GEDANKEN 1
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DIE ZEIT
 
Die Zeit – es kann sie niemand stoppen –
Die Zeit, vergeht mit jedem Atemzug –
 
Unerbittlich fort, so schreitet der Sekundenzeiger,
das Leben ist nur Lug und Trug...
 
Doch am Ende, da steht die Erkenntnis,
Ja, es muß doch einfach weitergeh’n,
 
denn ansonsten würd’ die “Eieruhr“ in uns’rem Leben,
ja auf einmal völlig stille steh’n...
 
Und der ganze Sand darin -
wär' mit einem Mal' für immer hin...
 
Doch obwohl wir Alle mal zu Staube wieder werden,
hat ein Jeder was bewirkt auf Erden !!!
 
Der Eine, der fand hier sein Glück -
Der and're wünschte sich den Strick -
Der Eine hat sein Leben hier genossen -
Der And're hätt' am liebsten sich erschossen... 
 
Der Eine, der kann es nicht fassen 
(denn ihn hat g'rad die Frau verlassen)
nun muß er auch noch für die Kinder zahlen,
darf sie nicht seh'n, erleidet Qualen...
 
Aber die ZEIT verdrängt fast alles Grauen,
alles Mißgeschick - und manches Leid -
denn dies' gehört zur Gnade uns'res Lebens -
sonst würden wir verrückt, für alle Ewigkeit...
 
 
R.K. 27.08.2010
 
 
 
EIERUHR...
 
 
BILD MEINT:
 
Wenn der Hund erst mal begraben ist – ist es zu spät - er nie mehr pißt...
 
R.K. 29.Aujust, zwotausendzehn...
 
 
 
 
 
(M)EIN BETT...
 
Ein Bett, ein Bett –
Ein Königreich für ein Bett...
 
Könnte Lobeshymnen auf Dich verfassen –
würd’ Dich am Liebsten niemals verlassen...
 
G’rad’ wenn es draußen regnet und der Himmel ist grau –
schlaf’ ich am liebsten weiter, ich faule Sau...
 
Doch irgendwann, so nach 11-12 Stunden – oh weh’ –
duh’n mir vom Liegen die Knochen dann weh –
Und trotz vergoldetem Metallbett und
Taschenfederkern-Schlaraffiamatratzen –
könnte ich ewig noch weiter hier ratzen...
 
Un außerdem drückt auch noch meine Blase –
(un die vom Handkä’s mit Mussik - 
heißt, dorsch die Zwibbeln entstandenen Gase...)
Un ich MUSS aufsteh’n – ob ich will oder nicht –
(Und damit ist ferdisch, auch dieses Gedicht...)
 
Denn es ruft ganz zwangsläufisch mein Klo –
(Un Aufsteh’n muß ich ja sowieso...)
 
R.K. 10.9.2010
 
 
 
DER MENSCH...
 
DER MENSCH –
Er denkt, er wär` was Bess’res hier, auf un’srer Welt –
 
Gespikt mit Reichtum, Gold und Geld –
Für immer und auf ew’ge Zeiten –
doch wehe, wenn sie komm’n, die Pleiten...
Und das Desaster jeden Tag,
an das man gar nicht denken mag...
 
Denn - o weh, die Rechnung, die geht oft nicht auf –
Es eskaliert der Lebenslauf –
Doch unser Lebenslauf, der kann uns nicht d’ran hindern,
zu träumen, von Familie, Frau und Kindern...
 
Was aber bleibt von all den Träumen bloß –
“betriebsbedingt“ gekündigt und noch arbeitslos...
 
Mit Hartz IV, das Häuschen, das wird zwangsversteigert,
Die Ehe geht kaputt – und die Frau, sie sich verweigert...
 
Die Banken, die verdienen sich gar dumm und dusselig –
und des, des macht mich einfach wusselig –
 
Schon immer und zu allen Zeiten,
gab es Gewinner und auch Pleiten –
Doch das erschreckende, das ist daran –
wie schnell es heute JEDEN treffen kann...
 
Denk ich an Deutschland –
und nicht NUR an Deutschland in der Nacht,
bin ich wahrlich um den Schlaf gebracht...
(Und dieser Auspruch, stammt von Heinrich Heine, verwest sind mittlerweile die Gebeine...)
 
R.K. 29.1.2011

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