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INDEX

.O du fröhliche

 

.Vom Himmel hoch

 

.Stille Nacht, heilige Nacht

 

.Alle Jahre wieder

 

.O Tannenbaum

 

.Es ist ein Ros' entsprungen

 

.Macht hoch die Tür

 

.Fröhlich soll mein Herze springen

 

.Kommet, ihr Hirten

.

 

.Ich steh' an deiner Krippe hier

 

Es kommt ein Schiff geladen

 

.Manchmal denk’ ich

 

.Der Christabend

.Auf, auf nun, ihr Hirten

.Nun singet und seid froh

.Still, still, still,

.Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

.Fröhliche Weihnacht überall

.

.Morgen, Kinder, wird's was geben

.

.

.Leise rieselt der Schnee

Lasst uns froh und munter sein

.

.

.

.Vom Himmel hoch ...... extra lang

 

 

Alle Jahre wieder

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Auf, auf nun, ihr Hirten

Der Christabend

Es ist ein Ros' entsprungen

Fröhlich soll mein Herze springen

"Fröhliche Weihnacht überall!"

O holy night

Ich steh' an deiner Krippe hier

L

Leise rieselt der Schnee

Lasst uns froh und munter sein

M

Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit!

Morgen, Kinder, wird's was geben

Nun singet und seid froh

O du fröhliche, o du selige                 Version D und Englisch 

Tannenbaum, o Tannenbaum

Stille Nacht, heilige Nacht! Version D und  Englisch

Still, weils Kindlein schalfen will

Vom Himmel hoch, da komm ich her

 

 

Gesammelt und aufgeschrieben © Brigitte,

.

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ward geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
 
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!
 
Johannes Falk Str. 1 (1768 - 1826); Heinrich Holzschuher Str. 2+3 (1798 - 1847); Weise aus Sizilien

.

Englisch Version:

Oh du fröhliche - Englisch-Version

Oh, how joyfully,
Oh, how merrily
Christmas comes with its grace divine!
Grace again is beaming
Christ the world redeeming;
hail ye Christians,
Hail the joyous Christmas time!

Day of holiness
Peace and happiness.
Joyful, glorious Christmas
Day Angels tell the story
Of this day of glory;
Praise Christ our Saviour,
Born this Christmas Day.

Oh, how joyfully,
Oh, how merrily
Christmas comes with its peace divine!
Peace on earth is reigning,
Christ our peace regaining;
Hail, ye Christians,
Hail the joyous Christmastime

Oh, how joyfully,
Oh, how merrily
Christmas comes with its life divine!
Angels high in glory,
Chant the Christmas story;
Hail, ye Christians,
Hail the joyous Christmas time

 
Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring euch gute, neue Mär.
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich sing'n und sagen will.
Euch ist ein Kindlein heut geborn,
Von einer Jungfrau auserkorn,
Ein Kindelein so zart und fein,
Das soll eur Freud und Wonne sein.
Es ist der Herr Christ, unser Gott.
Der will euch führn aus aller Not.
Er will eur Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.
Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit't,
Daß ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.
So merket nun das Zeichen recht:
Die Krippen, Windelein so schlecht.
Da findet ihr das Kind.gelegt,
Das alle Welt erhält und trägt.
Des laßt uns alle fröhlich sein
Und mit den Hirten gehn hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert
Mit seinem lieben Sohn verehrt.
Merk auf, mein Herz, und sieh dort hin.
Was liegt doch in dem Krippelein?
Wes ist das schöne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.
Sei willekomm, du edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir
Wie soll ich immer danken dir?
Ach Herr, du Schöpfer aller Ding,
Wie bist du worden so gering,
Daß du da liegst auf dürrem Gras.
Davon ein Rind und Esel aß!
Und wär die Welt viel mal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit't,
So wär sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.
Der Sammet und die Seiden dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du Kön'g so groß und reich
Herprangst, als wär's dein Himmelreich.
Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir,
Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.
Ach mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in meins Herzens Schrein,
Daß ich nimmer vergesse dein.
Davon ich allzeit fröhlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susaninne schon,
Mit Herzenslust den süßen Ton.
Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns ein neues Jahr.
Martin Luther (1483 - 1546) - Ein Kinderlied auf die Weihnacht Christi

Englisch Version

From Heaven high I come to you,
To bring you tidings good and true.
Good tidings of great joy I bring,
Yet He brings joy and peace to all.

