Showbericht(e)

Inhalt:   - Miami Nights in Bremen 08.02.2008

            -  Musicalgala in Rostock 4.1.2008

               -Arsen und Spitzenhäubchen 06.12.2007 im Theater Lüneburg
              - Take That Konzert 31.10.2007 in HH
          - Der kleine Horrorladen, 27.10.2007 Lüneburg
              - Konzert Fulda 08.10.2007
   
         - Dernière Camelot Jagsthausen 25.08.2007
             - Musicalgala Fehmarn 10.7.2007

             - Dirty Dancing 4.7.2007
             - Harry und Sally 9.6.2007
             - König der Löwen (Premiere neuer Castmitglieder) 22.5.2007
            
- Best of Musicals 2007, 13.05.2007
             - Dernière Camelot 21.4.2007
                - Tosca Tryout 18.12.2006
 
             - Camelot 18.10.2006
            
- Theater- und Lernfest Lüneburg 2006
                
- Musicalgala Fehmarn 20.7.2006

 

Miami Nights in Bremen 08.02.2008

 

Ich wusste über Miami Nights, dass es ein Musical der 80er Jahre sein sollte, mit bekannten Songs aus dieser Zeit und ich wusste, dass Taryn mitspielt, die mir ja bereits aus Fulda bekannt war und auf die ich mich freute. Ansonsten war ich unvorbereitet und unvorbelastet und war sehr gespannt auf das, was mich erwarten würde. Um es kurz zu machen, ich bin noch heute total gut gelaunt, denn das bewirkt dieses Musical im Handumdrehen und ich bin froh, dass wir diesen Termin in unsere Planung aufgenommen haben, denn Miami Nights ist sehens- und hörenswert.

Was ich vorher nicht wusste war, dass auch Marc Seitz und Henrik Wagner zur
Besetzung gehören und so waren Doro und ich gespannt, wer denn an diesem Abend spielen und auch wer die Hauptrollen singen würde. Als die Show dann losging, waren wir total freudig überrascht, denn Taryn und Marc spielten an diesem Abend die Laura und Jimmy, was uns wie ein Geschenk für uns erschien.Henrik Wagner war an diesem Abend leider nicht da, aber auch der Darsteller, der diesemal den Roy Fire darstellte hat mir sehr gut gefallen.

Die Story von Miami Nights ist so eine Art Mischung aus Westside Story und Dirty Dancing in den 80er Jahren mit viel in die Beine gehender Musik, tollen Tanzszenen (ich bin immer noch innerlich am mittanzen) und einer großen Portion Humor.

Es hat sich jede Minute der Vorstellung gelohnt, das gesamte Ensemble hat die Story mit viel Engagement dargestellt und ich kann mich nur für einen wunderschönen Abend bei allen Sängern und Tänzern bedanken. Schade, dass es eine Tourproduktion ist, ich käme glatt in Versuchung noch ein zweites Mal diese Show sehen.

Musicalgala in Rostock 4.1.2008

(Da ich weiss, dass Tami einen ausführlich Bericht zu gestern schreiben wird, schreib ich hier nur einen kurzen Ergänzungseindruck von mir. Den Hauptbericht kann man auf der fanpage von Alex lesen)

Es war endlich mal wieder soweit, die Gala "Die große Gala des Musicals" mit der Besetzung Alexander di Capri, Beatrix Reiterer und Uwe Kroeger stand an und so starteten wir mittags mit einem Geburstagskind unsere Tour in Richtung Kiel um unserem zweiten Geburtstagskind zu gratulieren. 30 wird man nicht alle Tage und wir fuhren dann gut gelaunt weiter von Kiel nach Rostock um dort die Gala zu erleben. In Rostock angekommen gingen wir erstmal gemütlich essen und begaben uns dann zur Stadthalle Rostock, wo die Gala stattfand. Bald ging es dann auch los.

Ich werde jetzt nur kurz meinen Eindruck der Show schildern.

Beeindruckend war zunächst das Orchester, da es nicht so oft Galas mit einem Symphonieorchester gibt.  In Rostock war die Akustik leider manchmal nicht optimal, und das Orchester dann etwas zu laut, aber das tat unserer Stimmung keinen Abbruch.

Die ausgesuchten Songs waren alle bekannt und schön, es gab keine Überraschungen, alles lief gut und trotz Akrobatikeinlagen von Alex und Uwe beim Erklimmen der Bühne ohne Unfälle über die Bühne. Allerdings glaub ich, wenn Doro, Tami, Sandra und ich nicht da gewesen wären, wäre die Gala stimmungsmässig eine Katastrophe geworden. So ein unglaublich stoisches Publikum habe ich noch nie erlebt!!!!!!! Glücklicherweise haben wir unseren Block dann im zweiten Teil der Gala animieren können richtig mitzumachen und das pflanzte sich dann über den Saal fort, so dass die Stimmung noch richtig gut wurde . Daher gab es dann doch noch ein paar Zugaben und auch ein "meet and greet" nach der Show. Wir hatten dann die Gelegenheit noch ein paar Worte mit Alex und Beatrix zu sprechen, haben uns auch brav von allen Dreien ein Autogramm schreiben lassen und unsere Dreissigjährige hat superschöne Unterschriften auf ihr Geburtstags T-Shirt bekommen.

Alex war reichlich angeschlagen mit Nebenhöhlenentzündung, hat die Gala aber trotzdem gut gemeistert bis auf einen kleinen versemmelten Schlusston bei "Tonight" aus der Westside Story, Ich find es super, wie er das trotz Krankheit und Antibiotika hinkriegt... Respekt!

Beatrix war wie immer sehr schön anzuhören und unglaublich symphatisch nach der Show. Der Babybauch wächst zusehends und ich wünsche ihr alles Gute und hoffe, dass sie noch ein paar Wochen durchhält bevor sie dann pausieren muss.

