Warum bin ich Humanist?
Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Humanisten
Herzlich Willkommen  
 
 Weltliche Feiergestaltung der Humanisten

Das menschliche Leben besteht aus Höhen und Tiefen. Sie ergeben sich aus Ereignissen, die für uns, für unsere Familie und unsere Freunde von hoher Bedeutung sind.
Vier Anlässe im Leben einer Familie werden seit Jahrtausenden in allen Kulturen der Welt feierlich begangen :

  • Die Geburt eines Kindes.
  • Der Übergang vom Kind zum Erwachsenen.
  • Die Hochzeit.
  • Der Tod.            

Unsere Vorfahren pflegten diese besonderen Ereignisse im Leben des einzelnen und der Familie festlich zu begehen. Zur Gestaltung der Feierlichkeit wurde ein bestimmter Rahmen gewählt, der allerdings im Laufe der Zeit einem allmählichen Wandel unterlag. Vorgegeben war er durch die Religion, der die Familie angehörte.
In der heutigen Zeit, in der bei vielen Menschen der Glaube an die religiösen Inhalte der Feiern nicht mehr vorhanden ist, sind sie auch nicht mehr bereit sie in der traditionellen Form zu begehen.

Der Humanistische Verband bietet den selbstbewußten Menschen von heute Feiern an, die keinen Konflikt zwischen Verstand und Gefühl hervorrufen.

Im Unterschied zu Kirchen und Sekten werden von mir, dem Sprecher des HVW (Humanistischer Verband Wesermarsch) für den äußeren Rahmen der Feier zwar Vorschläge gemacht, über die tatsächliche, endgültige Ausgestaltung bestimmt jedoch die Familie.

DIE HUMANISTISCHE INDIVIDUELLE PATIENTENVERFÜGUNG

Neu in unserem Dienstleistungsangebot ist die humanistische individuelle Patientenverfügung mit der Vorsorgevollmacht und der Patientenanwaltschaft. Unser Leben soll unsere eigene Entscheidung bleiben. Bis zuletzt. (siehe auch: http://www.patientenverfuegung.de

Rufen Sie mich an, ich komme zu Ihnen und berate Sie unverbindlich und kostenlos !

Dieter Hashagen

Oldenburger Heerstraße 35 

 26919 Brake

Telefon: 04401-695817 Fax: 704919,

Email: humanitas-brake@t-online.de

Die Mitgliedschaft beim Humanistischen Verband Wesermarsch kostet Ihnen jährlich 36.-€uro.

Jugendliche sind Beitragsfrei bis zum 18. Lebensjahr und  solange sie in der Ausbildung sind oder studieren.

Oder zahlen Sie lieber Kirchensteuern ?

Frei sei der Geist und ohne Zwang der Glaube

Was sind (meine) unsere Grundsätze ?

In unserer Gemeinschaft des Humanistischen Verbandes  werden keine Glaubensbekenntnisse vorgegeben oder eine unumstößliche Wahrheit verkündet. Frei und ohne Dogmen zu denken bedeutet für uns die ständige Prüfung der großen Bandbreite  weltanschaulicher und philosophischer Ansichten. Die gemeinsame Grundlage kann in Form von Grundsätzen formuliert werden:

