Und jeder Nacht folgt ein neuer Tag!

Alles hat einen Anfang und auch ein Ende... und nun, nach ca 7 Jahren habe ich beschlossen, dass diese Seite ihr Ende gefunden hat!
Sie hat mich begleitet.. war Teil meiner Geschichte und ich nutze sie um zu zeigen, wer ich bin!
Jetzt ist alles anders.. mein Leben ein Neues und meine Wege sind beschritten.
Ich lebe.. und starte in eine neue Zeit!

alles hier bleibt wie es war, ändert sich aber nicht mehr... und so soll es auch sein!
Es ist Teil meiner Geschichte und Zeichen, dass jede Schwärze überwindbar ist!

Mein Tag beginnt.. und ich wünsche euch, dass eure Sonne auch aufgeht!

Die müden Füße
(Autor mir unbekannt)

Keine Spuren waren mehr zu sehen, längst hatten der Wind und der Regen sie verschwinden lassen. Schon lange verweilten diese Füße an dieser Stelle, ohne auch nur einen Schritt weiter zu gehen. Sie wussten nicht wie lange sie dort schon standen, aber sie hatten keine Lust mehr weiterzugehen.

Wollten nicht gehen, nicht laufen, nicht tanzen, wollten einfach nur stehen. Zu oft waren sie gestolpert und gefallen, die narben drückten bei jedem ihrer Schritte.
Also war es doch das Beste, einfach hier zubleiben. Die Augen über den Füßen guckten stumpfsinnig in dieselbe Richtung. Tagein und tagaus sahen sie das selbe. Es war langweilig und doch war es besser als sich wieder zu verletzen, so dachten die Füße. Das Feuer in den Augen war schon lange Zeit erloschen.
So lebten die Füße Jahr für Jahr.

Eines Tages kam ein anderes Paar Füße den Weg entlang. Die müden Füße hatten sie gar nicht kommen hören, nicht gesehen, nicht gespürt. Und doch hielten diese Füße an.

"Hallo, wer seid ihr denn?" fragten sie die müden Füße.
Die müden Füße antworteten: "Ach, nur ein Paar Füße."
Das andere Paar schmunzelte: " Das sehe ich... Aber ich sehe nicht, wer ihr seid, woher ihr kommt, wo ihr hingehen wollt. Wenn ich zurück sehe, dann sehe ich meine Spuren aber wo sind deine? Jedes Paar Füße hinterlässt doch Spuren."

Die müden Füße hatten keine Lust zu reden. Warum konnten diese Wanderfüße sie nicht einfach in Ruhe lassen?

"Na gut", sagten die Wanderfüße. "Ich könnte auch eine Pause gebrauchen. Ich werde mich zu euch setzen!"

Die müden Füße sagten nichts, doch die Augen über ihnen sahen sich die Wanderfüße vorsichtig an. Sie sahen Narben, jede menge sogar. Viele WUnden und doch sahen sie die Stärke, die die Füße umgab.

Nach einiger Zeit des Schweigens fragte das Wanderpaar weiter: "Wohin willst du gehen?"
"Nirgendwohin.." antworteten die müden Füße stumpf.
Die Wanderfüße überlegten kurz: "Na gut, du weißt nicht wohin, dann komme mit mir."
"Nein" schrien die müden Füße.
Magst du mir erzählen, warum du nicht weitergehen möchtest"; fragten die Wanderfüße. Es war nicht das erste Mal, dass sie auf so müde Füße trafen.
"Nein", antworteten die müden Füße wieder.
"Na gut, also bleibst du hier?", fragten die Wanderfüße.
Die müden Füße nickten.
"Weißt du, ich habe auch viele Narben, oft bin ich gestürzt, aber ich bin jedes Mal wieder aufgestanden und ich bereue keinen einzigen Schritt, den ich gegangen bin, denn nur so konnte ich all die vielen schönen Erfahrungen machen, für die es sich lohnt zu leben. Doch du wartest hier auf den Tod, ohne vorher überhaupt gelebt zu haben. Wir müssen alle einmal sterben, doch vorher sollten wir das leben in vollen Zügen auskosten und dazu gehört es weiterzugehen, nicht stehenzubleiben...
Ich möchte mein Ziel noch erreichen."