This King is but a little child,
His mother blessed Mary mild.
His cradle is but now a stall,
Yet He brings joy and peace to all.

Now let us all with songs of cheer,
Follow the shepherds and draw near,
To find this wondrous gift of Heav'n,
The blessed Christ whom God hath giv'n.

 

Stille Nacht, heilige Nacht
Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh!
Schlaf in himmlischer Ruh!
Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kund gemacht!
Durch der Engel Halleluja
tönet es laut von fern und nah:
Christ der Retter ist da!
Christ der Retter ist da!
Stille Nacht, heilige Nacht,
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb' aus Deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in Deiner Geburt!
Christ, in Deiner Geburt!
Text: J. Mohr (1792-1848) Weise: F. Gruber (1787-1863)

O holy night

The stars are brightly shining
It is the night
Of our dear Savior's birth
Long lay the world
In sin and error pining
'Till He appeared and the soul felt it`s worth
 
A thrill of hope
The weary world rejoices
For wonder breaks
A new and glorious morn
Fall on your knees
O hear the angels' voices
O night divine
O night when Christ was born
O night divine
O night
O night divine
 
A thrill of hope
The weary world rejoices
For yonder breaks
A new and glorious morn
Fall on your knees
O hear the angels' voices
O night divine
O night when Christ was born
O night divine
O night
O night divine

Alle Jahre wieder,
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.
Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.
Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.
Wilhelm Hey (1837) Weise: Friedrich Silcher (1842)
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachstzeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.
O Tannenbaum,o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
Text: E. Anschütz / J.A. Zarnack Weise: Westfalen um 1800
Es ist ein Ros' entsprungen
aus einer Wurzel zart.
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art.
Und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht.
Das Röslein, das ich meine,
davon Jesajas sagt,
hat uns gebracht alleine
Marie, die reine Magd.
Aus Gottes ew'gem Rat
hat sie ein Kind geboren
wohl zu der halben Nacht.
Text: geistlicher Dichter, 15. Jhdt. Weise: 15. Jhdt.
Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit!
Es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt,
der halben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.
Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron' ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unser Not zum End' er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland gross von Tat!
Text: G. Weissel (1590-1635) Weise: Halle (1704)
Fröhlich soll mein Herze springen
dieser Zeit, da vor Freud' alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft laute ruft: Christus ist geboren.
Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute,
Gottes Kind, das verbind’t sich mit unser’m Blute.
Sollt’ uns Gott nun können hassen,
der uns gibt, was er liebt, über alle Maßen?
Gott gibt, unser’m Leid zu wehren,
seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.
Er nimmt auf sich, was auf Erden
wir getan, gibt sich dran, unser Lamm zu werden,
unser Lamm, das für uns stirbet
und bei Gott für den Tod Gnad’ und Fried’ erwirbet.
Nun er liegt in seiner Krippen,
ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen:
„Lasset fahr’n, o liebe Brüder,
was euch quält; was euch fehlt, ich bring’ alles wieder."
Ei, so kommt und laßt uns laufen,
stellt euch ein, groß und klein, eilt mit großem Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet;
schaut den Stern, der euch gern Licht und Labsal gönnet.
Die ihr schwebt in großem Leide,
sehet, hier ist die Tür zu der wahren Freude;
faßt ihn wohl, er wird euch führen
an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
Wer sich fühlt beschwert im Herzen,
wer empfind’t seine Sünd’ und Gewissensschmerzen,
sei getrost: hier wird gefunden,
der in Eil’ machet heil die vergift’ten Wunden.
Text: Paul Gerhardt (1653)  Weise: Johann Crüger (1653)
Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frau'n!
Kommet, das liebliche Kindlein zu schau'n!
Christus, der Herr, ist heute geboren,
den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!
Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheissen der himmlische Schall!
Was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen mit frommen Weisen,
Hallelujah!
Wahrlich, die Engel verkünden heut
Bethlehems Hirtenvolk gar grosse Freud':
Nun soll es werden Friede auf Erden,
den Menschen allen ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!
Text: J.Mohr (1792-1848) Weise: F.Gruber (1787-1863)
Ich steh' an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring' und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel' und Mut, nimm alles hin
und laß dir's wohl gefallen.
Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh’ ich dich kannt’, erkoren.
Eh’ ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.
Ich lag in tiefer Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud’ und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen.
Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib’ ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär’
und meine Seel’ ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen.
Text: Paul Gerhardt (1653)   Melodie: Johann Sebastian Bach (1736)

