Termine / Veranstaltungen
Anfragen unter: betriebsseelsorge@aufhorchen.cc und 02742/72240
Bürozeiten:
Montag - Freitag, 9- 12 Uhr & Donnerstag 13-16 Uhr
Donnerstagfrühstück: 9.30-10.30 h
Aktuelles unter der neuen Homepage: http://betriebsseelsorge.dsp.at
So. 16. 10. 18 Uhr Landhauskapelle: ökumenischer Gottesdienst der Sonntagsallianz! Info: KAB
Vortrag mit Diskussion zum Thema Migration mit Sepp Gruber
am Mi. 19. Oktober, 19 Uhr im Bildungshaus Stift Zwettl
"Es gibt keine Fremden, es gibt nur Menschen, die sich noch nicht richtig begegnet sind."
Anmeldung unter: suedwind.noewest@suedwind.at
Info zum Projekt unter: www.interkult.eu
Friedensradfahrt nach Bosnien: 2.-23. September 2011
Archiv:
Am Welttag für menschenwürdige Arbeit am 07.10.2010 werden
weltweit an diesem Tag Aktivitäten gestartet, um für Grundrechte in der Arbeit einzutreten
Am 7. Oktober begeht die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung (und die Betriebsseelsorge) auf Anregung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) den World Day for Decent Work - den Welttag für menschenwürdige Arbeit. Weltweit werden an diesem Tag Aktivitäten gestartet, um für Grundrechte in der Arbeit einzutreten.
Nach Angaben der ILO, beinhaltet menschenwürdige Arbeit ein angemessenes Einkommen, Sicherheit am Arbeitsplatz und den sozialen Schutz für Familien, bessere Perspektiven für die persönliche Entwicklung und soziale Integration, die Freiheit für die Menschen, um ihre Bedenken zu äußern, Beteiligung an Entscheidungen, die ihr Leben beeinflussen, die Chancengleichheit und Gleichbehandlung aller Frauen und Männer.
Forderungen, die auch Papst Benedikt XVI. in der Enzyklika „caritas in veritate“ einmahnt.
Nicht nur in den Entwicklungsländern werden Menschen ausgebeutet - auch in den reichen Staaten liegt Vieles im Argen. In den europäischen Ländern, also auch in Österreich, ist eine zunehmende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen festzustellen: zum Beispiel länger werdende Arbeitszeiten, ein wachsender Niedriglohnbereich und die anhaltende Ungleichbehandlung von Männern und Frauen.
Die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung macht mit einer Karten-Verteilaktion in ganz Österreich auf diesen Tag aufmerksam und stellt die Arbeit in den Blickpunkt. Nicht nur die Erwerbsarbeit, sondern auch die „unbezahlte“ Arbeit wie Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen, die meist von Frauen verrichtet wird und auch ehrenamtliche Tätigkeiten sollen gewürdigt werden.
Die Aktion ist schnell erklärt: Fabriken, Werkstätten, Büros und Handelsgeschäfte werden besucht, den MitarbeiterInnen wird ein guter Arbeitstag gewünscht und es werden Glückwünschkarten mit der Aufschrift „EINEN GUTEN ARBEITSTAG“ verteilt. Die KAB bringt damit zum Ausdruck, dass die Menschen im Mittelpunkt der Arbeitwelt stehen müssen und fordert dabei ganz besonders GUTE ARBEIT ein.
„Für die Zukunft ist es notwendig, eine Arbeit zu finden, an die man glaubt und die man gerne tut und nicht mehr oder minder erleidet. Eine Arbeit, die erhebt statt zu erniedrigen, die belebt, statt bedrückt, die Kraft gibt, anstatt die Seele auszusaugen“ fordert der in den USA lebende Philosoph Frithjof Bergmann:
Wie definiert die Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung GUTE ARBEIT?
Gute Arbeit ...
- garantiert die Würde des Menschen – Gute Arbeit muss als sinnvoll erlebt werden können
- sorgt für gerechtes Einkommen – Gute Arbeit sichert sowohl die eigene Existenz als auch jener anvertrauten Personen (Sorgepflicht)
- trägt Verantwortung für die Umwelt – Gute Arbeit gestaltet und schützt die Welt
Wie definiert die Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung menschenwürdige Arbeit?
Wir bezeichnen Arbeit als menschenwürdig, ...
- wenn die Bedürfnisse des Menschen angemessen berücksichtigt werden
- wenn gerechter Lohn bezahlt wird
- wenn gemeinsam von MitarbeiterInnen und UnternehmerInnen am wirtschaftlichen und finanziellen Erfolg eines Unternehmens gearbeitet wird
- wenn Mitverantwortung wahrgenommen und Eigeninitiative eingebracht werden kann
- wenn die Produkte dem Fortschritt und dem Wohl der Menschheit dienen
- wenn Produkte und Produktion nachhaltig sind
- wenn sie ungerechter Verteilung nicht Vorschub leistet
Welche Aktionen gibt es?
