Das gibt es doch nicht!


...Schwein gehabt???



Was ist dir denn über den Weg gelaufen?

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas erzählen!" so oder so ähnlich begrüsste mich vor nunmehr über 25 Jahren mein Lehr-Zugführer als ich nichtsahnend damals  das erste Mal  gemeinsam mit ihm  meinem  ersten Tag  in vollen Zügen  genießen  durfte.  Seitdem ist viel passiert. Ich bin älter geworden und erfahrener aber geändert hat sich bis zum heutigen Tage nichts.  Noch  immer  erlebe ich täglich  ein neues Abenteuer.  Manchmal  geht es ganz lustig zu, manchesmal aber auch sehr trauig.  Und trotzdem die Welt ist voller Kuriositäten. Jeden Tag könnte ich eine neue Geschichte schreiben. Aber  wie sieht es bei dir aus? Was hast du erlebt? Schreib uns deine ganz persönliche Geschichte!        Schreib an kurioses@bahnzaehler.info

 
 Hier könnte deine Geschichte stehen!...
 
 
 
 

Passend zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls erhielten wir diese nette Geschichte:  

Als die Russen kamen
 
 

 

Dieses Schild stammt aus vergangenen Garnisonsstadtzeiten der Stadt Altenburg.

Trotz des zweisprachigen Hinweises, ignorierten die ''Klassen- und
Waffenbrüder'' stets das Schild und überquerten in Altenburg die Gleise
in Kompaniestärke.

Das dabei den Eisenbahnern die Haare zu Berge standen, interessierte die
oberen Chargen solcher Marscheinheiten nicht besonders.....
Die Reichsbahn hatte jedenfalls ihre Pflicht erfüllt und um leider doch
überfahrene Soldaten der sowjetischen Armee hatte sie sich sowieso nicht
zu kümmern....das erledigten die Sowjets selbst....


aufgefunden am 15. Oktober 2009 von Mario Oertel
 
Vielen Dank für diese kurze Geschichte für Freunde der russischen Sprache!
 
 
 
Der Karpfen
 

In einem Regionalzug in Thüringen hat ein Karpfen für helle Aufregung gesorgt. Ein Kundenbetreuer hatte zunächst auf einer Sitzbank eine Plastiktüte entdeckt, in der sich etwas bewegte. Er bekam solch einen Schrecken, dass er sofort Alarm auslöste. Die Beamten der Bundespolizei überprüften am Bahnhof Altenburg die Tüte - und fanden darin einen Fisch. Der Karpfen war nicht mehr am Leben. Die Bewegungen wurden durch Nervenreaktionen ausgelöst.

Offensichtlich war die Tüte von einem Reisenden im Zug vergessen worden. Der Karpfen wurde sichergestellt und kann nun von seinen Besitzer bei der Inspektion der Polizei Altenburger Land abgeholt werden. Bleibt zu hoffen, das man dort einen geeigneten Kühlschrank hat.
Hätte der Fisch noch gelebt wäre er wahrscheinlich vernommen wurden.
 
aufgespürt am 14. Oktober 2009 von Mario Oertel
 
Vielen Dank für diese kurze aber sehr lebendige Geschichte!
 
 
 
Der Koffer
 
Uff nun ist schon der erste Monat in der neuen Firma vorbei und alles positiv verlaufen. Am Samstag hatte ich die Sonder-erhebung Overath / Köln Hansaring. Hatte in Overath noch Zeit. Eine alte Dame fragte mich, ob ich ihr helfen könnte den Koffer zu tragen. Habe ich ja gerne gemacht.
Ich glaube aber ihr Mann war im Koffer als Schwarzfahrer Phu der wog was!
 
eingesandt am 1. Juni 2009 von Frank Baumeister aus Wuppertal
 
Vielen Dank für diese sehr kurze aber äußerst mysteriöse Geschichte!
 
