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Jahr |
Ereignis |
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1340 |
Wolhynien wird von Litauen besetzt, blieb dort bis 1569 (Lubliner Union) |
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1569 |
Wolhynisches Gebiet kam an Polen (polnische Bauern als Siedler) |
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1652 |
Gründung der "Deutschen Vorstadt" ("Nemeckaja Sloboda") in Moskau |
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1703 |
Gründung der Stadt St. Petersburg |
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1727 |
"St. Petersburger Zeitung", die erste deutsche Zeitung in Russland erscheint (1916 verboten. 1991 wiedergegründet) |
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1763-65 |
22. Juli 1763 - Manifest der Kaiserin Katharina II. (1762 1796). Aufruf an Ausländer zur Einwanderung nach Russland. |
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1764 |
19. März - Kolonialkodex: Festlegung der Agrarordnung in den Kolonien |
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1765 |
Gründung einer ersten deutschen Gemeinde wird in der Wolgaregion gegründet, die Herrenhuter Gemeinde in Sarepta/ Wolga. |
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1773 |
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1774-92 |
Rußland erwirbt vom Osmanischen Reich in zwei Türkenkriegen das gesamte Küstenland am Schwarzen Meer (das Schwarzmeergebiet) zwischen Dnjestr und Kuban, einschließlich der Krim (Taurien, Neu Russland). |
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1783 |
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1789 |
Juli - Chortitza, erste mennonitische Kolonie in Süd Russland am Dnjepr gegründet. Auch "Altkolonie" genannt. |
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1793 |
Zweite Teilung Polens und die Besetzung aller ukrainischen Gebiete mit Ausnahme Ostgaliziens sowie des restlichen Weißrutheniens mit Minsk. - Gründung der Hafenstadt Odessa. |
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1795 |
3. Januar - Dritte Teilung Polens: Auflösung Polens, Südpolen an Österreich, Masowien mit Warszawa an Preussen, Litauen und Wolhynien (2. Hälfte des 19. Jahrhunderts deutsche Siedlungen) an Russland |
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24.Oktober - Preussen unterzeichnet Vertrag über 3.Teilung Polens | |
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1800 |
6. September - Gnadenprivileg Pauls I. (1796-1801) zugunsten der Mennoniten |
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1804 |
Manifest Alexanders I. (1801-18251. Einladung zur Ansiedlung Deutscher im Schwarzmeergebiet. Er verspricht ihnen freies Land und politische Privilegien. Zahlreiche Deutsche aus Süddeutschland und Westpreußen gründen Kolonien - 20. Februar. |
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1804-1824 |
Gründung zahlreicher Kolonien im Schwarzmeergebiet durch Einwanderer aus Süddeutschland und Danzig-Westpreußen. |
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1812 |
Friede von Bukarest über die Abtretung von Bessarabien durch die Türkei |
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1815 |
Wiener Kongreß und die Angliederung von Kongreßpolen |
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1816 |
Die ersten Mennoniten aus dem Danziger Raum, der Rheinpfalz und Württemberg kamen nach Wolhynien |
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1838 |
9. November - Nikolaus I. (1825-1855) bestätigt die Privilegien der Kolonisten |
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1842 |
Kodifizierung aller Freiheiten, Pflichten und Privilegien der Kolonisten und Verleihung der Bürgerrechte an die Kolonisten im ganzen Zarenreich. |
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1863/64 |
2. große Einwanderungswelle deutscher Siedler aus Polen, Niedersachsen, Pommern und Schlesien |
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1863 |
Gründung der "Odessaer Zeitung". |
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1867 |
Verkauf von Alaska an die Vereingten Staaten von Amerika |
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1871 |
4./16. Juni - Aufhebung des Kolonialstatuts der "ausländischen Kolonisten" (u.a. Aufhebung der Selbstverwaltung der Kolonien) |
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1874 |
Einführung der Allgemeinen Wehrpflicht. Für Mennoniten als Ersatz Forstdienst. Beginn der Auswanderung nach Nord- und Südamerika. Die ersten deutschen Familien lassen sich in der Dakota-Region, in Yankton nieder |
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1879 |
7. Oktober - Deutsch-österreichisches Bündnis(Zweibund). Folge: Verschlechterung der Lage derDeutschen in Russland |
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1881 |
13. März - Zar Alexander III. wird am 13. März ermordet, danach Thronbesteigung Alexanders III. (1881 - 1894). Die Russifizierung lastet auf den deutschen Siedlungen; 24. Mai - Einweihung der Katholischen Kathedrale in Saratow |
