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Gott im Nichts Wenn Du Deine Augen reibst und nichts mehr siehst weil garnichts bleibt von dem was ist
Wenn selbst die Zeit vergangen ist und Deinen Leib der Wurm auffrisst
Wenn das All zu Staub zerfällt und mit´nem Knall ins Dunkel fällt
Dann bleibt nur noch von Deinem Licht Ein randloses Loch durch das es wich
Nichts geht verloren Hinzu kommt kein Stück Alles was geboren fällt in den Schoß zurück
Was bleibt ist Nichts Bemerkenswert wenig, unendlich und ewig Ein Reich ohne König
Aus diesem Schoß der Unaussprechlichkeit springt das Paradox von Raum und Zeit
Hier erhält die Vernunft einen ernsthaften Riss Weil erst nach dem Sprung der Verstand gewachsen ist
Der Eine sieht Licht aus der Ewigkeit Ein anderer sieht Nichts und ist genauso gescheit kohle 2003
Gebet aus dem Nichts Vom Licht verlassen und nicht gehört Von den Hassern gegriffen und zerstört So stürzt Du Seele in schwere Nöte Letzte Selbstbehauptung wird getötet
Blinde Wut und Negation Reissen Dich von Deinem Thron Wer versteht die Trauer schon? Du bleibst in Deiner Isolation
In diesem Nichts erkennt das Trauern sich auch nur noch als Selbstbedauern Kein Recht wird Dir mehr gelten Kein Wunsch sich Dir entfalten
Versunken mit Stiel und Stumpf Ohne Ziel verschwunden im Sumpf erbittest Du Seele keinen Wert Jetzt wird Dein Schrei erhört
Und Du betest nicht mehr für Dich denn Gelassenheit entwickelt sich Ein Gebet wächst aus den Todesschreien Lebe es, um die Menschheit zu befreien Kohle 2003
Liebesatom Vor unzähligen Generationen spaltete sich ein Liebesatom Zwei Energien blitzten sich an Eine weiblich die andere Mann
Aus der Enge der Gebundenheit stürmten sie ins Weltenweit Dort wo sie sich wiedersehen lernen sie miteinander umzugehen
Nicht wieder gefangen im Atom sondern als Funken zur Evolution wo sie sich frei berühren ist ihre Liebe zu spüren
Jedoch durch Störung und Zwang wurde die Liebe zu Unheil verbrannt Übrig blieb nur noch Sand der zwischen den Energien zerrann kohle 2003
Schleichende Täuschung Konzepte vrschwinden beim Blick nach innen was aussen geschieht wird innen gefügt von innen heraus dehnt Leben sich aus gräbt seine Bahnen quer durch mein Planen Doch in Gedankenschnelle aus des Lebens Quelle spritzen Bilder in die Augen die den Blick nach außen saugen derweil ich noch nach innen blick ist mein Blick schon ausgerückt zu dem Film in meinem Kopf während das Herz still weiterklopft kohle 2003
Die Verbindung ewiglich lauscht mein Sehnen inniglich dem Weltenlied bis das Licht der Fackelträger meine Dunkelheit zerbricht
Im Flammenlicht reihen sich Tränen zu Perlenketten im Gesicht Liebe bricht aus meinem Herzen nach des Flammenschwertes Stich
inniglich sing ich zu den Klängen von Akashas Weltenlied bis im Licht Akashas Gesänge und die Dunkelheit erlischt kohle 2003
Zwei Träume Die Maske glühte und war aus Eisen Jemand drückte sie mir ins Gesicht Angst hatte ich nicht Mein Atem konnte die Glut fortreißen
Ich lieg auf einem Blatt im Weiher Ohne dass ich versank Meine Arme stemmten Menschenleiber Plötzlich kamen viele Gedanken und sagten, ich sei untergegangen Panik riss mich aus dem Traum Ich erwachte auf der Stelle Wo sonst flimmerte der Lichterbaum flatterte nun Angst in jeder Zelle
Ich dachte an Christus, wurde ganz klein Bald strömte sein Licht wieder ein Jedesmal nach so einem Alb Fühle ich mich aufs neue gesalbt Die Schwärze der Angst macht Herzen bang Bis das Christuslicht Den Asphalt zerbricht
