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Christoph Schlingensief
UNBEDINGT BESUCHEN : www.schlingensief.com !!!!  

Christoph Schlingensief (* 24. Oktober 1960 in Oberhausen) ist ein deutscher  Film- und Theaterregisseur, Hörspielautor, Aktionskünstler und Talkmaster.


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Theater

Schlingensief inszenierte zahlreiche Produktionen an der Volksbühne Berlin. Danach wurde er auch an viele andere bedeutende Schauspielhäuser im deutschsprachigen Raum zu Produktionen eingeladen, wobei meist mit bewusst inszenierten Skandalen zu rechnen war. Schon 1997 nannte ihn der Kritiker C. Bernd Sucher in der Süddeutschen Zeitung einen "der letzten Moralisten unter den deutschen Theatermachern", der nicht um der Provokation willen provoziere, sondern "trotzig wie ein Kind und starrsinnig wie ein Weiser auf die herrschenden Verhältnisse" reagiere.

2004 inszenierte er bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth mit Parsifal seine erste Oper, bei der er der überwältigenden Musik Wagners eine ebenso bombastische Bilderflut entgegensetzte. Die Skandale spielten sich diesmal eher hinter den Kulissen ab sowie in pressewirksamen Schlagabtauschen zwischen Regisseur und Parsifaldarsteller. Vom Geschehen auf der Bühne zeigten sich die Kulturkritiker erstaunt, wie ernsthaft die Auseinandersetzung mit dem Werk Wagners gelang und wie überraschend sich der Bürgerschreck tatsächlich als Regisseur anstatt als Provokateur betätigt habe.

Schlingensiefs Theaterprojekt Area 7 - Matthäusexpedition war im Januar und Mai 2006 am Wiener Burgtheater zu sehen.

Theaterinszenierungen

Bücher, Hörbücher und Videofilme

  • "Rosebud" Hörbuch-CD Ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 2003. 40 Min. 2004, PATMOS
  • "Rosebud" 2002, KIEPENHEUER & WITSCH
  • "Nazis rein/Nazis raus". 2002, SUHRKAMP
  • (mit Johannes Stüttgen): "ZUM KAPITAL - Als Christoph Schlingensief das Unsichtbare gesucht hat." 2000, FIU-Verlag, Vorzugsausgabe mit Video
  • "Engagement und Skandal" Gespräch zwischen Josef Bierbichler, Christoph Schlingensief, Harald Martenstein und Alexander Wewerka. Mit e. Essay v. Diedrich Diederichsen 1998, ALEXANDER VERLAG
  • "SCHLINGENSIEF, CHRISTOPH. AC: Church of Fear". Katalog zur Ausstellung im Museum Ludwig Köln, 2005. Interviews von Hans Ulrich Obrist & Alice Koegel, Text von Jörg van der Horst (Schlingensief-Dramaturg). Texte in dt. & engl. Sprache.

Sonstiges

2005 hat sich Christoph Schlingensief für Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) engagiert, indem er an einer Posterkampagne des DS-Infocenters teilnahm. Auf den Postern und Postkarten, die im Oktober 2005 veröffentlicht wurden, ist er mit der Schauspielerin und Serviererin Jenny Lau zu sehen, die mit Down-Syndrom geboren wurde. Das Motto der Bilderserie lautete: "Menschen mit Down-Syndrom leben oft in einer komplett anderen Welt. Wie jeder andere Schauspieler auch."


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Film

Schlingensief begann bereits mit zwölf Jahren mit Schmalfilmen zu experimentieren, versuchte sich in seiner Studienzeit als Musiker (Vier Kaiserlein, u.a mit Tobias Gruben) und wurde durch die provozierenden Filme seiner Deutschlandtrilogie 100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker, Das deutsche Kettensägenmassaker und Terror 2000 bekannt.