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1904-1905 |
Russisch-japanischer Krieg. Niederlage Russlands führt zu teilweiser Liberalisierung. Dadurch neuer wirtschaftlicher und kultureller Aufschwung in den deutschen Kolonien |
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1908 |
Geschlossenes deutsches Siedlungsgebiet entsteht in der Kulundasteppe (Sibirien) |
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1914 |
1. August - Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 1. August. Im russischen Heer dienen 300.000 Deutsche, aber die ethnischen Deutschen werden trotzdem zu Feinden des Zarenreiches erklärt |
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1915 |
27. Mai - Pogrom gegen Deutsche in Moskau am 27. Mai. Viele Geschäfte werden geplündert, 40 Deutsche verwundet, drei ermordet. zwischen Februar und 13. Dezember - Liquidationsgesetze. Deutscher Landbesitz in einem Grenzstreifen von 150 km im Westen und am Schwarzen Meer soll liquidiert werden. Später Ausdehnung auf andere Gebiete bis zum Ural. Verschleppung der Wolyniendeutschen nach Sibirien |
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1916 |
16. September - Beginn der zweiten Brussilow-Offensive zwischen Karpaten und Wolhynien. Sie dauert bis Oktober und wird abgewehrt |
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1917 |
15. März - Abdankung Nikolaus II. (Februarrevolution) am 15. März. Alsbald Aufhebung der Liquidationsgesetze |
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20.-23. April - Erster gesamtdeutscher Kongress in der Geschichte der Deutschen in Russland. Gründung eines Zentralkomitees aller Russlanddeutschen. 7. November (25. Oktober). Bolschewistische Revolution (Oktoberrevolution) führen zunächst zu Erleichterungen für die Rußlanddeutschen | |
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1918 |
Friede von Brest-Litowsk und der Verlust nahezu aller nichtrussischen Volksgebiete im Westen, Repatriierungsklausel zugunsten der Deutschen in Russland - 3. März. |
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1919 |
Der Rat der Volkskommissare Russlands genehmigt per Dekret vom 19. Oktober die Gebietsautonomie der Wolgadeutschen ("Arbeitskommune"). |
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1921 |
Friede von Riga mit Polen; das Land wird zwischen Polen (westliche Teil) und die sowjetische Ukraine geteilt (Osten). Die Woiwodschaft Wolhynien wird wieder errichtet. |
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1921-1927 |
Neue Ökonomische Politik (NÖP). Vorübergehende Erholung in den deutschen Kolonien. |
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1923 |
Gründung des Allrussischen Mennonitischen Landwirtschaftlichen Verbandes (A.M.LV.) am 16. Mai. |
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1924 |
Gründung der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik (ASSR) der Wolgadeutschen am 20. Februar. Hauptstadt Engels (Pokrovsk). |
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1927 |
Letzte Siedlungsneugründung am Amur. |
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1928 |
Die Kollektivierung beginnt, begleitet von den durch Hungersnöten ausgelösten Angriffen auf wohlhabende Bauern, Entkulakisierung und Schließung der Kirchen |
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1929 |
November/Dezember - ca. 14.000 Deutsche aus allen Teilen des Landes sind mit ihren Familien nach Moskau aufgebrochen in der Hoffnung, eine Ausreiseerlaubnis zu bekommen. Nach langen Verhandlungen werden 5.671 in Deutschland - nur zur Durchreise (!) - aufgenommen, von wo sie nach Nord- und Südamerika weitergeleitet wurden. Die anderen werden gewaltsam und unter unmenschlichen Bedingungen zurücktransportiert. |
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1938-39 |
Stalinistische Säuberungen. Russisch und Ukrainisch ersetzen Deutsch als Unterrichtssprache. Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt. Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Die Bessarabiendeutschen werden vertrieben und in den Warthegau in das von den Deutschen besetzte Polen umgesiedelt. Auflösung aller Rayons außerhalb der ASSRdWD. |
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1939 |
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August |
23. August - Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt. |
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September |
1. September - Ausbruch des Zweiten Weltkrieges - Beginn des deutschen Angriffes gegen Polen. Eingliederung Danzig in das Reich. |
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3. September - Kriegserklärung Großbritaniens und Frankreichs an Deutschland |
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27. September - Unter Führung Heydrichs wurde das Reichssicherheitshauptamt (RSHA), das aus der Sipo, dem Sicherheitshauptamt, dem GeStapo und dem Reichskriminalpolizeiamt gebildet | |
