Weltzeiten
Natürlich nehme ich für mich nicht in Anspruch, alles zu wissen. Das tun falls überhaupt, nur sehr wenige Menschen. Jedoch nehme ich für mich in Anspruch, alles jemals gelesene, gesehene und überdachte, in eine Form zu bringen, welche meine Mitmenschen ebenfalls zum Nachdenken anregt!
Interessierte werden vielleicht auch selbst einmal nachforschen, wieso die Spezies "MENSCH": Warum, wie lange und wozu, auf dieser Erde lebt! Es braucht meist nur einen kleinen Impuls für unsere Geschichte und man beginnt... sich doch zu interessieren!
"Wenn du die Wahrheit suchst, sei offen für das Unerwartete, denn sie wird verwirrender sein, als du vorher glaubtest und dir noch mehr Rätsel darbieten, als du vorher annahmst."

Sumer war einst das "himmlische Königtum", welches auf die Erde kam und sich in Eridu (Mesopotamien) zwischen Euphrat undTigris (heute IRAK) niederließ. Laut wiederentdeckter sumerischer Keilschrift-Tafeln (ausgestellt im Britischen Museum, London) begann unsere Menschheitsgeschichte, in Sumer.
Aus einstigen Dörfern entstanden Städte, wie z.B. Uruk mit dem Inanna-Tempel. Nach Zunahme der Bevölkerung, intensivierten sie den Bewässerungsbau. Die Zentren, wurden zu heiligen Bezirken. Weitere Städte wie Eridu, Kisch, Nippur oder Ur entstanden. Etana (König von Kisch) und Sargon von Akkad (*2356 v.Chr.) waren bekannte Herrscher in Mesopotamien (Irak). Sargon (auch Scharrukin) aus der Dynastie der Akkadier, herrschte von 2356 bis 2300 (v.Chr.). Seine Reichsgründung bedeutete eine „Wasserscheide“ in Mesopotamiens Geschichte.
Eine Königsschrift bezeichnet ihn als Liebling, der akkadischen Priesterin (Inanna/Ischtar) welche Sargon in einem Körbchen (wie Moses) am Fluss Euphrat aussetzte, bis er als Namenloser, an den Hof des Königs von Kisch gelangte. Laut Legende, beschloß Inanna/Ischtar daß Sargon König werde. Als er jedoch den regierenden Herrscher ablösen wollte, ergriff der amtierende König, Gegenmaßnahmen. Inanna/Ischtar wußte dieses jedoch zu vereiteln. (Der nicht vollständig erhaltene Text berichtet, dass Sargon, anstelle König Ur-Zababas, die Herrschaft ergriff, womit er König über ein gewaltiges Reich (vom Südosten Kleinasiens bis zum Persischen Golf und von Syrien bis in den Iran) wurde, einem Großreich, welches über mehrere Generationen von derselben Herrscherfamilie regiert wurde. Es wurde, wie die späteren Reiche der Babylonier und Assyrer, von einer semitischen Führungsschicht getragen, wobei die älteren Staatsgebilde noch von den Sumerern beherrscht wurden.
Ein legitimer König, war Sargon wohl nicht, weder durch Berufung eines Gottes, noch durch seine Herkunft. Der Name "legitimer Herrscher" weist durch genau diese Betonung, ja gerade darauf hin. Eine spätere assyrische Aufzeichnung aus der Tontafelbibliothek Assurbanipals berichtet: "Sargon, der mächtige König, der König von Akkad, bin ich. Meine Mutter war eine Gottesherrin, meinen Vater kannte ich nicht, der Bruder meines Vaters wohnte im Gebirge. ... Es empfing mich die Mutter, die Gottesherrin, im geheimen gebar sie mich, setzte mich in ein Kästchen aus Schilf, mit Erdpech verschloss sie meine Tür, übergab mich dem Flusse. Ohne über mich hinweg-zugehen, hob mich der Fluß empor, zu Akki, dem Bewässerer, brachte er mich. Akki, der Bewässerer, holte mich herauf. Akki nahm mich als Sohn an und zog mich groß. Akki, der Bewässerer, machte mich zum Gärtner. Während ich Gärtner war, gewann mich Ischtar lieb, und ich übte die Königsherrschaft aus..."(aus: Helmut Uhlig: Die Sumerer - Ein Volk am Anfang der Geschichte; S.251).
