was-ist-adhs


Ich denke,jeder der zu meiner Seite gekommen ist weiß was ADS/ADHS bedeutet.

Ob selbst Betroffen oder sein Kind.


ADS steht als Abkürzung für Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, das eingefügte H in ADHS bezeichnet die oftmals zusätzlich auftretende Hyperaktivität!!

ADS als Erkrankung wird heute oft den Kindern zugeschrieben, doch  auch viele Erwachsene sind betroffen. Schließlich wird davon ausgegangen, dass jedes ADS-Kind wenigstens auch einen solchen Elternteil hat..

                         Was ist ADS/ADHS??                                  

Hierbei handelt es sich um eine Gehirnstoffwechselstörung, welche auf neurologische Ursachen zurückzuführen ist. Dabei werden die Neurotransmitter (Botenstoffe) nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eine ausschlaggebende Rolle spielen. Diese Botenstoffe (Dopamin) sind zuständig für die Stimmung, Emotion und Kognition (Handlung)

Über die Kernspintomographie stellte man bei betroffenen Kindern mit AD(H)S eine Volumenminderung des Frontallappens fest, die die Entwicklung des Kindes massiv beeinträchtigen:

Was verursacht diese Störung bei den betroffenen Kindern??

Störungen in der Reizweiterleitung:

. Arbeitsgedächtnis

. Aufmerksamkeit

. Reizhemmung (Filtersystem)

. Organisation von Handlungen

. Adäquater Ablauf von Sequenzen

. Selbstkontrolle

. Zeitmanagement

und veränderte Funktionen des Gehirns bei der...:

. Reizweiterleitung im Frontallappen

. Aufrechterhaltung von Aufmerksamkeit

. Entwicklung von Handlungsstrategie

. Kontrolle von Bewegungsabläufen

. Koordination von Bewegungsabläufen

       Die drei häufigsten Auffälligkeiten sind:          

bei den hyper- oder hypoaktiven Kindern:

. Motorische Unruhe oder Ruhe

. Impulsivität

. Kurze Aufmerksamkeit

Wir unterscheiden folgende Typen:

Motorische Unruhe

Hyperaktive Kinder (genannt Zappelphillip):

. Motorische Unruhe

. können nicht stillsitzen

. springen von einer Aktivität in die Nächste

. laut beim spielen

. redet viel- ohne Planung

. Unfallträchtig, weil sie über ihre Handlung nicht nachdenken

. Enormer Kraftaufwand

Hypoaktivität (genannt auch Träumerchen)

. schlaffe Körperhaltung

. extrem Ruhig

. verträumt

. langsam

. vergisst viel, läßt viel liegen

. redet viel

. Hyperemotional, sehr weinerlich und klammert

. wird oft übersehen

es gibt aber auch Mischtypen, die von jedem Etwas haben!!

Impulsivität: Es platzt nur aus den Kindern heraus, weil sie ihre Ideen und Phantasien nicht zurückhalten können. Es ist schwer für die Kinder, ihr Verhalten zu steuern, gehorsam zu sein und sich an ihren eigenen Vorsätzen zu halten.

In der Gruppe sind sie oft die Störenfriede, weil...:

. die emotionale Kontrolle ist schwierig

. heftige Wutausbrüche

. wagemutig- unfallgefärdet

. unterbricht Gespräche

. kann nicht abwarten

. kein planvolles Handeln

. Distanzlos, vergisst Grenzen

. will immer der Boss sein

. ständig im Mittelpunkt stehen

Kurze Aufmerksamkeitsspanne:

Hyperaktive und Hypoaktive Kinder fällt es schwer, eine begonnene Aktivität (z.B. Aufgabe, Spiel) zu Ende zu führen. Sie konzentrieren sich nur kurz auf eine Sache und sind schnell abgelenkt. Außer wenn die Sache ihr vollstes Intresse hat, spielen sie konzentriert.

. erhöhte Ablenkbarkeit

. kurze Aufmerksamkeitsspanne

. eingeschränkte auditive Aufnahme

. verlieren / vergessen von Gegenständen

. vergessen von Aufträgen

. Handlungsspannung / Durchführung schwierig

Diese Auffälligkeiten erschweren den Umgang und Ablauf des Tagesgeschehens.

 

Kennen sie das auch????

. Sie haben Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen

. sie machen viele Dinge parallel, doch keines wird so richtig fertig

. Sie leiden unter Stimmungsschwankungen, sind häufig zu impulsiv, übersensibel, leiden unter mangelndem Selbstbewertgefühl

. Sie brauchen viel Zeit, bis sie endlich mit einer Sache beginnen

. Sie verzetteln sich im Alltag, obwohl es wichtigere Dinge zu erledigen gibt

. Sie neigen zu überschießendem Jähzorn

. Sie haben Schwierigkeiten mit der Organisation von Zeit, Details und Papierkram oder mit Aufteilen von Projekten in kleine Segmente

. In Ihnen und um Sie herum herrscht oft das "Chaos"

. Es fällt Ihnen schwer, Daueraufmerksamkeit und Konzentration zu erbringen, wenn das Thema Sie nicht fesselt

Diese Seiten aber auch???

