Highlights der letzten 12 Südamerikareisen
(Aufzählung von Norden beginnend)
| Mexico : - Baja California mit La Paz - Mexico City - Binnenseeregion um Patzcuaro - Tempel-u.Pyramidenanlage "El Tajin" - Eisenbahnfahrt durch den Kupfercanon |
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Bolivien : -Copacabana am Titicacasee mit Boots-u.Trekkingtouren zur "Isla de la Sol" (Sonneninsel) u."Isla de la Luna"(Mondinsel)
-die archäologische Stätte "Tiahuanaco" auf dem Weg vom Titicacasee nach La Paz (präinkaische Hochkultur)
-La Paz zwischen 3500 u.4000m hoch, mit höchstgelegenem Zivilflughafen auf 4000m ü.NN ;die Stadt
eingebettet in die Königskordillere zwischen schneebedeckten Sechstausendern,sehenswerte Märkte der Campesinos ,Brujas (Hexen)
-"Death Road" : seit 2006 ist die völlig neue Trassierung hinab in die Yungas fertiggestellt,so daß es ohne größeren
LKW-Verkehr auf der "Death Road" nicht mehr so aufregend zugeht; vom "La Cumbre" 4650m geht es 3000 Höhenmeter hinab u. verdient nicht umsonst die Bezeichnung "Straße des Todes"-ich bin noch 2005 auf der alten Trasse bei vollem Normalbetrieb diese 70 km Downhill-Mountainbike-Tour gefahren;von La Paz als Tagestour problemlos mit kompletter Ausrüstung schon ab 40 US-Dollar machbar!
-"Valle de la Luna" am Stadtrand von La Paz -eine Landschaft wie auf dem Mond
-"Salar de Uyuni" mit Salzhotel,"Isla de Pescadores" mit tausendjährigen Kakteengiganten in Kandelaberform u.mit einer
der schönsten schneeweisen Salzflächen die ich je gesehen habe
-Vulkane,Flamingos,Geysire,endlose Hochfächen zwischen 3600 u.5ooom ü NN,buntgefärbte Lagunen,menschenleere Wüste
u.trotzdem mit einzelnen versträuten überraschend auftauchenden kleinen Siedlungen der Hochlandurbevölkerung
-die Silberstadt Potosi in 4000m Höhe gelegen mit der Möglichkeit in das in Betrieb befindliche Bergwerk einzufahren (es
gilt hier noch immer Annaberger Bergrecht seit die Spanier sich sächsische Bergleute mit dem damaligen besten Fähigkeiten heranholten
-die Südprovinzen mit Tarija u.Tupiza mit einem für höhenempfindliche Touristen angenehmeren Terrain,sehr spektakuläre
Landschaftsformen z.T.Westernlandschaft,skurrile Felsgebilde,wieder üppig werdender Vegetation,Wasserfälle ....
außerdem bieten beide Orte gute Direktverbindungen nach Nordargentinien
-die inzwischen privatisierte Eisenbahn von Bolivien bietet sich für eine Nord-Süd Durchquerung an, außerdem gibt es
die Möglichkeit von Uyuni direkt bis an den Pazific nach Antofagasta zu reisen
Chile : -Region Putre ganz im Norden von Chile mit "Lauca" Nationalpark u.weiterer schöner Landschaft die zur Grenze hin durch-
weg von schneebedeckten Vulkanen geprägt wird
-San Pedro de Atacama als Globetrotterknotenpunkt in der trockensten Wüste der Erde der Atacama
u.a. das höchstgelegene Geysirfeld der Erde "El Tatio" u.die wunderschön im Hochgebirge liegenden Puritamathermen,
der Salar de Atacama, San Pedro als kleiner Oasenort mit vielseitiger touristischer Infrastruktur u.dem Museum mit einigen
Mumien der Region, das "Valle de la Luna" sowie eine gängige Verbindung nach Salta (Argentinien)
-Antofagasta-Großstadt am Pazific u.Wüstenrand; die Geisterstädte des Salpeterbergbaubooms, nördlich von Antofagasta
befindet sich an der Steilküste im Meer das natürlich entstandene Felsentor "La Portada" als äußerst sehenswerte
Attraktion der ansonsten recht trostlosen Küstenwüstenregion
-Nationalpark "Pan de Azucar" mit überraschender Artenvielfalt sowohl im Pflanzen- als auch dem Tierreich,Humboldpinguine,
Seelöwen,das scheue Guanaco aber auch eine plötzlich stark ausgebildete Vegetationsdecke sorgen trotz der fast stän-
digen Küstennebel für verlockende Film-u.Fotomotive ,auch lädt der oft zuckerartige helle Sand verschiedener kleinerer u.
