gedichte
Zurück

 

Hartmut Alt
Gedanken über das Leben


Fische

Wenn Fische durch das Wasser fliegen,
und durch das Meer der Zeit schwimmen,
und ihren stummen Gedanken nachhängen,
die in Luftblasen in den Raum entweichen,
dann werden himmlische Chöre von der Liebe singen,
die ohne gute Hoffnung in die Sümpfe
des Bösen hinabstiegen,
um als Unheil bringender Regen wiederzukehren.
So ist die Zeit ein Strom der fließt und uns begleitet,
während gute und böse Kräfte neben uns sind,
um im geeigneten Moment die Oberhand zu gewinnen,
und uns davon tragen.

Ob wir aus eigener Kraft dem Bösen entrinnen,
hängt von unserer Liebesfähigkeit ab.
Sie ist jedem von uns gegeben, und immer da.

Nur in der Geborgenheit einer, den anderen annehmenden Welt,
wird Gottes Liebe zum Wohle aller
die Sehnsucht nach Frieden befriedigen.


Es gibt genügend Lichter am Wegesrand,
an deren Glanz man sich erfreuen kann.
Jeder Blick zurück in die Dunkelheit läßt uns für
Augenblicke erblinden und die Schönheit des Anderen,
der Natur, und des sonstig durch Gott Erschaffenen nicht mehr wahrnehmen.
Wir bemerken dann nicht, dass uns die neue Hand,
die uns führt einen dunklen Seitenpfad entlang drängt,
der prunkvoll gestaltet, jedoch ohne Liebe und Nächstenliebe einsam macht.


Viele Schlösser stehen abseits der großen beleuchteten Pfade und herausschauen traurige, müde Augen,
ausgebrannte Herzen schlagen in einer kalten Brust,
düstere Gedanken jagen durch einen toten Kopf.
Fassen wir uns an den Händen,
die uns einst aus dem Mutterleib befreiten,
die Hände, die in diese Welt führten,
denen wir das Licht verdanken.

Botschaft der Annahme

In der Mitte des Raumes, deines Herzens liegt die Seele. Körperlos und doch mit ihm verbunden, so lange dein Körper lebt verbindet sie dein Innerstes mit Gott. In tiefem Gefühl all deines körperlichen Ausdrucks und deiner höheren Empfängnis werden die Gründe deines Seins gerufen und geläutert. In ewigem Drängen nach göttlicher Liebe und Güte ist sie Teil deiner Selbst solange du lebst. Selbst nach deinem physischen Tod wird sie mit dir gehen und alles als ewiges Gedächtnis mit sich tragen, was du je getan hast. Es wird nichts verborgen, aber dennoch ist alles dein, wozu du dich bekennen kannst ohne Scham. Was immer du getan hast wird Läuterung erfahren, und du kannst darum ohne Sorge sein eines Tages in Gottes Reich einzuziehen.

In tiefer aufrichtiger Liebe

Abschied

Ich verneige mich vor dir, du Gott, der du so großartiges geschaffen hast.
Jede Blume , ja jede Zelle ist ein Wunder natürlicher Schönheit.
Das Leben in Deinem Universum der Liebe trägt Deinen Gedanken
vom Größten zum Kleinsten und wieder zurück, und immer fort.
Immer wieder entsteht Neues oder Leben, wenngleich Altes vergeht.
Nehmen wir Abschied von geliebten Menschen, so können wir dennoch nicht verstehen,
warum sie fortgingen. Alles was war- zum Zeitpunkt ihres Sterbens- ist meist noch vorhanden.
Die Welt ging nicht unter, auch die Sonne schien erneut und der Mond schaute wieder silbern hinab.
Aber, es ist nicht mehr wie früher,
da eine Stimme fehlt, ein Lächeln, eine Geste, eine Liebe.
Und plötzlich wird es kalt und ein Gefühl von Verlassenheit kriecht empor
und eine Frage brennt auf den Lippen - warum ?
Ich wurde nicht gefragt, ob ich auf die Welt kommen will, ob ich ihn lieben will,
und - ich werde nicht gefragt, ob es mir weh tut wenn er nun einfach wieder verschwindet.


Gedankensturm

Lava pulsiert in meinen Adern, unaufhörlich dringt die Zeit in mich ein.
Bewegung, bewegt sein, bewegt, wiederkehrend, große Geister in diesen Tagen,verstehend,Sinn, mental, verheißungsvoll, wieder, wandern, Seele, scheinen, große Geister,auf der Flucht vor Gefahren in diesen Tagen, lebendig, schlafen gehen,Verdruß, verlassen sein, schändlich, nicht, beraten, falsch beraten, behutsam entdecken,gehen hinaus gehen in die Welt, Weltraum, Blüten, Beginn, Neubeginn, Sein, verabschieden,Neuanfang, vergeben, vergessen, wann, Fragen , verhalten, Wiedergeburt,schreien nach Nächstenliebe, Geborgenheit, immer , immer wieder, wann, die Fragen, beantworten, kümmern. Regen, Sonne, Licht, Fieber, Wahn, stricken, verstrickt, Gedanken, gedankenlos verliebt,finden, suchen lassen, tasten, Sein, verabschieden, Sex, Sexualität, Schönheit, Anmut, Grazie,tasten, verlegen, groß, verführerisch, verschwinden, vertuschen, versauern, trösten, teilen Schmerz, verzaubern, leugnen, nicht wirklich, fassen, ins Grab, Ventil, kommen, sagen, zärtlich, voll Güte,verlieren, wann endlich, Endlichkeit, siegen, Zorn.
Vergessen, verschwiegen, Schweigen, leise weinen vor sich hin, lügen, nicht wirklich, Ventil,verlaufen, verloren, Reue, Verband, Verbundenheit, Schein und Sein, Lüge, Epos, gerade,gradlinig, verkünden, Gott, Gottes Wort, verheißungsvoll, Anfang, vergessen.
Boten, Zimmer, Stimme, sagen leise, ich weiß nicht, unbekannt, summen, Stimmen, ich klein, verneinen,Angst, Zorn, nicht da, kommen- Hilfe, fallen, ich allein, kümmern Mutter, kommen jetzt, Wesen, Licht, Sonne,Regen, Sterne, kommen Jahre, geben Milch, Milchstraße, wandern auf goldenen Wegen ins Licht, in die Sonne,in die Sonnen, in die Meere, ins Vergessen, ins Gebirge, ins Gestein, in die Meere, in das Sein eintauchen,in Frieden, in Gerechtigkeit, Fürsorge für die Menschen, können nicht allein Wege finden, in das Licht,in die Sonne, in die Seelen, können nicht sehen ihre Lieder, können nicht hören ihr Leben, Platz nicht da wo andere sind, Plätze überall im Hier und Jetzt, in der Zeit, in der Ewigkeit und in der Vergangenheit.
Worte können nur gehört werden, wenn Stimmen da sind, gute stimmen und böse, im Meer der Zeit, der Zeiten, des Ichs, des Jetzt, des Ichs, der Finsternis, sind immer da, nie an einem Ort, nie verborgen unter Steinen, sondern immer im Bewußtsein derer, die hören wollen, zuhören können, da sind und jetzt und in Zukunft da sein werden.