Es kommt ein Schiff geladen
Es kommt ein Schiff,
geladen bis an sein' höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewig's Wort.
Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein’ teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig’ Geist der Mast.
Der Anker haft' auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Das Wort tut Fleisch uns werden,
der Sohn ist uns gesandt.
Zu Bethlehem geboren
im Stall ein Kindelein,
gibt sich für uns verloren;
gelobet muß es sein.
Und wer dies Kind mit Freuden
umfangen, küssen will,
muß vorher mit ihm leiden
groß’ Pein und Marter viel,
danach mit ihm auch sterben
und geistlich aufersteh’n,
ewig’s Leben zu erben,
wie an ihm ist gescheh’n.

Manchmal denk ich: es gibt keine Weihnacht für mich
wie vor Jahren; ich war noch ein Kind.
War das alles vielleicht nur ein herrlicher Traum?
Ach, die Träume vergehn so geschwind!
Doch dann les’ ich auf einmal, als wär es heut’
die Geschichte, die damals geschah,
von den Hirten, den Engeln, dem Stall und dem Kind;
und dann kommt mir die Weihnacht ganz nah.

Manchmal denk’ ich: es geht mir doch eigentlich gut,
aber Gott hat die Armut ersehn.
Ich verdiene, ich habe ein Dach über’m Kopf,
kann ich Krippe und Stall denn verstehn?
Doch dann merk’ ich auf einmal, wie ich wirklich bin:
so selbstsicher und elend zugleich.
Du, HERR, siehst mich nur an und vergibst mir die Schuld.
Deine Armut macht mich reich.

Manchmal denk’ ich: wie lebten zufrieden und froh
einst die Hirten auf Bethlehems Feld.
Aber heute ist einer des anderen Feind.
voller Haß, Streit und Krieg ist die Welt.
Doch dann hör’ ich auf einmal der Engel Gesang
von dem Frieden, den Gott uns nur gibt,
und ein neues, ein besseres Leben fängt an:
Ich kann lieben, weil Gott mich so liebt!

Manchmal denk’ ich: die Weisen, sie kamen weit her
mit Geschenken, so kostbar und schön;
ich, ich stehe mit leeren Händen vor dir
und muß dir meinen Mangel gestehn.
Doch dann weiß ich auf einmal, was du von mir willst,
was als Gabe dir angenehm sei:
mein verzagtes, verlor’nes, verängstigtes Herz.
Nimm es hin, HERR, und mach es neu.

Manchmal denk’ ich: bald ist wieder alles vorbei,
diese Weihnacht, ihr Zauber, ihr Licht;
und der Alltag, der grausame Alltag beginnt
und die Arbeit, die Sorge, die Pflicht.
Doch dann dann spür’ ich auf einmal: Du bleibst ja bei mir,
und das Finstre behält keine Macht.
HERR, das macht mich so froh, und ich danke dir,
für das Wunder der heiligen Nacht!

Mit stillem Schweigen sinket
Herab die heil'ge Nacht,
Gar hell und lieblich blinket
Des Abendsternes Pracht;
Als wollte er mich fragen,
Wer heut geboren ist:
Ich kann es ihm wohl sagen,
Es ist der heil'ge Christ.

Der Heil'ge kam von Oben
Und war der Kinder Freund,
Ihn will ich liebend loben,
Daß er's so gut gemeint,
Voll Milde und Erbarmen,
Mit Vaterlieb' und Lust,
Trug er sie auf den Armen,
Drückt er sie an die Brust.

Wohl nicht in Menschenweise
Wohnt er auf Erden mehr,
Nur unsichtbar und leise
Noch wandelt er umher;
Er suchet seine Kleinen
Und sucht von Haus zu Haus,
Und wo sie fromm erscheinen,
Da geht er ein und aus.

Ich will zur Ruh' mich legen,
Und betend schlaf' ich ein!
Ich träum' von seinen Segen
Und möchte bei ihm sein.
Möcht' ihm mich dankend neigen,
Dem lieben, heil'gen Christ,
Der in der Weihnacht Schweigen
So nah den Kindern ist.

