Hier werden einige Zitate aus den Büchern aufgeführt weil ich sie als wichig empfinde oder weil sie mir einfach gefallen. Einige sind in Deutsch, einige in Englisch und einige in beiden Sprachen. Die deutschen Zitate werde ich in Rot schreiben, damit auch diejenigen unter euch, die kein Englisch verstehen, problemlos Zitate finden können, die sie interessieren. Und ich gebe zu, dass viele davon von Armand und/oder Marius sind. Aber auch die anderen kommen nicht zu kurz!
- "I will give you my power. I will make you a god, and you will be immortal." (Gott in der Höhle zu Marius, bevor er ihn zum Vampir macht in "The Vampire Lestat")
- "What are you waiting for, the church to pronounce it a miracle?" (Louis zu Lestat, während sie vor der Katastrophe beim Konzert flüchten in "The Vampire Lestat)
- "Geh zu Bett, wie die anderen", sagte er ruhig. "Du gehörst zu ihnen, Amadeo. Sie sind deine Liebsten. Sie sind wie du. Strebe nicht nach der Gesellschaft von Ungeheuern."
"Ach, ein Ungeheuer seid Ihr also, Herr?", fragte ich verächtlich und verärgert. "Ihr, der Ihr malen könnt wie Bellini oder Mantegna, der Ihr alle Sprachen lesen und sprechen könnt, der grenzenlose Liebe kennt und die dazugehörige Langmut, Ihr seid ein Ungeheuer! So ist das? Ein Ungeheuer bietet uns Schutz unter seinem Dach und gibt uns unsere täglichen Mahlzeiten aus der Küche der Götter! Ach ja, ein Ungeheuer!" (Streitgespräch zwischen Marius und Armand in "Armand der Vampir")
- "Go to bed with the others," he said quietly. "You belong with the others, Amadeo. They are your loved ones. They are your kind. Don't seek the companies of monsters."
"Ah, is that what you are, Sir? I asked contemptuously and crossly. "You that can paint like Bellini or Mantegna, who can read all words and speak all tongues, who has love without en and patience to match it, a monster! Is that it? A monster spreads the roof over our head and feeds us our daily supper from the kitchen of the gods! Oh, indeed, a monster!" (Streitgespräch zwischen Marius und Armand in "The Vampire Armand")
- "Ich liebe dich noch immer. Und ich werde dich lieben, auf ewig, in jeder Nacht, die mir gegeben, und während all der Tage, die ich im Schlaf verbringe. Dein Gesicht ist wie ein Edelstein, den man mir anvertraute, und den ich nicht vergessen kann, auch wenn ich ihn törichterweise verlöre. Sein Glanz wird mich auf immer quälen ..." (Marius zu Armand in "Armand der Vampir")
- Marius,
man wird uns bei Sonnenaufgang nach Moskau bringen. Der Sarg, in dem ich ruhe, soll schon am ersten Reisetag viele Meilen zurücklegen. Marius, ich bin wie betäubt. Ich kann in Deinem Haus nicht Zuflucht suchen, unter demselben Dach wie die Uralten. Bitte, Marius, komm nach Moskau. Hilf mir, mich aus meiner Zwangslage zu befreien. Später kannst du dein Urteil fällen und mich verdammen. Ich brauche Dich. Marius, wie ein Geit werde ich durch den Palast des Zaren, durch die Kathedrale streifen, bis Du kommst. Marius, ich weiß, damit verlange ich, dass Du eine lange Reise antrittst, aber, bitte, komm. Ich bin dem Willen meines begleiters sklavisch unterworfen.
Ich liebe Dich,
Pandora
(Pandoras Brief an Marius, den er leider viel zu spät erhält, aus "Pandora")
- "I knew peace only when I killed." (Louis in "Interview mit einem Vampir")
- "Mein Geliebter", flüsterte er. "Mein schöner Amadeo."
Ihre Hände berührten einander. (Marius trifft Armand das erste mal seit über 500 Jahren wieder, aus "Königin der Verdammten")
- Auf der gegenüberliegenden Seite des Saales erblickte ich plötzlich Marius!