Die müden Füße schwiegen, doch sie weinten leise.

"Also was ist? Möchtest du mit mir gehen?" fragten die Wanderfüße.

Wer nun an diesem Ort vorbeikam, sah, dass dort zwei Fußspuren zu sehen waren. Eine starke und eine schwache Spur aber das ist nicht so wichtig.
Wichtig ist nur, dass sie gehen...






Gelehrt sind wir genug!
Was uns fehlt, ist Freude; was wir brauchen ist Hoffnung;
was uns Not tut ist Zuversicht.


  

Viele Jahre ist es nun her, dass diese Seite entstand.. und viel hat sich seitdem bewegt in der Welt und in meinem Leben!

Meinen schwärzesten Nächten folgten Tage... und nun bin ich meinen Leben ein ganzes Stück näher!

Ich möchte hier einen kleinen Ausschnitt meines Seins preisgeben, will Augen öffnen und vielleicht zum Nachdenken anregen.
Meine Gedichte sollen hier einen Platz finden und auch die wichtigesten Menschen in meinem Leben bleiben nicht unerwähnt!
Und vielleicht, wenn ihr zwischen den Zeilen lesen könnt, werdet ihr auch über mich Einiges erfahren!

 
Doch bitte seid vorsichtig... diese Seite beschäftigt sich mit schwierigen Themen und ich habe nicht gesplattet, achtet auf euch und lasst euch nicht triggern!

                                               Alles Liebe Chrissy               


 




 


           

         3.10.06  neue Gedichte





Selbstbewußtsein und Selbstbehauptung sind wichtige Grundlagen um Nein sagen zu können:
Hier eine Geschichte die Kinder aber auch Erwachsene stärken kann und
die vor allem Mut machen kann und soll!



 Das große und das kleine NEIN
(Gisela Braun)
Das kleine Nein sitzt auf einer Bank im Park und isst Schokolade. Es ist wirklich sehr klein, richtig winzig und ganz leise. Da kommt eine große, dicke Frau und fragt: "Darf ich mich zu dir setzen?" Das kleine Nein flüstert leise: "Nein, ich möchte lieber allein sitzen." Die große dicke Frau hört nicht hin und setzt sich auf die Bank.
Da kommt ein Junge angerannt und fragt: "Darf ich deine Schokolade haben?" Das kleine Nein flüstert wieder: "Nein, ich möchte sie gerne selber essen." Aber der Junge hört nicht hin, nimmt dem kleinen Nein die Schokolade weg und beginnt, sie zu essen.
Da kommt ein Mann vorbei, den das kleine Nein schon oft im Park gesehen hat und sagt: "Hallo, Kleine. Du siehst nett aus, darf ich dir einen Kuss geben?" Das kleine Nein flüstert zum dritten Mal: "Nein. Ich will keinen Kuss!" Aber auch der Mann scheint nicht mehr zu verstehen, geht auf das kleine Nein zu und macht schon
einen Kussmund.
Nun verliert das kleine Nein aber endgültig die Geduld. Es steht auf, reckt sich in die Höhe und schreit aus vollem Hals: "Neiiin!" Und noch mal: "Nein, Nein, Nein! Ich will allein auf meiner Bank sitzen, ich will meine Schokolade selbst essen, und ich will nicht geküsst werden. Lasst mich sofort in Ruhe" Die große, dicke Frau, der Junge und der Mann machen große Augen: "Warum hast du das nicht gleich gesagt!" und gehen ihrer Wege.
Und wer sitzt jetzt auf der Bank? Nein, nicht ein kleines Nein, sondern ein großes Nein. Es ist groß, stark und laut, und es denkt: " So ist das also. Wenn man immer leise und schüchtern Nein sagt, hören die Leute nicht hin. Man muss schon laut und deutlich Nein sagen."
So ist aus dem kleinen Nein ein großes Nein geworden.




Mit dieser Lichterkette möchte ich den Kindern die durch sexuelle Gewalt ums Leben kamen, oder kein Leben mehr führen konnten, gedenken.

 

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