Abschied

Bimbo wurde am 04.05.1990 geboren. So viel mir bekannt ist hatte er einen "Zwillingsbruder" Namens Frederick. Dieser Bruder wurde von einem Jäger mit dem Argument, das dieser "wildern" würde auf ganz hinterhältige Art erschossen.

Aber diese Seite soll nun voll und ganz BIMBO gewidmet werden. Bimbo war ein sehr lieber Kater, welcher mit seiner tollen Stimme immer eingeklagt hat, was ER wollte. Wir haben Ihn alle sehr geliebt....und tun das auch jetzt noch. Er ist am 13.01.2002 zwischen 20:30 und 21:00 Uhr in meinen Armen eingeschlafen. Er hatte schwere gesundheitliche Schäden. Die letzten Monate waren nicht die schönsten in seinem Leben und das war auch der Grund weshalb die Ärztin uns nahe legte ihn zu erlösen. Es war weiß Gott keine leichte Entscheidung. Aber es war besser für IHN! Es tut sehr sehr weh ein Tier sterben zu sehen....zu spüren. Aber, ich werde NIE in meinem Leben ein Tier in einem solchen Moment alleine lassen. Es ist für mich Selbstverständlich auch in einer noch so schmerzhaften Situation einem sterbenden Tier zur Seite zu stehen. Und bei Bimbo war es, wie gesagt SEHR schmerzhaft, da dieser mir sehr viel bedeutete. Er war ein Teil der Familie. Auch jetzt....Tage danach (17.01.2002) kommen mir die Tränen wenn ich an diesen Abschied denke......und es geht nicht nur mir  so.  

13.01.2003 Nun ist Bimbo ein Jahr weg - und es tut immer noch weh! Wenn ich eine Katze sehe, die ihm ähnlich ist, habe ich immer noch mit den Tränen zu kämpfen. Er fehlt und in meinen Gedanken lebt er weiter - genauso wie sein Lebenskamerad "Sissi" der(war ein Kater) auch eingeschläfert werden mußte. Sissi ging am 31.01.2000 - auch hier war ich wieder einmal die Begleitung in den Tod. Mit jedem Tier, das ich veraschiede geht ein Stück von mir selbst! Es muß so sein-und das habe ich verstanden.

Abschied von Knicky

Am Sonntag, den 12.09.2004 mußte "Knicky" mit ca. 8-10 Jahren durch die Tìerärztin erlöst werden. Sie wurde eingeschläfert.

Es tut mir furchtbar leid - was es mir erschwert hier nun zu schreiben .........

Jedenfalls ist es so, das ich sie nie vergessen werde! In meinem Herzen wird sie sein - bis wir uns einst wieder sehen.

Etwas Zeit ist vergangen.....

25.11.2004

Knicky hatte laut TA Pansenlähmung und sehr wahrscheinlich Darmverschluss. Die unverdauten Magensäfte (mit Gras) sind Knicky aus dem Mund und der Nase heraus gelaufen. Die TA meinte, das sie Schmerzen hätte und es nur sehr geringe Chancen gäbe die Ziege zu retten. Ich entschied angesichts des Leidens der Ziege (schwere Atemnot) das sie eingeschläfert werden sollte. Knicky hätte den Transport zur Klinik kaum schaffen können. Trotz der Vernunft und meiner Einstellung "Tiere nicht leiden lassen" - habe ich schwer mit mir selbst gerungen diese Entscheidung zu treffen. Es treibt mir auch heute noch die Tränen in die Augen wenn ich daran denke - wie wir uns voneinander verabschiedet hatten! Es bleibt mein Geheimnis ...... so wie Knicky mein ganzes Leben lang einen Platz in meinem Herzen haben wird.

links:Husky - rechts :Karline (wurde leider überfahren) Wolfi (Bruder der beiden) wurde ebenfalls überfahren. Leider haben wir kein Foto von Wolfi. Nun lebt nur noch die Mutter "Miezi"

 

Gerade mal 5 Jahre alt - mußten wir "Husky" am 28.04.2004 einschläfern lassen. Husky war an Leukosse erkrankt und hatte einen streuenden Tumor im Bauchraum.

Wir wollten die Diagnose zwei Wochen zuvor nicht wahr haben und haben wahrscheinlich auf eine Art Wunder oder Spontanheilung gehoft. Seine Augen waren noch so lebendig und er schien als hätte er sich selbst noch nicht aufgegen. Wir gaben ihm alle Sorten Nahrung, Vitamine und was es sonst noch alles gibt! VERGEBLICH .... er fing an zu schwächeln und es blieb kein anderer Weg als die Erlösung !