Globales Bewusstsein ... ein Zeichen der Zeit ?

Sprechen wir über "Beachtung" in dieser Welt . Wenn wir über Beachtung sprechen, sprechen wir auch über Liebe. Je weniger Beachtung ein jeder von uns erfährt, desto weniger Liebe erhält er. Je weniger Liebe in dieser Welt vorhanden ist, desto erbitterter wird der Kampf um das Dasein geführt.
Unsere Welt und ihr Bewusstsein ist ausgelegt für die Wahrnehmung dreier Dimensionen. Die vierte Dimension, nämlich die Zeit ist gerade erst entdeckt. Aber neben diesen Dimensionen gibt es noch weitaus mehr. Es gibt noch weitaus größere Wesenheiten, deren Vorhanden sein wir nicht einmal ahnen, aber deren Wirkungen wir täglich zu spüren bekommen.
Ein Kampf ist entbrannt zwischen Gut und Böse, um die Macht und um die Liebe. Wer die Liebe besitzt, ist in der Lage hinweg durch alle Dimensionen zu erfassen., und ist damit in der Lage einen Überblick über das Dasein der Welten zu haben.
Glauben Sie, dass irgend etwas die Bedeutung in ihrem Leben hat, die sie glauben, die es hätte ? Jede Handlung, Gedanke oder Ausdruck ist Symbol für interdimensionale Verknüpfungen. Unser Leben ist voll mit Symbolen für Existenzen, deren Wahrhaftigkeit wir anzweifeln.
Unser unerschütterliche Glaube an die Physik, und an die Naturgesetze verschafft uns die Blindheit,die Realitäten um uns herum global nicht wahrzunehmen, weil wir zu träge sind, andere Existenzen anzuerkennen.
Viele von uns nehmen nicht einmal Schicksale unserer eigenen Menschenrasse wahr, die trotz aller vermeintlichen Unterschiede elementaren Grundbedürfnissen hinterher jagt. Wie weit sind wir wirklich in den letzten 2000 Jahren gekommen, wenn das Spiel von Jäger und Gejagte, von Unterdrücker und Unterdrückte nicht abgeschafft wurde ? Was nützen uns alle technischen Erfolge, wenn der Mensch, der diese Pseudoerfolge geschaffen hat, am Ende wieder verschwindet ?
Wir brauchen auf Erden Intelligenzen, die dieses für uns grausame Spiel durchschauen. Wir müssen uns als Spezies unserer wahren, spirituellen Werte bewusst werden. Wir dürfen sie uns nicht durch andere Existenzen stehlen lassen. Es hat in der Vergangenheit viele spirituelle Lehrer gegeben, wozu auch Jesus gehörte. Er war einer von vielen, der sein physisches Leben eingebüsst hat, weil die Herrscher anderer Dimensionen die Symbole der Menschen für ihre Zwecke entfremdeten.
Auch sind es diese Herrscher anderer Dimensionen, die mit Boshaftigkeit die Zeichen des vielgerühmten, technischen Fortschritts setzen und uns glauben machen wollen, dass wir diese Art von Krücken brauchen, um dem Sinn des Lebens näher zu sein. Der Sinn des Lebens ist in jedem von uns, und alles was wir tun, ist ein Symbol im Spiel des Lebens.
Wir sind reich und mächtig, denn die Schöpfer des Lebens haben uns einen Verstand und eine Seele gegeben. Losgelöst von der Physik können wir mit unseren Gedanken Zugang zu Dimensionen bekommen, die kein technisches oder physikalisches Gerät jemals erreichen wird, weil es in einer solchen Welt einfach nicht mehr vorkommt. Viele Menschen haben sich bereits oft die Frage gestellt, welchen Sinn das Leben hat, und welche Bedeutung ihr Leben dem Gesamten zukommt. Jeder Mensch ist Teil eines riesigen, globalen Mosaiks. Würde ein Teil fehlen, oder würde es zu einer bestimmten Zeit nicht erscheinen oder vergehen, würde die gesamte Matrix zusammenstürzen.
Die Matrix ist so ausgelegt, dass es nicht einmal die Möglichkeit gäbe, dass irgend etwas sinnlos wäre.
Jeder von uns hat seinen Platz in diesem Leben, und auf dieser Bewusstseinsebene einzunehmen, und jeder von uns erfüllt diesen Platz zu 100 %. Unser physikalischer Tod bedeutet, dass der für unser jetziges Bewusstsein wahrnehmbare Teil der Aufgabe gelöst wurde. Da, wie schon erwähnt andere immaterielle Dimensionen vorhanden sind, werden dort weitere Aufgaben warten; selbst die, wieder als physikalische Form zu erscheinen.
Die Frage nach der Unveränderbarkeit, oder auch Schicksal wie wir es nennen, nimmt in den Dimensionen nur einen untergeordneten Stellenwert ein. Jeder einzelne von uns ist fixiert auf sein eigenes, für ihn individuelles Schicksal; was jedoch angesichts des Symbolcharakters jeden einzelnen Lebens und der globalen Betrachtung interdimensionaler Hintergründe nicht den gleichen Stellenwert besitzt. Wer in der Lage ist über den "Tellerrand" hinaus zu blicken, der wird erkennen können, dass sein individuelles Schicksal zwar gewaltige Dinge bewegt, in der Gesamtheit immer Teil des Ganzen ist. Wir Menschen gehören zur Gruppe der interdimensionalen Wesenheiten, die sich frei in Raum und Zeit bewegen können. Wir können unser Schicksal zu jeder Zeit beeinflussen, so hat es für die Dimensionen keinerlei, weder positive noch negative Bedeutung, da die daraus resultierenden Geschehnisse entweder vorhanden oder nicht vorhanden, oder in jeglicher Form dazwischen existent, teilweise existent oder nichtexistent, materiell, teilweise materiell oder nicht materiell sind.

Ja

Vielen Dank

- für dein Ja als wir aufeinander trafen,
- für dein Ja, als wir dann schließlich heirateten,
- für dein Ja zu mir trotz aller Probleme und Schwierigkeiten,
- für dein Ja, dass mich immer wieder aufbaut und erhält.

Du sagst immer wieder ja, auch wenn ich dich nicht höre,
Du sagst ja, auch wenn du ganz traurig bist,
Du sagst immer wieder ja zu mir und dafür mein Dank,
Du sagst ja, weil du mich liebst,
Du sagst ja, hab ich es verdient ?

Dein Ja zu mir gibt mir die Kraft,
die mich stark und glücklich macht.