Uwe hatte ich noch nie live gesehen ud gehört, kannte ihn bisher von der Phantom der Oper DVD und von diversen CD´s. Ich fand ihn stimmlich weit besser als ich vorher erwartet habe, besonders das Lied "Sterne" aus Les Misérables gefiel mir richtig gut und das konnte ich mir vorher nicht vorstellen, da ich die DC´s und die DVD nicht so prickelnd fand. Was mir nicht so liegt ist seine Show auf der Bühne, aber da sind die Geschmäcker ja zum Glück verschieden.

Wir haben den Abend jedenfalls sehr genossen und fuhren müde und zufrieden und leider auch ziemlich angeschlagen mit Erkältung  zurück nach Hause.

 

Arsen und Spitzenhäubchen

 

Nachdem ich nicht so gute Kritiken über das Stück gelesen hatte ging ich mit zwiespältigen Gefühlen in die Vorstellung des Theaters Lüneburg und wurde eines besseren belehrt. Für Freunde des schwarzen britischen Humors ist dieses Stück sehr zu empfehlen, das Ensemble des Lüneburger Theaters hat es geschafft diesen  herüberzubringen ohne dass das ganze ins Lächerliche abkippte, was sicher eine Gefahr bei diesem Stück ist.

Die Schauspieler habe ihre Rollen mit vollem Einsatz gespielt und besonders Timo Ben Schöffer, der den Mortimer verkörpert hat, war wunderbar in seiner Rolle. Auch die beiden alten Tantchen, insbesondere Dinah Hinz, waren so wunderbar moralisch und morbid, dass es viol Spass gemacht hat den beiden zuzusehen und zu hören.

Marcus Stolberg als "Teddy Roosevelt" war sehr niedlich und herrlich verrückt. 

Für mich interessant war es auch Marc Westphal, den ich bisher als Merlin aus Camelot kannte, in der Rolle eines theaterschreibenden Polizisten zu sehen. Den distanzierten Blick Merlins hat er behalten *g*.

Das Stück hat mir jedenfalls viel Spass gemacht und ich denke, dass das auch der Anspruch ist, den dieses Theaterstück hat.

 

 

 

 

 

 


Take That Konzert HH

Am 31.10. war es endlich soweit, Take That gaben ihr erstes Konzert nach 12 Jahren in Deutschland in Hamburg in der Color Line Arena. Ich hatte mich seit meinem Geburtstag, zu dem ich die Karte geschenkt bekommen hatte schon darauf gefreut und war gespannt was uns erwarten würde. Nachdem ich schon den Tag davor gehört hatte, dass Howard Donald sich bei dem Konzert in Mailand verletzt hatte, ging ich innerlich von einem Konzert zu dritt aus.... und so war es dann mehr oder weniger auch. Allerdings kam Howard nach den ersten zwei Songs (Reach out und weiss ich nicht mehr ) im OP-Flügelhemd auf die Bühne und erzählte auf Deutsch wie traurig er wäre, nicht dabeisein zu können.  Diese Zwischeneinlage wurde unterstützt von der Tatsache, dass Howie unter dem Flügelhemd nichts anhatte und diese wie man weiss hinten offen sind. So war es ein sehr netter Anblick als er die Bühne dann wieder verliess und besonders die Mädels im Innenraum kreischten fast so schrill wie noch vor 10 Jahren .

Das gesamte Konzert war super durchgeplant, mit fulminanten Showeinlagen und tollen special Effects. Es hat einfach Spass gemacht dabeigewesen zu sein. Die Musik war super, die Stimmung spätestens nach Howards Auftritt aufgelockert und supergut.  Mir persönlich gefiel auch besonders, dass trotz dieser Masse an Menschen (ca. 12000 Leute waren in der Arena) eine fast familiäre Stimmung herrschte. Man kannte sich von früher, so kam das rüber und die Jungs erzählten zwischendurch von ihren Familien und wie sehr sie sich freuten wieder in Hamburg zu sein.

Die Show war im Vergleich zu den echten boygroup Zeiten erwachsener aber nicht weniger mitreissend. Besonders bei "Could it be magic" gingen die Emotionen hoch her und "Relight my fire" riss den Letzten aus den Sitzen. 

Es ging alles viel zu schnell vorbei, aber die Eindrücke haben wir mitgenommen und hoffen auf eine Wiederholung irgendwann. Wer weiss? Möglicherweise war es aber auch das letzte Konzert von Take That in Hamburg aber egal wie, ich bin froh dabei gewesen zu sein!

Der kleine Horrorladen

Nachdem ich es ja leider nicht zur Première des kleinen Horrorladens geschafft hatte, war ich jetzt sehr gespannt auf das Stück in der Lüneburger Inszenierung. Da ich den Horrorladen bisher nur aus Erzählungen kannte war ich sehr unvorbelastet, was sicher gut war da ich nicht vergleichen konnte. Aber da mir das Lüneburger Ensemble sowieso immer gefällt konnte es ja nur nett werden - und so war es dann auch.

Kristian Lucas als Seymour kam wunderbar lieb und tollpatschig daher. Besonders gelacht habe ich über sein Tänzchen mit Mr. Mushnik und seinen Kampf mit Audrey II.....! Und das "Jetzt hast du Seymour" hat wirklich Ohrwurmqualitäten! Sigrid Brandstätter hatte es mit dem durchgehenden Lispeln von Audrey sicher nicht leicht, hielt das aber gut durch. Ihr Stimme passt gut und mir hat ihr "Häuschen im Grünen" gut gefallen. Olaf Paschner war ein dermassen durckgeknallter Zahnarzt, das kam einfach gut. Auch in den anderen Rollen hat er mir gefallen.  Audrey II, die diesmal die Stimme von Frank Felicetti hatte, war einfach super. Die Stimme passte toll zu der Pflanze, so hätte ich sie mir auch vorgestellt. Wenn ich jetzt auch die Soul girls oder den ein oder anderen aus dem Ensemble nicht namentlich aufführe, das gesamte Ensemble auf der Bühne hat einen super Job gemacht und ich werde mir den Horroladen auf jeden Fall nochmal ansehen. Beim nächsten Mal werde ich dann auch ein paar Fotos machen und diese online stellen.

