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Interview vom November 2003 aus der Skip!:

SKIP: Dem dritten Herr der Ringe-Film eilt jetzt schon ein ungeheurer Ruf voraus - werden die Erwartungen, dass dieser der Größte und Beste von allen ist, erfüllt?

Elijah Wood: Der dritte Film ist der Beste, gar keine Frage. Ich habe noch nie soviel geweint wie bei diesem Film. Die Leute werden schockiert sein, wie intensiv und emotional er ist. Und viel düsterer als die ersten beiden. Diejenigen, die die Bücher gelesen haben, werden wissen, was sie in puncto Story zu erwarten haben, aber das heißt nicht, dass es für sie keine Überraschungen geben wird. Der Herr der Ringe: die Rückkehr des Königs
 war immer unser Lieblingsfilm während der Dreharbeiten, und ich weiß, dass er auch für Peter mehr bedeutet hat als die beiden anderen.

SKIP: Wie hast du dich am letzten Drehtag gefühlt?

Elijah Wood: Emotional total erledigt und leer. Das war ein vier Jahre langer Arbeitsprozess für uns alle, und nun hatten wir das Ende dieser unglaublichen Reise erreicht. Es war besonders schwierig in Neuseeland, denn wir wussten, dass es das letzte Mal war, dass wir die meisten Crewmitglieder sehen würden. Wir Schauspieler würden uns natürlich weiterhin sehen, aber der Abschied war traurig. Und andererseits war das Gefühl, etwas vervollständigt zu haben, sehr befriedigend.

SKIP: Hat die Arbeit an Der Herr der Ringe dein Leben verändert?

Elijah Wood: Mein Berufsleben und meine Karriere haben sich logischerweise sehr stark verändert. Aber das Wichtigste war, welch tiefen menschlichen Eindruck diese Erfahrung hinterlassen hat. Wir haben 16 Monate lang in Neuseeland unsere Rollen dem Buch getreu so ehrlich wie möglich gelebt und dabei - und das war die bedeutendste Erfahrung für mich - tiefe Freundschaften geschlossen. Ich war 18, als ich begann, und bin jetzt 22. Ich weiß, dass ich mich extrem verändert habe, auch wenn es mir schwer fällt, das genau in Worte zu fassen.

SKIP: Welche Eigenschaften von Frodo hast oder hättest du gern persönlich?

Elijah Wood: Seine Loyalität. Ich hoffe, ich habe diese Charaktereigenschaft, aber für mich ist das auch leichter. Er muss ungeheure Zweifel und Schwierigkeiten überwinden und bleibt trotzdem seinem Ziel und seiner Freundschaft mit Sam treu. Das ist bewundernswert.

SKIP: Wie sehr hat diese Rolle dich als Schauspieler verändert?

Elijah Wood: Ich habe mehr Vertrauen in mein Können, mein Talent. Ich wurde erwachsen, als Mensch und als Schauspieler. Wenn man so früh mit diesem Beruf beginnt wie ich, glaubt man, mit 18 alles zu wissen. Und kommt mit 20 drauf, dass man nichts weiß. Jetzt, mit 22, glaube ich, ein wenig zu wissen.

SKIP: Hat Peter Jackson sich verändert, nachdem der erste Film so erfolgreich war?

Elijah Wood: Er war immer enthusiastisch, und seine Freude über den Erfolg hat das noch verstärkt. Er hatte auf einmal viel mehr Selbstvertrauen in sich und seine Arbeit. Er wusste immer genau, was er wollte. Wenn du für deine Arbeit so toll belohnt wirst, dann bemühst du dich natürlich noch mehr, deine Fans nicht zu enttäuschen. Das gilt übrigens für uns alle. Mit Erfolg kommt Verantwortung.

SKIP: Wie viele Hobbitfüße gingen eigentlich in den vier Jahren drauf?

Elijah Wood: Das Problem war, dass ich Schweissfüsse habe und sich dadurch der Klebstoff immer aufgelöst hat, und dann fielen mir die Hobbitfüße von den Sohlen. Das war lästig - wir konnten ja nicht dauernd neue besorgen, also mussten sie ständig repariert werden. Meine viel häufiger als die der anderen! (lacht)

SKIP: Jeder der Schauspieler durfte sich etwas von den Dreharbeiten behalten - was hast du dir ausgesucht?