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28. September - Unterzeichnung des vertraulichen deutsch-sowjetischen Protokolls zur "Übersiedlung" der deutschstämmigen Bevölkerung aus der sowjetischen Interessenssphäre. Mit dieser 5. historischen Teilung Polens trennte Hitler als erstes durch den Erlaß vom 8.10.1939 auch rein polnische Territorien unter der offiziellen Bezeichnung "Eingegliederte Ostgebiete" von dem sogenannten Reststaat ab (Reichsgaue Westpreußen und Posen); letzteren benannte er vier Tage später in "Generalgouvernement für die besetzten polnischen Gebiete" (Unter der Führung Dr. Frank) um. Anfang Juli erklärte Hitler offiziell das nunmehrige "GG" zum "Nebenland des Reiches", deren definitive Eingliederung des "GG" in das Reich im Herbst 1940 erfolgte | |
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29. September - Reichsführer SS (RF-SS) Himmler wird von Hitler in geheimem Führererlaß mit der "Festigung Deutschen Volkstums" beauftragt | |
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Oktober |
6./7. Oktober - Hitler erklärt öffentlich die Absicht, die "ethnographischen Verhältnisse" in Europa mit Hilfe der Umsiedlungen neu zu ordnen und in diesem Zusammenhang auch nach einer "Regelung des jüdischen Problems" zu suchen. Er beauftragt Heinrich Himmler, die neue Ethnopolitik als "Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums" zu planen und zu koordinieren |
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7. Oktober - Himmler installiert eine Dienststelle "Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums" (RKF). 1941 erfolgte die Umbenennung in "Stabshauptamt für die Festigung deutschen Volkstums" (StaRKF) | |
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11.Oktober - Errichtung der Einwandererzentralstelle (EWZ) | |
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12. Oktober - Hitler unterzeichnet den Erlaß "über die Verwaltung der besetzten Gebiete". Darin heißt es - ohne Festlegung des Zeitpunktes und des Grenzverlaufes: "Die von den deutschen Truppen besetzten Gebiete werden dem Generalgouverneur für die besetzten polnischen Gebiete unterstellt, soweit sie nicht in das Deutsche Reich eingegliedert sind." (RGBl. 1939/I, S. 2077 f. Vgl. Auch Erlaß von Hitler vom 8.10.1939, S. 2042 f.). Mit dem selben Erlaß, der am 26. Oktober 1939 in Kraft trat, wurde Hans Frank zum Generalgouverneur ernannt | |
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12. Oktober - Errichtung der EWZ-Dienststelle in Gotenhafen - | |
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13. Oktober - Heydrich gründet die Einwandererzentralstelle Nord-Ost (EWZ). Ihre Aufgabe bestand in der rassischen Bewertung, Einbürgerung und zunächst auch in der vorübergehenden Unterbringung deutscher Umsiedler. Chef der EWZ wurde Dr. Martin Sandberger. (BAK, R 43/II/1412, Bl. 53. Die Bezeichnung "EWZ Nord-Ost" wurde später in "EWZ" geändert; Stabsbefehl Nr. 9 vom 8.10.1940; AGK, EWZ/L/2, Bl. 7) | |
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15. Oktober - Protokoll zwischen Deutschland und Estland über die Umsiedlung der deutschen Volksgruppe Estland in das Deutsche Reich in Tallin unterzeichnet | |
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19. Oktober - Errichtung der Haupttreuhandstelle Ost (HOT) durch Göhring | |
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21. Oktober - Unterzeichnung des deutsch-italienischen Umsiedlungsvertrages für die Gebiete von Oberetsch und Kanaltal | |
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22. Oktober - Erste Durchschleusung von Baltendeutschen Umsiedlern | |
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26. Oktober - Hans Frank tritt sein Amt als Generalgouverneur in Krakau an | |
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30. Oktober - Unterzeichnung des deutsch-lettischen Umsiedlungsvertrages für das ganze Staatsgebiet | |
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November |
1. November - Eingliederung der polnischen Westukraine |
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1. November - Die Dienststelle Gotenhafen wird Nebenstelle und Errichtung der EWZ-Nebenstelle in Posen | |
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2. November - Eingliederung des polnischen Westweißrutheniens | |
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3. November - Gründung der Deutsche Umsiedlungs-Treuhandgesellschaft m.b.H. (DUT) durch Hitler als Hausbank des RKF | |
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7. November - Errichtung der EWZ-Dienststelle in Stettin | |
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9. November - Region Kutno/Lodz wird zur Platzgewinnung für die Ansiedlung der Baltendeutschen dem annektierten Warthegau zugeschlagen | |
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Friedensvermittlungsangebot des Königs von Rumänien (am 16.11. von Hitler abgelehnt) - 13. November | |
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Errichtung der EWZ-Dienststelle in Schneidemühl - 14. November | |