Fulda - Musical meets Comedy, Wir können auch anders

Ich bin heute immer noch begeistert von dem Konzert gestern abend im S-Club in Fulda.  Dieser Abend war die lange Fahrt hin und zurück auf jeden Fall wert. Aber hier kurz von vorn:

Um 13 Uhr ging es von Hamburg aus los, so dass wir bereits um fünf Uhr in Fulda ankamen. Dort gingen wir nach einer kurzen "Innenstadtbesichtigung" noch etwas essen und standen dann pünktlich um zehn vor sieben vor der Tür des S-Clubs. Nachdem wir uns im Club etwas aklimatisiert hatten und unsere Plätze vor der Bühne eingenommen hatten ging es dann mit einem kurzen "Willkommen, Bienvenue, Welcome" von Aleks los,  was direkt in die Comedy Moderation von Wolf und Bleuel führte. Die beiden Comedians haben mir viel Spass gemacht und ich hoffe, auch diese Zwei irgendwann wieder einmal sehen zu können.

Die Band von WWRY hat tolle Musik gemacht mit super Soloeinlagen. Die Stimmung war von der ersten Sekunde an top, ich sage nur: JULIAN*gg* und alle mitwirkenden Interpreten waren einfach nur gut, wobei individuelle Unterschiede wahrscheinlich nur Geschmackssache sind und ich keinen der Mitwirkenden hinter einen anderen stellen möchte. Ich persönlich konnte mich besonders für die beiden Sas(c)has begeistern, war aber auch von Charly Luske und Jessica Mears sehr angetan. Es war nur gut!!!!

Hier die Namen der Mitwirkenden nochmal aufgeführt:
 
                                                  - Aleksander di Capri
                                                  - Wolf und Bleuel
                                                  - Sasha di Capri
                                                  - Sascha Krebs
                                                  - Charly Luske
                                                  - Linus Fagerström
                                                  - Jessica Mears
                                                  - Maria Franzén
                                                   -Taryn Nelson
                                                   -die Band von WWRY (sorry ich weiss die einzelnen Namen nicht mehr)

Für mich war es ein echtes highlight Aleks und Sasha einmal zusammen auf der Bühne zu haben und auch gerade die individuellen stimmlichen und ausstrahlungsmässigen Unterschiede zu sehen und zu hören. Hoffentlich gibt es davon irgendwann einen zweiten Teil.

Obwohl ich ursprünglich hauptsächlich wegen Aleks nach Fulda gefahren bin, der selbst an diesem Abend nicht so sehr die Hauptrolle spielte sondern mehr der Organisator und zum Teil Moderator der Show war, bereue ich es keinesfalls diesen Abend miterlebt zu haben und hoffe auf eine Fortsetzung in ähnlicher Art in Fulda oder an einem anderen Ort.  


Dernière Camelot Jagsthausen

Lange hatte ich mich auf dieses Wochenende in Jagsthausen gefreut und so war es dann am sehr frühen Samstag morgen soweit und es ging gen Süden ins Schwabenländle. Wie ich feststellte ist Jagsthausen ein kleines sehr freundliches Dörfchen welches sich besonders durch die Götzenburg und freundliche Bewohner auszeichnet. Zusätzlich dazu kam an diesem Wochenende die Auszeichnung eines besonders schönen Wetters, was dem ganzen Ausflug noch den besonderen Flair gab. Nach einem sehr netten Tag in Jagsthausen ging es dann abends auf die Burg um die Dernière zu erleben. Ich war sehr gespannt darauf, unter anderem auch einige Mitglieder des Lüneburger Ensembles mit dem mir inwzischen so gut bekannten Stück in anderer Inszenierung zu erleben. Von der ersten Minute an tauchte ich in die besondere Atmosphäre der open-air Vorstellung im Burghof ein.  Natürlich passt Camelot einfach zur Burg und auch die leicht veränderten Inszenierungen der einzelnen Szenen aufgrund der veränderten Örtlichkeit tat dem Stück gut.   Wie schon in Lüneburg habe ich das Schauspiel und den Gesang von König Arthur und Lancelot sehr genossen, war allerdings von dem Gesang  der Guenevere etwas enttäuscht (meinem Gefühl nach atmete sie beim singen etwas zu hörbar oder ich  weiss auch nicht..... wenn sie einen längeren Ton sang war der aber auch sehr schön, wenn auch etwas weniger "glockenhell" wie der von Schirin in Lüneburg) aber ihr Schauspiel hat mir sehr gut gefallen. Positiv hervorheben möchte ich den Mordred und König Pellinore, die ich nie vorher gesehen oder gehört hatte, die mich aber völlig überzeugten. Das gesamte Ensemble in Jagsthausen spielte mit viel Spielfreude und Elan, das Wetter war wunderbar.... es war ein gelungener Theaterabend auf der Götzenburg, den ich nicht missen möchte.

mehr Berichte aus Jagsthausen sind auf aleksanderdicapri-fanpage.de zu lesen 

Musicalgala Fehmarn

 

Am 10.7. fand im Strandpavillon am Südstrand auf Fehmarn im Rahmen des Ostseekabaretts eine Musicalgala zum 5. Geburtstag der zeitschrift Blickpunkt Musical statt. Angekündigt waren die vier Solisten Aleksander di Capri, Beatric Reiterer, Marc Seitz und Lillemor Spitzer sowie eine Begleitband.  Natürlich wollte ich gern mit dabei sein, insbesondere da der zweite Termin der Gala in Timmendorf am 22.7. nicht machbar wäre und so fuhren dann am 10. Juli ein paar Freundinnen zusammen mit mir nach Fehmarn. Das Wetter spielte mit und es schien dann tasächlich nachmittags und abends größtenteils die Sonne und so konnte die Gala dann um 20.00 Uhr losgehen. Der Saal im Strandpavillon war so gut wie ausverkauft und die Solisten brachten von Beginn an gute Laune auf die Bühne.

