ALLGEMEIN
Edda Kölzer, geb. Winchenbach

Hier findet Ihr einen Teil meiner eigenen Gedichte über
Allgemeines im Leben.
ZUVERSICHT
"Fühlst du weder Sehnsucht noch Glück
und hast alle Hoffnung begraben.
Bleiben dir Einsamkeit und Trauer zurück,
solltest du trotzdem Zuversicht haben.
Es gibt immer einen Weg und ein Licht,
dauert dies auch lange Zeit.
Verzweifle und verzage jetzt nicht,
wenn noch die schmerzende Wehmut bleibt.
Es kommt der Tag, der wieder Freude bringt
und Lächeln leuchtet in deinem Blick.
Zaghaft noch, in deinem Herzen erklingt,
das Lied von damals,... es kehrt zurück!
Nebel der Sorgen umgab deine Welt,
oft hast du verlorenes Glück beweint.
Der Weg in die Zukunft wird strahlend erhellt,
wenn Vertrauen wärmend ins Herze scheint.
"Gib niemals auf, zeige doch Lebensmut -
du wirst wieder froh und alles wird gut...!"
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LEBENS-WERT!
Wenn jeder Tag ein Sonntag wär'
und jeder Mensch ein Millionär,
nur Geld und Urlaub jahrelang -
bei dem Gedanken wird mir bang!
Wo bleiben Träume, Hoffnung, Ziele,
des Menschen Arbeit - nur noch Spiele?
Ich frage mich, wie würd' es werden,
ob sich dann Frieden hielt auf Erden?
Würd jeder Wunsch sofort erfüllt
und manche Sehnsucht schnell gestillt,
ja, alle blieben vor Leid geschont -
ob so ein Leben wirklich lohnt?
Für kurze Zeit wohl Paradies,
das ich vielleicht auch spät verließ,
doch ewig möcht' ich so nicht leben -
es würd' auf Dauer kein Glück mir geben.
Den Wert und Sinn des Lebens,
suchte ich so stets vergebens..!
Die Leute haben nie nachgedacht,
daß Geld allein nicht glücklich macht.
Denn dieser Wohlstand kann schnell enden,
dann wird das Blatt sich oftmals wenden.
Aber liebt dich ein Mensch, der zu dir hält -
zählt dies tausendmal mehr, als ein Sack voller Geld...!
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NACHTPHANTASIEN
Der Tag sich neiget vor der Nacht,
er hat sein Werk vollendet.
Der Mond erblickt durch Sternenpracht,
was sich nun dreht und wendet.
Die Meere abends träumend rauschen,
im ew`gen Wechsel fließt Wasser dahin.
Menschen und Tiere vertraulich lauschen,
der leisen Musik, seit Erdenbeginn!
Die Fluten, sie plätschern und leben
und doch ruhen sie alle zugleich.
Ein ständig kommendes Nehmen und Geben,
dann sinken sie schäumend ins Erdenreich.
Aus Waldesdunkel zwischen fernen Hügeln,
steigt dichter Nebel zum Himmelszelt.
Wird fortgetragen, gleich breiten Flügeln,
stürmisch umarmend diese Welt!
Täler, Berge und Baumwipfel winken,
der Wind bewegt sie heftig und sacht.
Länder verfliegen und die Städte versinken,
in Dämmerung, Nebel, Abend und Nacht!
- Dunkelheit verhüllt die Erde nun ganz -
am Himmel ziehn Sterne, den goldenen Kranz!
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http://www.youtube.com/watch?v=0vz3Z3IltRs
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WÜRZE DES LEBENS
Stehst morgens du auf,
bist noch nicht gut drauf,
hast schlecht noch geträumt
und Termine versäumt?
Siehst jetzt alles verbittert,
sogar deine Seele erzittert,
kannst niemand ertragen
und willst auch nichts sagen?