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Die Sowjetunion und das Deutsche Reich schließen den Vertrag zur Umsiedlung der Volksdeutschen aus den von der Sowjetunion annektierten Gebieten Ost- und Südostpolens (Narewgebiet, Wolhynien, Ostgalizien) in Moskau ab - 16. November | |
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Heydrich zerlegt das Umsiedlungsprogramm in einen Nah- und Fernplan. Danach sollten im Rahmen des 1. Nahplans zunächst 80.000 Menschen vertrieben werden. Tatsächlich wurden in der Zeit vom 1. bis 17.12. 87.838 Menschen aus den annektierten westpolnischen Provinzen in das GG deportiert, darunter alle Juden, die im westlichen (ehem. Preußischen Teil des Warthegaus) lebten. Lief unter der Bezeichnung "Ansiedlung von Balten- und Wolhyniendeutschen und Evakuierung von Polen und Juden - 28. November | |
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Erlaß Hitlers, nachdem alle Juden und Polen "sofort standrechtlich zu erschießen" sind, die nach der Umsiedlung ins GG über die grüne Grenze zurückkehren - 29. November | |
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Dezember |
1. Dezember - Auflösung der EWZ-Dienststelle in Gotenhafen und Errichtung der EWZ-Nebenstelle in Litzmannstadt |
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13. Dezember - Umsiedlungsbehörden in Posen legen den Beginn für den 2. Nahplan auf den 21. Dezember 1939 fest [ Aufstellung der UWZ/P vom 16.4.1940 über die bis dahin ergangenen AO | |
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14. Dezember - Abkommen über die russich-deutsche Interessensgrenze | |
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22./23. Dezember - Die ersten etwa 1000 Volksdeutschen aus Wolhynien treffen in Pabianice bei Lodz ein | |
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1940 |
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Januar |
15. Januar - Ausbau der Nebenstelle Litzmannstadt zur Zentralstelle |
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Februar |
1. Februar Umsiedlung der Volksdeutschen aus Ostgalizien und Wolhynien wird für abgeschlossen erklärt. 107 000 Menschen seien in 250 Transporten in Lodz eingetroffen, von denen 65 000 ins »Altreich« umgesiedelt werden. 8. Februar - In Litzmannstadt beginnt "die Umsiedlung von Juden innerhalb der Stadt mit dem Zweck der Wohnraumbeschaffung für Balten" |
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10. Februar - Errichtung eines Führungsstabes in Berlin | |
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12./13. Februar - Deportation Stettiner Juden in die Gegend von Lublin, zur Gewinnung von Wohnraum für Baltendeutsche mit seegebundenen Berufen | |
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15. Februar - Auflösung der Nebenstelle Schneidemühl | |
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März |
1. März - Leiter des Warthegaus, Greiser, ordnete die Ansiedlung der Wolhynien- und Galiziendeutschen im Osten des Warthegaus an, um dort einen "undurchdringlichen Wall mit deutschen Menschen gegen das Polentum zu schaffen". (Schr. Greisers vom 1.3.1940 an die Regierungspräsidenten von Kalisch und Hohensalza; AGK, Greiser-Prozeß/36, Bl. 549 ff.) Hitler unterzeichnet die erste operative Weisung für die Besetzung Dänemarks und Norwegens als Unternehmen "Weserübung" |
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2. März - Koppe befiehlt zur Ansiedlung von Wolhynien- und Galiziendeutschen, die Aussiedlung polnischer Bauern vorzubereiten | |
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12. März - Friede von Moskau am - Angliederung von Westkarelien mit Wiborg sowie weiterer Teile Finnlands | |
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23. März - Auflösung der EWZ-Nebenstelle Stettin | |
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April |
9. April - Beginn der Besetzung Dänemarks und Norwegens durch deutsche Truppen |
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24. April - Erlaß des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD über Errichtung einer UWZ in Posen | |
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30. April - Verordnung über die Einführung des deutschen Wehrrechts in den eingegliederten Ostgebieten, bereits mit Wirkung vom 1. März 1940 (RGBl. 1940 I S. 707) | |
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Mai |
17. Mai - Kampflose Besetzung von Brüssel |
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28. Mai - König Leopold III. Unterzeichnet die Kapitulation der belgischen Armee und begibt sich in deutsche Kriegsgefangenschaft | |
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29. Mai - Unter dem Eindruck der deutschen Siege im Westen schwenkt Rumänien, bisher neutral mit Sympathien für die Alliierten, auf die deutsche Seite über. Unterzeichnung des "Öl-Waffen-Pakts" | |
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Juni |
1. Juni - Auflösung der EWZ-Nebenstelle Posen |
