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Wir möchten euch genau erklären, was passiert, wenn ihr Drogen ausprobiert, doch da bei jedem die Reaktion anders ausfällt, können wir nur schreiben, was passieren kann. wir hoffen, das reicht euch.

SCHNÜFFELSTOFFE:
Wirkungen: Rausch, Betäubung, Bewußtlosigkeit, Erregungszustände, Euphorie, Selbstüberschätzung, unkalkulierbare Stimmungsschwankungen, Herzklopfen, Blutdrucksteigerung, Veränderung und Störung der Sinneswahrnehmungen,Geh-, Stand- und Bewegungsstörungen(Lallen,Torkeln)und vieles mehr.
Klingt ja alles eigentlich ziemlich toll, wenn man so völlig berauscht durch die Straßen geht, aber leider gibts da auch noch die Langzeitfolgen. Und die sind manchmal wirklich arg.
Langzeitfolgen:

Waghalsige Unternehmungen mit eigener und Fremdgefährdung, Atemstörungen, Kehlkopfkrampf, toxisches Lungenödem, Erstickungsgefahr(Plastikbeutel über dem Kopf), Sauerstoffmangel und Atemstillstand, Bewußtlosigkeit und Koma, Herz-/Kreislaufstörungen bis zum Herzstillstand, Krampfanfälle, Verbrennungen durch Explosion von Lösungmitteldämpfen
bei gleichzeitigem Rauchen.
Bei bestimmten Lösungsmitteln: Schäden am Gehirn, an peripheren Nerven und Rückenmark, Blasenmastdarmstörungen, Nierenerkrankungen, hirnorganische Wesensveränderungen.
Bei Schwangerschaft: Schädigungen des Ungeborenen.

HEROIN:
Wirkungen:
Beeinflussung des zentralen Nervensystems, Beruhigung, Senkung des Schmerzempfindens (da es aus Morphium gewonnen wird und dieses als starkes Beruhigungsmittel als Antibiotika verwendet wird), starke Euphorie, gesteigertes Selbstbewußtsein, Abschwächung der Sinneswahrnehmungen, gelegendlich Ängstigungen, schnelle Gewöhnung, bei Absetzen starke Entzugserscheinungen.
Langzeitfolgen:
Persönlichkeitsveränderungen: reizbar, aggresiv, egozentrisch, Verwahrlosung und Verelendung, bleibende Gehirnschäden, Magen- und Darmschtörungen, Leberschäden, Zerstörung des Gebisses, Kieferdeformation, Suizidgefahr
Bei Schwangerschaft: Schädigung des Ungeborenen und körperliche Abhängigkeit des Neugeborenen,
Atem- und Herzlähmung mit Todesfolge durch Überdosierung, durch Beimengung von Streckmitteln Vergiftungsgefahr, Wirkungssteigerung durch Medikamente, Gefahr der Vergiftung mit Todesfolge;
Schädigung und Gefährdung der Umwelt: Verwahrlosung, Kriminalität, Prostitution, finanzielle Belastung der Angehörigen - mit starker Eigengefährdung


ALKOHOL:
die wohl verbreiteste Droge in Österreich
Wirkungen:
Anregung, gehobene Stimmung, gesteigerte Kontaktfreudigkeit, Minderung bzw. Wegfall von Hemmungen, Nachlassen des Reaktionsvermögens, Desorientierung, Kontrollverlust der Bewegungen, im Rausch nachlässige,
Langzeitfolgen :
Magen- und Leberschäden, Zunahme des Krebsrisikos an Speiseröhre, Magen und Darm; Herz/Kreislaufstörungen und -schäden, Abbau von Gehirnzellen, Verlust des Kurzzeitgedächnisses, langfristig auch andere Gehirnfunktionen; Potenzverlust

KOKAIN:
Wirkungen:
Übererregung des Zentralnervensystems, aufputschend, leistungssteigernd, geistiges Rede- und Kontaktbedürfnis, Minderung von Hemmungen bis zur Hemmungslosigkeit, Betäubung von Hunger-, Durstgefühl und Müdigkeit, gesteigerte Glücksgefühle.
Langzeitfolgen:
Herzschwäche, Atemstörungen, Leberschäden, Zerstörung der Nasenscheidwand, Bildung von Entzündungen und Geschwüren um die Nasenlöcher, Schwellung der Nasen- und Rachenschleimhäute infolge des Kokain-Schnupfens, Deprissionen, Halluzinationen und paranoide Zustände, Schlaflosigkeit, Persönlichkeitsveränderungen, Verwahrlosung und körperlicher Verfall, tödliche synergetische Verbindung mit anderen Wirkstoffen, sehr schnelle Gewöhnung und Dosissteigerung bei gleichbleibender (geringer) tötlicher Dosis, Atemlähmung und/oder Herzversagen, Tod.