Carl Ludwig Theodor Lieth

Auf, auf nun, ihr Hirten, nit schlaft mir so lang!
Die Nacht ist vergangen, jetzt taget es schon.
Schaut nur daher, schaut nur daher,
Wie funkelt das Sternlein, je länger, je mehr!

Zu Bethlehem drunten geht nieder der Schein,
Es muß ja was Englischs verborgen dort sein,
Ein alter Stall, ein alter Stall,
Der scheinet und glänzt euch als wie ein Kristall.

Drum geh´ nur, mein Fritzerl, und b´sinn Dich nit lang,
Stich ab ein schöns Kitzerl und wag dir a Gang!
Geh´ nit viel um, geh´ nit viel um,
Und rück flugs dein Hütchen und stell dich fein frumb.

Fein mählich knie nieder und bück Dich fein eh,
Dann rück flugs dein Hütchen, wenn d´willst hinein geh´n.
Bück dich fein schön, bück dich fein schön,
Und rück flugs dein Hütchen, wenn d´willst hinein gehn!

 


Österreichisches Weihnachtslied
Volksweise aus dem 18. Jhd.

As Lately We Watched

As lately we watch'd o'er our fields thro' the nigh,
A star there was seen of such glorious light.
All thro' the night, angels did sing,
Carols so sweet of the birth of a King.

A king of such beauty was na'er before seen,
And Mary his mother so like a queen.
Blessed be the hour, welcome the morn,
For Christ our dear Saviour on earth now is born.

His throne is a manger, his court is a loft,
But troops of bright angels, in lays sweet and soft,
Him they proclaim, our Christ by name,
And earth, sky and air straight are filled with his fame.

Then shepherds, be joyful; salute your new King,
Let hills and vales ring to the song that ye sing. Blessed be the hour, welcome the morn,
For Christ our dear Saviour on earth now is born.

Nun singet und seid froh,
jauchzt all' und saget so:
Unsers Herzens Wonne
liegt in der krippen bloss
und leuchtet als die Sonne
in seiner Mutter Schoss.
Du bist U und D, du bist U und D.
Sohn Gottes in der Höh',
nach dir ist mir so weh!
Tröst mir mein Gemüte,
O Kindlein zart und rein,
durch alle deine Güte,
o liebstes Jesulein;
zieh mich hin nach dir,
zieh mich hin nach dir!

Gross ist des Vaters Huld,
der Sohn tilgt unsre Schuld.
Wir war'n all' verdorben
durch Sünd' und Eitelkeit;
so hat er uns erworben
die ew'ge Himmelsfreeud.
Eia, wär'n wir da,
Eia, wär'n wir da!
Wo ist der Freuden Ort?
Ach, nirgends mehr denn dort,
da die Engel singen ein neues Lied zumal,
und wo die Psalmen klingen
im goldnen Königssaal.
Eia, wär'n wir da, Eia, wär'n wir da!

 

Good Christian Men, Rejoice

John M. Neale

Englisch Version

 

Good Christian men, rejoice
With heart and soul and voice;
Give ye heed to what we say;
News! News! Jesus Christ is born today!
Ox and ass before him bow,
he is in the manger now;
Christ is born today! Christ is born today!
Good Christian men, rejoice,
With heart and soul and voice;
Now ye hear of endless bliss,
Jesus Christ was born for this!
He has op'ed the heav'nly door
And man is blessed evermore.
Christ was born for this!
Christ was born for this!

Good Christian men, rejoice,
With heart and soul and voice;
Now ye need not fear the grave;
Jesus Christ is born to save.
Calls you one and calls you all,
To gain His everlasting hall.
Christ was born to save!
Christ was born to save!

Weil's Kindlein schlafen will.
Die Englein tun schön jubilieren,
Bei dem Kripplein musizieren.
Still, still, still,
Weil's Kindlein schlafen will.

Schlaf, schlaf, schlaf,
Mein liebes Kindlein schlaf!
Maria tut dich niedersingen
Und ihr treues Herz darbringen.
Schlaf, schlaf, schlaf,
Mein liebes Kindlein schlaf!

Groß, groß, groß,
Die Lieb' ist übergroß.
Gott hat den Himmelsthron verlassen
Und muß reisen auf den Straßen.
Groß, groß, groß,
Die Lieb' ist übergroß.

Auf, auf, auf,
Ihr Adamskinder auf!
Fallet Jesum all zu Füßen,
Weil er für uns d'Sünd tut büßen!
Auf, auf, auf, Ihr Adamskinder auf!