Filmografie (Auswahl von ca. 35)

  • Tunguska (1985) unter anderem mit Jürgen Bringenberg
  • Menu Total (1985/86)
  • Egomania (1986)
  • Mutters Maske (1987/88)
  • 100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker (1989)
  • Das Deutsche Kettensägenmassaker (1990)
  • Terror 2000 - Intensivstation Deutschland (1991/92)
  • United Trash (1995/96)
  • Die 120 Tage von Bottrop (1997)
  • Freakstars 3000 (2003)
  • Hamlet_X (2003) - Regie: Herbert Fritsch (mit Herbert Fritsch, Alexander Beyer, Meret Becker, Milan Peschel)
  • African Twintowers (2005)

Fernsehen

  • U 3000, auf MTV (2000) - Die Show wurde in einer fahrenden U-Bahn aufgenommen. Fahrgäste wurden in das Geschehen mit einbezogen.
  • Talk 2000, auf VOX - Getreu seine Idee "Jeder ist ein Talkmaster" entwickelte Schlingensief diese Talk-Show als einen Dialog zwischen Talk-Gästen und Publikum, nicht immer erfolgreich.
  • Freak Stars 3000, auf VIVA - Menschen mit geistiger Behinderung in einer Casting-Show. Was anfangs als eine Parodie auf Sendungen wie Deutschland sucht den Superstar angelegt war, entwickelte schnell eine sehr eigene Dynamik und wuchs über das ursprünglich Geplante hinaus.

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Quelle: www.wikipedia.de

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Schlingensiefs Freakstars 3000
Gemeinsam mit VIVA und VIVA PLUS wirkt
Christoph Schlingensief fuer eine neue Schublade
in der deutschen Fernseh-Landschaft: Freak
Out-TV!

"Was ist normal? Ab wann redet man eigentlich von
Behinderung und wie funktioniert ein Rollstuhl? Endlich
ist es soweit! Eines muss klar werden! Die
Bundesrepublik braucht ein Gegenmodell! Ein Modell,
das es schon lange gibt! Ein Modell mit dem Namen:
SYSTEM 2. Motto: "Wir sind gesund und ihr seid
krank! So spricht Schlingensief und startete im Juni sein
neues Projekt "Freakstars 3000" auf VIVA und VIVA
PLUS.

Behinderte wie du und ich ("Wir sind gesund und ihr
seid krank, machen Fernsehen, sind die Stars in
Schlingensiefs 30-minuetigem Magazin, das in der
Volksbuehne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin fuer
VIVA und VIVA PLUS produziert wird.

"Presseclub", "Freakmann" !!! , "Homeshopping" und der
"Wutanfall der Woche" sind Programm, am Start alte
Schlingensief-Bekannte und -Kenner, die ihn bereits
durch unterschiedliche Konzepte und Theaterprojekte
begleitet haben. Mario Garzaner (bekannt geworden als
Rudi Dutschke und Alfred E. Neumann), Achim von
Paczensky (bekannt geworden als Heiner Mueller),
Werner Brecht (bekannt geworden als Erich Boehme und
Moses P.) und Helga Stöhase (bekannt geworden als
Sabine Christiansen und Nena) stellen ihre Fragen zur
bundesdeutschen Wirklichkeit und gruenden waehrend
der sechs geplanten Folgen nach dem Vorbild der
Sendereihe Popstars eine eigene Band mit dem Namen
"Mama Sucht Schrauben".

"Nur die Phantasielosen stuerzen sich in die Realitaet und,
wie billig, zerschellen daran."

 

Christoph Schlingensief ueber "United Trash"

Frage: Und wie laueft's?

Christoph Schlingensief: Danke der Nachfrage. So wie's aussieht optimal: Die Gruenen stimmen den Bundeswehreinsaetzen zu, Oskar Lafontaine versucht's schon wieder, die PDS wird gesellschaftsfaehig, die Franzosen spielen 68, O. J. Simpson wird freigesprochen und noch immer versuchen Hunderte von Bildungsbuergern der Welt irgendwas von "verloren gegangener Ethik" vorzuwerfen.

