Argumente gegen rechte Parolen
Die Arier (Sanskrit arya = "Edle") waren eine Völkergruppe, deren Heimat im kleinasiatischen Raum lag. Im 2. Jahrtausend v. Chr. eroberten sie weite Teile Persiens und Indiens. Bei den Ariern existierte ein Kastensystems, eine Trennung zwischen der arischen Oberschicht und der ursprünglichen Bevölkerung. Die unwissenschaftliche rassenkundliche Verwendung des Begriffs »Arier« im 19. Jahrhundert, also die These von der überlegenen arischen »Herrenrasse« wurde zum wesentlichen Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie.
Dolchstoßlegende,
die nach dem 1. Weltkrieg von nationalistischer und militärischer Seite aufgestellte und verbreitete Behauptung, Deutschland sei nicht der militärischen und wirtschaftlichen Übermacht seiner Gegner erlegen, sondern dem »Dolchstoß in den Rücken der Front«, dem »schmählichen und verräterischen Versagen« der Heimat (Streiks, politische Verhetzung linker Kreise). Zu den namhaftesten Vertretern der Dolchstoßlegende gehörten Hindenburg und Ludendorff, auch Hitler übernahm sie in »Mein Kampf«. Sie diente als propagandistische Waffe gegen die Weimarer Republik und die »Novemberverbrecher« (wg. der Unterzeichnung des Waffenstillstandes am 11. November 1918) sowie gegen die »Erfüllungspolitiker«. Die »Dolchstoßlegende« wurde bereits in den 20er Jahren als Verdrehung historischer Tatsachen entlarvt.
Die Protokolle der Weisen von Zion
Die Dokumente einer angeblichen jüdischen Geheimregierung, welche die Eroberung der Weltherrschaft durch die Juden beschrieben, wurden bereits 1921 von der Londoner Times als Fälschung entlarvt. Diese "Dokumente" basierten auf einer Satire des französischen Rechtsanwalts Maurice Joly, der im Jahre 1864 wegen seines Widerstandes gegen Kaiser Napoleon III. in Haft saß. Es ging dabei um einen imaginären Dialog zwischen dem französischen Philosophen Montesquieu und dem Italiener Machiavelli. Von der russischen Geheimpolizei des Zaren umgeschrieben, erschienen sie schließlich Anfang der 20er Jahre in einer russischen Zeitung und bald darauf auch in Deutschland. Hitler bezeichnete die "Protokolle" in seinem Buch "Mein Kampf" als echt und nutzte sie für seine antisemitische Propaganda schamlos aus.
Die Rassenkunde der Nazis
Die Nationalsozialisten verbreiteten die wissenschaftlich unsinnigen und verleumderischen Behauptungen von einer hochstehenden nordischen Rasse und einer anderen, minderwertigen Rasse. Diese "Rassenkunde", die aufgebaut war auf den Rassephantasien des französischen Diplomaten J.A. Gobineau ("Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen", 1898/1901) und des Engländers Houston Stewart Chamberlain ("Die Grundlagen des 19. Jh.", 1899), entbehrte jeder wissenschaftlichen Grundlage und vermischte Vorurteile und Neid mit Lügen und Gerüchten. Die Forschungen von Charles Darwin über "Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" wurden missbraucht, um die Theorien von dem Recht zur Herrschaft der stärkeren Rasse zu untermauern. Die Behauptungen Hitlers, Träger der Rasseneigenschaften sei das Blut, und "dass alle Staaten des Abendlandes und ihre schöpferischen Werke von den Germanen erzeugt wurden" wurden zur Rechtfertigung für den Völkermord. Neben der besonders wertvollen und edlen nordischen Rasse sollte es angeblich noch eine fälsche, eine westische, eine dinarische, eine östliche und eine ostbaltische Rasse geben. Unglaublich auch das Lügengebilde um das angebliche Vorhandensein des "Ariers":" ...Was wir heute an menschlicher Kultur, an Ergebnissen von Kunst, Wissenschaft und Technik vor uns sehen, ist nahezu ausschließlich schöpferisches Produkt des Ariers..." (Adolf Hitler in "Mein Kampf"). Neben den Juden wurden auch Farbige, Zigeuner, Polen, Russen und Slawen zu "Untermenschen" erklärt.