Ich will mir sparen, jeden Beitrag der einzelnen Solisten zu kommentieren da mir jeder auf seine Art sehr gut gefallen hat.  Die vier haben sich fantastisch ergänzt und einen super Abend für die Anwesenden bereitet. Natürlich sind die Geschmäcker unterschiedlich und ich habe meine persönlichen Highlights dieses Abends,  aber das ist nur subjektiv und jemand anderes mag völlig anderes empfunden haben.

Mir sind an diesem Abend insbesondere die Lieder aus J&H, Evita aber auch das Lied über Brad Pitt oder der "Sekretärinnen" Song im Gedächtnis geblieben. Mir hat die Mischung aus emotionalen und lustigen Songs sehr gut gefallen und es ist den Musikern und Sängern gelungen eine tolle Stimmung in den Raum zu transportieren.  Nach der Show gab es noch die Gelegenheit ein paar Fotos mit den Solisten zu machen. Ein paar Fotos habe ich auch gemacht, die ich sobald ich es schaffe auch online stellen werden.  Es war ein sehr schöner Abend mit vier sympathischen Künstlern.

                

Dirty Dancing

Schon des öfteren habe ich Showberichte über Dirty Dancing gelesen aber war mir nie sicher ob mir das Dancical gefallen würde und so ging ich mit gemischten Gefühlen in die Show. Beim Lesen der Castliste freute ich mich aber sofort, dass Dominik Schulz den Johnny spielte, denn von ihm hatte ich bisher nur Gutes gelesen. Baby wurde gespielt von Tanja Schön, die ich bisher noch nie gesehen hatte. Als ich den Namen Hardy Rudolz (als Max Kellerman) las freute ich mich besonders, denn Hardy ging als Junge bei uns in Geesthacht aufs Gymnasium bevor er eine Musicalkarriere startete und ich hatte ihn nie live auf der Bühne gesehen. Die meisten anderen Namen der Cast sagten mir leider nichts aber ein paar Namen kannte ich aus TdV bildete ich mir ein.

Jetzt, nachdem ich die Show gesehen habe muss ich sagen, ich bereue es nicht, denn der Film ist perfekt auf die Bühne adaptiert worden. Zunächst fand ich es ungewohnt, die Szenenwechsel des Films auf der Bühne zu sehen, ich weiss nicht wie ich es formulieren kann, es wirkte für mich etwas hektisch manchmal. Aber die schnellen Wechsel waren  perfekt getimed. (Perfektion ist wirklich etwas dass die Produktionen von Stage Entertainment ausmacht).

Ich fand es faszinierend wie viele Ensemblemitglieder manchmal gleichzeitig auf der (Dreh-)bühne agierten. Ganz sicher würde es sich lohnen diese Show mehrfach zu sehen um mehr Details zu entdecken, denn beim ersten Mal entgeht einem sicher vieles. Die Tanzszenen waren toll und es wurde doch mehr gesungen und live Musik gemacht als ich es nach den Berichten die ich gelesen hatte erwartet hatte.  Die Stimmen der Sänger waren durchweg sehr schön anzuhören.

Dominik Schulz hat mir als Johnny sehr gut gefallen, er brachte diesen "emotionalen Rebellen" sehr glaubhaft auf die Bühne und es wunderte mich nicht, dass die vielen Teenagergirlies die mit mir in der Show sassen des öfteren Kreischanfälle bekamen..... war ich auch mal so?*gg* Baby (Tanja Schön) war so schön klein, wie auch im Film, mir hat sie gut gefallen. Sie wirkte etwas reifer als Baby im Film aber das fand ich okay.

Über Lisa Houseman (Daniela Harbauer) habe ich Tränen gelacht. Wie kann man nur mit Absicht so herrlich furchtbar singen, ich stell mir das ziemlich schwer vor.Robbie (Peter Horemans) war ein echtes Ekel (gut gespielt...) und Neil Kellerman (Jörg Neubauer) kam so richtig schön naiv arrogant daher. Penny (Sarah Schielke) war optisch eine Augenweide- Mann was hat die Frau für eine Figur - und spielte ihre Rolle gut und glaubwürdig.Die alten Schumachers waren sehr lustig und als Mr Schumacher (Charlie Serrano) sang, war das gesamte Publikum fasziniert von dieser Stimme die man diesem Mann gar nicht zutraute.Hardy Rudolz, der ja eine wunderbare Stimme besitzt, hatte ja erst am Schluss seine kleine Gesangseinlage, aber man konnte selbst bei diesem kleinen Liedchen ahnen,dass dieser Mann ein guter Sänger ist. Ich hätte gern mehr von ihm gehört...

Es war ein sehr schöner Abend in der Flora und rückwirkend bin ich sehr froh, dort gewesen zu sein und kann Dirty Dancing weiterempfehlen wenn man sich vorher darüber im Klaren ist, dass es sich nicht um ein Musical handelt sondern um eine Art Theaterstück mit Tanz und Gesang.

Harry und Sally

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich bin total begeistert von dieser spritzigen Inszenierung von Harry und Sally und der fantastischen Leistung des gesamten Lüneburger Ensembles. Natürlich kenne ich den Film und sehe ihn immer wieder gern, aber nach dem Ansehen der Theaterversion muss ich dieser den absoluten Vorrang geben. Ich fühlte mich mitten in das Geschehen hineinversetzt und habe jede einzelne Szene genossen. Kristian Lucas hat Harry seinen eigenen Stempel aufgedrückt und mir gefiel er als Harry sehr. Natascha Clasing war eine total überzeugende Sally, und ihre beeindruckenden Bestellungen im Restaurant waren einfach nur super. Sehr gut haben mir auch die beiden Freunde Jess (Dietmar Horcicka) und Maria (Caroline Kiesewetter) gefallen, die ich beide bisher nicht gesehen hatte. Ich hoffe, dass ich bald mehr von den beiden zu sehen bekomme. Das gesamte Ensemble spielte mit einem spürbaren Spass an der Sache und es war einfach nur toll, allen zuzuhören und zuzu- sehen. Besonders gefreut hat es mich, die schöne Stimme von Ferdinand Steinhöfel wieder intensiver hören zu können, die etwas ganz besonderes hat.

