+ nagmeler *Deutsch&Türkisch +++

 
 
 
 
 
   LIEBE
Liebe ist wie Krieg,
Leicht zu beginnen,
Schwer zu beenden,
und nie zu vergessen.
 
Um Dich mich zu verlieben brauchte ich einen Blick,
um Dich zu vergessen bräuchte ich die Ewigkeit !
 
Müde bin ich Känguruh,
schließe meinen Beutel zu.
Lege meine Ohren an
damit ich besser schlafen kann.
 
Vergiss was gewesen,
denk nicht an einst.
es kehrt nicht zurück,
wie sehr du auch weinst!!!!
 
Traue deinen Augen nicht,
was immer sie dir zeigen.
Traue deinem Herzen,
denn es empfindet die wahren Schmerzen.
 
Ein heller Stern am Firmament,
er raubt mir den Verstand.
Denn seh ich ihn am Himmel stehn...
dann such ich Deine Hand...
 
Manche Menschen machen die Welt besonders,
indem sie einfach da sind
 
Woll't nur mal sehen wie's dir geht,
ob sich deine Welt nochrichtig dreht.
Hast du mal Tränen im Gesicht,
hier ist ein Freund, der dich nicht vergisst!
    (Von der Zeitungen)
 

"Var mı anlatacak aşkı geçmeden başından,
 mümkün mü tarif ölümü, onu yaşamadan."


Çıkarır onları, iki yola bu amel yurdu,
birinin mutluluk, diğerinin bedbahtlık sonu.
Bak işte ayrıldı dostlarından insanlar,
deva bulamadı, çünkü ölüme doktorlar.
Çocuğu isek biz de ölülerin, 
anlamı nedir ondan tiksinmenin.

Muhammed  Ibrahim  Selim

Ben ağlarım Yane Yane

Her kim kendini gördü,
Üstadı iblis oldu,
Kişi ne buldu ise,
Miskinlik ile buldu. Yunus Emre


ALDIRMA !

Zulmü alkışlayamam, zalimi asla sevemem; 
Gelenin keyfi için geçmişe kalkıp sövemem.
Biri ecdâdıma saldırdı mı, hatta boğarım...
-Boğamazsın ki !
-Hiç olmazsa yanımdan koğarım !
Üç buçuk soysuzun ardında zağarlık yapamam;
Hele hak nâmına haksızlığa ölsem tapamam.
Doğduğumdan beridir aşığım istiklâle.
Bana hiç tasmalık etmiş değil altın lâle.
Yumuşak başlı isem, kim dedi uysal koyunum ?
Kesilir belki, fakat çekmeye gelmez boyunum.
Kanayan bir yara gördüm mü yanar tâ ciğerim.
Onu dindirmek için kamçı yerim, çifte yerim.
Adam aldırma da geç git, diyemem aldırırım.
Çiğnerim, çiğnenirim, hakkı tutar kaldırım.

MEHMET AKİF ERSOY


Der Handschuh

Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz,
Und um ihn die Großen der Krone,
Und rings auf hohem Balkone
Die Damen in schönem Kranz.

Und wie er winkt mit dem Finger,
Auf tut sich der weite Zwinger,
Und hinein mit bedächtigem Schritt
Ein Löwe tritt,
Und sieht sich stumm
Rings um,

Mit langem Gähnen,
Und schüttelt die Mähnen,
Und streckt die Glieder,
Und legt sich nieder.

Und der König winkt wieder,
Da öffnet sich behend
Ein zweites Tor,
Daraus rennt
Mit wildem Sprunge
Ein Tiger hervor,
Wie der den Löwen erschaut,
Brüllt er laut,
Schlägt mit dem Schweif
Einen furchtbaren Reif,
Und recket die Zunge,
Und im Kreise scheu
Umgeht er den Leu
Grimmig schnurrend;
Drauf streckt er sich murrend
Zur Seite nieder.

Und der König winkt wieder,
Da speit das doppelt geöffnete Haus
Zwei Leoparden auf einmal aus,
Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
Auf das Tigertier,
Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
Und der Leu mit Gebrüll
Richtet sich auf, da wird's still,
Und herum im Kreis,
Von Mordsucht heiß,
Lagern die greulichen Katzen.

Da fällt von des Altans Rand
Ein Handschuh von schöner Hand
Zwischen den Tiger und den Leun
Mitten hinein.

Und zu Ritter Delorges spottenderweis
Wendet sich Fräulein Kunigund:
»Herr Ritter, ist Eure Lieb so heiß,
Wie Ihr mir's schwört zu jeder Stund,
Ei, so hebt mir den Handschuh auf.«

Und der Ritter in schnellem Lauf
Steigt hinab in den furchtbarn Zwinger
Mit festem Schritte,
Und aus der Ungeheuer Mitte
Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

Und mit Erstaunen und mit Grauen
Sehen's die Ritter und Edelfrauen,
Und gelassen bringt er den Handschuh zurück.
Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
Aber mit zärtlichem Liebesblick -
Er verheißt ihm sein nahes Glück -
Empfängt ihn Fräulein Kunigunde.
Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
»Den Dank, Dame, begehr ich nicht«,
Und verläßt sie zur selben Stunde.

Friedrich Schiller


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