So bohrt sich der Löwenzahn durch den Asphalt seine Bahn weil das Liebeslicht auch das Dunkel durchsticht
Mein Traum braucht keine Deutung Sie wäre kaum von Bedeutung
was wichtig und relevant gibt das Licht aus erster Hand
ins Zentrum des Alls führt ein Fluss zwischen Lichtern und Schatten Seinen Namen habe ich gewusst bevor sie mich besessen hatten
Stille nenn ich seine Quelle Ausrichtung fließt durch sein Bett Wenn ich mich ans Ufer stelle schwimmen meine Grenzen weg Dieser Fluss verästelt sich in alle Schöpfung, seine Tropfen benetzen jedes Atom. Je höher die Dämme um unsere Herzen, desto höher schwellen seine Fluten an. Aquarius, Deine gesegneten Fluten werden die fremde Heimat überspülen und reinigen. Deine Kräfte werden die Gezeiten neu ordnen und die Schöpfung zu ihrem eigenen Quell führen. ES geschehe und nicht mein es Kohle 2003
7 Fässer Wein Gedanken schweben aufgereiht zu Fäden umwickeln das Gehirn wie die Roulade der Zwirn
tief windet dies Gebinde sich in des Hirnes Rinde mit der Gedanken Spuren von Falten und Gravuren
Gedanken sind gut erzogen Sie kommen sofort geflogen und hüpfen in aller Schnelle aus ihrer grauen Zelle
Nur wenn sie einmal kreisen lassen sie sich nicht abweisen Dann ziehn sie den Zwirn fester bis dass Du weinst, mein Bester
Sei ein bischen weise drum und denke nicht in Kreise rum Bleibe in Deinem Spinnennetz Deine eigene Spinne selbst
Drum spinne einen festen Zwirn in die Mitte von Deinem Hirn Wo sich die Gedanken aufreih`n dort seil sie ab ins Herz hinein
Schneller als Gedankenschnelle trifft jeder Gedanke auf ´ne Quelle die ihm den guten Tropfen reicht mit dem er wieder nach oben steigt
Und in des Kopfes Höhlen wo sonst Gedanken Dich quälen hörst Du sie nur leise summen Die Tropfen machen sie trunken
Unaufhörlich und ganz schnell sprudelt in Deinen Kopf der Quell der sich aus Deinem Herzensloch fässerweise ins Hirn ergoss kohle 2003
Der Ahnungslose Ahnungslos hat er gelebt Aus des Becken warmen Mutterboden Das Steißbeinchakra wirbelte und düste Hell erstrahlt der neue Morgen kohle 2003 --------------------------------------- Der Erleuchtete Er irrte herum kohle 2003 ---------------------------------- Ursache und Weihnachtsmann hälst Du Dich an der Wirkung fest Doch es gibt ein Phänomen Lass alle Wirklichkeiten los Und wär´s noch nicht verstehen kann kohle 2003 ----------------------------------------------------- Armer Leuchter Hell wie ein Strahl stell ich mich dar Denn ich bin ein toller Typ und halte meinen Jesus lieb
Ich hab schon viele erhellt und dabei Schatten hergestellt Strahlen umhüllen mich und in der Mitte strahle ich
Nur eins kann ich nicht verstehen dass andere das nicht sehen manchmal wird mir schlecht denn keiner gibt mir recht
Und immer sind´s die Bösen Ich möchte sie gern erlösen Kinder sagt doch Ja zum Licht denn ohne Euch leucht ich nicht Kohle 2002 ----------------------------------- Restauration Ausgestoßen aus der Herde weint mein Herz bitterlich Alles was mir Schutz gewährte es erzittert und zerbricht
Im Fall zerreißen Spinnenweben Unter mir ein schwarzer Schlund Ein Häufchen Elend bleibt vom Leben Schreie ersticken in meinem Mund
Durchlittene Hölle im Sturm dieser Nacht Hoch peitscht die Welle die mich zerbrach
Kein Halt zu finden Ich geb´ mich auf Mit den Fallwinden strömt Stille herauf
Schwach ist mein Odem unendlich fein Ich sink auf den Boden Er atmet mich ein