Heute (nach 4000 Jahren) enthüllt uns die Erde dieses Geheimnis des alten Ägyptens, auf den oben genannten Keilschriften. Besondere Bedeutung haben älteste Tontafelfunde mit Fragmenten des Gilgamesch-Epos, welches uns seine höchst eigene Geschichte erzählt. Erstmals tauchte der Name in einer Götterliste (2600 v. Chr.) aus den Archiven Schuruppaks auf. Gilgamesch lebte offensichtlich auch als König von Uruk, da seine Existenz (durch eine Tontafel aus Nippur) bestätigt wird. Babylon trat dann später das sumerische Erbe an.
Ägypten: Warum dieses große Reich unterging? Folgendes muss passiert sein: Ein Klimawandel in Ägypten hatte zur Folge, dass die Niederschlagsmenge drastisch zurückging. 20-30 Jahre lang führte der Nil dann zu wenig Wasser. Das bedeutete, daß es kein alljährliches Hochwasser mehr gab, welches die jährlichen Überschwemmungen (den fruchtbaren Nilschlam) auf die Felder brachte und damit der Nährboden für den Ackerbau fehlte. Die Landwirtschaft brach daraufhin zusammen.
Pyramiden von Gize: Cheops, Chephren + Mykerinos. Es existiert ein Mythos von der 4. Pyramide. Derzeit werden intensiv, die Überbleibsel einer 4. Pyramide aus derselben Zeit untersucht, die über die Jahrtausende in Vergessenheit geriet. Vermutlich werden wir künftig von vier Pyramiden von Gizeh sprechen!
Echnatons Geburtsname: Amenophis IV. bzw. Amenhotep IV. (altägyptischer Pharao der 18. Dynastie). Er erhob Aton (in Gestalt der Sonnenscheibe) zum Gott über alle Götter Ägyptens und weihte ihm, seine neue Hauptstadt Achet-Aton. Echnatons Eltern waren: Amenophis III. und Teje. Sein Bruder war: Thutmosis. Echnatons bekannteste Ehefrau war die berühmte Nofretete und sein Sohn hiess: Tut anch amun (siehe Stammbaum).
Nofretete (Nefertiti) heißt: (die Schöne ist gekommen). Sie ist als Büste aus Kalkstein und Gips im Ägyptischen Museum in Berlin ausgestellt.
Frage: Woher kam sie und was ist die Bedeutung ihrer Hinterkopfform? Turmschädel
Tut anch amun starb angeblich an Malaria. Bekannt wurde er, als Howard Carter 1922 sein nahezu ungeplündertes Grab, im Tal der Könige entdeckte. Wie er aussah? Gemäß moderner Rekonstruktionsverfahren, sah er so aus: Bild
Die Himmelsscheibe von Nebra
wurde erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt. Sie zeigt, das es bereits lange vor uns, Himmelsbeobachter gab. Sie ist eine unbezahlbare Hilfe, endlich unsere Vergangenheit entschlüsseln zu können!
Atlantis das verlorenes Paradies - wirklich nur ein Mythos?
Etwa 350 (v. Chr.) beschrieb der griechische Philosoph Platon in seinen Dialogen Timaios und Kritias, das sagenhafte Atlantis (Insel des Atlas). Bei der Verlosung der Welt unter den Göttern, erhielt Poseidon die Insel Atlantis.