Dieser "Sorgenvoll-Morgen" ist
ein Tag, den man kaum vergisst,
trotzdem nicht verzagen
und dich ärgern und klagen!
Sonst übersiehst du auch Freude,
vielleicht kommt sie gar heute,
Heiterkeit ist die "Würze des Lebens":
den Humor nie verlieren -
sonst ist alles vergebens...!
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SEELENSPIEGEL
Verschenke ein Lächeln in dieser Zeit,
ein Lächeln, das jeden Menschen befreit;
bei Sorgen und Kummer oder Arbeit und Spiel -
zeige ein Lächeln, das kostet nicht viel!
Die Herzlichkeit, die du andern gibst,
zeigt, das du nicht nur dich selber liebst.
Ein Nehmen und Geben, so sollte es sein -
denn ein Lächeln ist wie Sonnenschein!
Der Seelenspiegel, das ist dein Gesicht:
"nun lächle doch und verstecke dich nicht"
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BLICK NACH VORN
Herzeleid, bald spürst du es nicht mehr,
denn Freude reicht die Hand zur Wiederkehr.
Hoffnungslosigkeit weicht unverhofftem Glück,
und Dankbarkeit zieht in des Menschen Herz zurück!
Es gibt noch Wunder und Licht auf dieser Welt,
Träume erfüllen sich, wie manchem es gefällt.
In Freiheit und Glück auch dankeschön sagen,
damit es so bleibt, in den folgenden Tagen.
Der Weg in die Zukunft, ist er auch schwer -
wir gehn mit den Herzen, Leid gibt es kaum mehr.
Der Seelenschmerz vergeht, nach längerer Zeit -
dann ist die Erinnerung bloß noch Vergangenheit....
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GUTER VORSATZ
Im alten Jahr noch gut gegessen
und bald war sichtbar jedes Pfund.
Die Hosen, Röcke, mußte man vergessen,
man war auf einmal kugelrund!
Fort jetzt mit dem Winterspeck,
mit Turnen, Schwimmen, Spazierengehen,
dann sind die meisten Kilos weg -
Kaloriensünden sind nicht mehr zu sehen.
Doch muss man eisern weitermachen,
nicht in den alten Trott zurück
und schmecken noch so gut die leckeren Sachen -
man geht den Weg jetzt, Stück für Stück!
Dann ist man jeden Tag ein bißchen weiter,
so achte darauf, Schritt für Schritt,
auf der gesunden Lebensleiter,
dann geht's voran, mit gutem Beispiel und viel Glück.
Ist man fast rank und schlank geworden,
sieht jeder den Erfolg, der naht.
Es ist doch besser ohne Torten -
die "neue Kleidung" ist gespart....!!!
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NEUES JAHR - NEUES GLÜCK?
Das alte Jahr geht bald zu Ende,
bringt uns das neue die ersehnte Wende?
Die Menschen, nur in Hast und Eile,
bedenken erst nach endloser Weile,
daß Hektik und Unruhe dem Leben schädlich ist,
und jeder darüber den Nächsten vergißt!
In Ruhe überlegen, was wird die Zeit uns bringen,
das Wichtigste ist aber vor allen Dingen:
daß man den Anderen nicht übersieht im Leid -
gib ihm etwas Hoffnung auf bessere Zeit!
Hunger, Durst , Elend und Kriege -
wann ist in der Welt endlich Friede ...??
Erwartungsvoll sehen wir mit fragendem Blick,
nur in die Zukunft - doch nicht mehr zurück !!
Reicht euch alle zum Jahresanfang die Hand,
vielleicht gibts dann Einigkeit und Zusammenhalt,
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FAHRT INS GLÜCK
Ich radle heut, weit übers Land,
durch hübsche Dörfer, mir wohlbekannt.
Es fliegen vorbei, die Felder und Wiesen,
dort bunte, prächtige Blumen sprießen!
Der Weg führt bergauf, ich ringe nach Luft
und die Nase kitzelt vom Blütenduft.