Am 28.04.2004 fuhren wir mit ihm zur Arztpraxis. Er war ganz ruhig und gelassen als er auf dem Untersuchungstisch lag. Die Ärztin gab ihm zwei Spritzen (Narkose) in den Muskel. Husky schlief dann ruhig auf meinem Schoss ein. Sein kleiner Kopf lag in meiner Hand. Ich spürte seinen Atem. Es war als wäre er in erleichterter Stimmung. Er schnurrte......beim einschlafen.

Nach zehn Minuten wirkte die Narkosse auch sicher und die Ärztin konnte seine Vene suchen - ohne das er es spüren mußte. Mir kommen die Tränen wenn ich nur daran denke......obwohl es nun schon fast zwei Wochen her ist. Er schlief auf die erlösende Spritze schnell ein. Ich nahm ihn in den Arm und drückte ihn an mich......küsste ihm die Stirn.

Es tut so unerklärlich weh - obwohl es einfach der Lauf des Lebens ist - das der Tod irgendwann an die Tür klopft. Aber warum so "grausam" und so früh ?

Die Besitzerin von Husky (meine kleine Schwester Stefanie) war zu der Zeit gerade auf Klassenfahrt in Italien. Sie war fix und fertig als Sie Nachhause kam. Ihre erste Frage war "wie geht es Husky ?"

Sie wollte eigentlich nicht an der Klassenfahrt teilnehmen - wegen Husky. Als sie abfuhr sagte sie noch zu mir :"kümmere Dich bitte um meine Katze" !

Es blieb uns (meiner Mutter & mir) leider kein anderer Weg..........

Es ist nicht leicht die richtigen Worte zu finden und sachlich zu bleiben wenn man persönlich sehr betroffen ist.

"Pauli Pepe" der kleine Hähnchenräuber ist tot! Es fällt mir schwer das zu realisieren. Ich fand ihn als kleines Baby im Strassengraben und nahm ihn mit Nachhause. Er war ein süßer kleiner schwarzer Kater. Als ich ihn abends meinem Freund zeigen wollte, saß dieser am Tisch und wollte ein Hähnchen essen. Als der kleine Pauli Pepe das sah - sprang - oder flog er regelrecht über den Tisch. Es gelang mir nicht ihn zu halten. Er landete auf dem Teller und fing an gierig das Hähnchen zu fressen. Mein Freund war angetan von diesem Kerlchen und seiner Frechheit. Aber trotzdem konnten wir ihn nicht bei uns behalten!

Es fand sich schon nach wenigen Tagen ein Traumplatz für den kleinen Kerl. Frau G.-H. hat den Kleinen in ihr Herz geschlossen und ihm ein wunderschönes Zuhause gegeben.

Er hatte dort viel Platz und wurde von der ganzen Familie und dem Hund Scotty geliebt! Frau G.-H. kochte für den Kater und tat alles um ihn glücklich zu machen. Sie war sehr bemüht es ihm so schön wie nur möglich zu machen. Eine glückliche Familie ..... bis zu diesem verfluchten Montag ...............

 

Grausame Tierquälerei in Brensbach/Odenwald (Hessen)

 

Am vergangenen Montag, den 29.11.2004 schleppte sich der Kater Pauli-Pepe schwer verletzt Nachhause.

Sein Schwanz war regelrecht skalpiert worden. Die geschockte Besitzerin brachte den Kater sofort zur Tierärztin. Jedoch kam jede Hilfe zu spät für das arme Tier!

Pauli - Pepe verstarb an seinen grausam zugefügten Verletzungen! Zurück geblieben ist eine Familie welche mit ihrem Hund Scotty um den geliebten Kater trauert! Unter die Trauer mischt sich die Wut und der Hass auf die Menschen welche Tieren so etwas antun. Bereits im letzten Jahr wurde nur einige Kilometer entfernt von Brensbach - in Fränkisch - Crumbach eine Katze mit Schwanzverletzungen aufgefunden. Auch diese Katze verstarb an ihren Verletzungen. Im gleichen Ort - sah man eine andere Katze mit komplett abgeknicktem Schwanz herumlaufen.

Entweder ist in dieser Region ein gestörter Tierhasser unterwegs oder es handelt sich dabei um die Spur der Katzenfänger.