  1. Sinngebende Instanz im  Freien Denken ist der Mensch. Sie kennt keine außerweltliche Autorität.
  2. Bei uns Humanisten  ist der Maßstab des Denkens  die Vernunft.
  3. Humanismus ist bestimmt vom Streben nach Freiheit und Menschlichkeit. Freiheit können Menschen nur im  Miteinander verwirklichen.
  4. Wir kennen keine absolute, jemals abgeschlossene Wahrheit, jedoch im Streben nach immer neuen Einsichten bemühen wir uns  um Toleranz.
  5. Wir machen sich dazu die Erkenntnisse der Wissenschaften zu eigen und suchen, ihren Wert für die menschliche Situation darzustellen.
  6. Humanismus ist eine Sache  der Tat, nicht des Glaubens.
  7. Für uns ist das Leben des Menschen einmalig und endet mit dem Tode. Was bleibt, ist zum einen Materie, nicht mehr gebunden an menschliche Existenz, zum anderen die Erinnerung an diesen Menschen, seine Werke, seine Taten.
  8. Humanismus verlangt die Entwicklung des Gewissens, das Streben nach innerer Wahrhaftigkeit, tätige Liebe und klügere Einsicht.
  9. Wir sind  vom Wert der Gemeinschaft überzeugt,  nicht jedoch von dem der Gleichförmigkeit. Aufrichtigkeit in der Gemeinschaft und gemeinsames Streben nach Gerechtigkeit ist unser Ziel.
  10. Wir würdigen die weltanschaulichen Traditionen der Menschheit als Suche nach Sinn. Wir  anerkennen die positiven Werte darin und die kulturgeschichtliche Bedeutung und steht jeder Tradition, auch der eigenen, frei und kritisch gegenüber.
  11. Die Humanisten betrachten den Menschen als Teil der Natur, eines allumfassenden letzthin unfaßbaren Ganzen  und ruft ihn auf, seine Mitnatur auf dieser Erde in  ihrer Vielfältigkeit zu beschützen und zu bewahren.
  12. Unsere Gemeinschaft ist verwurzelt in einem ethischen Humanismus.

  Humanismus ist eine humanistisch geprägte Weltanschauung. Sie wird getragen von der Idee der Selbstbestimmung in  weltanschaulichen Fragen.

Sie erwächst aus den Gedanken der europäischen Aufklärung und fordert die Menschen heraus, im Einklang von Vernunft und Gefühl das Leben zum Wohle der Menschheit zu gestalten. Sie geht davon aus, daß der Mensch untrennbarer Teil der Natur ist, ihren Gesetzen unterliegt, sie gleichzeitig mit seinem Denken, Fühlen und Handeln beeinflußt.

Nicht nur durch die Natur, auch durch seine Mitmenschen und sich selbst sind dem Menschen Grenzen gesetzt. Die einschneidendsten natürlichen Grenzen sind dabei Geburt und Tod. Um das Verstehen dieser Grenzen, aber auch um die Veränderung erfahrener Grenzen ringen Menschen ständig. Menschliches Wissen und Handeln können Grenzen erweitern oder verschärfen.

Daher sind Menschen frei in ihren Grenzen und gleichzeitig verantwortlich für ihre Entscheidungen gegenüber der Natur, ihren Mitmenschen und sich selbst.

Grenze und Herausforderung ist für uns unsere natürliche Umwelt. Wir brauchen sie zum Überleben. Ihre Vielfalt zu bewahren ist uns Herausforderung.

Grenze und Herausforderung sind für den einzelnen auch seine Mitmenschen. Niemand kann leben ohne andere Menschen. Dieses Miteinanderleben in Freiheit und gegenseitiger Achtung zu gestalten, begrenzt unsere Möglichkeiten und fordert unsere Fähigkeiten heraus.

Grenze und Herausforderung ist der einzelne auch sich selber. Angeborene und lebensgeschichtliche Prägungen beeinflussen uns und fordern uns heraus, daraus eine Zukunft für uns und unsere Mitmenschen zu gestalten.

 Humanistische Weltanschauung antwortet auf die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht mit dem Hinweis auf eine transzendentale Macht jenseits von Mensch und Welt. Darin hat sie sich von ihren christlichen Ursprüngen gelöst.

Sie verweist die Menschen an sich selbst, an ihre Kräfte und Fähigkeiten und fordert sie auf, dabei die eigenen Schwächen und Grenzen zu berücksichtigen.

Der Humanist kennt daher keine verpflichtende Gottesvorstellung.

