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Disclaimer: Na, das kennt ihr ja. Die gehören nicht mir, sonst wäre ich reich. Zumindest mit Rick Springfield. Und Ivi hat das Copyright. Wenn ihr irgendwas von hier veröffentlichen wollt, dann meldet euch. Allein? Die Welt ist groß, viel zu groß. Zumindest kam es ihm manchmal so vor. Er saß allein zu Hause im Garten, oder zumindest das, was er als Garten bezeichnete. Es war ein kleines Stückchen Wiese, bevor es bei den Klippen etwa zehn Meter hinab ging. Dort am Rand hatte er eine Decke ausgebreitet und sich darauf niedergelassen. Sein Bruder war unterwegs um mal wieder irgendeine Frau aufzureissen und seine Freunde nicht in der Nähe. Sie hatten zwar vor einer Stunde angerufen und ihn zu einer Party schleppen wollen, aber heute war einfach nicht der Tag zum feiern. Er wusste, dass jeder einzelne ihm Gesellschaft leisten würde, wenn er ihm sagte, dass es ihm schlecht ging, aber er wollte ihnen nicht den Abend verderben. Ebenso seinem Bruder. Also saß er einfach nur da und starrte vor sich hin. Nun ja, eigentlich hatte er damit gerechnet, dass sein Bruder da war, denn schließlich war es der Todestag ihrer Eltern, auf der anderen Seite konnte er es ihm aber auch nicht verdenken. Vielleicht war es wirklich besser, etwas zu unternehmen, anstatt hier allein rum zu sitzen und Trübsal zu blasen. Doch irgendwie fehlte ihm die Energie dazu. Lieber saß er hier und schwelgte in Erinnerungen. Erinnerungen vom Tod seiner, falsch, ihrer Eltern, der harten Zeit danach und wie sie sich über Wasser gehalten hatten. Immer kurz vorm Absaufen, aber sie hatten es geschafft, gemeinsam. Es gehörte schon viel dazu in Santa Monica zu überleben, genug Geld zu haben um etwas essen zu können. Ja, Amerika war kein einfaches Land. Aber ein schönes. Auch heute wieder, doch etwas betrübte ihn. Er war allein. So schwelgte er in Erinnerungen, den guten und den schlechten. Irgendwann überkam es ihn und es stahl sich eine Träne aus seinem Auge. Er konnte einfach nicht mehr an sich halten. Diesem einen Tropfen folgten zig weitere, aber er war ja allein. Niemand würde es sehen. Und dann geschah etwas, womit er nicht im Geringsten gerechnet hatte. Irgendjemand schaltete das Licht in der Küche ein. Er erhob sich und verdrückte sich in den äußersten Winkel des Anwesens, in der Hoffnung, nicht entdeckt zu werden. Er wurde auch nicht bemerkt, als sich die Person eben dort hin setzte, wo er gerade noch seine Zeit verbracht hatte. Doch er hatte nicht die Geduld, sich dazu zu gesellen, wollte er doch einfach nur allein sein. Als er jedoch ein sehr trauriges Schluchzen vernahm, änderte er seine Meinung. Schließlich war die Person, die dort am Rande des Felsens saß sein Bruder, der einzige aus seiner Familie, den er noch hatte. Leise näherte er sich und setzte sich mit auf die Decke, welche dort noch immer lag. Sie brauchten keine Worte, sahen sich einfach nur an, nahmen sich in den Arm und warteten ab. Es dauerte nicht lange und beide beruhigten sich wieder. Die Tränen versiegten, sie sahen wieder in die Zukunft, nicht mehr in die Vergangenheit. Das Gefühl der Einsamkeit war verschwunden. Sie waren eben doch nicht allein! Auch wenn es hin und wieder den Anschein hatte. © 2003 Ivi
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