"Nationalsozialisten waren Sozialisten"
Der Name lässt diese Annahme zwar vermuten, aber das diente vor allem zur Beeinflussung der Bevölkerung. Tatsächlich war der Kampf gegen den Sozialismus und Kommunismus eines der wichtigsten Ziele der Nazis. Da aber viele Arbeiter kommunistisch geprägt waren, wählte man diesen Namen um den linken Parteien Stimmen abzunehmen. Diesen Betrug benutzen Nazis noch heute. So zum Beispiel die NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschland), die aber keineswegs demokratische Grundsätze verfolgt. Mitglieder der NPD kämpfen seit je her gegen demokratische Gedanken. "Die Nazis hatten das Volk hinter sich" Die Nazis hatten keineswegs das gesamte deutsche Volk hinter sich, wie sie es immer behaupten. Tatsache ist, das die Nazis bei der Wahl am 9.Nov. 1932 gerade mal 33,1% der abgegebenen Wählerstimmen erhielten. Durch Terror von der SA und SS sowie einem Schießerlass gegen Kommunisten und Sozialdemokraten wurden die politischen Gegner eingeschüchtert. Gleichzeitig überzogen die Nazis das Reich mit einem groß angelegten Propagandafeldzug. Diese Maßnahmen konnte die NSDAP bei der Neuwahl vom 5.März 1933 einen Stimmzuwachs erpressen. Dennoch erhält die NSDAP gerade mal 17,3 Millionen Wählerstimmen, was 43,9% entspricht. Lediglich durch die Unterstützung ihres Koalitionspartners, der DNVP, erreichte die NSDAP einen Mehrheit im Parlament. Die Regierungskoalition hatte somit 51,9% der Stimmen. Dass heißt, dass knapp die Hälfte des Volkes eine NSDAP-Regierung ablehnte! Durch Verbot sämtlicher Parteien(außer der NSDAP), Deportierung der politischen Gegner sowie Terror durch SS und SA wurde die Opposition mundtot gemacht. Dennoch gab es verschiedenste Widerstandsgruppen (z.B. Weiße Rose), die bis zu letzt gegen das Naziregem kämpften.
“Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg"
Ausländer konkurrieren nicht mit Deutschen um Arbeitsplätze. Sie übernehmen häufig Jobs, die deutsche Arbeitnehmer nicht mehr wollen. Sie arbeiten für niedrigste Löhne, zu allen Tages- und Nachtzeiten (z. B. in der Gastronomie) , sie sind örtlich oft flexibler als Deutsche. In einigen Bereichen (z. B. Informationstechnologie) müssen aktiv Ausländer angeworben werden, weil nicht genug qualifizierte Deutsche zur Verfügung stehen. Sie bringen in der Computerbranche ihr Know-how ein. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der deutschen Wirtschaft. Deutschland ist eine Export-Wirtschaft. Ausländische Arbeitnehmer beherrschen außer der deutschen noch andere Sprachen und finden sich in mehreren Kulturkreisen zurecht. Sie helfen der deutschen Wirtschaft neue Märkte zu erschließen. Des weiteren schaffen ca. 240.000 ausländische Arbeitgeber ca. 570.000 Arbeitsplätze (Großfirmen nicht mit eingerechnet). Ca. neune Millionen Ausländer leben in Deutschland. Davon sind ca. 2 Millionen erwerbstätig (das heißt nicht, das die restlichen 7 Millionen Sozialschmarotzer sind: siehe "Ausländer leben auf unsere Kosten"). Sie erwirtschaften jährlich ein Bruttosozialprodukt von 127,5 Milliarden Euro. Dieses Geld wird zum Großteil in Deutschland ausgegeben, stärkt die Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze - auch deutsche! Die deutsche Gesellschaft wird im Durchschnitt immer älter, die Aufwendungen für die Renten und Sozialkassen steigen. Mit den Ausländern kommen junge Arbeitnehmer ins Land. Sie zahlen Steuern und Sozialabgaben und helfen so das Sozialsystem zu stützen.