Danke


Müde

Ich bin so müde vom traurig sein.
Nichts bewegt sich, nur ich bin bewegt.
Aber was willst du, ich bewege mich doch so schnell ich kann.
Doch was ist Bewegung. Der Abschied vom Stillstand. Stille, still- leise.
Aber da sind die anderen, die drängenund bohren und schubsen.
Was wäre, wenn es die anderen nicht gäbe. Ich könnte stillstehen und die Ruhe genießen.
Ich könnte Frieden haben, endlich Frieden und die Ruhe finden, die ich schon lange suchte. Ich bin so traurig, dass man mir die Ruhe nicht gönnt.
Ich bin so müde, lasst mich schlafen und vergessen.
Alles vergessen, was mich traurig macht. Die Drängler und Schubser, die, die nur nehmen und nichts zu geben haben. Einfach vergessen, das vergebliche Bemühen um Arbeit, um Anerkennung- hey ich bin auch noch da. Oder nicht- durchsichtig für alle,die für mich wichtig sind, undurchsichtig für jene Vampire undBlutsauger, die an meinen Nerven zerren und mich auslaugen. Ja, ich habe meinen Vater verloren. Doch kann man verlieren,was man nie besessen hat. Besessen- was für ein Wort - Besessenheit.Besessenheit meint, etwas hat Besitz von mir ergriffen,doch hat er das. Was ist wenn ? Kann ich deshalb nicht loslassen,kann ich mich deshalb nicht befreien ? Befreien -also war ich gefangengenommen , von einem Gedanken,der in Besitz nahm. Ich möchte kein Gefangener sein,und- ich möchte besser nicht in Besitz nehmen.Hey, können sie mir überhaupt folgen.Wirre Gedankenspiele in einem Kopf, in dem Traurigkeitihren Platz eingenommen hat.

Ölpest

Wenn leise Engel laut singen und Stille aus dem Wattenmeer die Ohren betäubt,
und tausend Seelen den Himmel erreichen,
nachdem sie das Moor der Finsternis verließen,
werden die Gierigen zwar geweckt, aber in neuem Verfahren beruhigt weiter schlafen.

Quelle

Nebel haucht durch das Moor der Zeit,dunkle Gestalten mit finsteren Stimmen schweben mit steinernem Blick über Wasser, Land und Wellen.
In den tiefen Tälern ihrer Gesichter findet man die Reste der Zeit,
die vergangen und nun Zeuge ist, bis in alle Ewigkeit,
oder solang, bis neue Täler der Zeit die alten beseitigen.
Und ihre Stimmen beben im scheinbar grenzenlosen Raum.
Doch wo sind ihre Körper, sehe nur Tücher, die bewegen sich im Wind, verbinden sich mit dem Blau der Meere.
Hell und heller wird ihr Gesang, läutet in den Himmel hinein, kommen näher mit Engelsgeläut und Körpern von kleinen, nackten Wesen, kleinen Kindern, unschuldig und rein.
Ich blicke in die reinen Seelen wie frisches Quellwasser,
und erfreue mich an der Stille, die plötzlich erscheint

Sein

Sein ich und mein ich bilden das Sein,
aus dem die Menschen geboren werden,
noch auch auf der Erde, bis in alle Zeit,
in allen Räumen und in allen Formen.
Wartet nicht darauf, dass er hinab steigt zu Euch,
sondern werdet ihr wie er,
denn er ist in uns, und wird es immer sein.
Nährt seine Liebe, auf dass sie wachse,
und deinen Bruder und Schwester nährt,
und diese ihre Kinder.
Euer Lächeln wird das Licht sein,
welches leuchten wird hinüber und hinein.
Wir werden kommen, um euch zu holen,
wenn die Zeit gekommen ist,
in der Gedanken mehr sind,
als nur euer Wegbegleiter, in einem Leben,
dass ihr für endlich haltet.
Ich habe euch aus Licht geschaffen,
und im Licht werdet Ihr wieder gehen.
Und es wird heller, und strahlender sein, als jemals zuvor.

Zeitstrom

Die Trennung beginnt im Meer des Bewußtseins. Die Trennung von Gott vollzieht sich bewusst. Nur in der Harmonie, getragen von der ausgeglichenen Seele, die im Zeitfluß schwimmt, vollzieht sich die göttliche Übertragung der Stimme. Sein Wort ist unser Gehör und Stimme. Im Beben der Melodien angepasster Schwingungen, verwoben mit den Klängen des Zeitstroms gibt es Inseln im Ozean, die uns Ruhe finden lassen. Gedanken sind Melodien aus Licht und Gesang, gleich elektrischer Ladungen, kleine Gewitter, die in den tiefen Raum eindringen, um ihn zu reinigen.

Bedeutung

Die wahre Bedeutung eines Menschen misst sich am scheinbar Unbedeutendem. Einfach nur da zu sein, mit einer Geste die Hand streicheln, die Augen gefühlvoll blicken lassen, und mit dem Herzen sprechen.

Ein Kind geht heim ....

Auf der Suche nach der Stimme des Windes hast du diese Welt verlassen.
Und doch hast du nun etwas gefunden, was deine Sehnsucht befriedigt.
Mit den Augen eines Kindes hast du diese Welt verlassen
Und mit den Augen eines Kindes betratest du die neue Welt.

Wir danken dir für die Freude, die du uns in deinem kurzem Leben auf Erden beschertest,
und wir freuen uns auf den Tag des Wiedersehens mit dir in der neuen Welt

Die Welt der Elektronen, eine totale Verbindung


In einer großen Anzahl von Einspielversuchen habe ich Indizien, dass wir mit allem verbunden sind, was uns umgibt, und eine Kommunikation stattfindet.
Ob wir mit Radioeinspielungen-, Wassereinspielungen oder den EVP- Maker nutzen , oder einfach nur mit einem, auf Aufnahme gestellten Aufzeichnungsgerät arbeiten, immer werden wir Stimmen aus dem uns umgebenden Kosmos erhalten. Freilich sind diese Stimmen nicht sofort parat und verifizierbar, aber mit den mir, und auch einigen anderen zur Verfügung stehenden technischen Mitteln; Kernstück ist der Computer mit einem Soundprogramm, welches das stufenweise Filtern mit Rauschunterdrückung zulässt und ferner in der Lage ist langsamere Wiedergabegeschwindigkeiten und Rückwärtsabspielung zu realisieren, wird aussagefähige, bezugnehmende Stimmen bekommen.

Die Verbindung zu unserer Welt ist eine ganzheitliche. Die Begrenzung der Aufnahme ihrer Aussagen werden nur durch unseren geistigen Horizont beschränkt. Alle Fragen, die die Menschheit hat, könnten durch die konsequente Untersuchung des Stimmenphänomens teilweise oder ganz beantwortet werden. Unsere Logik ist dabei eher eine Barriere, wie eine Hilfe. Wir müssen in völlig anderen Strukturen denken, als wie wir es gewohnt sind. Wir müssen uns zunächst neue, gedankliche Freiräume schaffen, um uns die Chance zu geben, überhaupt einen Hauch von dem zu verstehen, was wir Weltbild, Weltsicht nennen. Wenn wir genauer hinhören, werden wir feststellen, dass die uns umgebende Welt in uns ist, auf, unter , über, durch uns ist. Ein Teil von uns allen ist ein Teil von allem, Grobstofflichem, wie Feinstofflichem.
Alles was ist, ist alles was sein kann, und darum auch sein darf !