Die Beine strampeln und brauchen viel Kraft,
doch nun bin ich oben, ich hab es geschafft!
Ich werde belohnt, war es vorher fast Qual,
diese himmlische Ruhe - fühle Gott überall...
Die Welt liegt hier zu meinen Füßen,
nur Vöglein und Bienen, die mich begrüßen!
Ein Gefühl durchdringt mich, es ist einfach "Glück",
noch kann ich nicht weiter, voller Tränen mein Blick.
Bergab sau`s ich später, pfeife fröhliche Lieder,
zu diesem Ort zieht es mich immer wieder ...!
- Wo Leben sich des Daseins freut -
wird "Augenblick" zur Seligkeit .... !!!
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LANGSAM IST SCHNELL GENUG
Fühlt man sich gesund und munter,
denkt man nie die Lebensleiter runter,
man läuft und rennt, man rast und hastet,
man trinkt, man ißt und niemals fastet!
Doch irgendwann beginnt ein Leiden,
dann kommen nicht so schöne Zeiten.
Darum erkenne früh genug, ganz ohne jeden Selbstbetrug,
tue alles nur in Maßen -
mit der Gesundheit ist doch nicht zu spaßen!
Denn SIE ist unser höchstes Gut, denke dran und sei doch klug,
wer darauf achtet, danach strebt,
DER Mensch, der hat dann gut gelebt!!
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DER MOND
Aus tiefer Dunkelheit wird Licht,
wenn er am Himmel scheint,
ein Leuchten durch die Wolken bricht -
der MOND, uns all' vereint ....
Die Nacht gleicht einem Bilderbuch,
zeigt glänzend Mondenschein.
All' das zu seh'n, ist Freud' genug -
kein Erdengast ist mehr allein!
Fast einem Märchen gleicht die Welt,
seh' nah und fern nur goldne Pracht.
Blick' oft hinauf zum Sternenzelt :
"Du MOND, der Nacht zum Wunder macht"
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DER REGEN
Mein Mütterlein, das sind die Wolken
und Wind und Sturm als Vater folgen.
Der kleine Bach, das ist mein Sohn,
meine Tochter, die Frucht, kennt ihr sie schon?
Mein Himmelbett ist der Regenbogen,
die Erde, mein Grab - werd' ich hineingesogen...
Klopft Hagel, mein Bruder, an die Scheiben der Welt,
auch bald Schwester Schnee sanft herniederfällt!
Der Mensch jedoch, er plagt mich meist :
"So komm, so geh" - dieser Unruhegeist!
Wird die Qual mir zuviel und ich erzitter',
entlädt sich mein Ärger in einem Gewitter.
Blitz und Donner, meine Anverwandten -
sind den Menschen keine Unbekannten.
Wenn danach Tante Sonne bei Mutter erscheint,
versiegt jede Träne, die ich oftmals geweint!
Sie sind die UHR der Natur, alle zusammen wichtig,
drehte der Mensch daran - sie ging' niemals richtig...!!!
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KINDHEITSTRÄUME
Oft wünsch' ich an Tagen in dieser Zeit,
die Kindheit mir manchmal zurück.
Es gab damals keinen Kummer, kein Leid -
nur unbeschreibliches Glück!
Ja, dieser Teil von meinem Leben,
erklingt in mir wie Melodie.
Oft wird es nur Erinnerung geben,
vergessen werden wir sie nie.
Die Kinderzeiten, so bunt und schön,
behütet, beschützt und geborgen.
Im Traume werd' ich sie wiedersehen,
dort gibt es für mich keine Sorgen!
Ich hab' damals herrliche Jahre verbracht,
will dankbar sein für dieses Glück.
Sie wurden mir stets zum Märchen gemacht,
doch kehrt kein Augenblick zurück...
Meine Kinderzeit war ein Paradies,
das ich bis heut' in Gedanken nie verliess.