Atlas war der Sohn Poseidons (dem Titanen: Iapetos ~ bibl. Japhet), dem ersten König von Atlantis. Platon erzählt uns, von einem fruchtbaren und dicht besiedelten Ort, der reiche Metallvorkommen besaß. Seine Bewohner erfreuten sich an üppigen Gärten und einer hoch entwickelten Technologie. Poseidon/Japhet, der Gott des Meeres, beschützte dieses Inselreich. Als die Atlanter dann begannen, sich anderen Göttern zuzuwenden, bestrafte er sie, mit einer verheerenden Katastrophe (um 9.600 v. Chr.). Dadurch versank diese Zivilisation, im Atlantischen Ozean. Das blühende Reich (im westlichen Ozean, hinter den Säulen des Herakles) wurde binnen eines Tages und einer Nacht, völlig zerstört. Fakt oder Fiktion? Seit Menschengedenken, versucht die Wissenschaft das Rätsel um Atlantis zu lösen. Die Wahrheit existiert, aber nur wenige kennen sie!
Die Azteken waren einst das mächtigste Volk Mexikos. Als der spanische Eroberer Hernán Cortez mit seinen Schiffen 1519 an der Küste ihres Reiches landete, ahnte ihr Herrscher Montezuma noch nicht, daß ihm und seinem ganzen Reich, diese Eroberung eines Tages zum Verhängnis werden würde. Er glaubte, der Schlangengott Quetzalcoatl (in Gestalt des Eroberers) sei wieder heimgekehrt. Feuer spuckende Zauberwaffen, merkwürdige Tiere, auf denen diese Spanier ritten und deren glänzende Rüstungen, ließen Montezuma die Bedrohung der Eroberung nicht ahnen.
Die Spanier waren jedoch keineswegs an der aztekischen Kultur interessiert. Sie wollten nur das Gold der Azteken. Dafür schreckten sie vor einem großen Massaker (während einer religiösen Zeremonie) an Hunderten Azteken, nicht zurück. Cortes war zwar mit nur 500 Männern an Land gekommen, 1521 musste sich aber das mächtigste Volk Mexikos, den neuen Herrschern endgültig ergeben. Diese zerstörten dann viele kulturelle Werte und Güter, raubten die Goldschätze der Azteken und versklavten das Volk. Die StadtTenochtitlán machten sie dem Erdboden gleich. Das eingeschmolzene Gold wurde nach Spanien verschifft. Sie zwangen den Azteken außerdem, den christlichen Glauben auf. Millionen Ureinwohner starben an Seuchen und Krankheiten, welche die Eroberer aus Europa einschleppten. Das Ende der Hochkultur, überkam ebenso die Maya, Zapoteken, Mixteken, Totanaken und Inka. Sie verschwanden alle von der Landkarte der Geschichte.
Erich von Däniken *1935 (Schweizer Schriftsteller mit dem Themengebiet Prä-Astronautik) wurde durch seine Bücher und Filme, welche sich mit der Möglichkeit früherer Besuche von Ausserirdischen auf der Erde, beschäftigen. Er kritisiert die kath. Kirche, Regierungen und Behörden diverser Länder (u.a. Ägypten), dass sie wichtige Beweisstücke zurückhielten, welche seine Hypothesen stützen. Infos hier : "Werden Ausserirdische wiederkommen"... landeten in grauer Vorzeit Aliens auf der Erde? Diese Thesen machten von Däniken zu einem der erfolgreichsten Autoren der Welt (trotz Wissenschaftskritik).
Troia wurde um 1022 auf den Ruinen des antiken Aecae (später: Colonia Augusta Apulia) aufgebaut. Eine Stadt in Italiens Süden (Provinz Foggia, Apulien, 17 km südlich von Lucera). In der römischen Kaiserzeit lag Troia an der Via Traiana, einer Verlängerung der Via Appia zwischen Benevento und Brindisi (auf ihr wurden, nachdem der römische Sklave Spartacus, im 3. Sklavenaufstand besiegt war, 6.000 Anhänger des Aufstandes, entlang der Straße gekreuzigt). Kaiser Friedrich II. verlegte 1222 seine Residenz von Palermo in die Provinz Foggia, die er aber bereits 1229 zerstörte. Das Kaiserliche Residenzschloss ist nicht mehr erhalten. Nur eine Inschrift, ein Portalbogen und das Gefäß eines Brunnens, erinnern noch daran.
