Willkommen im Kohlenkeller

 

Seit einigen Jahren besuche ich verschiedene Foren. Die Themen und Beiträge hierbei habe ich als Gedichte aufgearbeitet.
So freue ich mich auch über ein paar Sätze von Euch zu meinen Gedichten hier auf meiner HP im Gästebuch oder an meine mail-Adresse.

Meine Gedichte sind den Themen im Menü zugeordnet. KLICK mal rein.

Menü

Zur Zeit schreibe ich Kommentare zur Bhagavad-Gita. Meine Gedanken zum 1. und 2. Kapitel könnt ihr hier lesen.

Außerdem habe ich drei Bücher geschrieben, die ihr Euch kostenlos herunterladen könnt:

1. Mein Internetbuch "Schöpfung aktuell"  mit einem Anhang meiner Gedichte aus 2003. Thema ist meine Aussage, dass die Schöpfungsgeschichte der Urzeit sich immer wieder aktuell in jedem einzelnen zur Verwirklichung drängt.

2. Mein Internetbuch Sila mit einem Anhang meiner Gedichte aus 2002. Ein esoterisches Märchen.

3. Mein Internetbuch "Zwischen den Lichtern" erschien 2002. Dies Buch kann im KluA-Verlag zum Selbstkostenpreis von 4 € gekauft werden.
In dem Buch sind zusätzlich meine Gedichte zwischen 1999 und 2001 enthalten.

Kohles letzte Worte:


-----------------------------------------------------
 

An der Nordseeküste......

 

viel Ebbe und selten Flut

 

Ich stand am Strand und hörte........
Stimmen aus dem Meer. Sie flüsterten unbemerkt durch die Wächter meiner Gedanken hindurch. Meine Sehnsucht erwartete sie bereits, seit ich ans Meer reiste. Nur meine Gedanken verstanden nicht, weshalb ich am Meer verweilte. Ich fuhr täglich aufs Meer hinaus, durchforschte seine Tiefen. Abends kehrte ich zurück und tauschte mit den Strandbewohnern die Erlebnisse aus. So blieb ich Meeresrandbewohner. Eines Tages lauschte meine Sehnsucht wieder dem Meeresflüstern, als eine plötzliche Flutwelle den Küstenstreifen überspülte. Nachdem die Brandungsausläufer sich zurückzogen, hatten sie das Dorf und alle Randbewohner ins Meer mitgerissen. Tage später wurden einige Tote wieder an Land gespült. Ihr Leben blieb dort, wo es einmal entstand, im Meer. Meine Sehnsucht wurde ebenfalls von der Flutwelle mitgenommen und vereinigte sich mit dem Leben im Meer. Ich ging zurück in die verlassene Strandsiedlung. Seitdem lauschte ich nicht mehr dem Flüstern aus der Meerestiefe. Denn von nun an sprachen meine Gedanken zu mir. Sie tanzten ununterbrochen mit der spritzenden Gischt auf den Wellenkronen und wurden mit jeder Brise in Landesinnere getragen. Wer sich zum Meer sehnte konnte das Aroma von Salz und Tang schmecken.

Manchmal kamen Besucher, die sich in meiner Einsamkeit verirrt hatten. Sie fragten und ich erzählte Ihnen von der großen Flutwelle. Sie staunten, viele wandten sich kopfschüttelnd ab. Einige blieben noch ein paar Tage, nur wenige harrten aus. Als eines Tages erneut und unerwartet eine Flutwelle sich über den Küstenstreifen erbrach, wurden die verbleibenden Randbewohner wieder mitgerissen. Hoch sprang die Brandung und der Meerschaum flog weit ins Landesinnere ob der Freude über das wiedergewonnene Leben.

Im Laufe der Gezeiten wurde den Bewohnern aus dem Landesinneren die verschiedensten Wege zum Wasser gelehrt. Viele suchende Menschen haben sich verlaufen oder sind zurückgekehrt. Einige blieben am Meeresrand und lauschten dem Meeresflüstern. Doch das Geheimnis seiner Stimmen vertraute das Meer nur jenen an, mit denen es sich mit der nächsten Flutwelle vereinte.

kohle

 

 

 








Diese HP und mein Leben sind noch in der Entwicklung 
 

 



Sie sind Besucher Nr.

Gratis Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!