Elijah Wood: Wir durften leider nicht selbst wählen! Es wurde uns etwas geschenkt. Und raten Sie mal, was ich bekam?

SKIP: Hobbitfüße?

Elijah Wood: Bingo! Die verschwitzten Hobbitfüße! (lacht)

Interview aus der Yam! vom 18.12.2002

Yam!: Einmal Hobbit, immer Hobbit -hast du nicht Angst, nur noch als Mittelerdling erkannt zu werden?

Elijah: Eigentlich nicht. Sicher werden mich die Leute immer mit dieser fantastischen Triologie in Zusammenhang bringen. Aber solange "Der Herr der Ringe" nicht das einzige ist, wofür ich bekannt bin, geht das schon in Ordnung.

Yam!: Alle 3 Teile wurden gleichzeitig gedreht. War das nicht furchtbar anstrengend?
Elijah:Es ging so. Das schlimme war nur, dass wir nicht alles hinter einander drehten, sondern manchmal Szenen aus dem 1 Teil und dann wieder Szenen aus dem 3Teil.

Yam!: Man merkt,dass du schon seit Jahren im Geschäft bist.

Elijah: Hey, ich mache das, seit ich 8 bin, hatte also genug Zeit, mich an die viele Aufmerksamkeit zu gewöhnen.

Yam!:Harry Potter gegen Frodo Beutlin. Wer gewinnt?

Elijah: Frodo natürlich. Er ist ein Hobbit- und ein Hobbit schafft alles! Aber ich werde Harry bitten, die Brille abzunehmen, bevor ich ihn schlage!

Interview von: Christian Henning!

Mit Bravo(Nr.41,2.10.2002) zu "Der herr der Ringe-Die zwei Türme"

Bravo:Hallo Elijah, am 18.12. startet"Der Herr der Ringe-Die zwei Türme".Was gibt's darin Neues?

Elijah:Wer das Buch gelesen hat,erinnert sich sicher noch an Gollum.Er führt Frodo und Sam in richtung Mordor.Der typ ist komplett am Computer entstanden.Ein geiles wesen,ich habe ihn selbst gerade das erste mal auf der Leinwand gesehen.

Bravo:Wer ist sonst noch neu dabei?

Elijah:Es gibt da einen typen,der heißt Grima Schlangenzunge.Ein totaler Freak mit horrormäßigen Augen.Bei dem kann man echt Albträume bekommen.

Bravo:Ihr habt im Sommer in neuseeland einzelne Szenen nachgedreht.Wie war es,all die anderen wiederzusehen?

Elijah:Ich habe mich gefühlt,wie jemand,der zu seiner Familie zurückkehrt.Mit den meisten bin ich sowieso befreundet.

Bravo:Die zeitungen in deutschland sind voll mit geschichten über dich und Franka Potente.Seid ihr überhaupt noch zusammen?

Elijah:Das scheint euch in Germany ja wahnsinnig zu beschäftigen!Es stimmt,dass ich und Franka uns bei den Dreharbeiten zu"Try Seventeen"kennen gelernt haben.Wir waren auch kurze Zeit ein Paar.Aber wir haben uns wieder getrennt.Irgendwie passten wir doch nicht zusammen.Franka ist immerhin sechseinhalb Jahre älter als ich,vielleicht lag es daran.

Interview mit der Skip! vom November 2001:

SKIP: Wie wird man ein Hobbit im teuersten Film des Jahres?

Elijah Wood: Mein Agent sagte damals, ich sollte mich auf jeden Fall bewerben, die Rolle wäre eine enorme Chance. Ich habe also in Büchern nochmals nachgeschaut, wie Hobbits aussehen. Dann habe mir in einem Kostümverleih die passenden Klamotten ausgeliehen. Damit ausgerüstet ging ich in die Hollywood Hills und ein Freund hat ein Video gedreht - und mit diesem Band habe ich mich beworben.

SKIP: Was macht den Roman 'Der Herr der Ringe' derart populär?

Elijah Wood: Die Attraktivität liegt an den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Gut gegen Böse sowie an der faszinierenden Gemeinschaft: Da ist diese Gruppe, die zusammen ein Abenteuer besteht, keiner lässt den anderen im Stich, jeder hilft jedem. Gerade für junge Leute kann das eine faszinierende Botschaft sein: Egal wie schwer ein Weg auch scheinen mag, gemeinsam lassen sich Probleme lösen. Mein Vater ist ein großer Fan des Romans, von ihm habe ich ihn damals auch bekommen.