Frage: Und was hat das mit "United Trash" zu tun?

Christoph Schlingensief: Wie der Titel schon sagt, die Welt vereinigt sich endlich im Muell.. Keine Frage mehr nach Weltveraenderung, sondern nur noch die Frage nach Weltverwertung: Wie kann ich in moeglichst kurzer Zeit so viele Gefuehle, Bedenken und Rituale erleben, ohne dafuer gerade stehen zu muessen!

Frage: Rituale?

Christoph Schlingensief: Seit meinem ersten Langfilm: "Tunguska - Die Kisten sind da", habe ich immer nur von Ritualen erzaehlt. Da haben sich immer ein paar Leute auf Kosten von anderen ausgelebt. Hier in "United Trash" ist das zum ersten Mal anders: Funktionstraeger "aller Rassen" kaempfen die Spiele dieser Welt bis nachher keiner mehr weiss was der andere eigentlich fuer eine Funktion hatte. Das ist wie 80 Minuten Tagesschau. Allerdings mit Musik. Ich bin der Ulrich Wickert der Muelltonne.

Frage: Aber zu jedem guten Ritual gehoert doch das Recht, alles zu benutzen und zu tun, was moeglich ist, mit dem staendigen Bewusstsein, wer man selber ist und wer man bleiben will. Und eben nicht, was andere denken.

Christoph Schlingensief: Ja! Erst jetzt begreifen wir naemllich, dass wir auf der Erde stehen und nicht schweben! Die Erde ist unsere Ethik, und die ist chaotisch!

Frage: Naja, "United Trash" ist ja auch reichlich chaotisch. Oder?

Christoph Schlingensief: Na und? Chaostheoretisch steht alles nur deshalb zur Verfuegung, damit es benuzt wird, zerstoert wird und sich im selben Moment wieder zu etwas Neuem findet. Und genau das passiert in meinem Film. Der deutsche General schenkt den Afrikanern eine ausrangierte V2-Rakete vom Fuehrer. Die Afrikaner freuen sich und wollen damit den US-Praesidenten ermorden. Der US-Praesident läßt sich statt dessen von Cicciolina und Jeff Kohns die Weihnachtsgeschichte vorspielen und stellt somit die absolute Kroenung geistiger Weiterentwicklung dar.

Frage: Kroenung? Die Krone der Schoepfung: Der Mensch das Schwein?

Christoph Schlingensief: Ich sagte ja Weiterentwicklung. Nur wenn wir endlich den ganzen Gefuehls- und Verzweiflungsmuehe in uns auch als Muehe akzeptieren, koennen wir uns selber als Schrott verstehen und uns somit jedermann freiwillig zur Verfuegung stellen. Da wird die Atombombe oder irgendeine Krankheit zum Urlaub.

Frage: Afrika war ja wohl kein Urlaub waehrend der Dreharbeiten?

Christoph Schlingensief: Um es mal mit den Worten von Leni Riefenstahl zu sagen: Der Schwarze ist ein wunderbares Wesen. Der ganze Kolonialmuell, der da abgeladen wurde und der ja nichts weiter war als der Nachlass einer sich selbst als Edelstein verstehenden "Elite", wird von den Afrikanern mittlerweile so zum Absurden getrieben, dass selbst der Papst in Nairobi Schwierigkeiten hat, seine Kondomtherapie fortzuzsetzen. Man fickt ja nicht deshalb ohne Kondom, weil Gott es so will, sondern weil es im Zeitalter von Aids konsequent ist.

Frage: Konsequent?

Christoph Schlingensief: Ja, konsequent. Millionen von Menschen laufen mit der inneren Uhr durchs Leben, dass sie in 8 bis 10 Jahren nicht mehr da sind. Mit diesem Bewusstsein kann einem doch so mancher Appell zu mehr Anstand voellig egal sein. Erst wenn diese Menschen die Uebermacht darstellen und die Macht ergreifen, wird sich herausstellen, was wirklich wichtig ist.