Bei jedem Schritt nehm' ich ein Stück -
von meinen "Kinderträumen" mit...!!!
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KUGELBAUCH
Die Feiertage sind vorbei,
es ward getrunken und gegessen.
Oft war es reine Völlerei,
an Tischen wurde nur gesessen.
Man war zu faul sich zu bewegen,
der Magen wie ein Luftballon.
Und tat man sich doch einmal regen,
dann war's der Weg zum Telefon.
Nun hat der Alltagstrott uns wieder,
die Kalorien werden jetzt gezählt.
Dann purzeln darauf Pfunde nieder,
man hat den richtigen Kurs gewählt.
Dazu brauchst du auch Willenskraft,
denn ohne die wird es kaum gehen.
Doch bleibst du eisern, ist es bald geschafft;
der Bauch ist weg - du wirst es sehen!
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BESTRICKENDE OMI
Sie sitzt nur ganz still und strickt.
Der Kopf geneigt, ein Kissen drückt -
den Rücken hoch, der völlig buckelt,
da stetig sie im Sessel huckelt!
Sie hat die Brille auf und zählt.
Die Augen blinzeln, eine Masche fällt -
von Nadeln, die sich ständig regen,
häkeln und stricken, ist nun ihr Leben!
Sie schaut aus dem Fenster und träumt.
Der Mund lächelt, sie hat nichts versäumt -
ihr Dasein, war hart und doch schön,
vergangene Zeiten, wie schnell sie vergehn!
Sie wendet sich wieder der Wolle zu.
Die Finger zittern, doch geben nie Ruh' -
die Handarbeiten, jetzt ihr einziger Halt,
das kann Omi noch, ist sie auch grau und alt ...
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DU MEINE HÜTE...
Ob mit Blumenschmuck oder Zylinder,
die Pudelmütze für kleine Kinder -
eine Melone für den Englisch-Mann,
ein Jeder, wie er will und kann.
Ob mit Kopftuch oder Tropenhelm,
die Narrenkappe für den Schelm -
eine Kapuze für den Eremit,
damit ihn keiner drunter sieht.
Ob mit Schwesternhaube oder Sombrero,
das schwarze Hütchen vom Torero -
ein Turban wird dem Inder stehn,
sie werden "behütet" durch's Leben gehn!
Drum ist ein Jeder auf de(r)m Hut -
man sieht, wie gut das Ding doch tut.
Niemand ist ohne, kommt nicht in die Tüte,
da kann man nur sagen: "Du meine HÜTE..."
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NUR EIN DUFT?
Wenn duftende Blüten hell erleuchten,
oder Regentropfen frisches Gras befeuchten.
Ich genieße den Augenblick - denn nur er zählt,
es sind wonnige, fohe Momente auf dieser Welt.
Oft sind es die Schneeglöckchen am Zaun,
ein sich wiegender Teppich, gleich einem Traum -
an Kinderzeiten, an Oma's verzauberten Garten,
wo Reseda und Levkojen zum Schnuppern warten!
Auch ein andres Aroma find' ich besonders lecker,
es ist der Geruch gegenüber, vom Zuckerbäcker...
Gebackenes Brot und Kuchen, frisch auf den Tisch,
diese Nuancen vom Leben, die liebe ich!
Ein zartes Parfüm und nur baden im Schaum,
der Hauch von Vanille und Rosen, erfüllt nun den Raum.
Blumen und Backwerk - extravagantes Duftgespann?
Ja, Geschmack ist, was man auch gut riechen kann..
Schöne Düfte bezaubern jeden Sinn,
sie stimmen heiter und sind ein Beginn.
Für glückliche Stunden, allein oder zu zweit,
es gibt immer eine "dufte" Gelegenheit!!!
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VERSTÄNDIGUNG
Worte bauen Brücken - bis in alle Welt!
Mal sind sie kurz, mal länger - wie es grad gefällt.
Sie öffnen viele Herzen und schauen tief hinein,
sag einfach JA zum Leben und du bist nicht allein.