Sprache ist ein Weg, der uns Zugang zu Projektionen verschafft, die in allen Richtungen offen sind, dennoch elementar und signifikant. Es befindet sich innerhalb der Wahrnehmungsgrenze. Nur das individuelle Muster unserer menschlichen Ausprägung gewährt uns mehr oder weniger Einblicke von allem was ist. Die Wahrnehmung mit allen uns zur Verfügung stehenden Sinnen und Übersinnen ist ausreichend ein Phänomen zu verifizieren und zu analysieren.
Durch die Wahrnehmung einer phonetischen Sequenz, die ich hier mal als Katalysator bezeichnen will, werden Gedankenbilder in unseren Köpfen, und auch übersinnlichen Strukturen freigesetzt, die von jedem von uns unterschiedlich, eben je nach individuellem Muster und Wahrnehmungskompetenz, ausgewertet werden.
Wir werden deshalb hier zu keinen, Gott sei Dank !, einheitlichen, zu 100 % stimmigen Erfahrungen kommen, und uns allenfalls auf einen Konsens oder Kern einigen können. Nur durch die Vielfalt der verifizierten Beiträge des von einer Vielzahl von Menschen als ihren Konsens begriffenen Materials werden wir erst in die Lage versetzt das Stimmenphänomen zu begreifen. Der gedankliche Ansatz zu einem gemeinsamen Resultat zu kommen, muß daher scheitern. Es müssen vielmehr die „Werkzeuge" der Wissenschaft daraufhin untersucht werden, ob es mit ihnen überhaupt möglich ist, dieses Phänomen zu untersuchen. Mit groben Werkzeugen und viel zu grobmaschigen Sieben werde ich ein so vielschichtiges Phänomen nicht untersuchen können.
Anstatt zu „glauben" jeder für sich hätte einen wissenschaftlichen Beweis in Händen, sollte lieber versucht werden mit gemeinsamen Kapazitäten und den richtigen Werkzeugen, aber auch mit einer offenen Verstandeshaltung und Toleranz, zu Ergebnissen zu gelangen, die jeder für sich nie erreichen könnte.
Die Frage des Beweises möchte ich so beantworten, dass wegen der aus für uns unermesslichen Variablen persönlicher Strukturen und Wahrnehmungsfelder bedingte Aussagen so zahlreiche Beweise vorliegen, wie es Menschen auf Erden, Sandkörner in der Wüste, Tropfen in den Meeren und grob-, und feinstoffliche Strukturen im Kosmos gibt.

Wer gerne Zeuge meiner Experimente sein möchte, dem sei gesagt, dass nach vorheriger Anmeldung vorausgesetzt, meine Tür offen steht. Je mehr Menschen an diesem evolutionären Experiment teilhaben, je größer ist die Chance der Beantwortung unserer elementaren Lebensfragen. Lassen Sie uns endlich beginnen. Ein Nein wird nicht mehr akzeptiert, die Frage nach dem Wie ist essentiell.

Hartmut Alt


Vorbehaltlose Liebe

Nur einen Flügelschlag eines Schmetterlings entfernt entspringt die Quelle meiner immer währenden Liebe . Rein und klar ergießt sie sich mit silbrigen Tropfen und füllt deine traurigen Augen, die sich so verlassen fühlen . Immer wieder fragst du, warum ich einfach gegangen bin, wo du mich doch so sehr liebtest.
Nur einen Flügelschlag eines Schmetterlings entfernt befindet sich die Welt direkt neben uns, die uns empfängt wie ein Spiegelbild, nur schöner, reiner und klarer als der reinste Bergsee auf dieser Welt. Ohne das ich es merkte glitt ich hinüber zu ihr, und konnte mich ihres Anblicks nicht erwehren. Ohne die Schmerzen der alten Welt schwebe ich über Naturlandschaften , deren Botschaft vorbehaltlose Liebe und endgültiges Verzeihen ist.
Doch plötzlich erwachte ich, und merkte, dass der Verlust meiner Seele für dich zu diesem Zeitpunkt schmerzvoll und unvergessen, und für die alte Welt noch unverzeihlich ist.
Von nun an gleiten wir gemeinsam mit dem Flügelschlag eines Schmetterlings durch diese, für uns neue Welt, und fangen an alles in ihr zu lieben, was liebenswert ist. Gemeinsam werden wir es schaffen in der alten Welt die verborgene Liebe für alle wiederzuentdecken, die einst den anderen Teil des Spiegels bildete.


Verstummen

Und es klangen Stimmen in den Meeren, und es sangen himmlische Chöre mit den Wellen der Winde. Und eine Stimme war allein im großen Ozean, und sie sang so gut sie konnte, aber die Wellenwinde wollten sie nicht forttragen, und so blieb sie dort, wo sie war, und verstummte schließlich, sang nie mehr.

Fehlendes Mit...Leid

Wenn in euren Herzen kein Platz mehr für Mitleid ist,
seht hinauf zu dem Sternenhimmel, auch Teil von dir,
dort ist genügend Raum, und auch Platz für Tränen,
die, die Weltozeane zum Überlaufen brächten.

In deinem Tun und Verlangen gibt es eine Macht,
die dich beherrscht und dich ergreift,
solange du nicht fühlst, indem du in dich gehst,
um Gottes Liebe zu spüren, um zu wissen,
dass nur die Macht der Liebe allmächtig ist.

Sie ist der Geist in der Zeit, der trägt,
und nie aufhört, solange du lebst.
In der Stärke deiner Gedanken liegt die Kraft,
Welten zu verändern.
Dein Geist wirkt auf den Geist derjenigen,
die nicht mehr hören wollen oder können.

Sanft spricht deine Stimme durch den Äther,
und reist in Zukunft und Vergangenheit,
um geistiges Brot zu spenden,
indem Körper mit Liebe erfüllt werden,
und nach deren Verfall in die Energie des Lichtes eintauchen,
um das Licht zu mehren.

Eine Schar von Engeln wird hernieder kommen,
und an jeder Hand ihrer warmen, weichen Körper
wird Geborgenheit und das Gefühl der Annahme
deinen Körper durchströmen.
Endlich zu Hause !