Frage: Deshalb auch das viele Sperma in ihrem Film.

Christoph Schlingensief: Sehr witzig. Mir geht es nicht darum, irgendwelche Bilder zu einer Aussage zu zwingen. Ich gehoere zum strukturellen Film und nicht zum Mainsstream, obwohl ich den ja auch sehr mag.

Frage: "United Trash" erinnert teilweise an den Humor von Monthy Python oder John Waters.

Christoph Schlingensief: Wenn Sie das sagen. Ich dachte da mehr an "Nackte Kanone", Jack Smith, Hershell Gordon Lewis oder Vlado Kristl.

Frage: Davon kenne ich aber nur die "Nackte Kanone" und die war ja doch etwas eingaeniger.

Christoph Schlingensief: Im Moment gibt es in Deutschland kaum noch jemanden, der an den Fehlern des Mediums Film interessiert ist, sondern nur noch an dessen Erfuellung. Die einen lamentieren ueber "den Zirkusrummel", der beendet werden muss, damit der Film wieder eine Chance hat. Viele andere wollen den politischen Film zurueck oder berufen sich auf dieses ausgeleierte Wort von Menschlichkeit. Das ist "funktionalisierter Humanismus".

Frage: Koennten Sie sich denn vorstellen, mal einen Film wie die "Nackte Kanone" zu drehen?

Christoph Schlingensief: Auf alle Faelle! Nachdem der Film ja bereits in Cannes gezeigt wurde und sogar in einige Laender verkauft werden konnte, hat ihn auch der US-Co-Produzent von Roger Corman gesehen und mit mir Verbindung aufgenommen. Wir sind zwar noch am Anfang, aber wir planen gerade ein Projekt, das ich schon seit 2 Jahren mit mir herumschleppe: "Der Untergang der Europa". Das koennte so ein Film werden. Natuerlich mit den notwendigen Korrekturen.

Frage: Und sonst? Wie war die Resonanz bisher auf "United Trash"?

Christoph Schlingensief: Sagen wir mal so: Ein kleiner Teil des Bildungsbuergertums ist veraergert, weil der seit dem "Deutschen Kettensaegen-Massaker" so wahnsinnig geschaezte "politische Filmemacher Schlingensief" mit "United Trash" wesentlich unterhaltsamer geworden ist.

Frage: Und ist das schlimm?

Christoph Schlingensief: Ganz im Gegenteil. Wie ich schon vorher gesagt habe, handeln meine Filme ja von Ritualen und nicht von politischen Thesen. Die Zuschauer haben trotz der vielen "wuesten" Dinge in dem Film sehr viel "SpaàÄ. Die Zeit, wo der BildungsbûÑger noch ûÁer das verst¡¦te Publikum gelacht hat, ist vorbei. Die Zuschauer sind besser informiert als mancher es zulassen will. Im Moment freue ich mich ûÁer jeden, der von mir aus politischer Sicht enttãÔscht ist. Genauso freue ich ûÁer jeden, der "United Trash" gerade wegen der unkorrekten und chaotischen Aussage mag. Bis jetzt wurde sehr viel gelacht!

Frage: Und wo soll das alles enden? muss man nicht gerade heute der "Orientierungslosigkeit" entgegenwirken?

Christoph Schlingensief: Entweder haben Sie nicht zugeh¡¦t oder Sie sind bescheuert. Im Moment ordnen sich die Dinge doch von selber! Ein neues '68 wird es hoffentlich nicht geben!

Frage: Und was dann?

Christoph Schlingensief: Angriff oder Verteidigung! Die 14- bis 16jãÇrigen von heute ûÁerholen uns bereits jetzt schon auf der Infoautobahn und nicht in der Kirche! Deren Ethik entsteht praktisch durch Offenheit und nicht durch Bedenken und Zweifel. Die kommen bei denen erst spãÓer, wenn sie bereits genug wissen.

Frage: Und was wissen sie?