Wir, wir, wir,
Wir rufen all zu dir:
Tu uns des Himmels Reich aufschließen,
Wenn wir einmal sterben müssen.
Wir, wir, wir, Wir rufen all zu dir.

Ruh't, ruh't, ruh't,
Weil's Kindlein schlafen tut.
Sankt Josef löscht das Lichtlein aus,
Die Englein schützen's kleine Haus.
Ruh't, ruh't, ruh't, Weil's Kindlein schlafen tut.

Still, still: aus Salzburg

Englisch Version

Still, still, still.
The night is cold and chill!
The virgin's tender arms enfolding,
Warm and safe the Christ child holding.
Still, still, still,
The night is cold and chill.

Schlaf, schlaf, schlaf.
Mein liebes Kindlein, schlaf.
Die Engel tun schön musizieren,
Bei dem Kindlein jubilieren,
Schlaf, schlaf, schlaf,
Mein liebes Kindlein, schlaf!

Dream, dream, dream.
He sleeps, the Savior King.
While guardian angels watch beside
Him, Mary tenderly will guide
Him. Dream, dream, dream.
He sleeps, the Savior King.

Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch er: "Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!"

Die Kinder steh'n mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz;
oh fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen sehn;
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten
und wenden wieder sich und geh'n.

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen;
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen:
Doch Gottes Segen blieb zurück.

T.: Hermann Kletke, 1841
M.: Volksweise

"Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
"Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum alle
stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.
"Fröhliche Weihnacht überall"...
Licht auf dunklem Wege,
unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertrau’n,
ein zu sel’ger Ruh’.
"Fröhliche Weihnacht überall"...
Was wir ander’n taten,
sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß,
Christkind kam für mich.
Text: Heinrich A. H. von Fallersleben  Melodie: Aus England, 19 Jh.
Morgen, Kinder, wird's was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!
Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor'gen Jahr,
wie's am Weihnachtsabend war?
Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?
Welch' ein schöner Tag ist morgen!
Viele Freunde hoffen wir;
uns're lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!
In den Herzen ist's warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!
Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!
Lasst uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik'lausabend da,
bald ist Nik'lausabend da!
Dann stell’ ich den Teller auf,
Nik’laus legt gewiss was drauf.
Lustig, lustig, ...
Wenn ich schlaf’, dann träume ich:
Jetzt bringt Nik’laus was für mich.
Lustig, lustig, ...
Wenn ich aufgestanden bin,
lauf’ ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, ...
Nik’laus ist ein guter Mann,
dem man nicht genug danken kann.
Lustig, lustig, ...

extra lange Version:

Vom Himmel hoch, da komm' ich her.
Ich bring' euch gute neue Mär,
Der guten Mär bring' ich so viel,
Davon ich sing'n und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n
Von einer Jungfrau auserkor'n,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eur' Freud' und Wonne sein.

Es ist der Herr Christ, unser Gott,
Der will euch führ'n aus aller Not,
Er will eu'r Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.

Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit,
Daß ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.

So merket nun das Zeichen recht,
Die Krippe, Windelein so schlecht,
Da findet ihr das Kind gelegt,
Das alle Welt erhält und trägt.

Das laßt uns alle frölich sein
Und mit den Hirten gehn hinein,
Zu sehn, was Gott uns hat beschert,
Mit seinem lieben Sohn verehrt.

Merk auf, mein Herz, und sieh dorthin!
Was liegt dort in dem Krippelein?
Wer ist das schöne Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.

Bis willekomm, du edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir,
Wie soll ich immer danken dir?

Ach, Herr, du Schöpfer aller Ding',
Wie bist du worden so gering,
Daß du da liegst auf dürrem Gras,
Davon ein Rind und Esel asz!

Und wär' die Welt vielmal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit't,
So wär' sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.

Der Sammet und die Seide dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du König groß und reich
Herprangst, als wär's dein Himmelreich.

Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir:
Wie aller Welt Macht, Ehr' und Gut
Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

Ach, mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in mein's Herzens Schrein,
Das ich nimmer vergeße dein!

Davon ich allzeit fröhlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susaninne schon,
Mit Herzenslust den süßen Ton.

Lob, Ehr' sei Gott im Höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn!
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns solch neues Jahr.

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