 

Kater "Tami" wurde letzte Woche (KW31) in einem sehr schlechten Zustand abgegeben. Ich brachte ihn in eine Tierarztpraxis nach Bensheim. Dort fand man bei der Blutuntersuchung heraus, das Tami an FIV leidet. Ich entschied  ....ihm eine Chance zu geben. Er bekam Infussionen und Medikamnete. Er hatte sich wieder auf die eigenen Beine gestellt und selbst Nahrung und Flüssigkeit zu sich genommen. Ich glaubte ihn über dem "Berg" zu haben. Da ich ihn nicht bei mir behalten konnte - hat sich eine nette Tierschützerin bereit erklärt ihn aufzunehmen . Heute morgen kam dann der Anruf von ihr, das es Tami so schlecht ginge, das man ihn zum Tierarzt bringen würde. Ich eilte dorthin um nach ihm zu sehen. Er sah wieder erbärmlich aus ....und es war mir klar, das wir den Wettlauf mit dem Tod entgültig verloren hatten.Jetzt war es an der Zeit ihn zu erlösen, da er offensichtlich Schmerzen hatte . Ich bat um eine Minute Zeit ....mit Tami. Und in dieser Minute wurde mir klar, das Tami nicht mehr wollte ...das er einfach nur in Frieden sterben wollte. Die Tierärztin tendierte auch zu diesem Entschluss. Die Tierschützerin welche Tami zum Tierarzt brachte- litt sehr unter dieser Entscheidung - was mir auch leid tut - aber es ist sicher besser so! Wieder ein Stück mehr von mir gestorben .......

Hier etwas zu der Erkrankung wegen welcher Tami leider sterben mußte ......

Was ist FIV?
Der Feline Immunodeficiency Virus (FIV) gehört zur Klasse Retroviren wie der Feline Leukämie Virus (FeLV), aber mit einem wesentlichen Unterschied: FeLV gehört zur Unterfamilie der Oncornaviren, FIV zu den Lentiviren, zusammen mit den Erregern der progressiven Pneumonie der Schafe, der ansteckenden Pneumonie der Pferde, der Gelenk- und Gehirnentzündung der Ziegen und des AIDS beim Menschen.
FIV und FeLV können ähnliche Krankheitsbilder hervorrufen, sind aber sonst sehr verschieden, schon im Aussehen. FIV ist länglich, FeLV fast rund. Auch genetisch sind sie recht unterschiedlich, und ihr Struktureiweiss unterscheidet sich in Grösse und Zusammensetzung. Das erklärt das Fehlen von Kreuz-Immunität. FeLV-Antikörper können nicht an FIV andocken, FIV-Antikörper nicht an FeLV.

Vorkommen
FIV kommt international, aber mit unterschiedlicher Häufigkeit vor. In den USA zeigen 1,5-3% der gesunden aber bis 15% der kranken Katzen positive FIV-Titer. Wildlebende Kampfkater sind am häufigsten positiv, reine Hauskatzen am seltensten.

Ansteckung
Im Vordergrund steht die Übertragung durch Bissverletzungen. Aber auch andere, friedliche, Sozialkontakte unter Katzen können in Ausnahmefällen zur Infektion führen. Die Ansteckung der Welpen durch die Mutter kann schon intrauterin, während der Geburt oder durch die Muttermilch erfolgen.
Die Ansteckung beim friedlichen Zusammenleben mehrerer Katzen scheint eher selten zu sein. Ideal ist sicher eine Abgabe oder Isolation der Virusträger. Findest das nicht statt, ist das Risiko der Ansteckung trotzdem gering, immer vorausgesetzt, es finden keinerlei Beissereien statt.
Ausserhalb der Katze ist der Virus recht instabil und kann unter normalen Bedingungen nur wenige Stunden überleben. Eine Wartezeit nach dem Ableben einer FIV-Katze bis zur Neubesetzung ist deshalb eigentlich unnötig. Andererseits haben FIV-Katzen in der Regel noch weitere Infektionen. Näpfe, WCs, Spielzeug und Käfige sind deshalb zu entsorgen oder mit HIV-wirksamem Desinfektionsmittel zu behandeln. Irgendeinwas aus der Fernsehwerbung oder das Antikmittel "Sagrotan" sind hier nicht ausreichend.
Bringen Sie nur wirksam geimpfte Neukatzen in das Haus. Gehen Sie hier kein Risiko ein. Die mündliche Bemerkung irgendeiner Tierheimmitarbeiterin "Ist geimpft" sagt garnichts. Wir beraten Sie gern.