In ihr respektieren sich verschiedene Anschauungen, so die des

  • Atheismus: Darunter ist die Aussage zu verstehen, daß es keinen Gott gibt; oder die des
  • Agnostizismus: Das bedeutet, daß logisch betrachtet  keine Aussage über das Sein oder Nichtsein eines Gottes gemacht werden kann; und die des
  • Pantheismus: Die gesamte Natur einschließlich des Menschen gilt als göttlich.
     
    Deshalb bin ich Humanist, als Mensch, als ehemaliger Seemann, Arbeiter, Sozialist, als Altenpfleger, als Trauerredner und Feiersprecher, Künstler, Abenteurer und Bürger dieser Welt.

  
 
Es gibt Leute, die behaupten, ich sei ein Gotteslästerer.
Diese Ansicht teile ich nicht. Da ich gerne Sachen hinterfrage, ist es mir unmöglich, fest an die Existenz eines Gottes zu glauben. Echte Religiösität setzt aber einen unerschüttlichen Glauben an Gott vorraus. Kritisches Hinterfragen und der feste Glaube an einen Gott, der von Menschen weder zu wiederlegen noch zu beweisen ist, können aber nicht einhergehen. Deshalb stehe ich der Religion neutral gegenüber. Es wäre aber vermessen von mir, der Religion jeden Wert abzusprechen, nur weil sie für mich ohne Bedeutung ist. Religion, sei es die christliche oder irgendeine andere Religion ist, kann vielen Menschen Trost und Lebenshilfe geben oder ihrem Leben einen Sinn verleihen. Wenn es keine Religion gäbe, müsste man sie erfinden. Die wirklichen religiösen Gefühle der Menschen sind auch mir heilig.
Aber wieso dann diese lästerhafte Web-Seite?
Ich habe etwas gegen Leute, die ihre eigene religiöse Weltanschauung über die aller anderen erheben, deren Religion als heidnischen Götzendienst abtun und somit deren religiösen Gefühle verletzen.
Ich habe etwas gegen Leute, die die Religion als Rechtfertigung für Mord, Krieg und Rassenhass herranziehen.
Ich kann verstehen, wenn die Mitglieder einer Religionsgemeinschaft freiwillig nach ihrer eigenen Ethik und Moral leben. Aber diese den Rest der Menschheit aufzwängen zu wollen, ist vermessen. Dagegen habe ich auch etwas.
Ich habe etwas gegen Vertreter von Religionen, die versuchen, mit Angst und Panikmache Mitglieder zu binden oder zu werben.
Ich habe etwas gegen Leute, die Gott als Deckmäntelchen vorherschieben, um ihre eigenen Interessen zu tarnen.
Ich habe etwas gegen Religionsvertreter, die den Menschen Dogmen aufzwingen, die wieder der menschlichen Natur sind.
Ich kann Menschen nicht verstehen, die glauben, jeden geheimen Gedanken Gottes zu kennen und ihn auslegen zu können.
Solche Menschen oder Organisationen zeigen erstaunlich wenig Respekt vor den Werten und Gefühlen von Menschen, die nicht ihre Auffassung und Philosophie teilen. Daher verdienen sie auch nicht mehr Respekt, als sie anderen zukommen lassen..
Daher diese Seite.
Aber mal angenommen, diese Leute haben recht. Mal angenommen, ich bin ein Gotteslästerer. Und mal angenommen, es existiert ein Gott, ganz gleich welcher Art, vor dem ich mal zu treten habe. Selbst dann trete ich tausendmal lieber vor Gott als einer, der gelästert hat als wie einer, der den Namen Gottes mißbraucht, um oben aufgeführten Schwachsinn unter der Menschheit zu verbreiten.
Das ist alles.

 

Haben Sie noch Fragen,Rufen Sie mich an !

Dieter Hashagen 

Oldenburger Heerstraße 35

26919 Brake 

Telefon: 04401-695817   

Email:     humanitas-brake@t-online.de

Link zur offiziellen Homepage des Humanistischen Verbands Wesermarsch:    

 http://www.humanisten.de/index.php?id=19&no_cache=1

Mit humanistischen Grüßen  Dieter Hashagen

 

Kostenlose Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!