwähnten Karl-Heine-Kanal. Mit der Restaurierung des „Stelzenhauses“ 2001 – 2003  erwachte ein besonders sperriges Relikt der Schwerindustrie zu neuem Leben. Wuchtige Betonstützen tragen die klinkerverkleideten, schmucklosen Riegel – Zeugnisse einer streng funktionalistischen Moderne. Heute befinden sich in dem früheren Wellblechwalzwerk Ateliers, Büros, und ein Café, das in der Innengestaltung den Stil des Stelzenhauses aufgreift. Die einen finden es hässlich, die anderen kultig – auf jeden Fall gehört es zu den „angesagten“ Szene-Locations der Stadt. 
Das Stelzenhaus  -  La maison aux échasses   -  The Stilt House
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 40 x 30

              

 

Die Karl-Liebknecht-Straße ist die Hauptachse zwischen dem Stadtzentrum und den südlich gelegenen Stadtteilen Leipzigs. Prägend für das Bild sind einerseits die Fassaden schön restaurierter Gründerzeithäuser, wie hier an der Ecke zur Kochstraße. Aber längst nicht alle Teile der Karl-Liebknecht-Straße sind renoviert, und gerade dieser Kontrast macht einen großen Teil des Charmes aus. So hat sich die „Karli“ in Leipzig zu einem Geheimtipp für Szenekneipen und junge bzw. alternative Kunst und Kultur entwickelt. Dieses Bild soll die Stimmung eines Spätnachmittags/ zeitigen Abends festhalten.
Straße im Leipziger Süden   -   Rue au sud de Leipzig   -   Street in the South of Leipzig
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

              

 

Auch wenn die Wirtschaft der DDR nicht gerade durch einen Überfluss an Konsumgütern gekennzeichnet war, so gab es doch Reklame. An die "Tausend Tele-Tipps", den Minol-Pirol oder Baden mit Badusan erinnern sich sicher noch die meisten. Diese schöne Leuchtreklame wurde 1973 geschaffen und wirbt für Fertiggerichte des VEB Feinkost Leipzig. Die "Löffelfamilie", wie sie liebevoll genannt wird, gehört zu den Wahrzeichen der Szenemeile Karl-Liebknecht-Straße. Mit dem am Straßenrand geparkten "himmelblauen Trabant" dürfte ich das augenzwinkernde Ostalgie-Idyll perfekt gemacht haben.
Löffelfamilie  -  La „famille aux cuillières“  -  The „Spoon Family“
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 30 x 40

             

 

Frische und Duftigkeit soll diese historische Reklame für eine bekannte Waschmittelmarke suggerieren. Einen interessanten Kontrast dazu bilden einige Fassaden der Zschocherschen Straße, die nicht ganz so frisch aussehen. Dieses Bild ist an einem sehr schönen Mainachmittag entstanden, als ich mich an den blühenden Bäumen und Frühlingsdüften freuen konnte. Die ursprüngliche König-Johann-Brücke wurde 1862 erbaut. Zwischen 1997 und 1999 wurde sie abgebrochen und neu wieder aufgebaut. Sie überquert den Karl-Heine-Kanal. Die italienische Computer-Künstlerin Elisa hat dieses Bild in einer ihrer romantischen Kreationen zitiert. Wer neugierig ist, kann diesen Link klicken und nach unten scrollen.
Maidüfte   -   Les parfums du mai   -   The fragrance of May
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 32 x 24

               

  

Etwa eine Dreiviertelstunde von Leipzig entfernt liegt die sächsische Stadt Kriebstein mit der gleichnamigen Burg. Schon landschaftlich ist diese Gegend reizvoll: der Fluss Zschopau, die schroffe Felslandschaft des Zschopautals und die Talsperre sind bei Wanderern und Erholungssuchenden beliebt. Die Burg Kriebstein selbst ist für mich eine der schönsten Burgen, die ich kenne. Sie hat auf mich eine romantische Ausstrahlung; man könnte hier Märchenfilme drehen. Wer Näheres über Geschichte, Architektur etc wissen möchte, dem empfehle ich zwei Webseiten. www.burg-kriebstein.de ist die offizielle Seite der Burg, die in der Obhut der staatlichen sächsischen Schlösserverwaltung steht. Die private Seite eines engagierten Sammlers und Liebhabers seiner Heimatregion, www.burg-kriebstein.com, bietet ebenfalls viel Wissenswertes und viele Bildmotive.
Burg Kriebstein   -   Le château de Kriebstein   -   Kriebstein Castle
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 40 x 30


              


Burg Kriebstein über der Zschopau   -   Le château de Kriebstein sur le Zschopau   -   Kriebstein Castle upon the Zschopau River
Aquarell - Aquarelle - Watercolour, 40 x 30

              

 





 

 

 

Gratis Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!