Gedanken sind mächtiges Gestalt

In der Stille eines Atemzugs, wenn die Seele erwacht und dein Herz mit frischem Sauerstoff erfüllt, werden auch deine Gedanken wach. Oh welch mächtige Geschöpfe. Bitte spiele niemals mit deinen Gedanken, denn sie sind wie das Spiel mit dem Feuer. Und sie sind wie das Göttliche. Sie können erschaffen und erschaffenes untergehen lassen. Sie können Leben bescheren und auch Leben enden lassen. Und zwischen allem bist du. Eine Gottheit, die erschaffen ist aus dem Licht dieser Welten, geboren, um zu erfahren, wie ein Mensch zu leben und zu sterben. Eines Tages wirst du dich daran erinnern, wie es war, ohne diese menschliche Erfahrung und entweder treiben dich neue Sehnsüchte, um weitere, menschliche Erfahrungen zu machen, oder aber neue Aufgaben des Seins werden dich auf andere Ebenen lenken.

Alles, was ist

An dem Tag, an dem ich geboren wurde, entstand eine neue Welt, ein neuer Geist, eine neue Liebe.
An dem Tag an dem ich war, entstand ein neues Leben.
Es kam in die Welt und veränderte sie und ich veränderte mich. Und eines Tages fand ich meinen Geist, und stellte fest, dass er sich verändert hatte.
Kein Tag war mehr wie der andere, so wie ohnehin jeder Tag anders ist. Immer wieder neues Licht und das alte verlischt. Wie jeden Tag Menschen verlöschen und andere wiedergeboren werden.
Alles geht ein in das Alles, was ist. In der Tiefe des Geistes, in der Tiefe der Raumzeit und in der Höhe des göttlichen Lichtes finden wir eine Sprache, die alle verstehen.
Und im Alles, was ist, ist auch alles was sein kann. Ich sage Euch, es kann alles sein. Aus der Sprache höre ich Stimmen, aus den Stimmen werden Worte, aus den Worten bilden sich Gefühle, die reiner Geist sind, und die alles sind, was sein kann. Alle Materie ist Geist und Geist ist alle Materie.
Räume füllen sich mit Gedanken, und Gedanken formen Gefühle und Gefühle formen das Leben und das Sterben. Sie formen das Lachen und das Weinen, sie formen den Hass und die Liebe, sie formen das Leiden und das Wohlgefühl. In der körperhaften Seele steckt ein Geist, so wie in jedem Geist ein Körper steckt und in jedem Geistkörper eine Seele wohnt. Geboren aus der Finsternis erblickt sie das Licht der Welt, in der sie hineingeboren wird. Selbst gewählt und selbst gezeugt, selbst gesucht und selbst gefunden.
Das Licht und die Wahrheit, die Finsternis und die Macht, die Liebe und das Licht, die Dunkelheit und die Vergänglichkeit.
Nichts ist ewig, da alles fließt. Vor und zurück, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alles hat seine Zeit, und doch seinen Wert. Alles seinen Platz und Alles seine Bedeutung, ohne das Eine nicht das Andere. Alles Sein schafft die Bedingung für seinen Bestand.

Hartmut Alt

Auf der Suche

Ich ging in den Wald und suchte Gott. War er in den Bäumen, in den Blättern, in den Wurzeln. oder war er im Säuseln des Windes das die Wipfel der Bäume anmutig tanzen ließ. War er in meinem Herzen, in jedem Schritt, den ich auf moosigem Waldboden tat ? Runde um Runde kreisten meine Gedanken, versanken tief im Innern meines Kopfes und erwachten mit den Sonnenstrahlen, die die Stelle des Waldes lichteten, wo ich mich gerade auf einer Bank niederließ. Wo waren die Elfen und Kobolde, wo waren die Engel ? Sie mußten da sein, denn die Stimmung des Waldes ließen meine höheren Sinne vibrieren. Angstvoll und erwartungsvoll zugleich tasteten sich eilig meine Blicke durch dunkles Gehölz, spähten schließlich auf eine weit entfernte Lichtung, die die göttliche Präsenz zu umarmen schien. Oh wie wunderbar ist doch jede Sekunde, die man in der Stille der Natur in der Einigkeit mit der göttlichen Schöpfung verbringen kann.

Hartmut Alt

Durchgabe vom 30.1.2002 23.00 Uhr

Sag, wo hast du dich gefunden ? Im Gebiet des Irgendwo im nirgendwo. Was war dein Geist, welcher war dein Schöpfer. Welcher wer gehört zu deiner Seele. Wer ist Stiller deines Verlangens ?. Ich bin es die Überseele. Ich bin da in dir und du in mir. Ich bin das Licht und die Ewigkeit, ich bin dein Verlangen. Ich bin das, was Euch glücklich macht. Ich bin die Liebe. Ja, ich bin das Glück. Ich bin das Leben. Ich bin das Sein hinter der Grenze. Ich bin das grenzenlose Sein. Ich bin die Geborgenheit, die Mutter, der Vater, der Geist. In Zukunft und Vergangenheit. Ich bin das Jetzt und das Wir. Ihr seid das Ihr. Wir sind das wir. Wir sind eure Gedanken. Wir sind nicht fern, immer hier, immer im jetzt immer da. Geht auf die Reise ins Licht. Kommt zu mir. Ich bin die Güte. Ich bin das Sein. Ich bin das Alles was ihr immer sucht. Entdeckt die inneren Welten. Unterscheidet den Schein vom Sein. Ich bin die Liebe, die glücklich macht. Gebt mir eurer Vertrauen, denn ihr vertraut eurem Gott, eurem Schöpfer.

Hartmut Alt

Zu Gast in meinem Leben

Eines Tages, als ich in den Spiegel schaute, sah ich einen Mann. Er war mir bekannt, aber auch ein bischen fremd. Wer war dieser Mann ? Ich blickte ihm tief in seine braunen Augen, bemühte mich hinein zu sehen. Doch je mehr ich mich mühte, um so mehr verlor ich mich in seinem Gesicht, seinen Augen. Wozu gehörte dieser Kopf, was ging in ihm vor ? Und während ich das dachte, erinnerte ich mich daran, dass ich es war, der in den Spiegel blickt. Doch wer versuchte mich gerade zu ergründen, wer blickte mir tief in die Augen, und verlor sich in ihnen ? Während des Nachdenkens darüber verging Zeit, wie viel weiß ich nicht. Was geschah in dier Zeit, da ich über den Mann im Spiegel nachdachte ? Während ich das dachte, wurde ich mir gewahr, dass ich wiederum in dem Gedanken versunken war, und sowohl für die Gestalt im Spiegel, als auch für die Erde Zeit verstrich.
Ich hätte diesen Gedanken immer weiter fort festhalten können, und die Faszination des Blickes in den Spiegel unter dem Fixieren der eigenen Augen ist fast wie ein Moment der Ewigkeit.
Und ich erinnerte mich plötzlich an Momente, wo ich mich selbst beoachtete, reden hörte, etwas tat, was mich für einen kurzen Augenblick in Erstaunen versetzte. Warst du das eben, der eine Rede gehalten hat, tröstende Worte fand, mutig in eine bedrohliche Situation eingriff, endlos glücklich mit der Liebsten im Arm auf einem Berggipfel stand und den Sonnenuntergang genoß . Was nehmen wir mit aus diesem Leben, wenn wir in die Ewigkeit eingehen ? Sind es diese Momente der Bewusstheit, Momente in denen wir uns selbst beobachten und zu Gast in unserem Leben sind ?

