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Liebe Leute... hier entsteht in Kürze eine Anzahl von Biographien, wichtiger Menschen der Geschichte... meine übrigens nicht. Leider muss ich sehr einschränken (die Zahl 12 schrumpft), aus Gründen der Faulheit oder wie man das immer betiteln möchte. Dafür werde ich aber um so schneller fertig. Dennoch, um diesmal auch wirklich nichts falsch zu machen (*zwinker* ich wollte schließlich Kritik) werde ich die Bios kaum selbst schreiben, sondern höchsten zusammenziehen. Aber wir wissen ja alle: die Bahn kommt! eure Jade VIPs, very important persons und wirklich interessante, faszinierende Persönlichkeiten der Welt sind für mich: 1.Agatha Christie (die Queen of crime) 2.Charles Dickens (Schriftsteller, und was noch interessanter ist: Londonbewohner) 3.Martina Dierks (Autorin von „Omakomplott" und „Romeos Küsse", Erfinderin des „Clans vom Lampedusa") Albert Einstein (Genie, spricht für sich) 4.Mileva Einstein (Einsteins unbekannte Frau) 5.Zelda Fitzgerald (kaum bekannt, höchstens als „wife" des Fitzgeralds) Ulrike Meinhof (Journalistin, späteres Mitglied der RAF, was ich weniger bewundere) Pablo Picasso (ein echt guter Maler) 6.Mary Robinson (erstes weibliches Oberhaupt Irlands und Menschenrechlerin der UNO) George Sand (Schriftstellerin) William Shakespear (wer ihn nicht kennt, soll sich bitte melden) 7.Tom Sharpe (wer kennt nicht „Puppenmord" und „Trouble für Henry"?) Leider müssen Albert Einstein, Ulrike Meinhof, Pablo Picasso, Sand und Shakespear gehen, mangels vorhandenem Material. 1. Agathe Christie Agatha Mary Clarissa Miller, geboren am 15. September 1890 in Torquay, Devonshire, sollte nach dem Wunsch der Mutter Sängerin werden. 1914 heiratete sie den Colonel Archibald Christie und bekam eine Tochter. Einige Jahre später ließ sie sich scheiden und lernte auf einer ihrer Reisen ihren zweiten Mann, den Archäologen Max Mallowan, kennen. Während des Krieges arbeitete sie als Schwester im Lazarett und schrieb ihren ersten Kriminalroman "Das fehlende Glied in der Kette". Schon in ihrem ersten Werk erschien der belgische Detektiv mit seinem kleinen, grauen Zellen auf, Hercule Poirot. Eine weitere berühmte Persönlichkeit, die die Fälle in ihren Büchern löst ist die alte, aber ausgesprochen scharfsinnige Miss Marpel. Und dann gibt es noch meine persönlichen Favoriten Tommy und Tuppence Beresford, die das erste mal in ihrem zweiten Buch "Ein gefährlicher Gegner" auftauchen. Im Laufe ihres Lebens schrieb sie 67 Krimis, 7 Theaterstücke (z.B. "die Mausefalle"), unzählige Kurzgeschichten (z.B. "Die Lampe") und ihre Autobiographie. 1975 wurde Agatha Christie mit dem "Order of the British Empire" ausgezeichnet und damit zur "Dame Agatha". Sie starb am 12. Januar 1976 in Wallington bei Oxford. Nach ihrem Tod wurden ihr zu Ehren im Londoner Westend eine Nacht lang alle Lichter gelöscht. Meine Lieblingsbücher: alles mit Tuppence und Tommy Beresford ("Ein gefährlicher Gegner", "Die Büchse der Pandora", "Eine reizende alte Dame"), Poirot kann ich nicht leiden, dafür ist Miss Marpel wieder nicht schlecht ("Das Rätsel der Tänzerin", "Das Geheimnis der Amseln") oder andere Krimis wie z.B. "zehn kleine Negerlein" (davon hab ich Alpträume bekommen und ich bekomme von Büchern oder Filmen nie Alpträume) oder sehr gut ist auch "Ein Schritt ins Leere" 2.Charles Dickens Charles Dickens wurde 1812 in Landsport (bei Portsmouth) als Sohn eines Angestellten im Marinezahlamt geboren. 