größerer Strandabschnitte im Sommerhalbjahr zum Bad im kühlen Humboldstrom des Pazific ein
-La Serena als die "Schöne" bezeichnet,hat auf alle Fälle die Bezeichnung verdient wenn man aus der Atacamawüste kommt
-Nat.Park "Fray Jorge" etwas südlich von La Serena gelegen ist jedem zu empfehlen wenn er nach Tagen in der Atacama-
wüste wieder etwas Grünes sehen will; innerhalb von einem Kilometer Anfahrt hoch auf die steilaufragende Küstenkordillere
geht die eintönige Landschaft von Halbwüste in einen üppig herangewachsenen kleinen "Bergregenwald" über, um dann
küstenseitig an der Steilflanke ganz unvermittelt, nach wenigen Metern schon,wieder der Wüste die Herrschaft zu überlas-
sen; sogar Puma ,Chinchilla u.Guanaco sind hier heimisch
-Santiago de Chile,Valparaiso der bedeutenste Überseehafen der südl. Pazificregion,Vina del Mar als Badeort mit sehr
schönem Botan. Garten
-das Tal des Rio Aconcagua mit Los Andes(Weinbauregion) u.die gut ausgebaute Paßstraße nach Mendoza/Argent.
-die einzige Eisenbahnlinie in Mittelchile von Santiago nach Temuco
-Region Villarica mit gleichnamigem schneebedeckten Vulkan u.vielen weiteren,Reste der ehemaligen Auracarienwälder
im Land der "Mapuche"-Indianer,gemäßigt temperierte Regenwälder,Thermalbäder u.eine Landschaft die z.T.an europäische
Verhältnisse erinnert,viele Orte sind von deutschen Auswanderern geprägt
Argentinien:-die beiden Nordprovinzen Jujuy u.Salta mit sehr farben-u.formenreicher Bergwelt,besonder der Ort Purmamarca mit dem
"Cerro de Siete Colores" (Siebenfarbenberg) sowie die Quebrada de Humahuaca, Quebrada del Toro, der "Tren de las Nubes"
(Zug zu den Wolken) von Salta aus ; der "Grande Salar" in über 3500m ü NN
Festungsanlage "Pucara" bei Tilcara sowie die nähere als auch die gesamte
weitere Umgebung von Tilcara - ist auch touristisch gut erschlossen!
-Ruinenanlage der Quilmesindianer, zu erreichen - besonders günstig in Verbindiung mit einer mehrtägigen Rundfahrt die man
von Salta aus startet u. den Nat.Park "Los Cardones", Cachi,Cafayate u.La Vina mit einbindet
-die beiden Natiuonalparks Talampaya u.Ischigualasto entweder von der Provinzhauptstadt La Rioja oder von San Augustin de
Valle Fertil, wobei vorzugsweise man beide Parks an einem Tag besuchen sollte (finanz. u.zeitl. Vorteil bei Einsparung von
ermüdender stundenlanger An- u.Abreise)
-Mendoza das Tor zur Aconcaguaregion ; Beschaffung einer Genehmigung zur Aconcaguabesteigung bzw. zum Trekking in
der Region des höchsten Berges Südamerikas ist nur hier möglich; Bergführer, komplette Ausrüstung usw.
Zentrum eines der bedeutensden Weinanbaugebiete Südamerikas
-Aconcaguaregion: als Basis u.für erste Akklimatisation bequem mit dem Bus oder Pkw an der Verbindungspaßstraße Mendoza -
Santiago de Chile zu erreichen ist "Puente del Inka"; es gibt ein Hotel sowie Berghütten,
1.Station zum Aconcagua ist im Nat.Park "Confluenza" u. am Ende des 40km Anmarschweges das Basislager "Plaza de Mulas"
ca. 4400 m NN
Hochlager "Nido de Condores" in ca.5400m NN ist dann schon geeignet um in einer letzten Tagesetappe den Gipfel des 6959m
hohen Aconcagua zu erreichen
-Buenos Aires erkunden...., man sollte sich im Zenrum relativ
günstig eines der vielen möglichen Quartiere suchen u. kann mit U-Bahn oder
City-Bus schnell die wesentlichsten Ziele erreichen ( ich führe nur kurz auf:
Altstadt-u. Tangoviertel San Telmo, Einkaufsmeilen Lavalle u. Florida, die berühmten Steakhäuser, Teatro Colon- bis 2009 in Reko!- Japanischer u. Botan. Garten, der skurrile Friedhof Recoletta, das Hafenviertel mit Kneipen,
usw.,Plaza de Mayo, das Parlamentsgebäude, der Obelisk auf der wohl breitesten Avenida ganz Lateinamerikas........