Er hatte mich schon eine ganze Weile beobachtet und schenkte mir nun ein höchst trauriges, liebevolles Lächeln. Er trug eine aufgetürmte Lockenperücke, die genau auf die Farbe seines eigenen Haares gefärbt war, und einen Samtrock mit weiten Schößen, dazu unmengen von Spitze, wie sie die Franzosen bevorzugten. Seine Haut war goldbraun. Das bedeutete Feuer. Ich wusste plötzlich, dass er Schreckliches durchgemacht hatte. Aus seinen blauen Augen sprach jubelnde Liebe, und ohne seine lässige Haltung zu verändern - er lehnte mit dem Ellbogen auf der Kante des Klavierchords -, warf er mir mit den Fingerspitzen einen Kuss zu. (Pandora trifft Marius am Hof Ludwig XIV wieder, aus "Pandora")
- "Schlaf", sagte Armand und deckte ihn mit einer Decke zu. "Und wenn du aufwachst, wirst du genau sein wie ich. Tot." (Armand zu Daniel bei dessen Umwandlung zum Vampir in "Königin der Verdammten")
- Ich erinnere mich an das, was Armand mir einmal vor langer Zeit erzählt hat. als er Lestat fragte: "Wie soll ich je die menschliche Rasse verstehen?", antwortete Lestat: "Lies alle Dramen von Shakespeare, oder schau sie dir an, und du wirst alles über die Menschen erfahren, was du je wissen musst." (Pandora über Armand und Lestat in "Pandora")
- Große schwarze Augen, von sanften Lidern überschattet. Ein hübscher, lächelnder Mund. Ein zweifellos hübsch gestaltete Nase. Und die Augenbrauen - die gefielen ihm am besten. Sie waren weder zerzaust noch buschig, sondern saßen tiefschwarz über seinen Augen und verliehen seinem ganzen Aussehen jenen halbverschleierten und dennoch offenen Blick, der bei anderen nur Sympathie erwecken konnte. Ja, es war ein hübsches junges Männergesicht. (Khayman entdeckt sich selbst nach seiner langen Amnesie, aus "Königin der Verdammten")
- "You are the damnedest creature, Lestat!" (Marius in "The Vampire Lestat")
- Es war Armand.
Da saß er auf eine steinerne Parkbank, jungenhaft lässig ein Bein angezogen, und schaute zu mir auf mit dieser so vertrauten Unschuld im Blick. Natürlich war er von oben bis unten voller Staub, sein Haar eine Masse langer, wirrer, kastanienfarbener Locken. In seinen engen Jeans und der Reißverschlussjacke aus schwerem Denim ging er mit Sicherheit als menschliches Wesen durch, als ein Herumstreuner vielleicht, obwohl sein Gesicht wie Papier war und noch glatter als bei unserem letzten Treffen.
Er erinnerte mich irgendwie an eine kindliche Puppe mit glänzendbraunen Augen aus Glas, eine Puppe, die man auf dem Dachboden gefunden hat. Mich verlangte danach, ihn mit Küssen zu bedecken und zu säubern, um ihn noch heller strahlen zu lassen
"Das willst du doch immer." Armands Stimme versetzte mir einen Schock. Nicht einmal mehr das kleinste Restchen eines französischen oder italienischen Akzents konnte ich hören, und sein Tonfall klang schwermütig und kein bisschen gemein. "Schon damals, als du mich unter Les Innocènts gefunden hattest, wolltest du mich in Parfüm baden und in Samt und Seide stecken."
"Ja, und dein Haar, dieses herrliche, rotbraune Haar kämmen", sagte ich grimmig. "Mir scheint du siehst gut aus, du verdammter kleiner Teufel, so richtig zum Lieben und Umarmen." (Lestat und Armand in "Memnoch der Teufel")
- "... Why do you cry, Amadeo, what's wrong?"
"I don't know, Bianca."
"I'll tell you then," she said. "He has become the world to you as only such a great being can. And you are out of it now and longing to return to it. A man such as that becomes all things to you, and his wise voice becomes the law by which everything is measured. All that lies beyond has no value because he doesn't see it, and he doesn't declare that it is valuable. And so you have no choice but to leave the wastes that lie outside his light and return to it. You must go home." (Armand und Bianca über Marius in "The Vampire Armand")
- "Also gut", sagte Marius, "wir gehen, wohin du willst."
Ich beschrieb dem Kutscher die Lage meines Verstecks.
Ich konnte Marius nicht ansehen. Tapfer wahrte er den Schein der glücklichen Wiedervereinigung, sprach über Wissenschaft und Literatur, Shakespeare, Dryden, über die Neue Welt mit ihren Urwäldern und Flüssen. Doch unterschwellig hörte ich aus seiner Stimme, dass ihm jede Freude vergangen war.
Ich vergrub mein Gesich an seiner Brust. Als die Kutsch hielt, sprang ich hinaus und floh förmlich zur Tür meines kleinen Hauses. Dann schaute ich zurück. Er stand auf der Straße.
Er wirkte traurig und müde, nickte gemessen und bedeutete mir mit einer Geste seine Zustimmung. "Darf ich auf dich warten?", fragte er. "Kann ich hoffen, dass du deine Meinung änderst? Ich werde auf ewig hier warten."
"Es geht nicht um meine Meinung!", sagte ich. "Ich verlasse diese Stadt heute Nacht. Vergiss mich. Vergiss, dass du mich je gesehen hast."