Klein Troia war auch der Name für die Stadt Xanten am Niederrhein. Mittelalterlicher Überlieferungen nach, wurde sie auch Troja am Rhein, Troia nova (Neu-Troja) oder als Troia minor bezeichnet. Die Einwohner nannten sich selbst Troiani. Der niederrheinische Trojamythos, schließt an die Schilderung Homers an, vom Ende des Trojanischen Krieges. Die von den Griechen besiegten Trojaner flohen und wurden in Gruppen, über Asien und Europa versprengt. Sie gründeten neue Städte und wurden zu Stammvätern neuer, ruhmreicher Völker. Die niederrheinische Variante des Troja-Mythos, spiegelt die Gründungssage des Franken-Rreichs wieder. Als Vorbild diente der römische Troja-Mythos, wie er in der Aeneis von Vergil, überliefert ist.
Nibelungen
in Bearbeitung
Griechenland: Bei den Hellenen, standen die wichtigen homerischen Epen, wie Ilias und Odyssee im Vordergrund. Auch die Griechische Mythologie umfasst Mythen, Götter- und Heldengeschichten. Die ältesten noch erhaltenen Texte, sind Epen, wie jene des Homers und Hesiods, die bereits Herodot, als maßgeblich ansah.
Zurückgeführt wird die griechische Götterwelt auf Gaia, die aus sich selbst heraus Meer, Berge und Himmel (Uranos) hervorbringt. Mit Uranos, dem ersten Welt-Herrscher, hat Gaia weitere Nachkommen. Da Uranos seine Kinder (die Kyklopen) hasste, verbannte er diese in den Tartaros. Dort brachte Gaia ihre weiteren Kinder, im Geheimen zur Welt. Später stiftete sie ihren gemeinsamen Sohn, den Titanen Kronos (römisch: Saturnus) dazu an, seinen Vater Uranos, mit einer Sichel zu entmannen. Nach dieser Tat, herrschten die Titanen, über diese Welt. Kronos wurde damit zum zweiten Herrscher der Welt und Begründer des Goldenen Zeitalters. Kronos wurde von seiner Schwester Rhea zum Gatten genommen. Aus Angst, selbst auch entmachtet zu werden, fraß er alle seine Kinder (Kroniden) Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon, aus der gemeinsamen Verbindung auf. Den jüngsten Sohn Zeus, versteckte Rhea auf Anraten von Gaia und Uranos, in der Höhle von Psychro auf Kreta, während sie Kronos, einen in eine Windel gewickelten Stein überreichte, den er verschlang, ohne den Betrug zu merken. So wuchs Zeus ungestört heran. Später gelang es ihm, seinen Vater mit List und Gewalt zu überwinden, woraufhin Kronos, zuerst den Stein und dann seine verschlungenen Kinder ausspuckte. Den Stein stellte Zeus an der Kultstätte Pytho (in Delphi) auf, damit er dort von den Sterblichen bestaunt werde.
Die mittelalterlichen Griechen wurden Byzantiner genannt. Mit der Eroberung Konstantinopels (4. Kreuzzug 1204), kamen neue Herrscher nach Griechenland: Fränkische Ritter und v. a. die Seemacht Venedig, sicherten sich wichtige Handelsposten, für den Orienthandel in Griechenland und bedrohten die byzantinisch-ostkirchliche griechische Kultur. Mit der Eroberung Konstantinopels 1453 durch die Osmanen, begann die türkische Herrschaft über Griechenland. Griechen war im osmanischen Reich ein Synonym, für Angehörige der Griechisch-Orthodoxen Kirche. Türken war das Synonym, für die Anhänger des Islams.
Im Norden Griechenlands bestieg 359 (v.Chr.) Philipp II. den Thron von Makedonien. Sein Sohn Alexander der Große, setzte die ehrgeizigen Pläne seines Vaters in die Tat um. Er zwang die aufständischen griechischen Städte in die Knie und zerstörte Theben. Mit dem Alexanderzug (ab 334 v.Chr.) öffnete Alexander den Griechen, das Tor zur neuen Welt: Er besiegte die persische Armee und stieß bis Indien vor. Damit endete der Hellenismus.