……..
In St. Pölten:
Besuch einiger Büros in der NÖ. Landesregierung & ORF Zentrum
Besuch im ÖGB-Haus
Besuch in ausgewählten Firmen in St. Pölten
Rückfragehinweis:
www.gutearbeit.at, www.kaboe.at
Erwin Burghofer
KAB-St. Pölten (0676/826615344)
& Betriebsseelsorge Traisental
Mag. Sepp Gruber, Martina Bzoch
02742/72240, 0676/826688398
Fest der Begegnung: Information auf der eigenen Seite oder unter: www.festderbegegnung.at.tf
Hüttenwanderwoche mit der Bibel
Von 9. - 13. August durchwanderten auf Einladung der Betriebsseelsorge Traisental wieder 18 junge und ältere Wanderer die Berge Österreichs mit Elan und Rückhalt aus der Bibel. Sie genossen die herrlich ruhige Landschaft des Nationalparks Kalkaplpen von Großraming im Ennstal bis Windischgarsten, bestiegen Almkogel, Hochkogel und Alpstein und übernachteten in gemütlichen Almhütten und in der Brunnbachschule im Hintergebirge. Dabei stand auch Singen, Lesen der Bibel, Baden in den kalten Bächen und Lagerfeuer auf dem Programm. Die 10jährige Tradition der Hüttenwanderwochen mit der Bibel möchte Sepp Gruber nächstes Jahr wieder in Tirol fortsetzen.
Im Anhang ein Foto mit dem Großteil der Gruppe am Almkogel und mit allen 'TeilnehmerInnen beim Lagerfeuer in Brunnbach - kann ich auf Wunsch mailen!
Motto: " So ist der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat!" (Jak 2,17)
Sonntag der Völker am 26. September, 10.30 im Dom in St. Pölten
Sepp Gruber
0650/2318824 & 0676/826688398
Bericht zum: Sozialpolitischer Stammtisch mit Dr. Markus Schlagnitweit am Di., 3. März 19.30 im BSZ zum Thema: "Machen sie mit ihrem Geld doch, was SIE wollen! Ethisch orientierte Geldanlage."
Pressebericht
Dr.Markus Schlagnitweit, Direktor der kath.Sozialakademie Österreichs (KSÖ) und Spezialist für ethisches Investment referierte am 3.3. im Rahmen eines Sozialstammtisches im BSZ St. Pölten (vor leider wenig Interessierten).
Unter dem Motto "Machen sie mit ihrem Geld doch, was SIE wollen." zeigte er den Mechanismus der herkömmlichen Geldanlage genauso auf wie die Ansätze von Geldanlage nach ethischen Kriterien. Ethisches Investement arbeitet methodisch im Finanzmarktmechanismus mit, aber mit dem Unterschied der inhaltlichen Kontrolle nach vorher klar festgelegten ethisch-sozialen Kriterien. Diese Kriterien wurden von kirchlichen Hochschulen in Deutschland auf der Basis der christlichen Soziallehre schon in den 90iger Jahren erarbeitet unter den Stichworten 'naturverträglich', 'sozialverträglich' und 'kulturverträglich' (info unter www.cric-ev.de). Spezielle Ethik-Ratingspezialisten erarbeiten dann spezielle Anlageformen, die die Auswahl nach den ethischen Kriterien machen. Dadurch kann auch indirekt Druck auf Unternehmen bewirkt werden, die diesen Kriterien stärker entsprechen wollen, was im ökologischen Bereich noch am Besten gelingt. Denn das gesamte Finanzvolumen von ethischer Geldanlage im deutschen Sprachraum wird erst auf 1-2% geschätzt. Die aktuelle Finanzmarktkrise ist da eine Chance.
Wichtig zu einem Erfolg ist aber eine stärkere Öffentlichkeit und auch eine stärkere Unterstützung durch Institutionen wie Kirchen und Gewerkschaften. Während einige Ordensgemeinschaften wie die Franziskaner, die Steyler Missionsorden oder die Diözese und Caritas Linz schon vorbildlich ihr Geld gezielt nach ethischen Kriterien veranlagen, gibt es in der Diözese St. Pölten oder in der Gewerkschaft noch kaum Ansätze in diese Richtung, wie die BesucherInnen anmerkten. Auch wäre eine Förderung durch den Staat für ethisches Investements in den Pensionsfonds und Abfertigungskassen wünschenswert.