Die Frage bleibt offen Wer bin ich nun? Mich hat die Antwort getroffen im Herzheiligtum Kohle 2002 -------------------------------------------- Im ewigen Eis Spuren meiner Vergänglichkeit tiefe Falten säumen mein Kleid Unter den Ruinen der Gegenwart ist das Herz zu Kristall erstarrt
nackte Füße suchen Halt finden Blöße, eisigkalt Nur der Kristall starrt grimmig in die Gegenwart
zarte Blässe ziert meine Reste matt lächelt Fahlheit im Kristall der Wahrheit Kohle 2002 ----------------------------------------- Vergänglichkeit Sie ist gegangen Woran ich gehangen wurde von mir gerissen Als wär´s nicht gewesen
Was bleibt? Erinnerung wird vergehen Doch die Gemeinsamkeit bleibt weiter bestehen
Vielleicht heut´nicht Doch bald spür ich deutlich Wir bleiben uns nah wo Gemeinsamkeit war
Du sprachst von einer Riesenseele in die Dein großes Herz eintaucht Ich konnt ein Grinsen nicht verhehlen Doch jetzt glaub ich es auch
Zum Abschied hobst Du den Schleier den Dir Dein Bräutigam gereicht In einem Meer von Licht und Feuer erstrahlte unsere Gemeinsamkeit
Das Schleierband ist uns geblieben Es senkt sich übers Edental Dein Herz mit seiner großen Liebe berührt uns dort jedesmal Kohle 2002 --------------------------------------- Gottes Tränen Der erste Regen fiel vom Himmel Die Tropfen vermengten sich mit der Erde und brachten Leben in Staub und Felsspalt Eine Träne davon blieb in meinem Herzen Ich lege meine Kleider ab wasche den Staub von meiner Haut zertrümmere den Fels um mein Herz Staub fällt zur Erde nieder Die Träne rollt ins Meer zurück welches Gott heisst Kohle 2002 -------------------------------------- Lächeln Es spielt um den Mund, streichelt die Wangen wie der Südwind, der das Meer krault
Ein Stein fällt ins Meer bis auf den Grund Das Meer erschauert bis an die Ufer
Ein Lächeln, zart und unbeständig wie der Wind Das Lächeln der Bilder
Ein Lächeln, fest und unergründlich wie der Stein Das Lächeln der Sphynx
Der Wind trägt Dein Lächeln fort Der Stein zaubert ein Lächeln hervor
Der Wind kommt und geht Fang ihn und lächle ihn an
Der Stein fällt tief Öffne Dich lass ihn lächeln Kohle 2002 ------------------------------------ Rauschen und Lauschen Tief innen flüstern Stimmen rascheln wie Laub dünn wie Staub
Nicht zu verstehen ein Kommen und Gehen wortloser Wellen endloser Welten
Atome schwirren durch Kosmos´ Türen sie schwingen im Klang mit Akashas Gesang Kohle 2002 ---------------------------------------- Lebenstraum Ich schenk Dir einen Traum: ich bin der Träumer eines lebenslangen Traum(a)(e)s. Als ich einschlief erlosch die Kerze auf meinem Nachttisch. Den glimmenden Docht halte ich in meinem Traum in den gefalteten Händen. Meine Augen sind wachsam darauf gerichtet. Eines Traumes Tages wird mir ein Licht begegnen. Dort werde ich den Docht hineinhalten. Bis dahin wandere ich auf Treibsand und behüte den glimmenden Docht. Die Flamme hat mein Herzen entzündet von Schlangenkraft getrieben erst wenn sie sich zum Haupt hochwindet, hat sie den Thron bestiegen Kohle 2002 ---------------------------------------- Sterben um zu sehen Licht, eine spürbare Gnade Licht, eine sichtbare Gabe Licht sieht Dich durch meine Augen
Als mich die Finsternis erblickte und ich in ihr vor Angst erstickte da zerbrach in stürmischer Nacht mein erbärmliches Hüttendach
Ich wagte nicht ein Gebet zu stottern Nur meine Gelenke hörte ich schlottern Ich kniete nieder mit sterbender Seele "Herr, schau hernieder und befehle!"