Hartmut Alt

Erinnerung an die Liebe

Hier bin ich, und schenke dir meine Liebe, die ich einst von dir empfangen, als ich diese Welt betrat.
Hier spreche ich mit meinem Herzen in den Äther, um all die Herzen zu erreichen, die ihre Liebe verloren zu haben glauben. Niemals wird Liebe verloren gehen, da sie eingeht in allem was ist.
Liebe dich selbst und du kannst Liebe schenken jeden Tag neu.
Und die Liebe wird das Brot erschaffen und viele nähren. Sie wird das Land erschaffen, auf dem du leben kannst, solange du willst.
Sie schafft Verständnis und Toleranz, sie schafft den Platz für ein jedes Du und jegliche Kreatur, die im hier und jetzt geboren wird.

Was ist der Glaube ohne Liebe ? Wie fühlt er sich an ? Wessen Geist führt sein Wort ? Wessen Kraft steckt hinter dem Gedanken ? Wie lange wird der Glaube ohne Liebe lebendig sein ? Was nährt den Haß und wo ist die Erfüllung, die den Krieg zwischen den Völkern nicht enden lassen wollen ? Sind es nicht alle Menschen, die Vater oder Mutter sind, Bruder oder Schwester ? Fühlen sie nicht alle den Verlust, die Trauer den Schmerz ?
Wer nährt den Irrglauben an den Balsam der Vergeltung ? Ist es eine Kreatur, die jenseits dieser Welt existiert, die ohne Liebe ist, und dennoch lebt ? Ist es eine Krankheit, die den Menschen befällt und ihn vergessen lässt, was seine Herkunft ist ? Ist Blindheit dafür verantwortlich sich jenseits menschlicher Pfade aufzuhalten ?

Laßt uns die Blinden wieder sehend machen, indem wir ihnen den Pfad ihrer Herkunft beschreiben. So es unsere Brüder und Schwestern, Väter und Mütter sind, lasst uns einen Weg finden, damit sie sich erinnern.

Hartmut Alt

 

Nur wir....

 

Sag mir drei Worte, die Liebe beschreiben. Sage mir drei Worte für das Glück. Sag mir in drei Worten, wie ich dich rufen soll, wenn ich die andere Ebene erreicht habe. Sage mir immer, wo ich dich finden kann. Ist es der Platz der Güte und Geborgenheit, der Platz der Zufriedenheit, oder ist es der Platz der vorbehaltlosen Liebe. Nein, sprich jetzt nicht, denn nunmehr brauchen wir die Zunge nicht. Sprich nun nicht mehr, denn auch die Worte brauchen wir nicht. Glaubten wir ihnen doch viel zu oft, hörten ihren Klang, und sahen was sie anrichteten, anbeteten, andachten und begruben. Waren sie oft so missverständlich, so undeutlich und so kalt. Wären da nicht die zärtlichen Blicke, die körperliche Nähe, die uns nicht nur Wärme und Sicherheit gaben, wäre ES in dieser Welt verloren. Oh ja, es gab so viele Worte, in Lauten und auch Stille, geschrieben in großen und kleinen Lettern, in allen Sprachen der Welt. Sie ergaben Gefühle, versuchten auszudrücken was der Bauch und das Herz sagte, und konnten es am Ende nicht. Nein, sprich jetzt nicht. Laß die Gedanken fließen aus deinem Kopf, deinem Herzen und deinem Bauch. Laß sie mich hören in meinem Kopf, meinem Herzen und meinem Bauch. Laß es einfach geschehen und verbinde dich mit mir. Tue es jetzt, indem du diese Zeilen liest.Sei bei mir und spüre die Liebe, die ich im Augenblick für dich empfinde. Spüre die Wärme meiner Hände, die dich sanft umarmen. Spüre das Herz in meiner Brust, wie es schlägt. Lausche der Stille in dir, während deine Augen über diese Zeilen gleiten und ein tiefes Glück, eine Verbundenheit sich ausbreitet. So bin ich kein Fremder mehr, da du den Hauch meines Atems gespürt hast, den Klang meiner Stimme, der du den Ausdruck verliehst. Danke, es waren wundervolle Augenblicke, die ich mit dir verbringen durfte.

 

Sternenkinder

Als heller Stern geboren in einer klaren Nacht,
ziehst du vorbei an einer Gruppe verletzter Gefühle,
und sendest mit deinem Licht und Leuchten die Liebe,
welche Traurigkeit und Hass verblassen lassen.
Auf allen Gesichtern , die zuvor glühende Tränen überrollten,
findet sich nun dein Schein unaussprechlicher Güte.

Wortlos ziehst du Stern der Güte durch das Universum,
vorbei an tiefen, menschlichen Abgründen,
vorbei an Ausweglosem, Bemitleidigendem und scheinbar Trostlosem.
Immer wenn dein Schein die Seelen berührte,
welche in größter Not am Wegesrand standen,
blieb dort ein Leuchten zurück,
eine Hinterlassenschaft an ein Leben bedingungsloser Liebe.
Vermessen wäre ich, dich nach deinem Namen zu fragen,
obgleich-, ich kenne ihn.
Noch nie war ich so sicher, dir begegnet zu sein in der Gestalt,
welche sich mir gestaltlos offenbart,
mein Herz schmelzen lässt und mir den Weg zu dir weist.
Lasse alle Seelen leuchten, also gebe ihnen etwas von deinem Licht,
und siehe wie es hell wird auf Erden und allen Galaxien.
Ein Frieden wird einkehren und ein Gefühl des Glücks,
gewachsen aus Dunkelheit, die du erhellst.
Lass uns brennen aus der Finsternis,
und geboren werden, wie ein Stern in einer klaren Nacht.
Lass alle Wunden heilen, auf und in unseren Körpern und Seelen.
Unsere Liebe zueinander und allem, was uns umgibt,
soll bedingungslos das erfüllen, wozu wir geschaffen

Hartmut Alt

 

Während ich schlafe ....

 

Während ich schlafe, geht mein Geist auf die Wanderschaft. Er besucht Arme und Reiche, Kranke und Gesunde, Lachende und Weinende. Auf der Bühne des Lebens tummeln sich so viele Schauspieler, wie Fische in den Meeren. Immer wieder geht ein neuer Vorhang auf, schließt sich nach einer grandiosen Vorstellung wieder, deren einziger Zuschauer meine Person ist. Oft bleibe ich im Verborgenen, oft lache und weine, träume, rede und singe, tanze ich auch, manchmal bin ich verliebt und spüre wieder die Schmetterlinge in meinem Bauch. Manchmal bin ich ratlos, verwirrt, zutiefst traurig über die Schicksale, die mir in seltenen Fälle auch Angst machen. Manchmal wache ich morgens auf, und bin noch ergriffen von den Erlebnissen meiner nächtlichen Abenteuer; manchmal so sehr, dass ich noch immer tief traurig bin und eine Träne sich im Augenwinkel verfangen hat, die durch das Öffnen der Augen nun langsam die Wange hinuntergleitet.