Die gesamte Vorstellung war trotz der Hitze im Theater, was sogar zu einer lustigen Szene im Dunkeln führte, da es der Beleuchtung scheinbar auch kurzzeitig zu heiss wurde, wunderbar und ich trage mich mit dem Gedanken kurzfristig noch eine Karte für eine der letzten Vorstellungen zu kaufen........

 

König der Löwen

Die Karten für diese Vorstellung hatte ich schon vor einigen Monaten gekauft, da es ein Geburtstagsgeschenk für Gabriel, der im März 12 geworden ist, war. Als wir an diesem Tage in die Vorstellung kamen erfuhren wir, dass es eine besondere Vorstellung war, da an diesem Tag die neuen Castmitglieder dieses Jahres ihre Première hatten. Die Vorstellung war ausverkauft und die Stimmung von der ersten Minute an sehr enthusiastisch.

Da das Musical ja nicht erst seit gestern läuft will ich nur kurz ein paar persönliche Worte dazu schreiben. 

Mein Sohn ist total begeistert und hat sich dieses Musical seither als Lieblingsmusical erkoren. Mir selbst geht es nicht ganz so, obwohl ich vom Bühnenbild und den vielen beeindruckenden Bildern, die man im Laufe der Show sieht auch sehr beeindruckt bin. Die Darsteller haben mir alle gut gefallen, ich habe viel gelacht und manchmal gestaunt über die farbenprächtigen Kostüme. Aber KdL wird nie mein "favourite" werden, weil ich die Musik zwar ganz nett und passend finde aber sie mich emotional nicht wirklich erreicht. Aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche Empfindung und ich bin mir sicher, dass es vielen anderen Zuschauern da ganz anders gegangen ist.

Jedenfalls hat alles wunderbar geklappt, die Cast wurde mit Blumensträußen und Standing Ovations mit nicht aufhörendem Applaus belohnt und Gabriel und ich fuhren sehr gut gelaunt nach Hause.

Best of Musicals 2007

Um es vorwegzunehmen:  ich bin noch total begeistert von dieser Show und habe es mir nicht so schön vorgestellt wie es war.  Es ist wohl so, wenn Stage Etertainment etwas auf die Bühne bringt, ist das verdammt gut durchorganisiert. So auch diese Show, die Übergänge zwischen den einzelne Musicals waren fliessend und es gab keine störenden Umbauten. Für die Möglichkeiten einer solchen Gala waren die Kulissen perfekt inszeniert und die Bühne mit dem Orchester optisch sehr ansprechend. Die Color Line Arena war dann auch so gut wie ausverkauft.

Die Solisten der Show (Thomas Borchert, Pia Douwes, Ana Milva Gomes, Patrick Stanke, Gino Emnes, Maike Boerdam-Strobel, Rob Fowler und Sabrina Weckerlin) waren alle fantastisch, jeder auf seine eigene Weise und natürlich gibt es Unterschiede in der Stimmfärbung., Daher habe ich meine persönlichen Favoriten aus der Show mitgenommen, fand aber auch die anderen Darsteller sehr gut.

Für mich einfach nur super war Thomas Borchert, der es mühelos schaffte die völlig verschiedenen Musicals überzeugend rüberzubringen (wenn ich auch ein bisschen enttäuscht von der Umsetzung von TdV war worauf ich mich vorher besonders gefreut hatte - aber schön wars trotzdem ). Toll fand ich unter anderem  "das Lied , in dem´s geschieht" aus "Spamelot", ich hab Tränen gelacht, Thomas Borchert hat eindeutig komödiantisches Talent, seine Mimik war unglaublich. Als Phantom und Graf von Krolock war er souverän  und auch sein "Jung, schön und geliebt" aus "Evita" hat mir sehr gefallen. In "Dirty Dancing" hat er "Time of my Life" schön gesungen, glücklicherweise brauchte er nur wenig zu tanzen, denn singen liegt ihm auf jeden Fall mehr ;-)).

Pia Douwes war in meinen Augen die beste Solistin, die Frau hat eine wahnsinnige Ausstrahlung und ihre Stimme ist fantastisch. Sowohl ihre Evita  als auch "Ich gehör nur mir" ging unter die Haut. Und ihr komödiantischer Part in "Spamelot" stand dem von Thomas Borchert in nichts nach. Ihr "Frei und Schwerelos" aus "Wicked" zusamen mit Sabrina Weckerlin hat sicherlich bei vielen die Lust geweckt, sich dieses Musical anzusehen.

Seit heute abend bin ich auch Gino Emnes Fan, den ich vorher noch nie gesehen oder gehört hatte. Der Mann hat eine super Stimme und kam besonders in "Tarzan", von dem ich eigentlich dachte, dass es mit gar nicht gefallen würde, wahnsinnig gut rüber. Die Mimik und Gestik war immens ausdrucksstark und das Duo mit Maike Boerdam-Strobel richtig schön.  Auch in "König der Löwen" hat er mir gefallen, schade, dass ich ihn am 22.5. dort nicht sehen kann.  "Shakalala Baby", was mir eigentlich nicht so sehr gefallen hat,  wurde optisch durch ihn doch deutlich aufgewertet ;--)))).

Patrick Stanke hat mir in "Jesus Christ Superstar" sehr gut gefallen, sein "Gethsemane" war mitreissend. In "Aida" gefiel er mir nicht so sehr.

Row Fowler fand ich in "WWRY" toll, er hat echt für Stimmung gesorgt und es hielt keinen mehr auf seinen Plätzen. In "Jesus Christ Superstar" gefiel er mir auch ganz gut,  sein "Engel aus Kristall" war nicht so ganz mein Ding.

Sabrina Weckerlin hat mir bei "DD" gut gefallen, besser aber noch in "JCS" wo sie sehr gefühlvoll rüberkam und in "Wicked" mit Pia Douwes zusammen.

Ana Milva Gomez hat eine tolle Stimme, sieht toll aus und war durchgehend gut, wenn mir auch "Bombay Dreams" nicht so liegt ( aber schön anzusehen wars.) Ihr "you´ll be in my heart" hat sich auch in mein "heart" gebrannt um es poetisch auszudrücken.