Da öffnete in schwarzer Verlassenheit eine winzige Tür sich einen Spalt breit Ein Lichthauch traf meine zitterndes Herz Aus qualvoller Nacht brach ein glitzerndes Meer
Voll Funken sprühte der Lichterschaum Geweckt von den Lichtern im leeren Raum schlug meine Lider ich wieder auf und erblickte des Weltengangs Lauf Kohle 2002 -------------------------------------------------------------- Wunderland Aus dem Herzen zu leben, das ist das Einfachste der Welt. Denn das Sein denkt nicht. Die Gedanken machen das Sein zum Traum, und den Denker zum Träumer. Es ist meine Aufgabe als Mensch, zu träumen. Im inneren Gewahrwerden des Seins ist diese Träumerei eine unvorstellbar schöne schöpferische Aufgabe. Meine Reaktionen auf das Sein spüre ich, wenn meine Haut den Frühling durch die Poren atmet, wenn ich wie ein Betrunkener zwischen den Schießbuden auf dem Jahrmarkt torkel. Ich bin ein Knäuel Energie, dass sich wie ein Ball durchs Universum tanzt. Bin ein Star, der den großen Sog des Rückfluges spürt. Und...ich denke... Mensch, Du Denker. Aus dem ewigen Strom der Elohim und Sepiroth träume ich Flüsse mit baumbestandenen Ufern. Mit meinen Gedanken taucht aus dem Urgrund des Seins Alice und ihr Wunderland auf.
Alice, pretty little Alice Deine Augen seh ich im Traum Du entsteigst buntem Schaum Er ist auf die Erde runtergeleckt Gedanken haben ihn aufgeschreckt
Dann ist alles verschwunden, mit krachendem Knall Mein Herz hat´s verschlungen mit lachendem Schall
Majestät der Stille Mein Herz steht und staunt Gott gab mir den Willen zu zaubern einen Traum
Schwer hängen die Gedanken an der Materie Form Mein Traum hält mich gefangen Ich habe mich verlorn Kohle 2002 ------------------------------------ Angst Feuer schwelt Verzieht im Rauch Wärme fehlt Liebe auch
Rauch brennt in den Augen Beißt mir ins Gesicht um Tränen aufzusaugen Zerstört mein Augenlicht
Angst brennt in der Seele Rasselt mit den Ketten verschnürt ist meine Kehle Nichts ist mehr zu retten
Angst ist Wahn Flackerschein Schau Dich an Nie mehr allein Kohle ------------------------------------------------ Der Mann im Mastkorb Ich saß allein im Mast Vergaß all meine Last La Paloma oh je Unter mir tobte die See
Das Boot es wankte Dass mein Magen erkrankte Nur schäumende Gischt die das Deck sauber wischt
Mein Auge durchbrach was unter mir lag Tief unter meinen Füssen sah ich Meer und Grund sich küssen
Aus dem wilden Liebesspiel ein Tropfen auf den Kopf mir fiel Der drang in meine Mütze ein und wusch mir meine Grütze rein
Da sah ich kleiner Wurm die Ruhe unterm Sturm Zehn Meter unterm Meeresgrund da war die Erde still und rund
Ab in die Brandung mit ´nem Sprung und runter auf den Meeresgrund Wer den Stürmen will entgehn Der muss in die Tiefe sehn
Ganz unten bin ich nun gewesen Über mir war Sturm und Tösen Eine Brise legt die See zur Ruh Ein Lächeln schließt mein Auge zu Kohle ------------------------------------------------- Froschkönig Auf dem Brunnenrand wartet stundenlang ein kleiner König und schaut sehnlichst nach der Prinzenmaid dass sie ihn befreit
Tief im Brunnen ganz da unten quakt ein kleiner Frosch dessen Licht erlosch er ist sehr ärmlich und sein Quaken erbärmlich
Jeder erkannte was im anderen brannte Da erkannten sie sich im gleichen Licht so erhielt vom Königssohne der Frosch die goldene Krone Kohle ---------------------------------------------------- Für freie Geister Tief schau ich in dunkle Brunnen tauch zum Ring der Nibelungen Vergebens suche ich den Gral aus Wolfram Eschenbachs Parzival Die Wahrheit wird mir keiner verraten Sie liegt in meinem Rosengarten
Schwarze Rose, Lotus der Nacht in meinen Tränen bist Du erwacht Deine Dornen graben nach Blut Trink meinen Kummer, Begierde und Wut Lass Deine Stille im Herzen erglühn deine Sprosse aus den Augen sprühn
Blüh in meinem Geiste auf Bestäube meinen Blutkreislauf Deine Schwärze trinkt das Licht Deine Farben blenden nicht Tod und Leben sind nicht entzweit im Kelche Deiner Dunkelheit Kohle ---------------------------------------------- Gesinnung Ich habe mir das Christentum als Wanderstab zur Wahrheit ausgesucht. Was anderes hat man mir nicht in die Wiege gelegt. Komme nach Jahren der Enttäuschungen auch gut klar damit. Frage an euch: Ist es wichtig Welche Farbe mein Kleid hat, ob ich im Hellen oder Dunklen furze, ob ich anderen das Gehirn bügel oder sie mich anpinkeln? Ob Jesus tatsächlich gelebt hat, wie er gelebt hat, ob die Lichtkirche ihre Schatten abgeschlachtet hat Ob Gott beim Handstand wie Satan aussieht ?