SKIP: 274 Drehtage sind keine Kleinigkeit - wie war die Atmosphäre am Set?

Elijah Wood: Jede Gruppe verhielt sich auch in den Pausen genauso wie ihre Rollen: Die schwarzen Reiter redeten beim Essen immer nur vom Bösen. Die Elfen redeten ständig über Unsterblichkeiten. Und wir Hobbits tranken nur Bier. Wobei wir uns durchaus gut verstanden haben. Mit den anderen drei Hobbit-Darstellern bin ich während einer Pause sogar noch gemeinsam auf Urlaub nach Thailand und Australien gefahren.

SKIP: Was macht einen Hobbit zum Hobbit?

Elijah Wood: Hobbits haben eine sehr positive Haltung zum Leben. Selbst nach einer Tragödie, bei der sie sich fast wie Kinder verhalten, sind sie einige Stunden später doch wieder guter Laune. Sie haben Spaß im Leben: sie essen gern und trinken gern. Sie streiten kaum. Wenn ich mit jemandem ein Bier trinken gehen wollte, dann am liebsten mit einem Hobbit.

SKIP: Was wird der Film für deine Karriere bedeuten?

Elijah Wood: Mehr Arbeit. Und eine größere Freiheit bei der Auswahl meiner Rollen.

SKIP: Hast du keine Angst vor dem Krieg der Sterne-Effekt – dessen Held, Mark Hamill, hatte nach diesem Erfolg keine Chancen mehr in Hollywood?

Elijah Wood: Frodo ist außergewöhnlich, aber auf eine andere Art. Krieg der Sterne war reine Fantasy, für mich ist unser Film mehr Wirklichkeit. Klar, auch
Der Herr der Ringe: Die Gefährten ist Fantasy, aber es gibt eine fast reale Basis – alles ist so, als wäre es tatsächlich passiert. Auch die Hobbits, so klein und andersartig sie sein mögen, sind keine Cartoon-Figuren. Sie sind real – ganz so wie reale Menschen.

 

Mit Focus Online zu The Faculty

Geld und Ruhm und schnelle Autos

FOL: Wie bleibt man ein normaler Teenager, wenn man von Kindesbeinen an mit Geld, Aufmerksamkeit und Ruhm überschüttet wird?
 
Wood: Das verdanke ich meiner Mutter und meiner Familie. Sie haben mich vor Hollywoods Extremen beschützt: im Mittelpunkt stehen, berühmt sein, viel Geld und all das. Meine Mutter und ihre Erziehung waren eine starke Basis: Ich weiß, woher ich komme und wer ich bin – und ich habe kein Interesse, das so einfach wegzuwerfen. Ich habe sehr hart gearbeitet, um dorthin zu gelangen, wo ich heute stehe, und natürlich möchte ich noch weiter kommen. Doch dazu muß ich mich von den Exzessen Hollywoods fernhalten und darf nicht wie ein Irrer Geld ausgeben. All die Extravaganzen interessieren mich nicht, ich mache mir auch nichts aus teuren Autos ...
 
FOL: Was ist mit Deinem blauen BMW?
 
Wood: Der ist Geschichte ...
 
FOL: Wieso, hast Du ihn gegen einen roten Ferrari eingetauscht?
 
Wood: (lacht) Nein, ich hatte einen Unfall. Das war eine interessante Erfahrung.
 
FOL: Schlimm?
 
Wood: Ziemlich. Zum Glück wurde niemand verletzt.
 
FOL: Wer war schuld?
 
Wood: Ach, darüber kann man streiten. Ich bin an einer Kreuzung links abgebogen, als ein Auto von der gegenüberliegenden Seite über die rote Ampel raste. Na ja, ehrlich gesagt wurde die Ampel erst rot, als der Wagen – drinnen saßen übrigens zwei deutsche Touristinnen – schon in der Mitte der Kreuzung war. Sie haben noch aufgeblendet, aber ich war schon beim Abbiegen und hab sie nicht gesehen, also sind sie mir seitlich reingefahren. Wir haben danach nicht mehr persönlich miteinander gesprochen, es war ihnen wohl genauso peinlich wie mir. Jetzt haben wir einen Honda, und wie gesagt: Ich bin eher an einfachen Dingen interessiert. Bezogen auf Sachen, die man für Geld kaufen kann: Da brauche ich nur ein Heimkinosystem mit Laser-Disc-, DVD- und CD-Player – was will man mehr?
 