"Ausländer sind krimineller als Deutsche“
Als "Beleg" dafür wird in der Regel die polizeiliche Kriminalstatistik heran gezogen. Sie weist z.B. für das Jahr 1996 aus, dass 28% der registrierten TATVERDÄCHTIGEN "Nichtdeutsche" waren. Dem wird der Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung gegenüber gestellt, der etwa bei 9% liegt. Demnach müssten Ausländer dreimal so kriminell sein wie Deutsche! Schaut man sich diese Statistik näher an, stellt man fest, dass ein solcher Vergleich nicht zulässig ist. Denn: Gegen ein Drittel der "nichtdeutschen" Tatverdächtigen wird wegen Verstoßes gegen das Ausländer- oder das Asylverfahrensgesetz ermittelt. Danach ist es für einen Asylbewerber eine Straftat, sein zugewiesenes Aufenthaltsgebiet zu verlassen, in der Regel einen Landkreis. Deutsche können diese (harmlosen) Delikte gar nicht begehen. Demzufolge dürfen sie im Vergleich nicht berücksichtigt werden. Knapp ein Drittel der "nichtdeutschen" Tatverdächtigen werden von der Bevölkerungsstatistik nicht erfasst (ausländische Touristen, Menschen ohne "legalen Aufenthalt") und können daher nicht mit der Bevölkerung verglichen werden. Schließlich werden Deutsche, die in anderen Staaten Verbrechen begehen auch nicht mitgerechnet. Im Vergleich zur deutschen Bevölkerung sind Männer und jüngere Personen in der ausländischen Bevölkerung überrepräsentiert. Diese Gruppen sind auch in der deutschen Bevölkerung besonders "kriminalitätsanfällig" Die polizeiliche Kriminalitätsstatistik zählt lediglich Tatverdächtige. Der Anteil der Ausländer an den verurteilten Tatverdächtigen liegt durchschnittlich 5% niedriger als bei den Deutschen, d.h. Ausländer werden eher zu Unrecht bezichtigt eine Straftat begangen zu haben als deutsche.
"Hitler wusste nichts vom Holocaust"
Der Holocaust war eindeutig eines von Hitlers vorrangigen Projekten und Zielen. Schon in "Mein Kampf" schrieb er, man hätte während des Ersten Weltkrieges "einmal zwölf- oder fünfzehntausend dieser hebräischen Volksverderber so unter Giftgas bringen sollen" , in seiner Reichstagsrede am 30. 1. 1939 prophezeite er die Vernichtung der Juden in Europa. 1942 sagte er: "Wenn wir diese Pest ausrotten, so vollbringen wir eine Tat für die Menschheit." Karl Adolf Eichmann, Organisator der "Endlösung", bestätigte, über Heydrich Hitlers Befehl über die "physische Vernichtung der Juden" bekommen zu haben. In einer Rede an das deutsche Volk und die Welt vom 30. September 1942 sagte Hitler, er habe in einer Reichstagssitzung zwei Dinge angesprochen: "Erstens, dass, nachdem man uns den Krieg schon aufgezwungen hat, keine Macht der Waffen und auch nicht die Zeit uns jemals niederzwingen werden, und zweitens,. dass, wenn das Judentum einen internationalen Weltkrieg zur Ausrottung etwa der arischen Völker anzettelt, dann nicht die arischen Völker ausgerottet werden, sondern das Judentum."
"Hitler wollte Frieden"
Hitler hat in der Tat viele Friedensreden gehalten, die heute noch zu seiner Rehabilitation herangezogen werden. Ganz offensichtlich aber tat er das rein aus politischer Taktik und Kalkül. Er propagierte "erst Kampf und dann vielleicht Pazifismus", bemerkte einmal: "Die pazifistische Platte hat sich abgespielt." Nach 1939 bekannte er sich immer offener zu seiner Pro-Kriegs-Politik. Schon 1936 hatte er in einer geheimen Denkschrift die Aufrüstung der deutschen Armee und das Erreichen der Kriegsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefordert. Und sämtliche Angriffsbefehle für die deutsche Wehrmacht stammten direkt von Hitler.