1824/26 Besuch einer höheren Privat- schule, danach Aktschreiber, Gerichtsreporter, 1831/36 Parlamentsstenograph und -berichterstatteer für liberale (jawohl) bürgerliche Zeitungen. Seine literarische Laufbahn begann unter dem Namen Boz mit scharf beobachteten und witzigen Skizzen aus dem Londoner Leben. Charles Dickens war einer der gefeiertsten Schriftsteller seiner Zeit. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und erfuhren zahlreiche Bearbeitungen für Film und Bühne. Er starb 1870 bei Gadshill Place (bei Rochester). Ich habe bis jetzt nur "Grosse Erwartungen" und "David Cooperfield" durchgelesen, bei "Oliver Twist" gab ich auf, die "Pickwicker" fand ich auch recht langatmig. Ich habe außerdem zwei Bänder Weihnachtsgeschichten und zwei Bühnenstücke mitgekriegt. Bei unserem Londonaufenthalt (eine tolle Stadt) waren wir in dem Haus, in dem er mal gelebt hat. Ich hab da nicht ganz durchgeblickt, vielleicht wegen meiner mageren Englischkenntnisse, jedenfalls haben ich und meine Mutter sehr interessante Schriftzeichen im Gästebuch hinterlassen... 3.Martina Dierks Martina Dierks wurde 1953 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Slawistik. Seit 1987 arbeitet sie als freie Schriftstellerin. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin und schreibt für unterschiedliche Generationen: Literarisches für Kinder und Jugendliche ebenso wie für Erwachsene. Alle Bücher, die ich von ihr gelesen habe, haben mich begeistert z.B. "Blauer Vogel Sehnsucht", "Das Wahnsinnsteam", "Lackschuhtussi" und "Das Oma-Komplott", besonders gut sind auch die Bücher vom "Clan von Lampedusa", das sind "Wo der Hund begraben liegt" und "Baby Bellissimo" (Ich hoffe, die Reihe wird fortgesetzt) und mein absolutes Lieblings- buch, "Romeos Küsse". 4.Mileva Einstein Am 19.12.1875 wurde Mileva Maric als erstes Kind des serbischen Korporals Milos Maric und seiner Frau Marija Ruzic in dem kleinen Ort Titel geboren. Die Eltern des Vaters waren sehr wohlhabend und so hatte er schon eine relativ gute Ausbildung genossen und sehr gut Deutsch gelernt. Mileva brachte einen angeborenen Hüftschaden mit und lernte deshalb nur mit Schwierigkeiten laufen. Trotz aller Anstrengungen hinkte sie ihr ganzes Leben. Wegen dieser Behinderung konnte sie oft nicht mit den anderen Kindern spielen und lebte so in ihrer eigenen Welt. Sie begann sich schon als kleines Kind für Zahlen zu interessieren. Außerdem zeigte sie ein lebhaftes Interesse für Musik, lernte schon früh Klavierspielen und hatte besondere zeichnerische Begabungen. Schon früh stellten die Eltern weichen für eine sinnvolle und gute Ausbildung. 1882 begann Mileva die Schule im Nachbarort Ruma zu besuchen. Nach der Volksschule ging sie 1886/87 auf die Höhere Töchterschule in Novi Sad; kurz darauf wechselte sie auf die Realschule, in der der Unterricht in Deutsch erteilt wurde. 1890 wurde sie Schülerin der königlich- serbischen Gymnasiums in Sabac. Mileva war eine der besten Schülerinnen und wollte nach ihrem Abschluss weiter studieren. Das war für sie als Frau aber nur in Zürich möglich. 1896 begann sie ein Studium der Mathematik und Physik im Eidgenössischen Polytechnischen Schule in Zürich. Zu ihren Mitstudenten gehörte Albert Einstein. Sie besuchten die Lesungen zusammen und arbeiteten gemeinsam an der Lösung verschiedener, von den Lehrern gestellten Aufgaben. Obwohl sich eine tiefe Beziehung entwickelte, wollte Mileva nicht heiraten, in der Angst, Ehe und Kinder könnten sie von einer Karriere abhalten. Noch als sie sich schließlich doch mit dem Gedanken der Heirat auseinandersetzen, wird Mileva 1901 schwanger. Sie bringt ein Mädchen zur Welt. Da sie ihre Schwangerschaft