Und nun auch eine mögliche Antwort Es ist sogar sehr wichtig! Der Christ wie ich Der Antchrist von Nietsche Penner und Könige Alle schaffen damit Macht und Magie über dumme Schafe.
Seid Ihr davon ausgenommen? Ich (noch) nicht! Ich sehe nur eine Alternative: Die Wahrheit in uns selbst suchen, mit allen Konsequenzen Werft die Propheten zum Fenster raus, mich als ersten. Glaubt nur das was ihr seht. Das andere erkennt ihr später, wenn die Zeit reif ist. Gott lässt die Werke seiner Hände nicht fallen Kohle ------------------------------------------------ Gottes Licht Gottes Licht scheint nicht voll Glanz im Hellen Es liegt verschanzt hinter meinen dunklen Stellen Kohle -------------------------------------------- Gottesliebe Gottesliebe ist am höchsten, so wie Dich lieb Deinen Nächsten Gottes Hand soll mich führen Und des Bruders Herz berühren
Liebe will handeln, will Leben verwandeln Nur die Liebestat befreit den Nächsten aus Verlassenheit kohle ------------------------------------- Lichtbilder Im Namen des Lichts Ich veränder die Welt und raste nicht bis sie Gott gefällt
An den Grenzen des Lichts macht ein Schatten mich blind Ich sehe nichts Mein Licht zerrinnt
Aus meiner Ereiferung wird Verzweifelung Allein mein Ich schafft es nicht
Doch das Licht vergisst mich nicht Es zeigt mir wo die Grenzen sind denn Ich bin nur ein Erdenkind
Wenn das Ich dem Lichte weicht wird Grenzenlosigkeit erreicht Um das Licht zu erben muss mein Wille sterben
All mein Fühlen und Denken wird das Licht versenken Ich bin im Licht verloren nun wird das Selbst geboren
Mein Ich ist die Mauer meiner Begrenztheit und die erste Stufe auf der Treppe zum Licht Knüpfe aus den Fesseln Deiner Freiheit Seile, die Dich aus der Dunkelheit emporziehn Helfende Hände warten auf Dich Kohle --------------------------------------- Ohrensausen Wo wurd er gefunden? Der erste Ton Wieviele Zungen formten ihn schon?
Ein Geiger streicht ganz seicht bis der Ton Dein Ohr erreicht
Dein Ohr trinkt vom Wind wenn er singt
Ohren lauschen wenn Blätter plauschen im Windesrauschen
Wind und Geigen verneigen sich dem ewigen Schweigen
Ein tonloser Klang in mich drang hört ... die Stille sang Kohle ------------------------------------- Reise zur Mitte Gefangen im Kreis von: Leben und Sterben Geburt und Tod Gebären und Töten
Nenn mir den Ur-Sprung: Die LIEBE ? Ohne Grenzen, ohne Zorn, ohne Willen! Ich – gelöst, Lichtschatten – los!
