eisenbahnwaggon


Vom Eisenbahnwaggon zum Sportlerheim

Bevor wir das heutige Sportlerheim unser Eigen nennen konnten, diente ein ausrangierter Eisenbahnwaggon als Umkleidemöglichkeit und Gaststätte.  Noch heute verbinden viele auswärtige Fußballer aus dem ehemaligen Oberlahnkreis, Seelbach mit dem Eisenbahnwaggon, eine sehr gute Lösung, die für die Vereinsführung mit viel Aufwand verbunden war und im Umfeld für Aufsehen sorgte.  Dieses Bild entstand kurz vor Baubeginn des heutigen Sportlerheims.

                     

                     

Um die sanitären und geselligen Möglichkeiten zu verbessern, entschloss man sich zunächst Wasser und Strom vom Ortsrand zum Sportplatz zu verlegen, bevor dann im November 1988 in einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung, der Bau eines Vereinsheimes beschlossen und mit den Planungen begonnen wurde. Ab jetzt musste ein langer und beschwerlicher Weg von Behörde zu Behörde beschritten werden, denn sage und schreibe 21 Behörden (Träger öffentlicher Belange) mussten wegen des bauens im Außenbereich beteiligt werden und somit unser Vorhaben absegnen.

1989 erhielten wir die 1. Auflage, den Bau eines Abwasserkanals und setzen einer Klärgrube, was in Eigenleistung durchgeführt wurde.

Endlich, nach zähem Ringen und schwierigen Verhandlungen bekam man im August 1991 die Baugenehmigung und man begann direkt in der 2. Augustwoche mit dem Erdaushub. Auch die weiteren Bauphasen wie Fundamente, Abwasserleitung, Bodenplatte über Rohbau bis hin zum Richtfest am 6.12.1991 verliefen dank des großen Einsatzwillen der zahlreichen Mitglieder ohne größere Verzögerungen, so dass es den fleißigen Helfern gelang, das Sportlerheim am 24.12.1991 um 12.00 Uhr fertig gebrettert und gepappt zu haben.

Auch 1992 ging es mit dem Innenausbau - Zwischenwände mauern, die Balkenlage für eine Zwischendecke einziehen, Strominstallation etc - zügig voran und man konnte am 21.8.1992 - also genau 1 Jahr nach Erhalt der Baugenehmigung - oder nach 5.500 Arbeitssunden - die Einweihung feiern.

Insgesamt betrugen die Gesamt-Baukosten ca. 225.000,- DM, die sich wie folgt aufteilen:

  • ca.  25,000,- DM Wasser- und Stromverlegung
  • ca.  40.000,- DM Kanal- und Klärgrube
  • ca. 160.000,- DM Hausbau

Natürlich erhielten wir auch Zuschüsse vom Land, dem Kreis, der Gemeinde und dem Hess. Fußball Verband, aber rund die Hälfte der Kosten musste vom Verein getragen werden.

Federführend und Hauptinitiator beim Bau unseres Vereinsheim, war der damalige 1. Vorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende Jürgen Schäfer. Ihm und seinen fleißigen Helfern gebührt unser Dank und unsere Anerkennung.

Nun gilt es, dieses Haus, das mit viel Schweiß und mancher Anstrengung errichtet wurde zu hegen und zu pflegen, damit wir alle noch recht lange Freude daran haben. Dies ist die Aufgabe des jetzigen und der künftigen Vorstände.

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