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5. Juni - Beginn der "Schlacht um Frankreich" (Fall Rot) | |
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8. Juni - Errichtung der EWZ-Nebenstelle in Lublin | |
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10. Juni - Kapitulation der norwegischen Truppen (General Ruge) in Nordnorwegen. Damit ist das Unternehmen "Weserübung" abgeschlossen | |
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Beginn der Durchschleusung im Generalgouvernement östlich der Weichsel - 17. Juni | |
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22. Juni - Abschluß des deutsch-französischen Waffenstillstandes in Compiègne | |
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24. Juni - Italienisch-französischer Waffenstillstand in Rom | |
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25. Juni - Waffenruhe in Frankreich | |
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26. Juni - Sowjetisches Ultimatum an Rumänien über Abtretung Bessarabiens und der Nordbukowina, am 27.6. angenommen. Vom 28.6. - 1.7. Besetzung dieser Gebiete durch die Rote Armee | |
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29. Juni - Eingliederung von Bessarabien und des Nordbuchenlands | |
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Juli |
23. Juli - Errichtung der EWZ-Nebenstelle in Pirna |
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31. Juli - Beginn der Durchschleusung östlich der Weichsel im Generalgouvernement | |
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August |
15. August - Beginn der Durchschleusung westlich der Weichsel im Generalgouvernement |
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28. August - Errichtung der EWZ-Verbindungsstelle Berlin |
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28. August - Rückverlegung des Führungsstabes von Berlin nach Litzmannstadt | |
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September |
2. September - Errichtung der EWZ-Verbindungsstelle Krakau |
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6. September - Errichtung des EWZ-Kommandos Galatz (Rumänien) |
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6. September - Errichtung des EWZ-Kommandos Belgrad | |
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7. September - Ein erster Transport Deutschstämmiger aus der Bukowina, v. a. aus der Stadt Czernowitz, trifft auf von Deutschland besetztem Territorium Polens ein | |
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13. September - Auflösung der EWZ-Nebenstelle Pirna | |
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25. September - Errichtung des Kommandos Sanock | |
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Oktober |
17. Oktober - Errichtung der EWZ-Verbindungsstelle Kattowitz |
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Herbst 1940 - Eingliederung des Generalgouvernement in das Deutsche Reich - | |
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Dezember |
18. Dezember - Hitler unterzeichnet die "Weisung Nr. 21" - Fall Barbarossa |
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20. Dezember - Gründung der Provinz Oberschlesien durch Vereinigung des alten schlesischen Regierungsbezirks Oppeln mit dem nunmehr installierten Regierungsbezirk Kattowitz. In diesem Regierungsbezirk werden die alten deutschen/deutsch-östereichischen Gebiete nördlich der Beskiden sowie einige ehemals kongreßplonischen und galizische Kreise zusammengefaßt - | |
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1941 |
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Januar |
10. Januar - Vereinbarung zwischen der deutschen und der Regierung der UdSSR über die Umsiedlung von Reichsdeutschen und Volksdeutschen aus den Gebieten der Lettischen und Estnischen SSR in Riga |
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21. Januar - Offizieller Beginn des 3. Nahplans zur Ansiedlung der Bessarabien-, Dobrudscha- und Litauendeutschen | |
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21. Januar - Bildung eines Ansiedlungsstabes für das Altreich/Ostmark - Leiter SS-Oberführer Hintze | |
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Februar |
14. Februar - Errichtung der UWZ in Kattowitz, die im 3. Nahplan die Umsiedlung von 200.000 Menschen aus Oberschlesien dirigieren sollte. Existierte seit dem 15.01.1941 unter der Bezeichnung "Sonderreferat Evakuierungs-Vorbereitungen". Leiter ist Rudolf Barth |
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26. Februar - Hitler ernennt Himmler "auch innerhalb der Partei" zu "seinem verantwortlichen Sachbearbeiter für alle Volkstumsfragen" | |
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März |
15. März - Letzter Zwangsumsiedflungstransport im Rahmen des 3. Nahplans: Statt 250.000 Menschen bis zum 1.5.1941 sind lediglich 25.000 Menschen ins Generalgouvernement abgeschoben worden |
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Mai |
14. Mai - Erste Vorbereitungen für die Umsiedlung von 60.000 bis 70.000 Volksdeutschen aus dem besetzten Frankreich ins Elsaß und nach Lothringen |