Maike Boerdam-Strobel fand ich besonders gut in "Mary Poppins", wenn das auch ein Oldie-Musical ist, aber es war sehr schön inszeniert und sie brachte es gut rüber. "Der Sieger hat die Wahl" hat mir auch gut gefallen, obohl ich kein ausgesprochener "MM"-Fan bin.

Das Ende der Show mit dem Finale ganz in Weiss und zum Abschluss einem Thomas Borchert, der dem Hamburger Pumblikum zunächst bescheinigte, das Best of Publikum zu sein und dann bei "Ich war noch niemals in New York" durch "Poppenbüttel in zerschlissnen Jeans " ging, war perfekt und so gingen wir dann auch beschwingt und fröhlich nach Hause.


Dernière Camelot in Lüneburg

Einerseits war es okay, denn ich könnte die Texte inzwischen auch mitsprechen , andererseites war ich trotzdem ein wenig wehmütig, aber das ist wohl das Besondere an einer Dernière. Das Theater war jedenfalls so gut wie ausverkauft und die Stimmung unter dem Publikum allgemein recht gut.

Zunächst startete alles wie gehabt, die Darsteller waren engagiert wie immer und die Musik so nett anzuhören wie immer. Richtig lustig wurde es dann ab der Szene des Maiausflugs, als Arthur Lancelot darum bat "der Königin zum letzten Mal die Pläne zu erklären " und daraufhin die folgenden Texte zwar nett, aber nicht mehr ganz "drehbuchgerecht" waren, was sowohl im Publikum als auch auf der Bühne immer mehr Gelächter verursachte. Nachdem sich die Königin noch an einer Weintraube verschluckte und dem König ziemlich viele derselben verabreicht wurden, war auf und vor der Bühne für einen Moment alles zu spät und ich habe Tränen gelacht, wie viele andere auch. Es dauerte einen Moment bis sich das Spielen auf der Bühne wieder normalisierte, aber das klappte dann auch.

Aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Martin Edelbauer (von dieser Stelle aus alles Gute für ihn - ich finde ihn supergut) und dem Ersatz-Einsatz von Markus Stolberg als Pellinore erschienen mir einige Szenen sowieso ganz anders, ich habe unter anderem das "Sitz" und "Platz" vermisst, das Martin Edelbauer so selbstverständlich zu seinem "Hund" in Form seines roten Schals gesagt hatte.  Es fehlte für mich ein bisschen dieses "freundschaftliche"  zwischen Arthur und Pellinore was sonst sehr gut rüberkam, Pelli blieb in der Dernière irgendwie ein Freak und wurde kein Freund.
Aber Markus Stolberg musste sehr kurzfristig einspringen und konnte dementsprechend nicht so viel proben, da darf man nicht so kritisch sein.

Später im zweiten Teil als Mordred anstatt dem Publikum zu erzählen, dass er "nachmittags etwas Besseres" vorhat stattdessen glaubhaft versicherte "nachmittags in die Sauna zu gehen", war wiederum grosses Gelächter im Publikum.
Ferdinand Steinhöfel hoffe ich noch öfter sehen und hören zu können, er gefällt mir immer wieder gut.

Der zweite Akt verging wie immer viel zu schnell und es war dann schön am Ende zu hören, wie König Arthur zu Tom of Warwick sagte, dass "ganz Lüneburg sich daran erinnern wird was in Camelot geschehn ist" und dabei richtig Tränen in den Augen hatte - ( ich möchte glauben, dass die echt waren und Aleks tatsächlich auch ein bisschen traurig war, das letzte Mal in Lüneburg zu spielen)

Tja, und kurz darauf war die Vorstellung schon zu Ende, der Schlussapplaus war lang und stürmisch und die Darsteller bekamen zum Dank für den engagierten Einsatz in Camelot einen Korb mit vielen bunten Rosen geschenkt. Und dann war plötzlich alles vorbei........

Ich habe beim Schlussappalus nochmal ein bisschen fotografiert


Tosca Das Rockmusical - Tryout Vorstellung im Operettenhaus

Tosca - der Name sagte mir etwas, da mir die gleichnamige Oper von Puccini bekannt ist.  Im  Internet  hatte ich mich im Vorfeld ein wenig über die Entstehung  des Musicals und seine  "Macher" informiert. Die Handlung ist dieselbe wie in der Oper - sehr dramatisch -und ich war gespannt, wie diese im Musical umgesetzt werden würde.

Besonders spannend war es eine erstmalige Präsentation vor Publikum zu erleben. Das Operettenhaus war fast bis auf den letzen Platz gefüllt und auch einige Musicaldarsteller nutzten die Gelegenheit, das Stück zu sehen.  So sind uns z.B. Kaspar Holmboe, Werner Bauer und Valerie Link begegnet und ich bin sicher, dass noch andere Darsteller unter den Zuschauern waren

Da das Stück noch nicht allgemein so bekannt ist, hier kurz die Handlung:

Tosca spielt im korrupten Rom, Anfang des 19. Jahrhunderts. Rom wird von Baron Scarpia und seiner Geheimpolizei mit eiserner Hand regiert. Auflehnung oder Kritik gegen seine Schreckensherrschaft wird sofort unterdrückt und politische Gegner gefoltert und ermordet.
Die junge Sängerin Tosca verliebt sich in den Maler Mario Cavaradossi. Als dieser dem aus dem Kerker geflohenen Revolutionär und früheren Konsul Roms Cesare Angelotti zur Flucht verhilft, erweckt Tosca das Interesse des Barons, der den Maler verhaften, foltern und zum Tode verurteilen lässt. Er nutzt Toscas Liebe zu Mario aus, indem er ihr ein teuflisches Angebot unterbreitet. Wenn Tosca sich ihm ganz hingibt würde der Baron den Maler nur zum Schein hinrichten lassen und die beiden könnten fliehen. Tosca sieht ein Leben mit Mario in greifbare Nähe gerückt, doch das Drama nimmt seinen Lauf und am Ende gibt es keine Sieger...