Benutze die Sprache und sei stets bereit,
dann kommt man dir entgegen, zu jeder Tageszeit.
Beweise deine Stärke und habe mehr Mut,
beginne, kämpfe, siege - dann wird alles gut!
Oft werden Worte nur gedacht und keiner spricht sie aus,
wofür hat Gott den Mund gemacht ? Drum sage frei heraus:
"Was du auch denkst, Zeit deines Lebens -
darüber zu reden, ist niemals vergebens..."
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DAS BLÜMCHEN
Ein Blümchen einsam am Wege stand,
das Köpfchen geneigt und wartet gespannt -
"wer wird wohl kommen und mich pflücken?"
Doch keiner kam, um sich zu bücken...
Ein Blümchen betrübt am Wege stand,
erträumt sehnsuchtsvoll eine sanfte Hand -
"wer wird wohl kommen und sachte mich biegen?"
Doch keiner kam und es blieb so liegen...
Ein Blümchen traurig am Wege stand,
ein Jeder es nur "Stinkblume" benannt -
"wer wird wohl kommen und nicht vorübergehn?"
Und Einer kam, sah es - und blieb stehn!
Ein Blümchen erfreut am Wege stand,
ach, endlich Einer, der es nicht hässlich fand.
"ER ist gekommen und findet mich schick?"
Und er steckt es ins Knopfloch...da lacht es vor Glück!
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BLAUER DUNST
Schon morgens eine Zigarette,
am liebsten gleich im warmen Bette.
Tief Zug um Zug - auf leeren Magen,
bald kann er es nicht mehr ertragen!
Vom blauen Dunste eingehüllt,
die Taschen noch schnell aufgefüllt.
Es wird gequalmt,inhaliert und gepafft,
die Lungen sind gar bald erschlafft.
Dazu kommt der Husten, man ringt nach Luft,
und verdammt im Moment den würzigen Duft!
Fühlt man sich besser und der Anfall vorbei,
so ist diese Warnung schnell einerlei.
Begreife es endlich, paff nicht wie ein Schlot,
lebe gesünder, sonst bist du bald tot!
Denke gut nach, erfreu Lungen und Magen,
nimm endlich Abschied von den rauchigen Tagen!
Mit Willenskraft wird dir dann Eines gegeben:
ein gesundes und....vielleicht sogar langes Leben????
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GLÜCK UND LEID
Glück und Leid zu jeder Zeit erleben alle Leute,
doch wenige sind auch bereit, zu danken für das Heute!
Sie murren oder ärgern sich, mit nichts sind sie zufrieden,
versuche ein Lächeln und freue Dich, dann wirst Du im Leben siegen.
Nicht immer kann die Sonne scheinen, es muß auch Regen geben,
tagtäglich ändert sich die Zeit, und damit auch das Leben!
Es nimmt oft Glück und bringt das Leid, in jedem Augenblick -
doch schenkt die Zeit uns irgendwann, Zufriedenheit zurück!
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TARNUNG
In einer Ackerfurche tiefgeduckt,
sitzt Meister Lampe, ohne einen Laut zu geben.
Als er den Menschen nahen sieht - er zuckt
und hakenschlagend läuft er um sein Leben!
Doch plötzlich sieht man ihn nicht mehr,
sein braunes Kleid macht ihn fast unsichtbar.
Die Täuschung ist perfekt, das Feld sieht aus wie leer -
so ist der Hase gut geschützt vor jeglicher Gefahr!
Im Sommer passt er sich, der dunklen Erde farblich an
und ändert sich die Jahreszeit zum Winter -
sein Fell wird "weiss" und so tarnt er sich dann,
im Schnee spielen nun die Feldhasenkinder...!
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GEGEN FRÜHJAHRSMÜDIGKEIT
Ist der Körper noch schlapp,
bringt ein Lauf ihn schnell in Trab.