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15. Mai - Abschluß des deutsch-kroatischen Grenzvertrages zur Angliederung der "Südsteiermark" (Nordslowenien) an Deutschland | |
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April |
6. April - Beginn des Balkanfeldzuges (Jugoslawien und Griechenland): deutsche Truppen überschritten die jugoslawische Grenze. Am 17. April kapitulierte die jugoslawische Armee. Bereits am 10. April war Kroatien zum unabhängigen Staat proklamiert worden |
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16. April - Aufstellung eines Umsiedlungsstabes für die von Deutschland annektierten Gebiete Nordjugoslawiens. Die Aussiedlung von 220.000 bis 260.000 Slowenen sollte in drei "Wellen" erfolgen | |
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Juni |
22. Juni - Beginn des deutsch-sowjetischen Krieges. - Deutscher Angriff auf die UdSSR - Die Sowjets beginnen Deutsche aus den westlichen Siedlungsgebieten nach Sibirien und Zentralasien zu verschleppen |
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Anfang Juni - Im Rahmen der sogenannten "Restumsiedlung aus Rumänien" sollten noch 8-10.000 Volksdeutsche abtransportiert werden, da das Projekt am 15.06. - angesichts der neuen Ostraumplanung - gestoppt wurde, sollten 4.532 Personen auf der Donau nach Wien verschifft werden | |
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Juli |
Ab Juli - Deportation der Deutschen aus den westlichen Teilen der Sowjetunion (Krim, Kaukasus, Teile des Schwarzmeergebietes). |
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August |
31. August - Die deutsche und italienische Regierung schließt in Rom den Vertrag zur Umsiedlung der deutschen Staatsangehörigen und Volksdeutschen aus der Provinz Laibach (Gottschee-Deutschen), die vom November 1941 bis Februar 1942 stattfand und 13.500 Menschen betraf |
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25. August - DeutscheTruppen besetzen Dnjepropetrowsk/Dnjepr. Die Deutschen westlich des Dnjepr entgehen weitgehend der Verbannung | |
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28. August - Beginn der Verschleppung der Wolgadeutschen nach Sibirien und Mittelasien aufgrund eines Dekrets vom selben Datum | |
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23. September - Verordnung zur Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit für Eupen, Malmedy, Moresnet (Belgien) im RGBl. 1941 I S. 584 | |
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Oktober |
14. Oktober - Verordnung über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit in den befreiten Gebieten der Untersteiermark, Kärntens und Krains im im RGBl. 1941 I S.648 |
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Dezember |
11. Dezember - Kriegserklärung Deutschlands an die USA |
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1942 |
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März |
24. März - Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung in der Untersteiermark zur Einführung des Reichsarbeitsdienstes und des Wehrrechts in der Untersteiermark - |
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Mai |
17. Mai - Mit dem Erlaß des OKW/WFSt erklärte sich Hitler bereit, daß volksdeutsche Kriegsgefangene sowjetischer Staatsangehörigkeit unter bestimmten Voraussetzungen als Freiwillige in die deutsche Wehrmacht eingestellt werden konnten |
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Juli |
7. Juli - Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten Kärntens und Krains zur Einführung des Arbeitsdienstrechts und des Wehrrechts in den besetzten Gebieten Kärntens und Krains |
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August |
19. August - Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung in Lothringen zur Einführung der Wehrpflicht in Lothringen |
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23. August - Verordnung zur Regelung der Staatsangehörigkeit im Elsaß, in Lothringen und in Luxemburg im RGBl. 1942 I S. 533 | |
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25. August - Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung im Elsaß zur Einführung der Wehrpflicht im Elsaß | |
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30. August - Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung in Luxemburg zur Einführung der Wehrpflicht in Luxemburg | |
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September |
30. September - Vereinbarung zwischen der deutschen Regierung und der Regierung des Unabhängigen Staates Kroatien über die Umsiedlung von Angehörigen des deutschen Volkstums aus bestimmten Gebieten des Unabhängigen Staates Kroatien in das Deutsche Reich in Zagreb abgeschlossen |
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Oktober |
1. Oktober - Das seit dem 17. April 1941 unter deutscher Zivilverwaltung stehende nördliche Slowenien wird dem Deutschen Reich angegliedert |
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1943/44 |