Nachdem Rom sich dauerhaft in Griechenland engagierte, wurde 133 v.Chr. das Reich von Pergam durch Rom annektiert und nach der Zerstörung Korinths, im Jahre 146 v Chr. in die römische Provinz Macedonia umbenannt.
Kelten: Die Keltoi "Tapferen oder Kühnen", lebten einst in ganz Europa. Von Anatolien bis nach Irland, hinterließ ihre Kultur Spuren. Es waren große, blauäugige Menschen, mit rötlich bis blonden Haaren und heller Haut. In Frankreich waren sie bekannt als Gallier, im deutschen Süden und der Schweiz, waren sie Helvetier und in der Türkei, nannte man sie Galater. Sie stellten ihre Waffen und Werkzeuge bereits aus Eisen her, waren Bauern, Bergleute und Händler, die ihre Waren tauschten und auch mit Gold- und Silbermünzen zahlten. Das man ihnen das Barbarentum nachsagte, lag in ihren Angriffen auf Rom und Delphi, wodurch sie zu Feinden, der zivilisierten Welt erklärt wurden. Druiden und adlige Krieger, standen z.B. in der gallischen Gesellschaft, gesellschaftlich oben an der Spitze. Die Männer, im allgemeinen, waren die Herren über Leben und Tod, der Frauen und Kinder. Es gibt jedoch Hinweise, daß keltische Frauen, dennoch eine besondere Stellung innerhalb der Familie hatten. Die Bräute suchten sich ihre zukünftigen Ehemänner selbst aus. Einige Frauen sollen sich ebenso an Kämpfen und Trinkgelagen beteiligt haben.
Germanen waren - wie einige andere auch - kein einheitliches Volk in einem Staat, es gab etliche Gruppierungen. Germanen hatten ebenso eigene Mythen, Legenden und Geschichten. Solche Erinnerungen, wurden vernichtet, verunglimpft oder verleugnet... bis hin zur Entwurzelung, der eigenen Identität. Waren die Germanen (Ger-Männer) tatsächlich solche unzivilisierten Wilden, von denen in der nordischen Mythologie gesprochen wird? Der Römer Tacitus berichtet in seinem Büchlein: Germania, über Kulte und Gottheiten der Germanen. Es gibt nur wenig schriftliche Zeugnisse aus dieser Zeit. Sofern es sie gibt, handelt es sich dabei entweder um in Metall oder Stein geritzte Runen oder um Votivsteine, germanischer Soldaten in römischen Diensten. Sie waren häufig schwer verständlich, da sie kurz sind oder Kenntnisse über mythische Zusammenhänge voraussetzen. Germanische Götter wurden meistens mit den lateinischen Namen der entsprechenden römischen Gottheiten, benannt. Die meisten Quellen stammen aus römischen bzw. christlichen Schriften, die weder aus erster Hand, noch absolut neutral sind.
