www.tartelperien.dePrivate Hobbyzucht von SchlangenAmbystoma mexicanum Schutzstatus: WAII, EG-VO B
Der Axolotl: Der Axolotl kommt ursprünglich aus Mexiko, aus dem See Xochimilco und im benachbarten Chalco-See innerhalb eines vulkanischen Beckens vor. Diese Seen bilden die Überbleibsel eines ausgedehnten Gewässersystems, das heute teilweise nur noch kanalartig ausgeprägt ist. Der Axolotl ist nachtaktiv und bevorzugt kühle, sauerstoffreiche Gewässer. Er ist eine Amphibie aus der Ordnung der Schwanzlurche, Unterordnung der Salamanderverwandten und der Familie der Querzahnmolche. Er bleibt sein Leben lang im Larvenstadium und pflanzt sich als kiemenatmende Larve fort. Der Axolotl erreicht eine Gesamtlänge von ca. 30cm und einer Kopfrumpflänge von ca 14cm. Männliche Tiere sind im adulten Zustand an der stark vergrößerten Hautfalte an der Kloake erkennbar, welche in der Paarungszeit anschwillt. Der Axolotl wird heut zu Tage gerne in der Genforschung gesehen und erforscht, da er die einzigartige Eigenschaft besitzt, verlorene Gliedmaßen wieder in der ursprünglichen Form nachwachsen zu lassen. Durch spritzen von Hormonen (Schilddrüsenhormon Thyroxin), kann man einen Axolotl sogar aus seinem Larvenstadium holen und zu einem "Landgänger" machen. Sie erreichen ein Alter zwischen 12 und 20 Jahren.
Ernährung: Der Axolotl frisst alles, was bei ihm ins Maul passt. Von kleineren Larven, Fischen, Würmern, sowie anderem Fisch- und Frostfutter.
Haltung: Der Axolotl wird in einem Aquarium bei optimaler Temperatur von 17°C gehalten. Die Temperaturen können generell zwischen 15°C und 21°C sein, wobei sie die 21°C nicht überschreiten sollten. Für drei ausgewachsene Tiere benötigt man ein Aquarium mit einer Mindestgröße von 80cm Länge x 40cm Tiefe. Vorzugsweise benutzt man einen Hamburger Mattenfilter oder ähnliches. Hartes Leitungswasser mit einem pH-Wert von 7,0 bis 8,5 sind optimal. Ein Heizstab wird wegen der niedrigen Temperaturen nicht benötigt.
Zucht: Die Geschlechtsreife erreichen Axolotls mit ca. 15 Monaten. Man sollte eine Überwinterung von Acht bis Zehn Wochen bei 8°C bis 10°C machen. Durch das Absenken der Wassertemperaturen kommen die Tiere in Paarungsstimmung. Dabei legt das Männchen einige Spermatophoren auf den Beckenboden. Nachdem das Weibchen diese mit der Kloake aufgenommen hat, beginnt sie mit dem Ablaichen der Eier. Die Anzahl der Eier beträgt zwischen 80 bis 800 Stück. Temperaturabhängig schlüpfen dann die Larven nach ca. 15 bis 20 Tagen. Vorher sollte man diese unbedingt separiert haben. Danach kann die Aufzucht der kleinen mit lebenden Artemia beginnen.
Quarantäne: Das Quarantänebecken sollte mit Filter für die Wasserbewegung, aber ohne Bodengrund eingerichtet werden, da sich dort Keime und andere Bakterien festsetzen können. In der Quarantänezeit (drei Monate) muss, auf eventuell folgende Probleme, geachtet werden: Verbiss, Verpilzung, Hautbelag, Bakterieninfektion und Organschäden, sowie Symptome von Mangelernährung. Eventuelle Behandlungsmöglichkeiten sind ein Tee- oder Salzbad, was aber vorher unbedingt mit einem sachkundigen Tierarzt abgeklärt werden muss.
Unsere Axolotl 1.2. Weißlinge 0.1. Goldalbino 1.2. Wildtyp Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular! |