350.000 Russlanddeutsche werden im Wartheland angesiedelt, wo sie die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. |
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1943 |
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März |
25. März - Erlaß des RdL und ObdL/L Wehr über die Aufnahme Angehöriger der in das Reich eingegliederten Ostgebiete in die Deutsche |
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31. März - Die Verfügung des OKW über die Verwendung von Angehörigen der Abteilung 3 der Deutschen Volksliste ("Deutschpolen") lockert das am 1.12.1942 ausgesprochene Verbot der Verwendung im Ostheer | |
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April |
17. April - Erlaß des OKW/AHA über den Wehrdienst der Umsiedler |
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24. April - Erlaß des OKW Nr. 11 664/43 AHA/Ag E (I a) AHA/Ag E über den Wehrdienst von Absiedlern aus Elsaß, Lothringen, der Untersteiermark und aus Oberkrain im RGBl. 1943 I S. 269 | |
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25. April - Verordnung über die Staatsangehörigkeit auf Widerruf im RGBl. 1943 I S. 269 | |
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Mai |
12. Mai - Die deutsche Reichsregierung und die rumänische Regierung schlossen ein Abkommen über die Einreihung rumänischer Staatsbürger volksdeutscher Zugehörigkeit in die deutsche Wehrmacht - Waffen-SS |
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19. Mai - Erlaß Hitlers über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Einstellung (deutschstämmiger Ausländer) in die deutsche Wehrmacht, die Waffen-SS, die deutsche Polizei oder die Organisation Todt im im im RGBl. 1943 I S. 315. Dazu AO Himmlers vom 23.5.1944 und Zusätze des OKH vom 11.9.1944 19. Mai - Verordnung über die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit an die in die Deutsche Volksliste der Ukraine eingetragenen Personen im RGBl. 1943 I S. 321 veröffentlicht | |
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Juli |
11. Juli - Ukrainische Nationalisten beginnen unter den Augen der deutsche Okkupanten ab dem zuerst in Pawliwka die polnische Zivilbevölkerung systematisch zu ermorden - Massaker von Wolyn. |
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August |
11. August - Vereinbarung zwischen der deutschen Regierung und der Regierung des Unabhängigen Staates Kroatien über die Umsiedlung kroatischer Staatsangehöriger und kroatischer Volkszugehöriger aus der Untersteiermark und aus den besetzten Gebieten Kärntens und Krains in das Gebiet des Unabhängigen Staates Kroatien in Zagreb abgeschlossen |
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Oktober |
1. Oktober - Gründung des B.d.V. - Bund der Volksdeutschen in Frankreich |
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1944 |
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April |
Sowjetische Truppen besetzen bzw erobern am 10. April Odessa zurück. Etwa 350.000 Rußlanddeutsche flüchten, um sich im Warthegau neu anzusiedeln. |
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Mai |
20. Mai - Erlaß des OKW/WEA über Gesuche von Angehörigen osteuropäischer Völker um Einstellung in die deutsche Wehrmacht. Der Erlaß OKW/AHA/Ag/H Nr. 5519/43 vom 24.2.1943 (KVBl. IX, S. 73) wird aufgehoben. Für ostvölkische Freiwillige galt jetzt eine neue (nichtveröffentlichte) Regelung |
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Anordnung Himmlers über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Einstellung (deutschstämmiger Ausländer) in die deutsche Wehrmacht, die Waffen-SS, die deutsche Polizei, des Reichsarbeitsdienstes und der Organisation Todt - 23. Mai | |
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Juli |
Anordnung des Leiters der EWZ zur Umsetzung des Runderlasses des Reichsministers des Innern vom 23. Mai 1944 zum "Führererlaß" vom 19. Mai 1943 im RGBl. I S. 315 veröffentlicht - 18. Juli |
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Oktober |
Deutsch-ungarische Vereinbarung zur Aufstellung einer Waffen-SS-Division - ohne Rücksicht auf Volkszugehörigkeit. - 25. Waffen-Grenadier-Division der SS (ungar. Nr. 1) - 23. Oktober |
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1945 |
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Januar |
12. Januar - Beginn der sowjetischen Winteroffensive. Viele Deutsche auf der Flucht. |
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Mai |
8. Mai - Bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. Massenweise Zurückverschleppung, zwangsweise Repatriierung der ethnischen Deutschen aus allen Besatzungszonen in die Sowjetunion und Deportation nach Sibirien und Zentral- und Mittelasien. |
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1948 |
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26. November - Dekret des Obersten Sowjets: Verbannung auf "ewige Zeiten" festgeschrieben, Verlassen der Ansiedlungsorte ohne Sondergenehmigung mit Zwangsarbeit bis zu 20 Jahren bedroht. | |
