mehdorn


 

Hartmut Mehdorn

 

Berufliche Laufbahn 

Hartmut Mehdorn wurde 1942 als Sohn eines Fabrikanten in Warschau geboren. Im weiteren Kriegsverlauf flüchtete seine Familie nach Bayern. 

In den Jahren von 1961-1965 studierte Mehdorn in Berlin. Nachdem er im Jahre 1966 das Diplom erworben hatte war er bei Focke-Wulf in Bremen als Entwicklungskonstrukteur tätig. Zuletzt war er dort 1978 als Leiter der Gesamtproduktion tätig. 1980 wurde er Fertigungsleiter der Nordwerke von MBB und Mitglied der Geschäftsführung von Airbus Industrie S.A. Von 1984–1989 war er Leiter bei MBB Transport- und Verkehrsflugzeuge. Zudem war er ab 1986 Mitglied der Geschäftsführung von MBB. Danach war er von 1989 bis 1992 Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Airbus GmbH in Hamburg. In den Jahren 1992–1995 war Mehdorn Vorstandsmitglied der Deutschen Aerospace AG in München. Von 1995 bis 1999 war Mehdorn dann Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG und Aufsichtsratsmitglied der RWE AG. Seit 1998 ist er auch Mitglied des Aufsichtsrats bei der SAP AG.

 

Politische Laufbahn

Der Luftwaffen-Hauptmann der Reserve und passionierte Ruderer ist seit 1973 mit einer Französin verheiratet und hat 3erwachsene Kinder. Er gilt als Liebhaber französischer Kultur und Lebensart und ist konfessionslos. Mehdorn ist Vorstandsmitglied der Stiftung Lesen.

Ende 1999 wurde Hartmut Mehdorn von Bundeskanzler Gerhard Schröder gebeten, Johannes Ludewig als Bahnchef abzulösen. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG ist er seit dem 16. Dezember 1999. Im Juni 2007 wurde sein Vertrag um 3 Jahre, also bis Mai 2011 verlängert.  Mehdorn schließt einen Wechsel in den Aufsichtsrat des Unternehmens nach dieser Zeit aus. Seine Vorstandsbezüge lagen im Geschäftsjahr 2006 bei 3,184 Millionen Euro (darunter 750.000 Euro Fixgehalt sowie 2,41 Mio. Euro variables Gehalt.)

Einstimmig wurde Mehdorn im Januar 2007 zum europäischen Präsidenten der UIC gewählt. Im Oktober 2007 erscheint unter dem Titel "Diplomat wollte ich nie werden" seine Biografie, welche aus mehrtägigen Gesprächen mit dem Publizisten Hugo Müller-Vogg hervorging.,

 

Am 30. März 2009 bittet Mehdorn um seinen Rücktritt als Bahnchef, wie er sagt um Schaden abzuwenden vom Konzern Bahn. 

 

Ehrungen

Im Jahre 1982 erhielt Mehdorn das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Ehrendoktorwürde der Staatlichen Akademie für Druckwesen in Moskau wurde ihm 1996 verliehen. Im Jahre 2000 wurde er Ehrendoktor der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Außerdem ist Mehdorn Ehrensenator der Universität Heidelberg.

Seit 2001 ist er Offizier, seit 2004 Kommandeur der Französischen Ehrenlegion wegen seiner Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft.

Im Jahre 2006 erhielt er dieVerschlossene Auster für die restriktive Informationspolitik der Bahn.

 

Privatleben

Der Luftwaffen-Hauptmann der Reserve und passionierte Ruderer ist seit 1973 mit einer Französin verheiratet und hat 3erwachsene Kinder. Er gilt als Liebhaber französischer Kultur und Lebensart und ist konfessionslos. Mehdorn ist Vorstandsmitglied der Stiftung Lesen.

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