Christoph Schlingensief: Ich weiàÎ dass es noch einiges zu beerdigen gibt. Anfang des Jahres inszeniere ich wieder an der VolksbûÇne in Berlin. "Rocky Dutschke, 68". Ein riesiger Boxabend. Mein StûÂk fûÑ alle Verlierer. Nach der Sommerpause werde ich dann aller Voraussicht nach an der selben BûÇne so etwas wie eine Filmproduktion ûÁernehmen: "Volksfilm". Im Moment werden ja einige kulturelle FilmbûÑos klammheimlich geschlossen. Noch regt sich keiner auf, aber in zwei Jahren, wenn es dann nur noch Fernsehproduktionen im Kino gibt, haben wir unser eigenes FilmbûÑo.

Frage: Und noch was zum AbschluàÂ...

Christoph Schlingensief: Was denn?

Frage: ... sind Sie ein Schwein?

Christoph Schlingensief: NatûÑlich nicht! Ich habe gerade einen Spermatest vor mir. Der soll zeigen, ob ich Kinder bekommen kann.

Frage: Schwarze?

Christoph Schlingensief: Vielleicht. So süße kleine Kinder wie Peter Panne in "United Trash".

Interviewer: Ich danke Ihnen fuer dieses komplizierte GesprãÂh.

Christoph Schlingensief: Mit unverbindlichen Grüßen.

 

Christoph Schlingensief
(bei Biolek ;-)

„Kochen habe ich ganz katholisch gelernt“, sagt das ‚enfant terrible‘ der deutschen Theater- und Kulturszene, Christoph Schlingensief. „Ich war damals in einer Kochschule in einem Katholischen Zentrum, da habe ich zum ersten Mal gekocht. Meine Mutter mochte es nämlich überhaupt nicht, wenn ich in der Küche mitgemischt habe.“ Das durfte der Autor und Regisseur dann im Kochkurs. „In diesem Kurs habe ich zum ersten Mal gekocht und konnte anschließend die Rezepte auch zu Hause ausprobieren, das war klasse. Allerdings war meine Mutter dann immer ausgesprochen aufgeregt.“

Häufig kommt der polarisierende Aktionskünstler: „Ich kann auch von Pasta mit Fertigsauce ganz gut leben“ allerdings nicht mehr zum Kochen. „Ich koche gar nicht so oft. Aber wenn ich koche, dann schaue ich schon mal in die Kochkladde meiner Mutter. Ich habe sie vor ein paar Jahren dazu gezwungen, mir ein paar Gerichte aufzuschreiben, die es bei uns zu Hause immer gegeben hat. Diese Kladde hat sie mir dann zum Geburtstag geschenkt.“

Kochen ist für Christoph Schlingensief großer Genuss, wozu er aber die nötige Ruhe braucht. „Ich kann nicht jeden Tag gut kochen, es gibt Höhen und Tiefen. Wenn ich mich nicht richtig drauf freue, dann kommt nichts dabei heraus. Das Kochen im Römertopf hat mich immer schon interessiert. Ich bin ja ein alter Lateiner und so wie die Römer schon gekocht haben, kann es ja nur gut sein.“
 
„Kochen habe ich ganz katholisch gelernt“, sagt das ‚enfant terrible‘ der deutschen Theater- und Kulturszene, Christoph Schlingensief. „Ich war damals in einer Kochschule in einem Katholischen Zentrum, da habe ich zum ersten Mal gekocht. Meine Mutter mochte es nämlich überhaupt nicht, wenn ich in der Küche mitgemischt habe.“ Das durfte der Autor und Regisseur dann im Kochkurs. „In diesem Kurs habe ich zum ersten Mal gekocht und konnte anschließend die Rezepte auch zu Hause ausprobieren, das war klasse. Allerdings war meine Mutter dann immer ausgesprochen aufgeregt.“