FOL: Du hockst also andauernd zu Hause, anstatt Dir Filme zusammen mit anderen im Kino anzusehen?
 
Wood: Im Gegenteil, ich gehe sogar sehr oft ins Kino und bin ein regelrechter Kinofreak.
 
FOL: Ist Deine Mutter immer noch bei Dreharbeiten mit dabei?
 
Wood: Bei „Black and White“, meinem neuesten Film, war ich zum ersten Mal allein. Von nun an gibt es nur noch mich: Ich bin gerade 18 geworden, das ist jetzt diese Unabhängigkeitsgeschichte ...
 
FOL: Du stehst seit Deinem siebten Lebensjahr vor der Kamera. Beschleicht Dich da nicht manchmal das Gefühl, im Leben etwas verpaßt zu haben?
 
Wood: Die Vorteile wiegen die Opfer, die ich zweifellos bringen mußte, mehr als auf: Ich bin viel herumgekommen, bekam eine bessere Ausbildung als die meisten Leute, durfte mit vielen tollen Menschen zusammenarbeiten – und habe wirklich gute Freunde gewonnen. Eigentlich führe ich ein recht normales Leben: Nach dem Dreh gehe ich nach Hause und gucke mir Filme an, gehe ins Kino oder ins Restaurant. Außerdem sammle ich Star-Wars-Figuren und kaufe mir ständig neue CDs. 

Star Wars, Ängste und
ein guter Rat

 
 
FOL: Apropos Star Wars: In der „Episode 2“ wird Anakin Skywalker als junger Mann auf die dunkle Seite der Macht gezogen – und ich weiß, daß Du seit langem eine düstere Figur verkörpern möchtest ...
 
Wood: Stimmt, in der zweiten „Prequel“ wird Anakin ein Teenager sein ...
 
FOL: Hast Du George Lucas demnach bereits kontaktiert?
 
Wood: Ich habe ihn mehrmals getroffen, aber nicht wegen irgendwelcher Rollen. Beim letzten Mal war ich wohl 13 oder 14, das ist also schon ein bißchen her. Aber ich bin mir der Sachlage voll bewußt und würde da nur allzu gerne einen Fuß in die Tür kriegen ...
 
FOL: Welche Filme reizen Dich als Schauspieler besonders?
 
Wood: Alle. Hauptsache Abwechslung. Ich springe gerne zwischen kleinen Independent-Filmen und großen Produktionen hin und her. Ich liebe meine Arbeit und will an ihr wachsen, etwas dazulernen, mich verbessern. Das geht am besten, indem ich vieles ausprobiere.
 
FOL: In „Faculty“ wird Casey, Deine Filmfigur, durch die halbe Schule gejagt. Wovor läuft eigentlich Elijah Wood davon?
 
Wood: Vor vielen Dingen. Weglaufen ist ja einfacher, als sich den Tatsachen zu stellen. Vorsprechen zum Beispiel – das macht mich auch heute noch total verrückt. Trotzdem bin ich immer wieder froh, wenn ich's hinter mir habe, danach bin ich ein bißchen stärker. Ich bin zwar jedes Mal erleichtert, wenn ein Vorsprechen abgesagt wird, fühle mich aber noch ungleich besser, nachdem ich die Sache durchgezogen habe. Je schwieriger etwas ist, um so mehr Angst habe ich davor. Letztlich aber wächst man an solchen Herausforderungen: Indem man die eigenen Ängste umarmt, kommt man voran und wird ein besserer Mensch.
 
FOL: Als Kind gab Dir Mel Gibson folgenden Rat: „Man kann immer alles besser machen – es gibt kein Bestes.“ Was hast Du von erwachsenen Schauspielern sonst noch alles gelernt?
 
Wood: Mel Gibsons Ratschlag hat mich lange Zeit geprägt. Und sonst? Ich glaube, daß ich vor allem auf einer unterbewußten Ebene von anderen Menschen gelernt und Wissen dadurch aufgenommen habe, daß ich mit ihnen gearbeitet und sie genau beobachtet habe.
 
FOL: Welche Rolle hat Dich bisher am meisten gefordert?
 