"Du, meine Liebe", sagte er leise und sanft. "Meine einzige Liebe." (Marius und Pandora kurz vor ihrer zweiten Trennung in "Pandora")
- I looked up, and it seemed to me that he was a vision of male perfection, dressed in a snow withe silk shirt and a finely cut black velvet jacket, his curly black hair very properly and beautifully combed back over his ears and curling above his collar in the most lively and fetching style. I loved looking at him, rather as I loved looking at Merrik. (David über Louis in "Merrik")
- "Lestat, ich brauche Sie. Sie sind der einzige Freund, den ich habe." (David zu Lestat, als dieser ankündigt, sich zu töten, aus "Nachtmahr")
- Marius kam die Stufen herauf, um mir näher zu sein, aber er hielt einen Höflichkeitsabstand ein. Er war immer schon der perfekte Gentleman gewesen, selbst als es dieses Wort noch gar nicht gab. Im alten Rom muss es doch ein Bezeichnung für eine solche Person gegeben haben, die überall und immer gutes Benehmen zeigte und für die Zuvorkommenheit und Rücksicht auf andere eine Art Ehrenkodex war und die dabei die einfachsten Regeln der Höflichkeit gegen Arm und Reich gleichermaßen walten ließ! So war Marius, und soweit ich wusste, war er immer so gewesen. (Armand über Marius in "Armand der Vampir")
- Marius' Augen verkörperten für mich den sonnenhellen Himmel der nordischen Wildnis und waren erfüllt von einem steten Leuchten, das jede sich aufdrängende Farbe abwies und ein vollkommenes Tor zu seiner absolut beständigen Seele war. (Noch einmal Armand über Marius in "Armand der Vampir")
- Ich nahm das Medaillon in die Hand und betrachtete das kleine Bild aus nächster Nähe. Und eine traurige Erkenntnis überkam mich.
Sie war keine reale Erinnerung mehr. Sie war zu einem Fiebertraum geworden. Sie war ein Trugbild in dem Urwaldhospital, eine Gestalt, die in Georgetown vor der Sonne stand, ein Geist, der durch die Schatten von Notre Dame huschte. Im Leben war sie nie mein Gewissen gewesen! Nicht Claudia, meine gnadenlose Claudia. Was für ein Traum! Ein reiner Traum. (Lestat über Claudia in "Nachtmahr")
- Natürlich mochte er auch das Blut seiner Opfer. Das war ganz selbstverständlich. Das gehörte nicht zu seinem kleinen Witz. Über den Tod pflegte er nicht zu scherzen. Er schlich sich lautlos an seine Beute; er wollte seine Opfer nicht sehen. Wenn ein Sterblicher zu ihm sprach, wandte er sich sofort ab. Seiner Meinung nach schickte es sich einfach nicht, mit diesen lieben, sanftäugigen Wesen auch nur ein Wort zu wechseln, um dann ihr Blut zu schlürfen, ihre Knochen zu brechen und ihr Mark auszusaugen, ihre Glieder zu zerquetschen, bis sie nur noch ein matschiger Brei waren. Wenn er sich an ihnen gütlich tat, dann mit roher Gewalt. Das Blut war ihm eigentlich gar keine Notwendigkeit mehr; aber er wollte es, weniger aus Durst als aus nackter Gier. Mit Leichtigkeit hätte er drei bis vier Sterbliche pro Nacht aussaugen können. (Khayman in "Königin der Verdammten")
Die prachtvollen Gemälde des Louvre hatten für mich keine Beziehung zu den Händen, von denen sie geschaffen worden waren. Sie hatten sich losgelöst und waren tot, wie in Stein verwandelte Kinder, wie Claudia, von ihrer Mutter getrennt und jahrzehntelang in Perlen und Brokat bewahrt. Wie Madeleines Puppen. Und wie Claudia und Madeleine und ich konnten sie alle eines Tages zu Asche werden. (Louis in "Interview mit einem Vampir")
"Be my child, Amadeo," I whispered in this sweetness. "Be my child forever," I said. "Have I ever loved anyone more than you?" (Marius zu Armand in "Blood and Gold")
Thorne sent all his strenght at Santino and all Santino could do as he fell to his knees was cry out: "Thorne," over and over again, his body exploding, the blood flowing from every orifice, the fire finally erupting from his chest and head as he twisted and collapsed on the stone floor, the flames at last consuming him. (Thorne tötet Santino in "Blood and Gold")
'A singer can shatter a glass with the proper high note,' he said, 'but the simplest way for anyone to break a glass is simply to drop it on the floor.' (Marius zu Lestat in "The Vampire Lestat")
"Du bist ein wirklicher Teufel, Lestat!", sagte er. "Das bist du! Du bist der Teufel in Person!"
"Ja, ich weiß", sagte ich, und es gefiel mir, ihn anzusehen und zu beobachten, wie der Zorn ihn so mit Leben erfüllte. "Und ich liebe es, dich das sagen zu hören, Louis. Ich brauche es, dass du das sagst. Ich glaube, niemand wird es je so sagen wie du. Los, sag's noch einmal. Ich bin ein wirklicher Teufel. Erzähle mir wie schlecht ich bin. Das gibt mir ein so gutes Gefühl!"