WEIHNACHTEN
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BEGEGNUNG MIT DEM WEIHNACHTSMANN
Ich war gerade so schön am Glühwein kochen,
da hörte ich es an der Türe pochen.
Ich ging nach draußen und schaute wer dort stand:
Es war der Weihnachtsmann mit ’ner Pulle in der Hand.
Er hatte schon reichlich einen geladen und
verlor bei seinen Texten ständig den Faden.
Er fragte mich mit meinen fast 52 Jahr’ ,
ob ich auch immer schön artig war...
Ich bat ihn herein, wir setzten uns nieder
und sangen erstmal ein paar Kneipenlieder...
Dann testeten wir ab und an, ob man den
Glühwein auch trinken kann...
Dazwischen schluckte er ganz auf die schnelle,
3 doppelte Korn und 2 kleine Helle...
Und als der Glühwein war ausgesoffen,
hat sein Blick den Whiskey getroffen...
Er täte ganz gern einen kleinen kosten -
sonst würden ihm bei der Kälte die Glieder einfrosten...
Und so probierten wir ganz nebenbei,
noch Kirschschnaps, un für’n Magen noch Fernet Branca und en Likörschen mit Ei...
Doch zwischen den ganzen Gläsern – den leeren,
fällt ihm ein, er muß ja noch die Kinder bescheren...
Ich hab ihn dann vor die Tür gebracht, dort
gröhlte er das Lied von der heiligen Nacht...
Davon wurde die Nachbarschaft munter   
und warf zum Dank, Blumen samt Töpfen herunter...
Dazu kotzte er noch in sein Sack – Somit waren die Geschenke = FUCK !!!
So geht das nun schon jedes Jahr...
Der Weihnachtsmann ist auch nicht mehr
das, was er mal war...

Ob Studente oder Abbeits- un Obdachlose -

Mininikolausjobs für 1 Euro – des geht g’rad in die Hose...

 

 

MEIN FREUND, DER (WEIHNACHTS)baum...

(Hommage an Alexandra…)

 
Gerade noch, mit viel Entzücken,
tat ich Dich als Christbaum schmücken...
 
Aus dem Keller holte ich den Ständer –
verzierte Dich mit Lichterbänder -
 
Steckte Kugeln rein, in Dein Geäst –
Und alles nur, für’s Weihnachtsfest...
 
Du strahltest bis zum 6-ten Januar,
an dem im Jahre 59 ich geboren war –
 
Doch alles Glück, das einstmals uns verband –
liegt nun für die Müllabfuhr am Straßenrand...
 
Weggeworfen, wie ein Stück Dreck –
Du hast erfüllt DEIN Lebenszweck...
 
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum –
Danke für den Weihnachtstraum...
 
 
Rolf Klawitter, 10. Januar 2011
 
PS: Vom PRAKTIKER, dem Markt aus Offebach,
da schleppte ich, mit ach und Krach,
des (gefror'ne) Teil zu Fuße g'rad,
per Pedes hin nach Oberrad...
 

Denn de ganze Daach fuhr wesche Schnee und Eis,

 

 

kei' Straßebahn,  oh, wass'n Scheiß...

Doch kaum hat ich samt Baum de Buchrainplatz erklomme,

sah' ich die Straßebahn ankomme...

 

Ich war vor Ärscher schon halbkrank -

Doch jeder GANG (so heiß es), macht ja schlank...

Un da der Fußwesch war gestreut -

so hatte ich den "Ausflug" nicht bereut...

 

In dem blauen Müllsack, den man mir gegeben,

tat ich den Baum dann in die Wohnung heben...

(Und der Rest, der ist bekannt -

steht "abgewrackt", bei Villa Bonn, am Straßenrand...)

Un wer kein "Oberräder Krautarsch" ist,

und denkt, ich schreibe hier nur Mist...

 

Die Villa Bonn, des is es Grünanlaache - I

Un wo de Name herkommt,

kann ich im Moment net saache...

Und wenn's wen gibt, den's int'ressiert -

der googelt einfach ungeniert... 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

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