Häufig kommt der polarisierende Aktionskünstler: „Ich kann auch von Pasta mit Fertigsauce ganz gut leben“ allerdings nicht mehr zum Kochen. „Ich koche gar nicht so oft. Aber wenn ich koche, dann schaue ich schon mal in die Kochkladde meiner Mutter. Ich habe sie vor ein paar Jahren dazu gezwungen, mir ein paar Gerichte aufzuschreiben, die es bei uns zu Hause immer gegeben hat. Diese Kladde hat sie mir dann zum Geburtstag geschenkt.“

Kochen ist für Christoph Schlingensief großer Genuss, wozu er aber die nötige Ruhe braucht. „Ich kann nicht jeden Tag gut kochen, es gibt Höhen und Tiefen. Wenn ich mich nicht richtig drauf freue, dann kommt nichts dabei heraus. Das Kochen im Römertopf hat mich immer schon interessiert. Ich bin ja ein alter Lateiner und so wie die Römer schon gekocht haben, kann es ja nur gut sein.“
 
 
 
 

                  

                                        http://www.churchoffear.net

CHURCH OF FEAR'S: DAS RECHT AUF TERROR
Wir glauben nichts mehr!!!

Wir sind Sympathisanten & Mitglieder der CHURCH of FEAR und gehören zu einer Gemeinschaft von Personen, die weltweit und alltäglich durch Terror geschädigt werden.

Man versetzt uns in Angst. Man zerstört unseren Glauben.


Deshalb sagt die CHURCH of FEAR:


Kampf dem TERRORMONOPOL der Politik!
Kampf ihrer angeblich erleuchteten Führer!
Sabotage der Angst produzierenden Medienmaschinerie.
Kämpfen Sie mit! Schließen Sie sich an!
Werden Sie Mitglied durch das Bekenntnis zur Angst!
Man hat uns den Glauben genommen,
unsere Angst nimmt man uns nicht!

CHURCH of FEAR sagt:

ANGST ist MACHT!
ANGST ist unser SPRENGSTOFF!
KEIN ANFÜHRER, KEIN GOTT WIRD EUCH LEITEN!
IHR SEID DIE TAT!

CHURCH of FEAR sagt:

HABT ANGST!!!
ANGST IST DER MOTOR IN EURER TERRORMASCHINE!!!
Die ENTHAUPTUNGSSCHLACHT gegen die MONOPOLISTEN DER ANGST
In PARLAMENT und PRESSE, in MARKT und MANEGE hat begonnen.

CHURCH of FEAR sagt:

ERWARTET EUCH NICHT ZUVIEL VOM WELTUNTERGANG!

Informieren Sie sich hier!
Werden Sie Mitglied!
Allein die ERNIEDRIGTEN werden ERHÖRT und ERLEUCHTET werden!

Betrachten Sie sich auch als terrorisiert?
Gedenken Sie, dagegen etwas zu unternehmen?
Könnten Sie sich vorstellen, auf Terror mit GEGENTERROR zu antworten?

 

PLANEN SIE EINE TERRORISTISCHE TAT?
Wann, Wo, Gegen Wen?

Schreiben Sie unter dem Betreff TERROR an:

holy@church-of-fear.net


Alle Eingänge werden streng vertraulich behandelt!     

          http://www.churchoffear.net

VERSEUCHTE ZEITEN!
Politik ist ein Virus! Die Lüge ist Ihre Nukleinsäure!

Militante Sympathisanten der CHURCH of FEAR verleihen der ihrer Meinung nach steigenden Gefahr von Infiltration durch öffentliche Lüge und staatlich geförderten Terror Ausdruck, indem sie demonstrativ ihre Sinnesorgane verschließen.

Auf dem Foto eine israelische COF-Aktivistin in Haifa, die sich aus Protest gegen palästinensische, aber auch israelische Propaganda eine COF-Atemschutzmaske aufgezogen hat: "Ich schütze mich vor säurehaltigen Politikabgasen. Lügengeschichten sind Krankheits-erreger, gegen die man selbst Säuren einsetzen sollte."

 

 

 

 

 
   
 
 
 

 

 





 


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