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Die Homoöphatie bei Katzen hat sich immer wieder bewährt und auch ich habe diese Mittel immer in meinem Arzneischränkchen.

 

Lebensbedrohliche Situationen
Rescue Remedy (Notfall-Tropfen) sind zwar Bachblüten, doch gelten sie als das Mittel schlechthin, das im wirklich lebensbedrohenden Notfall sofort helfen kann! Ich meine, daß man vorsorglich diese Tropfen immer im Hause haben, jedoch wirklich nur im absoluten Ernstfall geben sollte. Geben Sie in diesem Fall 2 Tropfen direkt ins Mäulchen. Und dann muß das Tier selbstverständlich sofort zum Tierarzt gebracht werden!

Insektenstiche
Apis D3 lindert die Folgen nach einem Insektenstich auf bemerkenswerte Weise. Geben Sie nach einem Bienen- oder Wespenstich alle ein bis zwei Stunden eine Tablette oder ca. 5 Globuli, bis die Beschwerden sichtbar abnehmen.

Stärkung der Abwehrkräfte
Echinacea D6 ist grundsätzlich zu empfehlen bei jeder Art von Infektionskrankheiten, wie z.B. bei Katzenschnupfen oder leichten Verbrennungen. Es unterstützt grundsätzlich die Stärkung der Abwehrkräfte. Geben Sie dreimal täglich jeweils 1 Tablette oder ca. 5 Globuli, bis der Körper wieder zu Kräften gekommen ist. Echinacea ist jedoch lediglich ein zusätzliches, unterstützendes Mittel!

Unfall und Schock
Arnica D12 lindert die Nachwirkungen eines Schocks bzw. eines Unfalls. Geben Sie im akuten Fall 3mal täglich jeweils 1 Tablette bzw. ca. 5 Globuli. Natürlich sollte zusätzlich immer der Tierarzt aufgesucht werden!

Geburtsvorbereitungen und Nachsorge:

 

Geburtsvorbereitung:

Pulsatilla pratensis zum Anfang wirkt positiv auf die Geschlechtsfunktion, bei Kätzinnen auf die Eierstockfunktion, die Gebärmutter und fördert die Erweiterung der Geburtswege, mit Pulsatilla vorbereitete Katzen haben viel Fruchtwasser. D4 gibt man zur Geburtsvorbereitung ab dem 50. Schwangerschaftstag einmal täglich eine Gabe. Bei Milchmangel zwei bis dreimal täglich eine Gabe D4 bis die Milch fließt.

Bei Wehenschwäche:

Caulophyllum zum Anfang regt die Wehentätigkeit während der Geburt an und fördert den physiologischen Ablauf der Geburt. Das Mittel wird nur verwendet, wenn Wehen bereits eingesetzt haben, dann aber nachlassen. D6 alle 15 bis 30 Minuten einige Male eine Gabe. Sie können es auch prophylaktisch geben (nach Einsetzen der Wehen, nicht vorher), bzw. wenn die Abstände zwischen den Welpen 50 Minuten und mehr betragen.

Zur Nachsorge:

Sabina zum Anfang fördert die Ausscheidung der Nachgeburt und die Rückbildung der Gebärmutter, auch zur Verhinderung des Frühaborts. D6 zur Geburtsnachsorge zweimal täglich eine Gabe, ca. 2-4 Tage lang. Zur Verhinderung eines Aborts setzt man besser Tropfen ein im 1/2 stündlichen Abstand.

 

Milchmangel und Drüsenverhärtungen:

Phytolacca zum Anfang zur Behandlung der Milchdrüsen, besonders bei Verhärtungen. D6 oder D3 lassen die Milch fließen, wenn man zwei bis dreimal täglich eine Gabe verabreicht. D1 beseitigt bei gleicher Dosierung einen Milchstau und läßt auch die Milch versiegen.

Urtica urens zum Anfang leistet die gleichen Dienste wie Phyrolacca. D30 regt die Milchproduktion an, D1 schränkt sie wieder ein, wenn man alle 6 Stunden eine Gabe verabreicht.

 


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