Produzenten von Tosca sind Frank Logemann und Detlef Leistenschneider, die beide jeweils auch eine Hauptrolle spielten. Regie führte Carolanne Weidle und die Liedtexte sind von Alexander Zamponi.

Besetzung:

Tosca:                        Charlotte Heinke
Mario Cavaradossi:    Jörg Neubauer
Cesare Angelotti:      Frank Logemann
Baron Scarpia:           Detlef Leistenschneider
Messner:                    Ralf Meyring
Spoletta:                    Ulrich Schrauth
und im Ensemble Schüler und Absolventen der Hamburg School of Entertainment

Um es vorauszunehmen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt das Musical zu sehen und zu hören. Die Darsteller haben mit Begeisterung gespielt  und das Publikum dankte es am Schluss mit Standing Ovations und langem begeisterten Applaus.

Die Musik hat mir in den meisten Stücken gut gefallen. (mit ein paar Abstrichen , wenn mir die e-Gitarre zu kreischend rüberkam, oder der Gesang aufgrund der zu lauten Musik kaum zu verstehen war). Die Stimmen der Darsteller waren okay, herausragend war allerdings für mich nur Charlotte Heinke, die eine wunderschöne klare Stimme hat und die ich hoffentlich in anderer Rolle irgendwann wiedersehen werde. Gut gefiel mir aber auch die Stimme von Detlef Leistenschneider, sie passte sehr gut zu seiner Rolle.

Zum Teil hatte ich Probleme die Zeit, in der das Stück spielt mit der rockigen Musik in Einklang zu bekommen, es ist eine interessante aber etwas gewöhnungsbedürftige Mischung. Ausserdem fand ich es manchmal schwer, den Gefühlen der Darsteller zu folgen, die für mich manchmal zu schnell wechselten. Dieser Wechsel war nur nachzuvollziehen wenn man den Inhalt von Tosca kannte, also sollte man das Musical möglichst nur vorbereitet ansehen.

Das Bühnenbild war schlicht und wrksam, die drehbaren Bühnenteile stellten jeweils ohne größeren Aufwand die Aussen- oder Innenszenen dar, die Wechsel waren flüssig. Die Kostüme gefielen mir größtenteils sehr gut (-besonders die schönen Kleider-)   ;-)

Einige Lieder sind sehr hörenswert, besonders gefallen hat mir persönlich das Duett von Tosca und Mario mit dem Titel "Was wäre wenn" und "Stachel im Fleisch" gesungen vom Baron Scarpia.

Die zwei Stunden, vergingen wie im Fluge und ich bin gespannt ob aus dem tryout eine ständige Vorstellung werden wird.

  

Camelot 18.Oktober 2006


Lange hatte ich mich schon auf diesen Abend gefreut und war gespannt auf das was mich da erwarten würde...! Da wohl diejenigen, die hier reingucken, den Inhalt von Camelot kennen, werde ich mich auf meine persönlichen Eindrücke der Vorstellung konzentrieren.

Meine Freundin und ich kamen rechtzeitig am Theater an und konnten so ganz entspannt in die Vorstellung gehen. Das Bühnenbild gefiel mir auf Anhieb - die überdimensionierten Schwerter, die angedeutete Burgfassade  mit den beiden Türmen an der Seite und die beiden Stege über den Orchestergraben,
die eine besondere Nähe zum Publikum schaffen.

Es war eine neue Erfahrung für mich, Aleksander mehr spielen als singen zu sehen und ich war die ersten Minuten damit beschäftigt mich an den jungen König Arthur, einen etwas verspielten und ein wenig trotzigen jungen Mann zu gewöhnen. Da ich verschiede Kritiken über die Premiere gelesen hatte, war ich sehr  neugierig, wie Aleksander den jungen König spielen würde. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber mir hat seine Darstellung sehr gut gefallen und ich fand Arthur glaubwürdig und nicht "albern". 

Trotzdem mochte ich den reiferen König dann doch lieber, da war halt mehr fürs Herz dabei und das wollen wir Frauen doch....:-))), oder? Meine Lieblingsszene war die, als Arthur nach dem Turnier Guenevere und Lancelot einen Becher Wein reichen will und am Blick der beiden erkennt, dass die zwei sich lieben. Ich fand Aleksanders Mienenspiel so echt, er (nein, natürlich Arthur) tat mir soooo leid! Ich finde es immer wieder faszinierend, aber wenn Aleksander eine Rolle spielt ist er diese Rolle in dem Moment und das bewundere ich schon sehr.

Sehr gespannt war ich auch auf die Musik von Camelot, denn ich hatte im Internet etwas in die englische Version reingehört und ehrlich gesagt gefiel mir das was ich hörte nicht so sehr.  Umso erfreuter war ich über die Interpretationen der Lieder in Lüneburg, die mir richtig gut gefallen haben. Aleksander ist zwar gesanglich unterfordert aber das was er singt, singt er totaaaal schön (besonders lustig fand ich dieses Lied über die Frauen - ich weiss den Titel nicht - ich hatte den Eindruck dieses Lied macht Aleksander selber Spass wenn er die Reaktionen des weiblichen Publikums sieht).  Shirin Kazemis und Kristian Lucas Lieder haben mir ebenfalls gut gefallen (besonders das c´est moi von Lancelot) und auch alle anderen Gesangseinlagen im Stück waren sehr nett anzuhören.  Bin ich froh, dass ich bald nochmal kommen darf!!!

Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass nach der Pause irgendwie alles zu schnell geht. Ich hatte das Gefühl, das der zweite Akt eigentlich gerade begonnen hatte und da war schon fast Schluss. Ich weiss nicht, ob das nur mir so geht?

Insgesamt jedenfalls finde ich Camelot superschön und freu mich jetzt doppelt so sehr auf das nächste Mal am 14. November. Hoffentlich vergeht die Zeit schnell......