4) Verlauf
Mit dem Blut gelangt der Virus zum nächsten Regional-Lymphknoten, wo er sich in den T-Lymphozyten vermehrt. Dann breitet er sich über das gesamte Lymphsystem aus, d.h. alle Lymphknoten vergrössern sich. Dieses Stadium wird vom Besitzer meist nicht bemerkt. Tage bis Wochen später kann die Katze Fieber und einen Abfall der weissen Blutzellen (Leukopenie) entwickeln. Diese Leukopenie wird vor allem durch einen Abfall der Neutrophilen, der Abwehrzellen gegen Bakterien, und der T-Helferzellen, die eine Schlüsselposition im gesamten Abwehrsystem einnehmen, bewirkt. Später kann auch Anämie, ein Abfall der Roten Blutzellen entstehen.
Infizierte Katzen können jahrelang unauffällig bleiben. Schliesslich beginnt eine Immuninsuffizienz und die Abwehrkräfte nehmen ab. Bakterien, Viren und Protozoen, die in der Umwelt jeder Katze vorkommen und gesunde Tiere nicht befallen, führen beim FIV-Patienten zu schwersten Erkrankungen. Diese Sekundärinfektionen sind verantwortlich für die meisten Symptome, die wir mit einer FIV-Infektion verbinden und sie sind die häufigste Todesursache FIV-positiver Katzen.

Symptome
Klinische Zeichen des Immuninsuffizienz-Syndroms können sich an jedem Organ zeigen. Oft sehen wir schlechtes Fell, Dauerfieber und Appetitverlust. Bei der Hälfte der Patienten findet man Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und Maulhöhlenentzündung (Stomatitis). Häufig sind auch chronische oder wiederkehrende Entzündungen von Haut, Blase und oberen Atmungsorganen. Seltener sind Dauerdurchfall und Entzündungen des Auges. Ständige Gewichtsabnahme ist häufig.
FIV-Katzen neigen zu bestimmten Tumorarten wie Lymphomen. Aborte und andere Fortpflanzungsstörungen wurden berichtet. Einige Katzen entwickeln Krämpfe, Geistesschwäche oder andere Neuropathien. Manche Patienten zeigen periodisch wiederkehrende Phasen relativen Wohlbefindens. In diesen Fällen folgt das Blutbild dem klinischen Auf und Ab, mit deutlicher Tendenz zur Verschlechterung.

Diagnose
Die Diagnose wird nach Vorbericht, Symptomatik und vor allem FIV-Antikörpertest gestellt. Ein positives Testergebnis besagt, dass die Katze infiziert ist, vermutlich lebenslang bleiben wird, und damit eine Gefahr für andere Katzen darstellt.
Da auch falschpositive Testergegnisse vorkommen, kann man zur Sicherheit eine Kontrolluntersuchung nach einer anderen Methode vornehmen. Bei unklarem Laborergebnis bringt eine Kontrolle nach 8-12 Wochen meist Aufschluss.
Welpen FIV-kranker Mütter können in den ersten 12-16 Wochen testpositiv sein ohne den Virus selbst zu tragen. In diesem Fall spricht der Test nur auf maternale Antikörper an. Deshalb sind positive Welpen unbedingt mit 6-8 Monaten nachzutesten, um eine eindeutige Aussage zu erhalten.
Negatives Testergebnis bedeutet, es wurden keine Antikörper nachgewiesen. In den meisten Fällen heisst das FIV-frei. Da zwischen Ansteckung und Bildung von Antikörpern aber 8-12 Wochen liegen, kann eine Blutentnahme theorethisch in diese Phase fallen und eine gesunde Katze vorspiegeln. Bei begründetem Verdacht also Nachkontrolle 12 Wochen nach letztmöglichem Kontakt mit Virusträgern. Eine Katze im Endstadium ihrer FIV-Erkrankung kann wieder testnegativ werden, wenn das Abwehrsystem erschöpft ist.