Fragen bleiben in meinem Kopf, sie brennen und bohren und rufen die Vergangenheit, die sich laut polternd meldet und längst vergessene Bilder präsentiert, Gerüche, Menschen tauchen auf. Kommen manchmal wieder in der nächsten Nacht, stellen die gleichen Fragen und warten wieder auf eine Antwort, die ich ihnen meist nicht geben kann. Viel zu schwer, zu unbeweglich ist mein Körper, meine Lippen fest zusammen, mühsam versuche ich mich zu artikulieren, aber meine Stimme versagt. Mehr und mehr wachse ich und beginne mich zu lieben; neue Gesichter, neue Menschen, ein neues Leben.

Ich habe mich entschieden. Keine Vergangenheit mehr, gerne, sehr gerne Gegenwart, mit einem zartem Hauch von glücklicher Zukunft.

 

Hartmut Alt

Der Herr sprach ....

Warum sprichst du mit Bildern, und nicht mit dem Herrn Deinem Gott,
der dich umgibt und dich liebt.
Ich bin hier, und höre deine Stimme, wie Deine Gedanken.
Ich bin dein Freund, und ich bin dein Geist, und ich bin das ewige Leben.
Gehe mit mir in den Tag, erwache mit mir jeden Morgen.
Klage mir dein Leid, und du wirst Frieden finden.
Ich kenne deine Wünsche, denn sie sind ein Teil von mir.
Du bist nicht gefangen in den Welten, du bist nur gefangen in dir.
Schenke deinem Leben Güte, und du bekommst Geborgenheit.
Werde eins mit dem Licht und du wirst leuchtender Pfad.

Im Wald...

Ich ging in den Wald und suchte Gott. War er in den Bäumen, in den Blättern, in den Wurzeln. oder war er im Säuseln des Windes das die Wipfel der Bäume anmutig tanzen ließ. War er in meinem Herzen, in jedem Schritt, den ich auf moosigem Waldboden tat ? Runde um Runde kreisten meine Gedanken, versanken tief im Innern meines Kopfes und erwachten mit den Sonnenstrahlen, die die Stelle des Waldes lichteten, wo ich mich gerade auf einer Bank niederließ. Wo waren die Elfen und Kobolde, wo waren die Engel ? Sie mußten da sein, denn die Stimmung des Waldes ließen meine höheren Sinne vibrieren. Angstvoll und erwartungsvoll zugleich tasteten sich eilig meine Blicke durch dunkles Gehölz, spähten schließlich auf eine weit entfernte Lichtung, die die göttliche Präsenz zu umarmen schien. Oh wie wunderbar ist doch jede Sekunde, die man in der Stille der Natur in der Einigkeit mit der göttlichen Schöpfung verbringen kann.

Ich bin die Liebe ...

Sag, wo hast du dich gefunden ? Im Gebiet des Irgendwo im nirgendwo. Was war dein Geist, welcher war dein Schöpfer. Welcher wer gehört zu deiner Seele. Wer ist Stiller deines Verlangens ?. Ich bin es die Überseele. Ich bin da in dir und du in mir. Ich bin das Licht und die Ewigkeit, ich bin dein Verlangen. Ich bin das, was Euch glücklich macht. Ich bin die Liebe. Ja, ich bin das Glück. Ich bin das Leben. Ich bin das Sein hinter der Grenze. Ich bin das grenzenlose Sein. Ich bin die Geborgenheit, die Mutter, der Vater, der Geist. In Zukunft und Vergangenheit. Ich bin das Jetzt und das Wir. Ihr seid das Ihr. Wir sind das wir. Wir sind eure Gedanken. Wir sind nicht fern, immer hier, immer im jetzt immer da. Geht auf die Reise ins Licht. Kommt zu mir. Ich bin die Güte. Ich bin das Sein. Ich bin das Alles was ihr immer sucht. Entdeckt die inneren Welten. Unterscheidet den Schein vom Sein. Ich bin die Liebe, die glücklich macht. Gebt mir eurer Vertrauen, denn ihr vertraut eurem Gott, eurem Schöpfer.


Zu Gast in meinem Leben

Eines Tages, als ich in den Spiegel schaute, sah ich einen Mann. Er war mir bekannt, aber auch ein bischen fremd. Wer war dieser Mann ? Ich blickte ihm tief in seine braunen Augen, bemühte mich hinein zu sehen. Doch je mehr ich mich mühte, um so mehr verlor ich mich in seinem Gesicht, seinen Augen. Wozu gehörte dieser Kopf, was ging in ihm vor ? Und während ich das dachte, erinnerte ich mich daran, dass ich es war, der in den Spiegel blickt. Doch wer versuchte mich gerade zu ergründen, wer blickte mir tief in die Augen, und verlor sich in ihnen ? Während des Nachdenkens darüber verging Zeit, wie viel weiß ich nicht. Was geschah in dier Zeit, da ich über den Mann im Spiegel nachdachte ? Während ich das dachte, wurde ich mir gewahr, dass ich wiederum in dem Gedanken versunken war, und sowohl für die Gestalt im Spiegel, als auch für die Erde Zeit verstrich.
Ich hätte diesen Gedanken immer weiter fort festhalten können, und die Faszination des Blickes in den Spiegel unter dem Fixieren der eigenen Augen ist fast wie ein Moment der Ewigkeit.
Und ich erinnerte mich plötzlich an Momente, wo ich mich selbst beoachtete, reden hörte, etwas tat, was mich für einen kurzen Augenblick in Erstaunen versetzte. Warst du das eben, der eine Rede gehalten hat, tröstende Worte fand, mutig in eine bedrohliche Situation eingriff, endlos glücklich mit der Liebsten im Arm auf einem Berggipfel stand und den Sonnenuntergang genoß . Was nehmen wir mit aus diesem Leben, wenn wir in die Ewigkeit eingehen ? Sind es diese Momente der Bewusstheit, Momente in denen wir uns selbst beobachten und zu Gast in unserem Leben sind ?