(ein paar Fotos vom Schlussapplaus auf der Fotoseite)

Theater- und Lernfest Lüneburg 3.September 2006:

 

Es war unser erster Besuch beim Theater- und Lernfest, den das Lüneburger Theater kurz vor Beginn der neuen Spielzeit ausrichtet um den Theaterbesuchern schon einmal einen Ausblick auf die neue Spielzeit zu geben und der die Möglichkeit schafft, einmal hinter die Kulissen des Theater zu sehen.

Stefan, Gabriel und ich waren erst gegen 14. 00 Uhr dort, haben daher leider die öffentlichen Proben von Camelot und den drei Musketieren nicht mehr sehen können
, sind dann aber um 14.30 Uhr gleich zu einer Theaterführung gestartet, die mir total gut gefallen hat.

Danach hatte Gabriel Zeit sich die diversen Angebote, die für Kinder dort waren anzusehen, während ich einen Moment ein bisschen Swing live Musik und ein Glas Wein im Theaterzelt genoss. Dann haben wir uns eine Ballett- vorführung angesehen - Klassik meets Blues -das war toll getanzt und die Musik war  sehr interessant.

Nach der Vorführung gab es dann Ritterspiele, bei dem Gabriel mir eine rote Rose erkämpfte und vor diesen Spielen ergab sich die Möglichkeit ein paar Fotos von uns mit Aleks zu machen - freu - .

Im Anschluss daran gab es die Versteigerung einiger Kultgegenstände aus verschiedenen Theaterstücken, so wurde einiges aus Les Misérables versteigert, wie z.B. der zerbroche Stuhl aus der Vorstellung vom 18.3.06, der inzwischen alle Unterschriften der Mitwirkenden trug. Stefan hat sogar mitgesteigert - bekommen hat ihn dann aber doch jemand anderes.  Auf jeden Fall hat es Spass gemacht, obwohl ich glaube, dass Aleks froh war als er sich verabschieden konnte.

Um 19.00 Uhr war dann noch die Abendschau auf dem Plan, in der ein Ausblick auf die Spielzeit 06/07 zu hören und sehen war. wir haben diese jedoch nicht mehr angesehen (für Gabriel wars dann genug) . Wir sind also stattdessen nach der Vesteigerung ziemlich happy nach Hause gefahren. Es war ein interessanter schöner Nachmittag, den ich im nächsten Jahr sicher wiederholen werde.

(Fotos dazu auf der Seite Fotos)

Musicalgala auf Fehmarn am 20.Juli 2006


Sofort als ich von dieser Gala erfahren hatte war mir klar, dass ich dabei sein wollte. Nachdem ich zwei Freundinnen begeistern konnte und in dieser Juliwoche schon Urlaub hatte, stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege.

Am 20. fuhren wir dann um halb sechs Uhr nachmittags los und standen schon um viertel nach sieben auf dem Parkplatz des Ferienzentrums am Südstrand. Das Wetter war super, es war heiss und der Himmel strahlte im schönsten blau. Nachdem wir unsere Eintrittskarten abgeholt hatten, hatten wir noch genug Zeit uns zu orientieren und uns noch in Ruhe auf die Terrasse des Restaurants zu setzen wo die Veranstaltung sein sollte.

Ca. um halb neun waren wir dann im Saal, der vom Äusseren recht nüchtern war zum Glück jedoch den Luxus einer brandneuen Klimaanlage hatte. Es waren nicht so viel Leute da, wie ich vermutet hatte ( ca. 100 ?), doch das war mir eigentlich egal, denn ich freute mich wie ein Teenie  auf die Musik und natürlich auf meinen Lieblingssolisten.

Den Großteil des Abends bestritt der Chor "Musical Alive" aus Hamburg. Es gab einen Querschnitt durch 20 Jahre Musicals, von "my fair Lady" bis hin zu modernen Musicals wie "Rent". Manchmal waren mir die einzelnen Beiträge ein wenig zu langatmig, aber der Chor hat sehr gut gesungen - ohne Mikros - und man merkte den Sängern ihre Freude an, die sie am Singen haben.

Die Moderation des Abends übernahm Dennis Durant, der dies mit viel Esprit und Witz erledigte. In seinem Anzug sah er umwerfend aus und seine beiden Gesangeinlagen waren toll, die bluesige Version von Mr. Bojangles fand ich besser als alle die ich bisher gehört habe.

Jesper Thydén hatte ich bis dahin noch nie live gehört, aber spätestens bei seinem Song aus Miss Saigon gefiel er mir sehr. Und das Duett mit Aleks im zweiten Teil der Gala war soooo schön. Er ist so ein bisschen der Typ "großer Junge" und erinnerte mich irgendwie ein bisschen an Tom Cruise in blond (also nur ein bisschen....).

Naja, nach der Pause, die es zwischendurch gab, wurde meine Ungeduld dann endlich gestillt und Aleksander kam auf die Bühne und sang zunächst "Dies ist die Stunde" aus Jekyll und Hyde -  mein Gänsehautfeeling war sofort da und ging auch nicht mehr, selbst der humorvoll überspielte Patzer bei der "unstillbaren Gier" (hatte er da eine Strophe übersprungen? ich war mir nicht sicher) tat da keinen Abbruch und das schon erwähnte Duett "die Schatten werden länger" aus Elisabeth war einfach nur traum....... !  Es war wie immer... wenn er auf der Bühne steht gehört sie ihm und er hat sein Publikum total im Griff!

Das Finale, bei dem dann alle Sänger und Solisten gemeinsam auf der Bühne waren, fand ich ehrlich gesagt ein wenig albern (ich steh nicht so auf Dschungelbuch ...) und ich hatte den Eindruck, dass die Solisten etwas gequält mitlachten.

Nachdem ich mir dann nach der Show, die viel zu schnell vorbei war, ein Autogramm geholt hatte (wobei ich mir reichlich blöd vorkam weil mir das gar nicht liegt) fuhren wir dann ziemlich happy wieder nach Hause. Für mich war es jedenfalls ein total schöner Abend und ich freue mich auf die nächste  Gala (vielleicht nächsten Sommer?).      

Fotos dazu auf meiner Fotoseite     
              









 

 


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