Die Merowinger waren ab dem frühen 5. - 8. Jhdt., das älteste bekannte Königsgeschlecht der Franken, welche aus dem Germanen-Stamm der Sugambrer hervorging. Es wird vermutet, daß fränkische Kleinkönige, die zu Beginn des vierten Jahrhunderts, von Kaiser Konstantin dem Großen bekämpft wurden, Merowinger waren. Die Sugambrer waren ein westgermanischer Stamm, ursprünglich am Niederrhein beheimatet. Dessen Kerngebiet war der Kreis Kleve, Wesel, Viersen, Krefeld und weitere Teile, wie Isselburg, Oberhausen, Duisburg, Rhein-Kreis Neuss, Mönchengladbach und Heinsberg, welche zum Niederrhein zählen. Das Gebiet entspricht ungefähr, den ehemaligen Landesherrlichkeiten Herzogtum Kleve, Grafschaft Moers, Roermond, Herzogtum Geldern und dem nördlichen, links-rheinischen Teil des Kurfürstentums Köln. Vor der Gründung der preußischen Rheinprovinz, zählten diese Gebiete größtenteils später zur Provinz Jülich-Kleve-Berg. Chlodio (Chlodwig) der um 450 (n. Chr.) regierte, war der erste namentlich fassbare König der Salfranken am Niederrhein. Seinen Hauptsitz hatte er in Dispargum: Duisburg (östlich von Brüssel.) Nach Angabe des Geschichtsschreibers Gregor von Tours, war er verwandt mit Merowech (dem Vater des Childerich I. von Tournai) dessen Grabstätte 1653 gefunden wurde. Nach einer Überlieferung in der Fredegar-Chronik, begegnete Chlodios Frau einem Meeresungeheuer (sah dem Quinotaurus ähnlich), als sie sich zum Baden ans Meer begab, bevor sie Merowech gebar. Childerichs Frau war Basena von Thüringen, mit ihr hatte er den Sohn Chlodwig († 511). Dieser heiratete (im Jahre 492) Prinzessin Chrodechild von Burgund.
Chlodwig unterwarf gewaltsam alle anderen fränkischen Teilkönigreiche, sowie weitere germanische Stämme. Daher wird er als der Begründer des Frankenreiches angesehen, zu dessen Hauptstadt er Paris machte. Er einte die Franken unter seiner Herrschaft. Er schaltete Sigibert von Köln und dessen Söhne Chloderich, Chararich und Ragnachar aus und beseitigte sie.
Seinen Übertritt zum Katholizismus (und nicht wie bei den Germanen damals üblich, zur arianischen Form des Christentums) vollzog er nach seinem endgültigen Sieg über die Alamannen in der Schlacht von Zülpich (westlich von Köln und Euskirchen).
Zu Weihnachten (497, 498 o. 499) wurde Chlodwig von Bischof Remigius in der Kathedrale von Reims getauft. Die Merovinger wurden von den Karolingern verdrängt. Eine Gedenktafel für Chlodwig fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg.
Neue historische Erkenntnisse: hier
Roma Italiens Hauptstadt, Region Latium an den Ufern des Tiber,
wurde auf den sieben Hügeln Roms aufgebaut. Sie wird „Ewige Stadt“ genannt und ist Sitz des heutigen Malteser-Ritterordens. Innerhalb der Stadt, liegt der unabhängige "Vatikan-Staat" mit dem Sitz des Bischofs von Rom und somit des Papstes, dem Oberhaupt der röm.-kath. Kirche. Die römische Altstadt, Petersdom und Vatikanstaat, wurden von der UNESCO 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Nach der Gründungssage, wurde Rom am 21.4.753 (v. Chr.) von Romulus gegründet, der später seinen Zwillingsbruder Remus umbrachte, als dieser sich, über die von Romulus errichtete Stadtmauer belustigte. Die Zwillinge waren der Sage nach, die Kinder des Gottes Mars und der Vestalin Rhea Silvia. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatins gefunden und aufgezogen worden.
Mittelalter
In Origenes Enzyklopädie weissagt Isidor von Sevilla (um 560–636), dass es 6 Weltalter geben werde. Jedes Zeitalter dauere 1.000 Jahre. Im 7. Weltalter, in dem wir uns heute befinden, würde die Welt zugrunde gehen. Das 1. Zeitalter begann mit Adam, das 2. mit Noah, das 3. mit Abraham, das 4. mit Moses, das 5. mit König David, das 6. mit der Geburt von Jesus. Die Lehre der 6 Weltzeitalter entstand in Analogie zu den 6 Schöpfungstagen. Durch das Wirken des Kirchenvaters Augustinus, wurde die Lehre der 6 Weltzeitalter, zur verbreitetsten Vorstellung des Mittelalters.
Hinweis: Wenn Quellen nicht extra angegeben sind, dann wurde Wikipedia herangezogen!