Erinnerung an die Liebe

Hier bin ich, und schenke dir meine Liebe, die ich einst von dir empfangen, als ich diese Welt betrat.
Hier spreche ich mit meinem Herzen in den Äther, um all die Herzen zu erreichen, die ihre Liebe verloren zu haben glauben. Niemals wird Liebe verloren gehen, da sie eingeht in allem was ist.
Liebe dich selbst und du kannst Liebe schenken jeden Tag neu.
Und die Liebe wird das Brot erschaffen und viele nähren. Sie wird das Land erschaffen, auf dem du leben kannst, solange du willst.
Sie schafft Verständnis und Toleranz, sie schafft den Platz für ein jedes Du und jegliche Kreatur, die im hier und jetzt geboren wird.
Was ist der Glaube ohne Liebe ? Wie fühlt er sich an ? Wessen Geist führt sein Wort ? Wessen Kraft steckt hinter dem Gedanken ? Wie lange wird der Glaube ohne Liebe lebendig sein ? Was nährt den Haß und wo ist die Erfüllung, die den Krieg zwischen den Völkern nicht enden lassen wollen ? Sind es nicht alle Menschen, die Vater oder Mutter sind, Bruder oder Schwester ?
Fühlen sie nicht alle den Verlust, die Trauer den Schmerz ?
Wer nährt den Irrglauben an den Balsam der Vergeltung ?
Ist es eine Kreatur, die jenseits dieser Welt existiert, die ohne Liebe ist, und dennoch lebt ? Ist es eine Krankheit, die den Menschen befällt und ihn vergessen lässt, was seine Herkunft ist ? Ist Blindheit dafür verantwortlich sich jenseits menschlicher Pfade aufzuhalten ?
Laßt uns die Blinden wieder sehend machen, indem wir ihnen den Pfad ihrer Herkunft beschreiben. So es unsere Brüder und Schwestern, Väter und Mütter sind, lasst uns einen Weg finden, damit sie sich erinnern.


Nur wir.....

Sag mir drei Worte, die Liebe beschreiben. Sage mir drei Worte für das Glück. Sag mir in drei Worten, wie ich dich rufen soll, wenn ich die andere Ebene erreicht habe. Sage mir immer, wo ich dich finden kann. Ist es der Platz der Güte und Geborgenheit, der Platz der Zufriedenheit, oder ist es der Platz der vorbehaltlosen Liebe. Nein, sprich jetzt nicht, denn nunmehr brauchen wir die Zunge nicht. Sprich nun nicht mehr, denn auch die Worte brauchen wir nicht. Glaubten wir ihnen doch viel zu oft, hörten ihren Klang, und sahen was sie anrichteten, anbeteten, andachten und begruben. Waren sie oft so missverständlich, so undeutlich und so kalt. Wären da nicht die zärtlichen Blicke, die körperliche Nähe, die uns nicht nur Wärme und Sicherheit gaben, wäre ES in dieser Welt verloren. Oh ja, es gab so viele Worte, in Lauten und auch Stille, geschrieben in großen und kleinen Lettern, in allen Sprachen der Welt. Sie ergaben Gefühle, versuchten auszudrücken was der Bauch und das Herz sagte, und konnten es am Ende nicht. Nein, sprich jetzt nicht. Laß die Gedanken fließen aus deinem Kopf, deinem Herzen und deinem Bauch. Laß sie mich hören in meinem Kopf, meinem Herzen und meinem Bauch. Laß es einfach geschehen und verbinde dich mit mir. Tue es jetzt, indem du diese Zeilen liest.Sei bei mir und spüre die Liebe, die ich im Augenblick für dich empfinde. Spüre die Wärme meiner Hände, die dich sanft umarmen. Spüre das Herz in meiner Brust, wie es schlägt. Lausche der Stille in dir, während deine Augen über diese Zeilen gleiten und ein tiefes Glück, eine Verbundenheit sich ausbreitet. So bin ich kein Fremder mehr, da du den Hauch meines Atems gespürt hast, den Klang meiner Stimme, der du den Ausdruck verliehst. Danke, es waren wundervolle Augenblicke, die ich mit dir verbringen durfte.

Abschied

Ich suche die Worte und finde sie nicht,
wo sind sie, gesprochen im Licht ?
Eingefasst im stillen Gefühl,
einsam verlassen, es ist so kühl.

Alles so karg, felsige Wand,
Stille, begraben in des Vaters Land.
Totengesänge klingen durch das Tal,
geht in die Tiefe, ein letztes Mal.

Nicht Abschied genommen, kein Wiederseh´n,
Tränen, Blick verschwommen, muß versteh´n.
Allein gelassen, verschwindet unerkannt,
abgereist ins Nimmerwiedersehenland.

Ich bin hier, winke Dir zu,
Glaube, Frieden, Hoffnung, - Ruh´.
Will Dich grüßen, Stimme versagt,
nicht mehr weinen, nicht mehr verzagt.

Aus weiter Ferne schaust Du auf mich,
eines Tages treffe ich Dich,
eines Tages sind wir in Liebe vereint,
wenn die Sonne für immer scheint.

Insel der Träume, versunken im Licht.

Heute ist gestern, vergessen ist nicht. Verlassen, verlegen, den Schein bewahren, nicht fragen, Einsamkeit. Wer ist das Gefühl, Beherrscher des Geistes, Vernichter des Zorns, auferstanden von den Hassern, zu richten die Lebenden. An der Grenze des Seins, verborgen im Innern, einsam, keine Fragen. In der Vesuchung des Fleisches, Vernetzung mit dem Gefühl, ausgestoßen , verlassen, verborgen im Sein. Angekommen, Endlichkeit, Tag-, und Nachtgleiche, Stille, Gesang von tausend Vögeln, niedergelassen auf der Aue.Lieblich tranken sie den Tau aus der Schneeschmelze des immerwährenden Winters, der nun begonnen hat. Aufgestiegen zu den Meistern, die im verborgenen agieren, scheinbar, losgelöst von der Welt, aufgestiegen in die sieben Himmel, die die Welt umgeben. Endlich erreicht. Allein, Freiheit und Einsamkeit, Vertrauen und Liebe, Glück und Zufriedenheit im Innern der Tag-, und Nachtgleiche. Versagen die Worte, spricht jetzt der Stein, sprechen die Blumen, singen die Wellen, tanzt nun der Wind.

Hartmut Alt

Gleich hinter dem Regenbogen

Ich wandere über den Regenbogen und tauche ein in das Meer der Farben. Rot, orange, gelb, grün, blau, indigo und violett. Schritt für Schritt tauche ich ein und mein Körper schwingt mit der Melodie, mit der Frequenz ein jeden Farbentons. Ich trete aus dem Regenbogen in das weiße Meer von Licht. Ein goldener Strahl tritt ein in meinen Scheitelpunkt und erleuchtet mein Innerstes. Ich erinnere mich. Niemals war ich allein; umgeben von tausend Seelen die immer und wieder den Himmel erreichten. Ich war der Torwächter, Teil der göttlichen Liebe der sie empfing. Oh wie verschieden waren sie in ihrer Frequenz.Schnell legte ich Ihnen einen Umhang um, der voller Liebe war und empfing sie in der neuen Welt. Von hier gingen die Straßen des Lichts in alle Richtungen und führten auf goldenen Wegen in die Sterne, deren Gesang mit unaussprechlicher Güte jede Zelle erfasste und die Seelen zu ihrem jeweiligen Bestimmungsort brachten. Ja, ich war der Torwächter an der Grenze gleich hinter dem Regenbogen.

Sternenkind

Gratis Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!