Prognose
Die individuelle Lebenserwartung einer FIV-Katze lässt sich natürlich nicht konkret vorauszusagen. Unter Idealbedingungen können die Patienten noch Jahre bei guter Lebensqualität vor sich haben.
Hatte der Patient hingegen schon mehrere schwere Sekundärinfektionen oder besteht Dauerfieber und Gewichtsverlust, muss man mit schnellerem Verlauf rechnen.
In den USA wird analog zur HIV-Diagnostik das Verhältnis der CD4- zu CD8-Lymphozyten zur Einschätzung der Schwere der Erkrankung herangezogen. Je niedriger dieser Wert, je schlechter die Prognose. Deutscherseits hält man diesen Test für nicht aussagefähig.

Therapie
Leider gibt es kein Medikament, das den Virus direkt angreift.
Die wichtigste Massnahme ist deshalb der Schutz vor möglichen Sekundärinfektionen. Einzelhaltung ohne Auslauf ist zwingend nötig, schon um die Ansteckung gesunder Katzen zu verhindern. Sekundärinfektionen können bis zu einem gewissen Punkt mit Antibiotika und Antimykotika unterdrückt werden. Ist durch Entzündung der Maulhöhle die Nahrungsaufnahme gefährdet, können Kortisone indiziert sein. Anabolika uund energiereiche Nährpasten können dem Abmagern gegensteuern. Medikamentöse Anregung des Immunsystems ist oft nicht erfolgreich. Ein Versuch sollte jedoch unternommen werden.

Prophylaxe
Es gibt, wie beim verwandten HIV, keine Impfmöglichkeit. Der einzige Schutz wäre die absolute Isolation. Nur im Haus gehaltene Tiere sind kaum gefährdet. Mehrkatzenhaushalte, Heime etc sollten alle Insassen testen. Positive abgeben oder isolieren. Nachkontrolle der negativen nach 12 Wochen. Danach Testen aller Neuzugänge, 12 Wochen Quarantäne und nachtesten. Positive Tiere sind in Einzel-/Haushaltung abgeben oder in konsequenter Quarantäne halten. Jede Schlamperei kann hier tödliche Konsequenzen haben.
Da kaum ein Tierheim Zeit und Geld für die erforderlichen Massnahmen aufwendet und durch Feriengäste und Findlinge eine ständige Fluktuation herrscht, sind diese Institutionen wesentlich an der Verbreitung der Erkrankung beteiligt. Wenn Sie eine Heimkatze möchten, schriftlichen Vertrag mit ausdrücklichem Rückgaberecht machen und gleich am ersten Tag zur Blutprobe. Dabei untersuchen wir natürlich auch auf FIP und Leukose.

Gefahr für den Menschen?
Obwohl der Virus mit dem menschlichen HIV verwandt ist, gibt es keinerlei Hinweise auf eine Ansteckungsgefahr für andere Tierarten. Nach heutigem Wissensstand ist der Virus streng wirtsspezifisch, dh. kommt nur bei Katzen vor. ©opyright Dr. von Rhein 2000-2001


                IV-Virus                     FIV Kater Nr1                     FIV Kater Nr2

Abschied von Knicky

Am Sonntag, den 12.09.2004 mußte "Knicky" mit ca. 8-10 Jahren durch die Tìerärztin erlöst werden. Sie wurde eingeschläfert.

Es tut mir furchtbar leid - was es mir erschwert hier nun zu schreiben .........

Jedenfalls ist es so, das ich sie nie vergessen werde! In meinem Herzen wird sie sein - bis wir uns einst wieder sehen.

Etwas Zeit ist vergangen.....

25.11.2004

Knicky hatte laut TA Pansenlähmung und sehr wahrscheinlich Darmverschluss. Die unverdauten Magensäfte (mit Gras) sind Knicky aus dem Mund und der Nase heraus gelaufen. Die TA meinte, das sie Schmerzen hätte und es nur sehr geringe Chancen gäbe die Ziege zu retten. Ich entschied angesichts des Leidens der Ziege (schwere Atemnot) das sie eingeschläfert werden sollte. Knicky hätte den Transport zur Klinik kaum schaffen können. Trotz der Vernunft und meiner Einstellung "Tiere nicht leiden lassen" - habe ich schwer mit mir selbst gerungen diese Entscheidung zu treffen. Es treibt mir auch heute noch die Tränen in die Augen wenn ich daran denke - wie wir uns voneinander verabschiedet hatten! Es bleibt mein Geheimnis ...... so wie Knicky mein ganzes Leben lang einen Platz in meinem Herzen haben wird. In meinem Urlaub hatte ich eine seltsame Begegnung : Eine Katze mit Knickohr ...... wie Knicky :-)

 


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