Und doch: Verschlungen mit Leben und Tod im Stoff Sie treibt den Stoff in die höchste Vibration in das letzte Zellatom zur Offenbarung
Alchemische Gegenreaktion: Materie verschliesst Liebe wird zur Austernperle, versteinert zu Angst und Begierde Triebstoff meiner Person
Ich, Kruste der Liebe bin Persönlichkeit, bin ICH bis der Tod mich bricht Wieder einmal
Doch ewig schreit die Liebe aus der Enge meiner vereisten Weiten nach Freiheit so, wie der Hirsch nach Wasser brüllt (AT) wer bin ich? Kohle ----------------------------------------- Sandwüste Sand in die Augen gerieben im Salz der Tränen weggetrieben Ein Lächeln, das geblieben ist hat meine Tränen fortgeküsst
Wo die Mauer einmal stand liegen Spuren verweht im Sand Mauer brachen in Sonnenstrahlen Spuren hat der Wind zermahlen
Verdeckt von Regen, Wind und Sand wo ein Lächeln meine Tränen fand schauen Augen zu den Sternen auf und lenken der Gezeiten Lauf Kohle ----------------------------------------------- Sinnsuche Ich suche das Wahre, Glück und Gott Doch ich erfahre Schwere und Spott
Nichts hab ich gefunden mit meinen Sinnen Die Seele prüft und hat befunden Euch gibt es nur Innen
Kein Atom Euerer Dreiheit hab ich je gefunden Doch dem Feuer Eurer Einheit entspringt mein Lebensfunken
Augen die sehen werden es nicht verstehen Augen die erblinden werden Euch finden
Es leuchtet ein Kristall im inneren Licht In diesen Lichstrahl Da siehst DU - DICH - Kohle -------------------------------- Toleranz Der tolle Franz ist ein eigenartiges Mensch Er genießt den Flair von Großzügigkeit jenes schwere Parfüm der Harmonie Solange der Duft seinen Geschmack trifft Steigt aus seinem Herzen ein Geruch von Menschlichkeit der es wie ein Wölkchen streichelt
Der intolle Franz ist noch eigenartiger Er schützt sich mit dem Schwert der Trennung und vertreibt fremde Gedanken wie Fliegen Sobald ein Staubkorn in sein Auge dringt zischt der scharfe Stahl in seinen Händen Zack! Ein wohlgesetzter Hieb kühlt sein Blut
Beides sind Eigenarten von Franz Verliert die Toleranz ihren Flair Bleibt ein Schatten ohne Licht Verliert das Schwert seinen Schliff Bleibt ein Hohlraum ohne Körper Intoleranz ohne Grenze nun ist Franz enttollt in ihm keimt die Friedensblume Franz im Glück Kohle --------------------------------------------- Wasserkopf Regentropfen, die auf Deinen Bregen klopfen, sagen Dir: Öffne mir
Doch Dein Kopf ist vollgetankt, zugeschlossen Deine Ohren, dicht vom Hals bis zum Verstand. dass kein Tropfen geht verloren.
Auch die Augen fest geschlossen, die Brühe schwappt an der Schädelwand keine Tränen werden vergossen denn sie ernähren den Verstand
Doch eines Tages leckt das Fass Unter Deinen Füßen werden Deine Socken nass. Du fühlst erstmals Leben sprießen
Und der Regen platzt herein, spritzt durch Deine Venen in das Haupt, Herz und Gebein, bis Himmel und Erde sich versöhnen
Tosend wie ein Wasserfall wird Aquarius Dir begegnen steigst mit ihm ins Weltenall wirst auf Menschenhäupter regnen
Lass uns zu einen Strom vereinen, den Fluss ohne Wiederkehr Wir vollen ihn voll Tränen weinen hinunter bis ins Weltenmeer Kohle ---------------------------------------------- Weg in die Einsamkeit hinter mir liegt Frau und Mann deren Kraft im Weg zerrann doch ich sehe zu den Ahnen die den Weg durchs Dickicht bahnen
In ihren Tränen ertrinkt mein Schrei ihr Liebesopfer macht den Weg mir frei Hinter meinen Mühen und Wehen sehe ich eine Sonne aufgehen kohle ------------------------------------------- Wege Der eine Weg ist innerlich Welche Macht hindert mich ihn zu gehen?
Vor mir liegt die Autobahn Ich hab erfahrn sie zu umgehn!
Die Stille töpfert den Bauch vom Krug Die Fülle opfert den Bauch dem Trug
Eine Stimm schweigt im Bauch Fein und dünn wie zarter Hauch
Der Krug zerbricht Die Leere bleibt ewiglich im Seelenkleid Kohle ---------------------------------------- Wer ist wer Das Herz poltert, hüpft und tickt rund um die Uhr wie verrückt es ist ein Zähler für die Zeit die mir noch hier verbleibt
wer hat dem Herz den Takt gegeben, den Puls geschlagen für mein Leben wer hat die Farbe rot gewählt die sich durch meine Adern quält
wer gab meinen Lidern Schwere füllte meiner Augen Leere aus dem Schweigen jener Nacht die mich sehend hat gemacht
Wer schob Berge in das Tal lenkt der Wolken Wasserfall mit dem heißen Wüstenwind zu denen die verdurstet sind
wer legt Waffen aus Stahl und Feuer in die Hände von Ungeheuern die Herzen zerreissen und verbrennen und ihren Hass die Liebe nennen Kohle
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