-Fährüberfahrt vom Vorort Tigre (von Buenos Aires bequem
mit Nahverkehrszug zu erreichen) über den Rio de la Plata nach Uruguay
Paraguay : -Hauptstadt Asuncion mit einem für eine Hauptstadt extrem niedrigen Preisniveau, besonders die zahlreichen Grillrestaurants
sollte man hier einplanen u.probieren
-östlich der Hauptstadt in Richtung Brasilien ist üppige subtropische Landschaft anzuteffen die zum Verweilen einlädt
-nach Westen geht bis an die bolivianisch Grenze hin im "Gran Chaco" etwas abenteuerlicher zu,wobei es vom wasserreichen
Rio Paraguay der Hauptstadt aus nach Westen hin trockener wird u.die Besiedlung drastisch abnimmt
-Mennoitenkolonie mit Zentrum Filadelfia wäre der einzige Ort der für durchschnittliche touristische Ansprüche in Frage
käme
Brasilien : -Iguassu-Wasserfälle direkt am 3-Länder-Eck,(Argent.,Paraguay,Brasilien) , die brasilianische Seite der Wasserfälle bietet die
beste Aussicht; danach bietet sich hier noch ein schöner Tierpark mit sehr vielen tropischen Vögeln an
-"Ilha Grande" - eine tropische Insel im Atlantik gelegen mit relativ viel unberürter Natur (nur ca. 1Autostd. von Rio aus an die
Fähre mit nochmals rund 1-2 Std. Überfahrt
-Rio de Janeiro --eine Stadt für die man unbedingt eine ganze Woche einplanen sollte!!! ; auch als Rückflugort bietet Rio gerade
bei Gabelflügen relativ günstige Möglichkeiten
-der Jardin Botanico nimmt einen ganzen Tag in Anspruch u. kann seit jüngster
Zeit mit vielen thematischen Neuanschaffungen aufwarten (Bromelienhaus, Orchidenhaus, neues Kakteenareal, wobei natürlich auch die z.T. uralten Pflanzen- u. Baumbestände sich über viele ha Fläche erstrecken
-Tijuca Nationalpark am Stradtrand von Rio bequem mirt einem Stadtbus erreichbar; hier läßz es sich im atlantischen Regenwald etwas abseits der Hektik der Megastadt gut Wandern u. an artenreichen Pflanzen- u. Tierbestand begeistern; mit etwas Glück trifft man auf Tukane , Affen....alles frei lebend hier!
Uruguay
-Montevideo als Hauptstadt macht einen saubereren Eindruck als das benachbarte Buenos Aires; die gesamte Innenstadtn läßt sich gut zu Fuß erkunden, Es beeindruckt die sehr schöne Architektur bei einem Charme längst vergangener Zeiten, das Hafenviertel, die teils naturbelassenen Stadtstrände; ein hochmodernes zentrales Busterminal das über das gut ausgebaute Strassensystem einen in 6 Std. an den entferntesten Ort des Landes bringt; einladende Strassenrestaurants mit dem klassischen urug. Rindfleisch aber auch frischen Meeresfrüchten sind ebenfalls eine Verlockung
Die östliche Atlantikküste lockt mit endlosen schönen Sandstränden nicht nur ab Januar zum allgem. Ferienbeginn viele Einheimische an, sondern es kommen ebenso Touristen aus Arg.,Brasilien, Chile u. auch aus den westl. Ländern!
Dabei stehen die teilweise hervorragend ausgebauten Seebäder einem Sylt oder Rügen an Komfort usw. kaum nach.Die atemberaubende subtropische Küste wird vor allem im Norden ruhiger u. von Individualtouristen bevorzugt, während die Jugend bzw.betuchten Urlauber sich bei Punta del Este treffen.
Besonders zur Nutzung vieler Angebote des urug. Staates bei Parks, Museen,Tierparks, Campingplätzen oder baulicher Anlagen wird zumeist nur ein symbolisch kleiner Obolus fällig. Die Thermalquellen im Landesinneren sollten bei einer kleinen Rundreise unbedingt besucht werden u. zeichnen sich durch guten Service u. gediegene Atmosphäre aus. Auch ein Abstecher an den Rio Uruguay ist lohnend.
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Wird nach letzter Reise im Früjahr 2008 erweitert u. aktualisiert!