verheimlichen musste, kann sie ihre Ausbildung nicht mit einem Diplom abschließen. Wegen der finanziellen Lage, den Widerständen der Eltern und ihren Plänen wird das Mädchen bei fremden Leuten untergebracht. Den Plan, sie zu sich zu nehmen führt das Paar nicht aus. 1902 bekommt Albert eine Stelle im Patentbüro in Bern, 1903 heiraten Mileva und Albert. Mileva musste damit Abstand von einer eigenen Karriere nehmen. Fortan war sie die Mitarbeiterin ihres Mannes. Fortsetung folgt 6.Mary Robinson Am 21.Mai 1944 wird sie als Mary Bourke im westirischen Ballina geboren. Ihre Eltern sind Mediziner, wohlhabend und gebildet, anders als die meisten Leute der Gegend. Bei Patientenbesuchen mit ihre Vater erlebt Mary extreme Armut. Mit ihrem Großvater, einem Rechtsanwalt, diskutiert sie bereits als Zahnjährige über Gerechtigkeit. Wie ihre vier Brüder erhält Mary eine erstklassige Schulbildung. Das Abschlussjahr verbringt sie in Paris. Sie liest Joyce und Sartre - Bücher, die im katholischen Irland wegen angeblicher Obszönität die Zensur kassiert hätte. Mary hört Edith Piaf, besucht Kunstgalerien, begegnet zum ersten Mal Homosexuellen. Uirück in Irland erkennt sie die Barrieren, die vor allem Frauen in selbstbestimmtes Leben erschweren. Als Juristin will sie diese Hindernisse beseitigen. Mit 23 Jahren ist Mary Anwältin. Sie spezialisiert sich auf Verfassungsrecht, engagiert sich, wo es Grundrechte zu verteidigen gilt. Mit 26 lehrt sie als Professorin am Trinity College Dublin und vertritt das College im irischen Senat. Privat riskiert sie den Bruch mit den Eltern: Sie heiratet ihren Studienfreund Nick Robinson, einen Protestanten. Die beiden bekommen eine Tochter und zwei Söhne. Als Mary 1971 die Legalisierung von Verhütungsmitteln fordert, lehnen Senat und Kirche ab. Mary erhält zahlreiche Drohungen. Doch sie gewinnt mehrere Prozesse, die eine Gesetzesänderung erzwingen. Zähneknirschend muss das Parlament unehelichen Kindern volle Rechte gewähren, das Verbot der Homosexualität aufheben und Informationen über Abtreibung legalisieren. Dass in Irland heute Verhütungsmittel erhältlich und die Ehescheigunt erlaubt ist, ist auch Mary Robinsons Verdienst. 1990 beginnt sie auf politischer Bühne zu kämpfen. Die irische Labour-Partei nominiert sie als Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen. Im November 1990 wird sie zum ersten weiblichen Staatsoberhaupt der Republik Irland gewählt. Als Präsidentin besucht sie Obdachlosenorganisationen, Behindertenprojekte, Gefängnisse. Auf dem edlen Mobilias ihrer Amtsvilla nehmen nicht mehr nur Staatsbesucher Platz, sondern auch Jugendliche, allein erziehende Mütter und die in Irland diskriminierten Nichtsesshaften. Als erstes irisches Staatsoberhaupt bereist sie Belfast und London, schüttelt der Queen die Hand, genauso wie Gerry Adams, Chef der IRA-nahen Sinn-Fèin-Partei. Im Juni 1997 wird Mary Robinson zur UN-Hochkomissarin berufen. 7.Tom Sharpe Tom Sharpe wurde 1928 in England geboren, studierte in Cambridge, lernte als Buchhalter, Sozialarbeiter und Fotograf Südafrika kennen, bis er ausgewiesen wurde, unterrichtete als Hilfslehrer an einer Berufsschule in Cambridge, bis ihm der Erfolg seiner Bücher sie Freiheit schenkte, mit Frau und drei Töchtern als Schriftsteller zu leben. Ich habe eigentlich nur zwei Bücher von ihm gelesen, "Puppenmord" und "Trouble für Henry" und kämpfte seitenweise mit dem Erstickungstod vor Lachen. Dennoch habe ich beide Bücher sicher fünfmal gelesen. Ich empfehle sie wirklich jedem.



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