. Sie sind kreativ und bringen Ihr Umfeld mit guten Ideen voran

. Hilfsbereitschaft ist für Sie kein Fremdwort

. Ein ausgeprägtes Gerechtigkeitssinn begleitet sie

. Sie sind ein Überlebungskünstler, den Niederlagen nicht gleich aus der Bahn werfen

. Sie sind ausdauernd dabei, wenn sie eine Sache interessiert

. Sie sind kein Fachidiot sondern eher ein Allroundtalent

. Das denken großer Gedenken und das Träumen großer Träume ist ihnen vertraut. Sie besitzen eine enorme visionäre Vorstellungskraft..

 

Dann können auch Sie schon zu einen ADS/ADHS betroffenen zählen!!!

 

Verhalten beim alleinigen Spielen

AD(H)S-Kinder

. mit ausgeprägter Hyperaktivität können sich nicht sinnvoll beschäftigen,

. sind zappelig und spielen chaotisch, destruktiv und wenig ausdauernd,

. sind nicht lange auf eine Sache konzentriert,

. klagen oft über Langeweile,

. können trotz eifriegen Bemühens an Ordnung ihr Vorhaben nicht durchsetzen, weil sie ständig mit anderen Sachen beschäftigt sind. (Zimmer aufräumen, Zähne putzen und waschen, Haare kämmen, Anziehen),

. sind beim Spielen meist ungeschickt und haben wenig Gespür für Gefahren,

Deshalb müssen hyperaktive Kinder immer mehr beaufsichtigt werden!!!!

. haben große Schwierigkeiten, sich vorsichtig, überlegt und rücksichtsvoll zu verhalten,

. mit der hypoaktiven Form (Träumerchen) sind im Spiel versunken, trödeln gern, neigen zum Tagträumen und mögen grobmotorischen Aktivitäten, wie wandern und Fahrrad fahren.

Verzögerung in der Entwicklung

Begleitsymptome

Wahrnehmungsstörungen:

. Beeinträchtigung in der Fein- und Grobmotorik,

. Lernen verhältnismäßig spät laufen und können sich später nicht selbst ankleiden oder Schuhe binden,

. Schnelle körperliche Entwicklung zum Aufrechtsitzen und Laufen, damit die Körpersignale besser wahrgenommen werden können,

. Probleme in der Sauberkeitserziehung: Nässen und Einkoten (Körperwahrnehmung vermindert)

Essstörungen:

 Mäkeliger Esser: bevorzugt nur bestimmte Speisen, vermindert Obst und Gemüse, neue Speisen werden nicht probiert, Trödelverhalten beim Essen.

 Extrem guter Esser: Stopft alles in sich hinein ohne groß auszuwählen, gierig, aus Angst nichts mehr zu bekommen, Frustesser, ständiges Verlangen nach Süßigkeiten.

Teilleistungsstörungen:

Dyskalkulie (Matheschwäche) und Legasthenie (Lese-und Rechtschreibschwäche)

Schlafstörungen:

Einschlafstörungen, weil nicht müde zu kriegen und überwach, Probleme beim Durchschlafen, Kind wirkt ständig passiv, müde, träge und lustlos.

 

Was ist Wahrnehmungsstörung???

Sie wird in Fachkreisen die" Sensorische Integration" genannt.

Sensorisch heißt:

Die Sinne betreffend!! Unsere Sinne sind die Organe oder Türen zur Aufnahme von Sinnesreizen. Ihre Fühler sind die Eingänge, durch die wir Informationen über unseren Körper und unsere Umwelt aufnehmen.

Wahrnehmung ist:

Der Transport dieser Informationen über die Nervenwege zum Gehirn.

Wahrnehmungsverarbeitung ist:

Die Verarbeitung dieser Informationen auf ihren Nervenweg bis zur Hirnrinde.

 

Dazu gehört:                     . die Auswahl

. die Verknüpfung mit anderen Informationen und

. die Einordnung und Deutung

. des Gefühlten

. des Gerochenen

. des Geschmeckten

. des Getasteten

. des Gehörten

. des Gesehenen.

Sensorische Integration ist:

Die Einsortierung und Deutung dieser Informationen im Gehirn und die Verwertung dieser Informationen für die Benutzung im täglichen Gebrauch...

Begleiterkrankungen:

. Tic Störungen

. Epilepsie

. Psychische Störungen

. Angst/Depressionen /Zwangsstörungen/Psycho

. Soziale Verhaltensstörungen

Folgen für das Kind:

. Selbst- und Fremdgefährdung

. Soziale Störung (findet keinen Anschluß)

. Psychosomatische Störung

. Schulversagen

. Dessoziales Verhalten (kein Interesse am Leben)

. Suchtgefährdung (Rauchen, Alkohol)

Familie:

. Kindesmisshandlungen / massive Beschimpfungen

. Ständige Geschwisterkonflikte

. Partnerprobleme

 

Therapiemöglichkeiten:

. Aufklärung über das Krankheitsbild (Lektüre und Fachliteratur)

. Beratung: Patient, Eltern und Erzieher/Lehrer

. Selbsthilfegruppen

. Medikamentöse Therapie bei Leidensdruck

. Verhaltenstherapie

. Therapien der Begleitstörungen

. Kooperation mit der schule (Rebus Verfahren)

 

 

Einige Tipps finden Sie unter " ERSTE-HILFE"

und ich habe mich bemüht ein paar gute " LINKS" auszusuchen.

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!