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Unsere Tante Alex*06. April 1983 +22. April 2009 Es fällt mir sehr schwer hier zu schreiben, denn es ist für uns alle noch so unfassbar. Alex hatte keine Zeit ihr Leben zu leben sie wurde viel zu früh aus dem Leben gerissen... Im Alter von nur 26 Jahren hat sie uns verlassen und eine riesen Lücke hinterlassen. Ihr Leben verlief endlich genauso wie sie es sich immer gewünscht hat sie hat einen ganz lieben Freund gefunden mit dem sie überglücklich war, zusammen haben sie sich eine gemeinsame Wohnung genommen und auf die gemeinsame Zukunft hatte sie sich mehr als gefreut... warum nur musste sie gehen... In ihrem bisherigen Leben hatte sie nicht immer Glück. Seit ihrer Kindheit hatte sie mit schweren Krankheiten zu kämpfen. Viele OP`s, schlimme Schmerzen begleiteten sie ihr ganzes Leben... Am Montag (20.04.2009) wurde Alex ins Krankenhaus eingeliefert. Sie klagte über sehr heftige Rückenschmerzen. Die Ärzte sagten sie könnten nichts für sie tun und und überwiesen sie zu einem Orthopäden. Dienstag morgen wurde sie entlassen. Sie selber fühlte sich allerdings zu schwach am Dienstag zum Arzt zu gehen also vereinbarte sie einen Termin für Mittwoch früh. In der Nacht zum Mittwoch ging es ihr weiterhin sehr schlecht und ihre Mama war bei ihr. Irgendwann nachts wollte sie sich vom Sofa ins Bett legen und als sie ins Schlafzimmer kam sackte sie regungslos auf dem Bett zusammen. Der Notarzt war sehr schnell da und versuchte sie 45 Minuten vergebens wiederzubeleben... Warum starb sie? Auch die Ärzte wussten keinen Rat. Erst eine Obduktion gab Aufschluss über ihren Tod. Schon immer litt sie an einem schwachen Bindegewebe. Bei solchen Patienten kann es dazu führen dass Arterien reißen/platzen. Genau das ist bei ihr passiert und da das Herz immer weiter pumpt, fliest das Blut vom Herzen nicht zurück in die Adern sondern in den Körper. Das führt dazu dass man innerhalb von 1-2 Minuten innerlich verblutet. Kein Arzt hätte dies feststellen können dass so etwas passiert und auch niemand hätte das verhindern können. Auch die Rückenschmerzen standen in keinem Zusammenhang mit ihrem Tod. Alex, du wirst uns sehr sehr fehlen. Du hinterlässt deinen dich über alles liebenden Freund Thomas, deine Eltern, deinen Bruder, deine zwei kleinen Nichten und ganz viele Freunde. Du warst immer für jeden da und hast immer alles optimistisch gesehen. Du hast es sogar geschafft mit deinen Krankheiten zu leben wo manch einer dran verzweilfelt wäre. Du bist und bleibst einfach unsere Alex. DANKE dass wir dich kennen lernen durften...
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