Die KSÖ ist in der Informationsarbeit für die verschiedenen Ansätze der ethsichen Geldanlage sehr aktiv und auch bereit, Instituionen bei der Umstellung der Geldanlagen zu beraten. Infos unter: www.geldundethik.org oder www.ksoe.at
Foto mit dem Referenten und einigen TeilnehmerInnen (v.l.n.r.St.Tichy -Vida, M.Schlagnitweit-KSÖ, K.+M.Priplata, H.Lawitz, Th.Berger, GR H.Dogan, M.Bostl-BS, M.Hochedlinger-KAJ, Ch.Weninger-KAB)
Bleiberecht JETZT! - Forderungen
Eine menschenrechtskonforme Bleiberechtsregelung
Die europäische Menschenrechtskonvention garantiert die Achtung des Privat- und Familienlebens. Ob jemand aus humanitären Gründen bleiben kann, darüber befindet in Österreich derzeit allein der Innenminister. Ein solches Gnadenrecht hat in einem Rechtsstaat keinen Platz. Im Juni 2008 hat auch der Verfassungsgerichtshof ein rechtsstaatliches Verfahren eingefordert Wir fordern eine faire und menschenrechtskonforme Bleiberechtsregelung. Mit einem Antragsrecht für alle.
Wer fünf Jahre hier ist, kann bleiben
Fehlerhafte Asylentscheidungen des Innenministeriums verzögern die Asylverfahren. Betroffenen wird jahrelanges Warten zugemutet – mit dem Ergebnis, dass inzwischen Hunderte hier Wurzeln geschlagen haben: Dennoch ist die Zukunft dieser Menschen ungewiss. Kein weiterer Tag Lebenszeit dieser Menschen darf mehr ungenutzt verstreichen. Wer länger als fünf Jahre hier ist, kann bleiben!
Ein Kurswechsel in der Fremdenpolitik
Zu lange schon wird das österreichische Asyl- und Aufenthaltsregime von wahlpolitischen Interessen dominiert. Parteien setzten allzu oft auf plakative Slogans und Inszenierungen, statt auf die Entwicklung sachgerechter Lösungen. Darunter leiden die Menschen, die nach Österreich gekommen sind. Die Mängel des Fremdenrechtes wurden vielfach - auch von Höchstrichtern - kritisiert. Die unmenschlichen Härten und Schikanen des Fremdenrechtspakets 2005 müssen beseitigt werden. Wir fordern eine menschliche und vernünftige Politik, die Rechtsstaatlichkeit zum Prinzip macht, die Menschenrechte achtet und Integration fördert und nicht behindert.
Info unter http://www.bleiberecht.at + bei Sepp Gruber (0676/826688398)
Friedensradtour Wien - Jerusalem: 13. April bis 24 Mai 2009
Info beim Verfasser und bei Werner Ertl (werner.ertl@aon.at)
Info unter: www.friedensradfahrt.eu
Veranstalter sind folgende Gruppen: Betriebsseelsorge, KAB (= kath. Arbeitnehmerbewegung), Welthaus St. Pölten, Caritas – Flüchtlingsberatung, Beratungsstelle FAIR/Volkshilfe, Diakonie -INTO, Südwind NÖ, Emmausgemeinschaft, AI-Gruppe 79, Austro-Asiatisches Forum, österr -türk. Freundschaftsverein, Jugendtreff Little Phönix, Jugendzentrum Steppenwolf, Rotes Kreuz, Verein Wohnen, Islamischer Kultur- und Wohltätigkeitsverein, alevitischer Kulturverein, Kulturzentrum Amara- Mesopotamia, Cinema Paradiso, kosovarischer Kulturverein, afrikanischer Kulturverein, kroatische katholische Mission, u a.
Die Koordination liegt bei Mag. Josef Gruber, Betriebsseelsorge, 0676/826688398
www.festderbegegnung.at.tf; E-mail: bszgruber@gmx.at
Gott spricht zum Propheten Ezechiel: "Stell dich auf deine Füsse, Menschensohn; ich will mit dir reden. Als er das zu mir sagte, kam der Geist in mich und stellte mich auf die Füsse. Und ich hörte den, der mit mir redete." (Ez, 2, 1f)
Gedanken:
"Ich singe für die Mutigen, die ihren Weg suchen,
die das zurücklassen, was sie gefangen hält.
Ich sing‘ für die Vertrauenden,
die Gottes Ruf hören, die auch ins Ungewisse gehen‘ mit ihm."
Buchpräsentation und Diskussion im cinema paradiso: 19.6. ab 19 Uhr
Hauptband am Rathausplatz: 18.30 Uhr Yajasri (Sri Lanka, Bangladesh, Österreich, Nigeria), Eröffnung um 12 Uhr!
Fotos zum 6. Juni: www.cinema-paradiso.at (Gallery)
Fest der Begegnung 2009: 19. & 20. Juni 09!
"Hoffnung ist im Gegensatz zu Optimismus nicht die Erwartung, dass alles gut geht.
Hoffnung ist Engagement in der Gewißheit, dass es Sinn hat, egal, wie es ausgeht." (Vaclav Havel)