Wood: Wohl Mike aus „Der Eissturm“ und zuletzt die Rolle in „Black and White“, meinem neuen Film. Da war alles improvisiert: Es gab kein Drehbuch, nur grobe Anweisungen, was wir machen sollten. Wir mußten den ganzen Dialog und die Figuren selbst erfinden. Keine Ahnung, ob ich dem gewachsen war – das wissen wir wohl erst, nachdem der Film herausgekommen ist. Auf jeden Fall habe ich wieder eine Menge dazugelernt.
 
FOL: Gibt es, außer George Lucas, einen bestimmten Regisseur, mit dem Du in Zukunft gerne arbeiten würdest?
 
Wood: Viele. Todd Solondz zum Beispiel. Oder James Cameron. Und Quentin Tarantino, aber der arbeitet ja leider nicht mit Kids. Halt, stop, ich muß langsam aufhören, das zu sagen! Schließlich bin ich jetzt 18 und kein Kind mehr.
 
FOL: Allerdings. Noch vor zwei Jahren hast Du Mädchen mit Bildern in einem Museum verglichen und gemeint: „Man darf sie anschauen, aber nicht anfassen.“ Hat sich da inzwischen was geändert?
 
Wood: Oh Mann, damals war ich noch ganz anders drauf und hatte keine Freundin. Das mit dem „nur anschauen und nicht anfassen“ hätte ich wohl etwas geschliffener sagen können. Aber: Frauen sind schon eine prachtvolle Spezies – zumindest an dem Vergleich mit den Kunstwerken halte ich also fest. 

Interview: Rico Pfirstinger (Februar 1999)

 

Frage: Deine Rolle in The Faculty (Casey) ist genau wie in Deep Impact und im Eissturm die Figur eines Trottels. Bist Du im wahren Leben auch ein Außenseiter?
Antwort: (lange Pause) Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich mit Leuten meines Alters zusammen bin. Mit Erwachsenen komme ich besser zurecht. Wahrscheinlich, weil ich mit Erwachsenen zusammengearbeitet habe seit ich acht bin. Ich interessiere mit für andere Dinge als die Leute meines Alters. Wenn ich wie Casey zur High- School gehen würde-- ich hatte immer Privatunterricht am Set-- wäre ich vielleicht auch ein Einzelgänger. Oder vielleicht würde ich mich dafür entscheiden. Ein freiwilliger Außenseiter.

Frage: Du hast nichts gemeinsam mit Gleichaltrigen? Du sammelst doch StarWarsActionFigures?
Antwort: Ich bin ein StarWars Fan. Der neue Battle- Droid, extrem cool! Ich versuche mit der Merchandise-Flut schritt zu halten, aber das ist nicht so einfach. Es kommen ständig neue Sachen raus. Aber ich versuche es.

Frage: Kommt bald ein Film raus, der uns eine Elijah- Wood- Actionfigur beschert?
Antwort: Nein, nicht in der nahen Zukunft. Obwohl es lustig wäre, einer Figur von mir neben Luke Skywalker. Ich würde alles tun, um in einer der neuen StarWars-Episoden mitzuspielen. Es scheint, daß Annakin Skywalker im nächsten Film ein paar Jahre älter sein wird. Also wer weiß?

Frage: In The God Son hast du neben Macauly Culkin gespielt. Warum hast du Erfolg und er nicht?
Antwort: Ich habe hauptsächlich in Filmen für Erwachsene gespielt, Macauly dagegen in Kinderfilmen. Das ist das einzige, was er gemacht hat: Kinderfilme. Es ist schwer über den Status eines Kinderstars hinauszuwachsen. Er hatte das Pech sehr schnell berühmt zu werden. Bei mir ging das eher schrittweise, mit jedem Film ein bißchen mehr. Und ich denke er hatte damals eine Menge Familienprobleme. Außerdem braucht man viel Glück. Denn niemand weiß, ob ein Film funktioniert, oder wie er funktioniert.

Frage: Welche Figur von South Park wärst du am liebsten?
Antwort: Cartman! Eric Cartman rules!

Frage: Welcher Film meinst du war schlechter. Deep Impact oder Armageddon?
Antwort: Ich habe Armageddon nicht gesehen. Einige sagen Deep Impact war der beste, andere Freunde sagen das über Armageddon.

Frage: Welcher ist der schlechteste Film aller Zeiten?
Antwort: Godzilla

aus einer holländischen Zeitung (1998)



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