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Pekingese
Rassengeschichte: Einen Hund auf der Straße zu streicheln, ist nichts Ungewöhnliches. Aber können Sie sich auch vorstellen, sich vor einem Hund zu verbeugen? Die Chinesen hielten einst den Pekingesen für einen heiligen Hund und verlangten, daß sich "gewöhnliche" Menschen vor dem Tempelwächter verbeugten. Laut Aufzeichnungen der T'ang Dynastie existierten diese Hunde bereits im 8. Jahrhundert. Aber da die Zucht exklusives Vorrecht des Kaisers war, gelangte der Pekingese erst sehr spät als Kriegsbeute nach England.

Wegen ihrer Löwenmähne und ihres glänzenden Fells werden die Pekingesen auch als "Sonnenhunde" bezeichnet. Trotz ihrer kaiserlichen Herkunft besitzen die unempfindlichen Hunde ein lebhaftes Temperament.  Auf Grund ihrer kurzen Beine kann man keine stundenlangen Spaziergänge mit ihnen machen.

Rassenmerkmale: Gewicht: Rüde und Hündin bis zu 7 kg. Aussehen: stämmiger, wohlproportionierter Körperbau; rollender, gleichmäßiger Gang. Fell und Farbe: langes, glattes, rauhes, weiches, anliegendes Fell mit Befederung an Beinen, Schwanz und Zehen; Farben: jede einheitliche und "Parti-Color" (zwei gut ausgeprägte Farben) mit schwarzen Maske und Augenringen erlaubt. Kopf: breiter, flacher Schädel mit einer kurzen, breiten, furchigen Schnauze; große, dunkle und runde Augen; hängende, herzförmige Ohren. Schwanz: lang, befedert und hoch getragen.

 



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