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NATUR

"Libertas Un" ist natürlich in einer Art Symbiose mit der Natur in ihrer Umgebung. Deshalb muss auch möglichst Ökologisch vorgegangen werden.

Schon die alten Griechen nutzten die Urgewalt der Sonnenenergie, indem sie mit hunderten kleiner Spiegel die Strahlen ihres Gottes Helios auf die feindlichen Kriegsgaleeren lenkten. Die Schiffe gingen in Flammen auf, bevor sie auch nur in Reichweite zum Einsatz ihrer archaischen Waffen gelangten. Diese wahrhaft flammende Idee soll von Archimedes stammen.

Auch die alten Chinesen bündelten die Sonnenstrahlen. Sie erreichten auf diese Weise Temperaturen von rund 1.800 Grad Celsius und schmolzen damit Metalle und brannten Keramik.

Die alten Ägypter wußten ebenfalls um die Gewalt der Sonne. Ihr Sonnengott Re wurde zugleich als Gott des Lebens verehrt. Er stand über allen anderen ägyptischen Göttern. Wenn bedacht wird, daß die Sonne der Urmotor allen Lebens auf unserem Planeten Erde ist, hatten die Ägypter da gar nicht so Unrecht.

Die antiken Völker wußten mehr über die Sonnenkraft als unsere strahlenden coolen Sunny-Boys der Energiepolitik. Der heiße "SonnenSchein" der Wonnemonate läßt sie "Schein-bar" kalt bei eisgekühltem Perrier und obligatorischem Airconditioning in den Parlamenten. Dabei ist die auf die Erde täglich herabscheinende Sonnenenergie mehr als zehntausendmal(!) so stark, wie der gesamte Weltenergieverbrauch. Das Argument der Regierung, Sonnenenergie vermöge den Energieverbrauch der Erde nicht zu stillen, ist schon aus diesem Grund absurd.

Auch der oft gehörte Einwand, Solarkollektoren wandelten nur einen Bruchteil der Energie in nutzbare Elektrizität um, stellt keinen Hinderungsgrund für die Sonnenenergienutzung dar. Es stimmt zwar, daß die gängigen Sonnenkollektoren nur etwa 20 Prozent der einscheinenden Energie in Elektrizität umwandeln. Die Energieausbeute bei Kernkraftwerken und Kohlekraftwerken liegt aber in der gleichen Größenordnung, so daß auch dieser Einwand ungerechtfertigt ist.

Das einzige Argument, welches gegen die Sonnenenergie verwendet werden könnte, ist, daß die aus Sonnenenergie erzeugte Kilowattstunde etwas teurer ist, als die aus fossilen Brennstoffen oder Kernenergie generierte. Dies gilt aber nur in kapitalistischen Systemen, in denen die Ökologie nicht in die Ökonomie eingebettet ist.

Auch die jahreszeitlichen Schwankungen der Sonneneinstrahlung stellen kein Problem dar. In einer Anarchie lassen sich energieaufwendige Arbeiten leicht in den Sommer verschieben.

Der Pro-Kopf-Energieverbrauch in einer Kommune liegt durch die parzellierte Nutzung der Gemeingüter wesentlich tiefer als der, der herkömmlichen Privathaushalte. Die Sonneneinstrahlung kann auch im Winter den Energiebedarf decken.

Es gibt aber noch andere Diskussionsthemen zum Thema Natur:

Produkte, die sich aus Hanf herstellen lassen, sind vielfältig: Seile, Taue, Textilien, Planen, Spanplatten, Sprengstoff, Seife und Isoliermaterial gehören dazu. Die Preßrückstände sind wertvolles Viehfutter.

Auch Papier, das infolge des hohen Fasergehaltes der Hanfblätter eine hervorragende Konsistenz hat, läßt sich herstellen. Während die ersten Bücher im Mittelalter noch aus Hanfpapier hergestellt wurden und sich noch heute problemlos lesen lassen, verfallen Holzpapierbücher aus dem letzten Jahrhundert schon beim Blättern zu Staub.

Ja, es existiert sogar ein Hanfauto, das mit Ausnahme des Motors komplett aus Hanfprodukten besteht und sogar mit Haschischöl fährt. Sein einziger Nachteil dürfte sein, daß brennende Autobarrikaden DemonstrantInnen und Polizei so breit machen würden, daß sie sich gegenseitig nicht mehr platt machen könnten.

Eine Hanfwirtschaft wäre ökologisch schonender als die gegenwärtige Holzwirtschaft. Hanf wächst schneller als Unkraut, während Bäume einige Jahre benötigen. Daher blieben riesige Waldflächen verschont. Die riesigen Anbauflächen, die heute für Baumwolle und Raps verschwendet werden, würden gewaltig schrumpfen und könnten aufgeforstet werden. Hanf benötigt des weiteren weder Dünger noch Pestizide, um zu wachsen.

Letzteres ist auch ein Grund dafür, warum die Chemieindustrielobby sich gegen die Legalisierung sträubt. Allerdings würde eine Hanf-Zucht auch die Polizei auf die Kommune losschießen lassen.



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