Bist du auch matt - los in die Socken -
vertreib die Müdigkeit mit Joggen!
Bei frischer Luft sich recken,
wird deine Lebensgeister neu erwecken.
Das bringt Elan, gibt neuen Schwung -
fühlst dich vital, erfrischt und jung!
Die Frühlingssonne lacht herunter,
bald sind wir alle froh und munter.
Doch Energie und Pep kommen nicht von alleine,
drum steh' endlich auf ...und schwing die Beine!
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TRAUMWELT
Eine einsame Insel, die wünsche ich mir,
verborgen vor allen - weit weg von hier!
Dort die Ferien genießen in Ruhe und Zeit,
kein Stress, kein Gedränge, kein Kummer und Leid!
Der Welt mal entfliehen, nur Sonne und Meer,
sooo lang keinen Urlaub, ach Jahre sind's her!
Nur einige Wochen, das tun was ich mag,
sich freuen und hoffen auf den nächsten Tag!
Blauer Himmel, weiße Wolken - in Träume taumeln,
hier lasse ich glücklich die Seele baumeln!
Dem Mensch wird wieder Hoffnung gegeben,
schöpft neue Kraft für's weitere Leben.
Ja, meine Gedanken gehen oft auf Reisen,
am Ziel sie heimlich "Traumwelt" heißen!
Doch solange man träumt, ist man nicht allein -
wird der Traum vielleicht einmal Wirklichkeit sein?
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DIE WOLKE
Ich bin gewaltig, breit und schwer,
ohne Füße kriech ich auf dem Bauch umher
und laufe dennoch so geschwind -
in den Rücken bläst mir der kalte Wind!
Es scheint mir etwas ins Gesicht,
meine Nase kitzelt, das mag ich nicht
und niese dabei, es sogleich kracht -
kommt der Regen, hat die Sonne ausgelacht!
Ich bin selten allein, meist in großem Gedränge,
inmitten der Schäfchenschar, eine riesige Menge
und schwebe schnell, es zieht mich fort -
der Sturm treibt mich von Ort zu Ort!
Doch im nahen Sommer, bei trockener Hitze,
versteck ich mich, weil ich nun schwitze
und setze mich an den Rand dieser Welt -
ziehe erst weiter, wann es mir gefällt!
Ich habe geschlafen und schön geträumt,
mich im Himmelbett kurz aufgebäumt
und renne jetzt, gestärkt und munter -
in Windeseile zur Erde hinunter!
Da warten sie, meine Schwestern und Brüder,
wir sinken sogleich ganz sanft hernieder
und reichen einander uns die Hände -
lieber gemeinsam, denn der Weg hat kein Ende!
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MANN -O- MANN
Es gibt der Männer viel,
von München bis nach Kiel.
Darunter sind die schwarzen Dicken -
mit Bauch gibt`s sie auch,
bei schlanken, blonden Buben!
Und weil sie gern in Kneipenstuben,
öfter mal beim Bierchen hocken,
sind wild zerzaust, die hübschen Locken.
Ständig schielen sie mit Blicken,
suchend umher. - Das ist so der Brauch,
bei allen Männern auf dieser Welt.
Ob`s Arme sind oder Welche mit Geld,
im Grunde sind sie Alle gleich,
der Kern ist hart und innen weich.
Ist EVA zu sehn, dann freudig sie nicken -
die Augen glänzen, es umgibt sie ein Hauch,
von Stärke und Kraft, wie`s ein Jeder kann,
alle Frauen lieben den, "Mann-o-Mann"!
AKROBAT SCHÖÖÖÖN
Ich schaue im Wald von Baum zu Baum,
da - schwupp - ein Eichhorn, es ist kein Traum.
Es hechtet im Sprung von Ast zu Ast,
läuft über Zweige und ich glaube fast,
dieser Turner hat großen Spaß dabei:
"Im Waldzirkus zeigt er seine Clownerei"!