"Hitler war ein begabter und vorausschauender Ökonom - die verschwindende Arbeitslosigkeit und der Bau der Autobahnen belegen das"
Selbst wenn diese Behauptung stimmte - was wäre damit bewiesen? Allerdings stimmt weder das Argument mit den Autobahnen - Autobahnen entstanden damals in allen Industrieländern, 1927 gab es Pläne für ein deutsches Netz, schon 1932 diente der Bau der Autobahn Köln-Bonn als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, - noch das mit den Arbeitsplätzen. Zwar sank die Arbeitslosigkeit in den ersten Jahren des Nationalsozialismus, aber das erreichte man durch eine Reihe von Taschenspielertricks: Frauen wurden aus der Produktion gedrängt, Löhne wurden gekürzt, Betriebsräte und die freie Wahl des Arbeitsplatzes wurden abgeschafft, die Arbeitslosenstatistiken wurden frisiert. Der wirtschaftliche Aufschwung wurde auf Grundlage eines unsoliden Systems der Vorfinanzierung bewerkstelligt. Und die Zuwächse hatte fast nur die Rüstungsindustrie zu verzeichnen.
"Die meisten Deutschen wussten im Dritten Reich nichts von der Judenverfolgung und -vernichtung"
Unmöglich. Zahlreiche Zivilisten, von Verwaltungsbeamten bis zu Eisenbahnern und Polizisten, waren an den Deportationen beteiligt. Soldaten berichteten zu Hause, was sie gesehen und erlebt hatten, es existieren Fotos von Exekutionen, Massengräbern und Verschleppungen. Für den Rest der Bevölkerung waren die Boykotte jüdischer Geschäfte, die Beschlüsse von Gemeinderäten, ihre Gemeinden "judenfrei" zu machen, die Pogromnacht 1938, die Einführung des Judensterns und andere Gewaltaktionen gegen Juden offensichtlich.
"Die KZs waren Erziehungs- und Straflager, in denen keine Gaskammern existierten"
Diese Behauptung taucht immer wieder auf, untermauert durch eine geschickte Auswahl von Materialien und Zeugenberichten. Diese Strategie baut darauf, dass in Vergessenheit geraten ist, dass es ein abgestuftes System von Konzentrationslagern gab - Arbeitslager, Durchgangslager, Kriegsgefangenenlager und Vernichtungslager. Zu den Vernichtungslagern zählten: Auschwitz-Birkenau (mehr als 1 000 000 Tote), Treblinka (mehr als 974 000 Tote), Sobibor (mehr als 250 000 Tote), Belzec (mehr als 600 000 Tote), Chelmno (mehr als 225 000 Tote), Majdanek (mehr als 250 000 Tote). Gemordet wurde nicht nur in Gaskammern. In Chelmno setzte man Gaswagen ein. In Belzec und Treblinka wurden Alte, Kranke und Kinder direkt von der Rampe weggebracht und erschossen.
"Ausländer leben auf unsere Kosten"
Wie bereits erwähnt, erwirtschaften die zwei Millionen erwerbstätigen Ausländer ein Bruttosozialprodukt von 127,5 Mrd. Euro. Davon werden 51 Mrd. Euro als Steuern und abgaben dem Staat zugeführt, aber alles in allem nur 35,7 Mrd. Euro aus der Staatskasse an Ausländer ausgezahlt. So bleibt also für den deutschen Staat ein "Gewinn" von 15,3 Mrd. Euro (Rheinisch-Westfälisches für Wirtschaftforschung Essen, 1996). Ganz besonders wichtig sind Ausländer für die Rentenversicherung. 1991 haben ausländische Arbeitnehmer 7,65 Mrd. Euro in die Rentenversicherung eingezahlt, nur 2,5 Mrd. wurden an ausländische Rentner ausgezahlt. Der Grund für diese Zahlenverhältnisse liegt in der Altersstruktur der ausländischen Bevölkerung in Deutschland. Im Vergleich zur Deutschen Bevölkerung sind prozentual mehr Ausländer im arbeitsfähigen Alter (zahlen also Steuern und Abgaben ein) und weniger im Rentenalter (bekommen also Rente ausgezahlt). Des weiteren ziehen viel ausländische Mitbürger im Alter wieder in ihre Heimat. Nachdem sie somit ihr ganzes Leben Steuern und Rentenversicherung eingezahlt haben, braucht der Staat nichts auszahlen). Das Argument, dass Ausländer faul sind und nicht arbeiten wollen zieht auch nicht. Asylbewerber haben in der BRD kein Recht auf Arbeit. Im Gegenteil, ihnen ist es sogar verboten zu arbeiten (Es ist ebenfalls eine Straftat die deutsche nicht begehen können). Demzufolge bleibt vielen Ausländern nichts andres übrig als auf Kosten des Staates zu leben.
