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Halli hallo,...
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Hier gibt es besondere Hihglights an Bücherauswahl, die uns sehr am Herzen liegen,....
Marisol Gindorf, Petra Zio (Hrsg.)
(ZITAT)
------------------------------------------------------------------------------------------- ...wir als ebenfalls "Betroffene Family" haben größten RESPEKT vor der Ehrlichkeit der Autoren und Mitwirkenden, kennen die meisten persönlich und wissen, das dieses Buch völlig identisch mit beschriebenen Personen ist, was auch für absolute Glaubwürdigkeit spricht, was leider oftmals bei vielen "realen" Lebensgeschichten angezweifelt wird.
Wir wünschen Euch allen von ganzem Herzen,.....bleibt so, wie ihr seid,.....es ist gut so,....!!!!!!
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Peter Wendlandt,...
(ZITAT) ...ein Autor mit vielseitigem Reportoir an Auswahl von Büchern mit unterschiedlichster Thematik. Nach drei Büchern mit Kurzgeschichten und einer Biografie wagt sich der Kirchheimer Autor das erste Mal an einen Roman, der zudem in seiner Heimatstadt Kirchheim-Teck spielt. Mit seiner kauzig gezeichneten Figur des ständig brummigen Kommissars Jürgen Affolter und seiner dickschädligen Arbeitsweise wich er von der Norm ab und es gelang ihm, eine vergnügliche, spannende und auch nicht ganz ernst zu nehmende Geschichte seinen Lesern vorzulegen. Wer es gerne „etwas anders“ mag und auch über vermeintlich ernste Situationen lachen kann, wird bei diesem „Komplott“ sicher auf seine Kosten kommen...:
Im beschaulichen Kirchheim geht die Angst um. Seit dem Märzenmarkt häufen sich mysteriöse Todesfälle und die Polizei kann sich trotz ihrer Recherchen nicht recht erklären, was dahintersteckt. Der kauzige und unsympathische Kommissar und Einzelgänger Jürgen Affolter und seine Mannschaft versuchen zwar, die Fälle zu lösen, stoßen aber schnell an ihre Grenzen. Es will nichts vorangehen, die Arbeit wird ihnen zudem schwerer gemacht, als sie ohnehin schon ist. Der Privatdetektiv Heiner Walter, ein blutiger Anfänger in seinem Beruf, zieht ungewollt die Aufmerksamkeit des Kommissars auf sich und er nimmt ihn misstrauisch unter die Lupe. Ihre holprige Zusammenarbeit wider Willen bringt sie zwar schließlich auf die richtige Spur, sie ahnen auch, aus welcher Richtung der Wind weht, aber nach wie vor ist das Motiv für die Morde unklar, bis es nach heftigen Turbulenzen zum Showdown in der Teckstadt kommt.
Es ist Tatsache, dass Frauen in krisenhaften Beziehungenoft den Kürzeren ziehen, sei es durch Gewalt, Flucht in Frauenhäuser, in psychiatrische Einrichtungen oder zu Therapeuten. Auch Paschaverhalten von Männern sorgt immer wieder für Unmut und erschwert es Frauen, sich zu emanzipieren. Dies zu ändern scheint oftmals aber unmöglich. Verena Hagstedt, darüber ins Grübeln gekommen, würde in Kirchheim gerne ein Ausrufezeichen setzen und dies ändern und gründet zusammen mit weiteren Frauen nach einem zähen Start eine Gemeinschaft mit dem Ansinnen, derlei Auswüchse zu bekämpfen – präsentiv und nachhaltig. Das ist zwar alles andere als einfach, dennoch gelingt ihnen, Überraschendes auf die Beine zu stellen und in der Teckstadt Emotionen zu schüren. Doch es passieren auch zwei Morde sowie eine Entführung in Kirchheim, zudem gibt es viele Verletzte, welche den Ergeiz der Frauen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lassen. Kommissar Jürgen Affolter muss sich der Fälle annehmen und sieht sich unverhofft in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, dessen Opfer er fast selber wird. Er sieht sogar seine berufliche Reputation auf dem Spiel und muss indirekt den Frauen beistehen, obwohl ihm das sehr zuwider ist. Aber wie aus diesem Dilemma herauskommen, ohne dass er seinen guten Ruf verliert. Wendlandt seinen zweiten Roman „Paroli“ geschrieben, der ebenfalls die Teckstadt als Schauplatz hat. Satirisch und überspitzt zeichnet er einen ungewöhnlichen Kampf zwischen Frau und Mann und geht nebenbei ein gesellschaftliches Problem an, über das oft geschwiegen wird: Gewalt in der Ehe, überfüllte Frauenhäuser, ausgelastete psychiatrische Einrichtungen und überstrapazierte Beziehungen. Er zeigt zwar eine Möglichkeit auf, wie man diesen Teufelskreis durchbrechen könnte, allerdings ist dies nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Aus Emanzipationsbestrebung und Beziehungsfrust entsteht Frauenpower – oder doch nicht?
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