Ob Drahtseilakt oder Fünfmeter-Fliegen,
diesen rotbaunen Nager kann niemand besiegen.
Sein Fallschirm beim Sturz ist der buschige Schweif,
die Schwanzhaare hochgestellt, gleitet er steif,
ganz sanft und weich auf bemoosten Stamm:
"Im Waldzirkus zeigt er, was er kann"!
Dies possierliche Tierchen, oja, es ist keck,
mal sitzt es ganz aufrecht - husch - ist es weg!
Da plötzlich, graziös, hopst es auf mich zu,
das Eichkätzchen spielt, es gibt keine Ruh'.
Kommt ganz nah heran, putzig anzusehn:
"Du drolliger Kerl - Du Akrobat schööön"
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LEBENS-WALZER
Unser Leben ist ein Tanz,
das Schicksal bindet seinen Kranz.
Zu jeder Zeit, an jedem Ort –
und Rhythmus ist das Zauberwort!
Kein Einerlei, stets hin und her,
dann ist das Dasein gar nicht schwer.
Der Puls des Lebens ist der Takt,
ein Schwung, der Menschen fröhlich macht!
Geniesst ihn freudig mit seligem Blick –
den Walzer des Lebens, hinein ins Glück!!!
veröffentlicht am: 25.10.2010 bei "7 TAGE"
Nr.44
veröffentlicht am: 21.02.2011 bei "Frau mit Herz"
Nr.9
TAGESWÜNSCHE
Denk nicht an gestern, der Tag liegt zurück,
denk nicht an morgen, es kommt noch dein Glück.
Das Heute ist wichtig, denke lieber daran,
dann fängst du dein Leben viel fröhlicher an.
Und ärgerst du dich trotzdem heute,
weil dich auch mal ein Tief befällt -
es gibt danach auch wieder Freude,
so ist's nun mal auf dieser Welt!
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MIT DER ZEIT, ALT UND GRAU
Für jeden kommt einmal die Zeit,
man sieht in den Spiegel - es ist soweit.
Die ersten Falten um Mund und Augen,
noch klein und winzig, man will es kaum glauben!
Den Stress und die Hektik, auch Alltagssorgen,
nehmen wir stets mit hinein in den Morgen.
Die Umwelt belastet den Menschen sehr stark -
wir spüren die Ausmaße Tag für Tag.
Bald ist der Mensch in gewissen Jahren,
und grau wird sein Schopf, mit einst dunklen Haaren.
Man kann das Altern nicht verhindern,
doch den Prozess durchaus etwas mindern.
Ja, so ist das Leben, die Zeit bleibt nie stehn,
wir sollten versuchen, mit ihr zu gehn !
Mit Liebe im Herzen und auch positiv denken -
dann wird noch das Alter uns Freude schenken!
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KLEINER SCHMETTERLING
Wir laufen lachend über Wiesen,
und sehen bunte Blumen sprießen.
Da fliegt vorbei ein Schmetterling,
ein hübsches fatterhaftes Ding.
Ich ruf ihm zu:" Komm her, du Kleiner,
ich tu dir nichts - bist doch ein Feiner!
Möcht' gerne deine Farben sehn,
ich bleib bestimmt ganz ruhig stehn..!"
Mein Kind klatscht fröhlich in die Hände,
der Strahleblick spricht tausend Bände:
"Ich mag dich sehr, du schöner Falter,
bist du noch jung, oder doch ein Alter?
Oh, Mutti, bitte fang ihn für mich ein,
werd' jeden Tag ganz artig sein!"
Doch meinem Kind erklär' ich dann:
"Das war ein kleiner Schmetterlingsmann,
der sucht den Nektar für seine Lieben -
drum lassen wir ihn weiterfliegen...!!"
GOLDNER MOND
Die Sonne will im Meer versinken,
küßt verzückt das Abendrot.
Und die Sterne möchten blinken,
lindern aller Menschen Not.