CANNABIS, HASCHISCH und MARIHUANA
Wirkungen:
Hunger und Durstgefühl, Steigerung der Herzfrequenz, Pupillenerweiterung, Blutdruckschwankungen, beim Rauchen auch Erweiterung der Bronchien.
Langzeitfolgen:
Sinnestäuschungen, Angstzustände, erhöhte Risikobereitschaft, Echo- und Nachhalleffekt, Nachlassen der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, erhöhte Unfallgefährdung, Depressionen, Verwirrtheit, seelische Entwicklungsstörungen, möglicherweise körperliche Schädigungen
Zu den Langzeitfolgen gehören aufgrund anderer Wirkstoffe (Furanderivate, Terpene u.a.) Schädigungen der Bronchien und Lungen, mögliche Beeinträchtigungen des Fötuswachstums, Einwirkungen auf den Hormonhaushalt, Herz-/Kreislauf- und Leberschädigungen.

DESIGNERDROGEN:
Wirkungen: Amphetamine: Euphorie, Anregungen, Lustgefühle, Körpersensationen, Leistungssteigerung, Selbstüberschätzung, Dämpfung des Hungergefühls, Herabsetzung des Schlafsbedürfnisses, Unruhe, Gereiztheit, Nervosität
Phencyclidine/Tryptamine: ähnlich LSD, Halluzinationen, Verzerrung der Sinneswahrnehmung, Desorientierung, Bewußtlosigkeit, Wechsel zwischen Euphorie und Dysphorie, Selbstüberschätzung;
Fentanyle/Prodine: ähnlich wie Heroin, in der WIRKUNG mehr als TAUSENDMAL STÄRKER.
Langzeitfolgen:
Amphetamine: Erschöpfungszustände, Kollaps, körperlicher Verfall, Bewußtseinstrübungen, Herz-/Kreislaufschäden, unkalkulierbare Gefahren aus dem Mischkonsum mit anderen Wirksubstanzen
Phencyclidine/Tryptamine: Bewußtlosigkeit, Aggressivität, delirante Zustände, Realitätsverlust, Störungen der Motorik, Paranoia, Echoeffekt,
Fentanyle/Prodine: siehe Heroin, Nebenwirkungen ähnlich dem Parkinsonschen Syndrom ( u.a. Schüttellähmung, unheilbar ), Tod.


CRACK (eine Art Vorgängerin der Designerdroge)
Wirkungen: teilweise ähnlich dem Kokain, aber sehr viel schneller und heftiger einsetzend, schwerer Rausch mit Bewußtseinsstörungen und Ohnmacht/Koma.
Langzeitfolgen :
infolge des Rauchens schwere Lungenschäden mit erhöhter Anfälligkeit für Lungenerkrankungen aller Art, Herzschäden/-infarkt durch starken Sauerstoffbedarf beim Rausch, Atmungskollaps mit Erstickungsgefahr, dauerhafte Hirnschäden,
Bei Schwangerschaft: schwere körperliche und geistige Schädigung des Ungeborenen, Tot- und Fehlgeburten

LSD:
Wirkungen:
bereits Milligrammmengen bewirken heftige Halluzinogene (vor allem optisch, akustisch), starke nervliche Erregung mit heftigen Gefühlschwankungen.
Langzeitfolgen:
erhöhte Risikobereitschaft, unerwartete und unkotrollierte Handlungen, mit der Gefahr der Fremdschädigung, Suizidgefahr, Echo- und Nachhalleffekt, Horrortrip (Wahnvorstellungen), Psychosen, Realitätsverlust.


NIKOTIN:
Wirkungen:
(in Verbindung mit Teer und Kohlenmonoxid) bei erstmaligem Konsum unter Umständen zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, anregend und beruhigend, initiale Blutdrucksteigerung Anregung, Verstärkung der Magensaftproduktion, bei langen hohen Dosierungen Blutdruckabsenkungen, Beruhigung, Zittern,
Bei Vegiftung: Krämpfe und Atemlähmung, Todesgefahr.
Langzeitfolgen:
Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Konzentrationsminderung, Durchblutungsstörungen;
in Verbindung mit Kohlenmonoxid, Teerstoffen, Nitrosaminen, Stickoxiden, Formaldehyd, Dioxinen u.a.: Herz-/Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
soziale und seelische Abhängigkeit






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