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1949 |
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23. Mai - Gründung der Bundesrepublik Deutschland. | |
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7. Oktober - Gründung der Deutschen Demokratischen Republik. | |
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1955 |
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22. Februar - Durch Beschluss des Deutschen Bundestages vom 22. Februar werden die im Krieg erfolgten Einbürgerungen von Russlanddeutschen anerkannt. | |
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9.-13. September - Besuch des deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer in Moskau | |
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13. Dezember - Dekret des Obersten Sowjets "Über die Aufhebung der Beschränkungen in der Rechtsstellung der Deutschen und ihrer Familienangehörigen, die sich in der Sondersiedlung befinden". Aber: Keine Rückgabe des bei der Verbannung konfiszierten Vermögens und Verbot der Rückkehr in die ehemaligen Heimatkolonien. | |
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1957 |
"Neues Leben", erste überregionale deutsche Zeitung nach dem Krieg, erscheint in Moskau. 1966 folgt die "Freundschaft" als Tageszeitung der sowjetdeutschen Bevölkerung Kasachstans" (heute "Deutsche Allgemeine Zeitung" in Alma-Ata). |
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1959 |
Deutsch-sowjetisches Abkommen über die Familienzusammenführung - 24. April. |
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1964 |
29. August - Erlass über die Teil-Rehabilitierung der Wolgadeutschen und Aufhebung des Deportationsdekrets vom 28.8.1941 (gilt auch für alle anderen Deutschen in der UdSSR). |
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1970 |
12. August - Abschluss des Moskauer Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der UdSSR über gegenseitigen Gewaltverzicht. Aussiedlerzahlen steigen. |
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1972 |
3. November - Freie Wahl des Wohnsitzes auch für Deutsche per Dekret zugesagt. Der Ukas wird aber nicht veröffentlicht. |
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1975 |
1. August-Unterzeichnungen der KSZE- Vereinbarungen von Helsinki. Weiteres Ansteigen der Aussiedlerzahlen ist nur von kurzer Dauer (Tiefpunkt 1985: 460Personen). |
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1979 |
Scheinversuch zur Gründung einer Autonomie in Kasachstan. |
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1986 |
28. August - Neues Gesetz über Ein- und Ausreise erleichtert die Familienzusammenführung. Danach stetiger Anstieg der Aussiedlerzahlen (1987 - 14.488, 1989-98.134, 1992-195.576). |
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1989 |
Ende März - Gründung der deutschen Gesellschaft "Wiedergeburt". Ihr oberstes Ziel: die Wiederherstellung der Wolgarepublik. An der Wolga öffentliche Proteste gegen die Rückkehr der Deutschen. |
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1990 |
1. Januar - Einwanderungs-Anpassungs-Gesetz (EAG). Erhebliche Leistungskürzung für die Aussiedler und Zuweisung eines vorläufigen Wohnsitzes für zwei Jahre. 1. Juli - Aussiedler-Aufnahme-Gesetz (AAG). Verfahren zur Aufnahme kann nur vom Herkunftsgebiet aus betrieben werden. |
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1991 |
1. Juli - Wiederherstellung des 1938 aufgelösten deutschen Rayons Halbstadt (Nekrassowo) im Altai. |
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1992 |
18. Februar - Oberster Sowjet der UdSSR beschließt Gründung des deutschen Rayons Asowo/Gebiet Omsk. 21. Februar - Dekret des russ. Präsidenten Jelzin über die Bildung eines deutschen Rayons und eines deutschen Bezirks (Okrug) in den Gebieten Saratow und Wolgograd. 10. Juli - Protokoll zwischen Deutschland und Russland zur stufenweisen (4-5 Jahre). Wiederherstellung der Wolgarepublik. August - Umfrage im Gebiet Saratow ergibt Mehrheit gegen Autonomie der Deutschen (in ländlichen Bezirken bis zu 80%). Wolhynien wird ukrainisch ukrainisch (Wolinska Oblast, Rownoska Oblast, Schytomyrska Oblast) und weißrussisch. |
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1993 |
1. Januar - Kriegsfolgenbereinigungsgesetz. Festlegung einer hohen Aufnahmequote von ca. 200.000 jährlich aber einige Leistungseinschränkungen . Trotz deutscher Bemühungen, Rußlanddeutsche von der Auswanderung abzuhalten, werden weitere 200.000 erwartet.26.-28. Februar - 3. Kongress der Deutschen der ehemaligen UdSSR beschließt: Bildung eines Zwischen staatlichen Rates der Russlanddeutschen/Durchführung eines gesamtnationalen Referendums/Wahl eines Volkstages der Russlanddeutschen (als Vorparlament). |
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2003 |
11. Juli - Gedächtnisfeier und eine gemeinsame Erklärung beider Länder (Polen und Ukraine) zum Gedenken an die Opfer und zur Versöhnung in der zukünftigen Grenzregion der erweiterten EU. |
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