Geh' doch auf, du goldner MOND,
tauch' die Nacht in helles Licht.
Sag mir, wo mein Engel wohnt,
scheine - zeig' dein Angesicht..
Ein Vertrauen strahlt hernieder,
Stille ist die Mitternacht.
Kehrst doch jeden Abend wieder,
schläferst ein mit Liebesmacht.
Goldner MOND, goldner MOND
meine Stimme spricht:
"Ich denke deiner auch am Tag,
denn du bist ewiges Licht!"
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TREUE FREUNDE
Fahr ich in die Berge oder auch ans Meer,
ich habe drei Begleiter, die liebe ich gar sehr -
und sind sie auch weit weg, beständig in der Ferne:
ich seh' sie immer: " SONNE, MOND und STERNE"
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FUSSBALLFIEBER
Was zieht die Männer magisch an?
Oft sitzen sie dann stundenlang,
auf Bänken, Stühlen oder Sesseln -
was kann sie bloß hypnotisch fesseln?
Und finden sie nicht Platz zum Sitzen,
dann stehn sie an der Theke, "schwitzen"!
Die eine Hand hält fest das Glas,
die andre reibt sich stets die Nas`.
Der Hunger wird schonmal vergessen,
die Kehle ist auf Bier versessen.
Man(n) schluckt und flucht und schaut,
was sich derweil zusammenbraut!
Mal brüllen sie und pfeifen schrill,
doch bald darauf - muckmäuschenstill!
Ein Jubeln, Lachen, Kreischen, Trampeln,
sie freudig mit den Beinen strampeln.
Die Männerherzen schlagen schneller,
die Stimmen sind mal tief, mal heller.
Doch nicht nur Männer, nein, auch uns Frauen...
hält "Fußballfieber" fest in den Klauen!
EIN ENGEL
Jeder Mensch hat einen Engel,
der ihn beschützt bei Tag und Nacht.
In guten und in schlechten Zeiten,
wird er behütet und bewacht.
Er schenkt ihm Kraft und Stärke,
im Herzen dann die Sonne scheint.
Vorüber sind dann arge Schmerzen
und Tränen, die man oft geweint.
Ist dieser Engel auch noch so klein,
er wird immer mit und bei ihm sein!
Man sieht ihn nicht mit seinen Augen,
doch spürt man immer, er ist da....
Er ist verankert fest im Glauben
und seiner Seele ist er nah!
Veröffentlicht: am 16.08.2010 in Zeitschrift "7 TAGE",
Nr. 34
Veröffentlicht: am 27.09.2010 in Zeitschrift "Frau mit Herz",
Nr.40
MUTTERTAG
In jedem Jahr, in dem wir leben,
"muss" ein Tag ganz besonders sein?
Es soll nur Glück und Freude geben
und fröhlich sollen wir dann sein?
Und alle Mütter dieser Welt,
bekommen Blumen und Geschenke?
Nur weils dem Menschen so gefällt...
er heut` nur innig an sie denke?
Ich trage täglich in meinem Herzen,
das Bild von dir, oh Mutter mein.
Hast mich geboren unter Schmerzen,
werd` in Gedanken stets bei dir sein!
Mutterliebe erfüllt tief mein Herz,
an jedem Tag, in jeder Nacht!
Aber auch Trauer, Tränen und Schmerz...
dass Gott dich nicht für ewig erdacht!
Ja, ich hab` dich lange schon verloren
und du kehrst nie zurück!
Du lebst längst hinter Himmels Toren,
auf mich gerichtet ist dein Blick?
Die Erinnerung an dich und die frühere Zeit,
werde ich niemals vergessen.
Jetzt, wo du bist die Vergangenheit,
weiss ich erst, was ich einst besessen!
Es war meist höchste Glückseligkeit,
und ich bin sehr dankbar für diese Zeit.
Und jeder Mensch, der noch eine Mutter hat,
er sollte sie ehren.. Tag für Tag!
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