"Das sind doch alles nur Wirtschaftsflüchtlinge und Scheinasylanten"
Diese Aussage meint, alle Flüchtlinge würden nur aus wirtschaftlichen Gründen in die BRD kommen, und es wäre nicht akzeptabel, wenn jemand aus solchen Gründen kommt. Die erste Behauptung wird aus der niedrigen Anerkennungsquote begründet: Nur drei bis neun Prozent der Asylanträge wurden in den 90er Jahren anerkannt. Diese geringe Quote liegt aber auch daran, dass das deutsche Asylrecht z.B.: Bürgerkrieg, Terror oder "ortübliche Folter" (öffentliche Prügelstrafe im Iran) nicht als Fluchtgründe anerkennt. Es kommen also wesentlich mehr Flüchtlinge nach Deutschland, weil sie verfolgt werden, als uns die Anerkennungsquote glauben machen will. Auch ist generell nichts verwerfliches daran, aus wirtschaftlichen Gründen in die BRD einzuwandern. Von 1989 bis 1998 wanderten 1,8 Millionen Ostdeutsche in den Westteil Deutschlands, um ihren Lebensstandard zu erhöhen (sicherer Arbeitsplatz, höherer Lohn). Niemand findet das schändlich. Den Einwanderern aus weitaus ärmeren Ländern geht es einfach darum ihr Überleben zu sichern.
Im Übrigen macht es keinen Unterschied, ob ein Mensch aus politischen Gründen ermordet wird oder verhungert.
"Homosexuelle sind krank"rechte Argumentation:
Schwule und Lesben sind ein Schandleck in der Gesellschaft. Sie sind geisteskrank und sollten in Behandlung von zuständigen Ärzten Genesung erfahren, damit sie nicht noch weiteren Schaden anrichten.
das stimmt nicht: Homosexualität ist wissenschaftlich erwiesen keine Krankheit, sondern eine Veranlagung gleichgeschlechtliche Partner zu lieben. Schon zu Nazizeiten wurden Homosexuelle in Konzentrationslagern ausgesondert und als "undeutsch" verpönt. Aber auch bei der Homosexualität handelt es sich um eine Minderheit in der Gesellschaft, die ein normales Leben führt und in die Gesellschaft mit eingreift. Leider werden Homosexuelle in unserer Zeit immer noch als aussätzig angesehen, was sie zur Zielscheibe des Gespötts macht. Große Ereignisse wie der Christopher - Street - Day etc. zeugen von einem wachsendem Selbstbewusstsein der Homosexuellen und ihrer gewachsenen Bedeutung in der Gesellschaft. Auch hier spielen die Homosexuellen als Minderheit eine Klischeerolle, gegen die sich die Rechten positionieren können und auf deren Kosten sie Anerkennung erhalten wollen, indem sie Unwahrheiten verbreiten, die in intoleranten Gesellschaftsschichten oder bei unaufgeklärten Bürgern auf offene Ohren stoßen. Aber gerade Schwule und Lesben leben in Zeiten von Stress und Ruhe wieder sehr intensive menschliche Bindungen in unserem emotionslosen Alltag aus. konkrete Ansätze: Um die Berührungsängste mit Schwulen und Lesben abzubauen, bieten sich Treffen mit Schwulen- und Lesbeninitiativen an, die es in fast allen Kreisen auf lokaler Ebenen gibt. So erfahren Jugendliche mehr über die Gefühle, die hinter dem "anders sein" stecken.