 
Die Bombe

Es war ein Freitag, zwar nicht der 13., sondern der 3. (April), aber die Euskirchener und insbesondere die Mitarbeiter der Bahn hier in der Gegend werden den Tag wohl noch lange in Erinnerung behalten. Erhoben werden sollte der Zug morgens um 6:48 Uhr ab Euskirchen nach Bonn Hbf, die sogenannte Voreifel-Bahn. Da der Erhebungszug (aus den meisten Richtungen) nur mit dem Auto ordnungsgemäß erreicht werden kann, fuhr ich also mit dem Auto hin. Bereits als ich mich dem P+R-Parkplatz nährte, wunderte ich mich, dass mir um halb sieben morgens die Autos alle ENTGEGEN kamen. Der Parkplatz war auch erstaunlich leer. Ich stellte das Auto ab, nahm meine Unterlagen und lief Richtung Bahnhof. An der Treppe des Bahnhofszugangs war rot-weißes Absperrband angebracht. Dahinter standen zwei Polizisten, die einem freundlich mitteilten, dass der Bahnhof auf unbestimmte Zeit gesperrt sei, da eine Fliegerbombe aus dem 2.Weltkrieg gefunden worden wäre, die nun entschärft werden müsse. Der Euskirchener Bahnhof wird derzeit umgebaut, aber dass dabei solche Funde gemacht werden, hätte sich wohl keiner träumen lassen.

Die Presse berichtete:

"...Euskirchen - Bahnhof Euskirchen Der Verkehr läuft wieder nach Bombenfund Bei Gleisarbeiten am Bahnhof in Euskirchen ist am Freitagmorgen gegen 5 Uhr eine Fünfzentnerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Fundstelle befindet sich nach Polizeiangaben rund 30 Meter vom Zugbetrieb entfernt. Wegen der hohen Gefährdung wurde das Bahnhofsgelände großräumig abgesperrt. Die Polizei rückte mit 60 Einsatzkräften an, etwa 40 Personen mussten evakuiert werden. Sämtliche Bus- und Bahnverbindungen wurden gestrichen. Der Kampfmittelräumdienst konnte die Bombe gegen 10.30 Uhr entschärfen. Ab 11 Uhr war der Personennahverkehr wieder normalisiert...." [03.04.2009]

Quelle: Express

 

eingesandt am 18. April 2009 von Michaela Schiebe aus Weilerswist

Vielen Dank für diese kleine Geschichte!
 
 
Grüsse an Mehdorn

Eine ältere Dame mit vielen Plastetüten in irgendeinem Nest bat mich mal, Herrn Mehdorn zu sagen, das die Stufen am Ausstieg zu steil sind. Ich hab mal: "Ja.", gesagt, und wenn ich ihn je treffe, erzähle ichs ihm...


eingesandt am 30. Januar 2009 von Katja aus Ulm

Vielen Dank für diese ach so liebenswerte Geschichte!
 
 
Endstation

Neulich als ich Erhebungen in Oberbayern durchgeführt habe ist folgendes passiert:
 
Als Fahrgast fuhr ich gerade in Richtung Kochel. Der Zug fuhr schon etwa eine knappe Stunde. Endlich ertönte eine weibliche Stimme aus dem Lautsprecher: "Werte Reisende! Wir erreichen nun Kochel. Bitte alles aussteigen! Dieser Zug endet hier!" Geschafft!
 
Doch was war das? Eine weitere Stimme informierte die Reisenden: "Korrektur! Nächste Station ist noch nicht Kochel! Wir erreichen nun Benediktbeuren! Reisende nach Kochel bitte noch nicht aussteigen!"
 
Also wenn die Bayern nicht wissen wann welche Station kommt, woher soll ich dann als Fremder mich auskennen in dieser ach so herrlichen Landschaft?!
 
Blick zur Regionalbahn im Bahnhof Kochel
     

Wir fahren pünktlich

Als ich heute mit dem Auto nach Berga fuhr, stand dort die Burgenlandbahn bereits zur Abfahrt bereit.

Ich hatte den Auftrag den Zug ab 16:10 Uhr nach Stolberg (Harz) zu zählen. Gewöhnlich wird dieser immer sehr voll. Kein Wunder, es ist Feierabendzeit. Dieses Mal jedoch war alles anders. Da wieder einmal gestreikt wurde, kam weder ein Regional-Express aus der Richtung Nordhausen, noch ein Regional-Express aus der Richtung Sangerhausen. So waren die Reisenden  also auf die Busse angewiesen, welche im Schienenersatzverkehr fahren sollten. Klar, das sich dadurch alles verspätete.

Als die Abfahrtzeit heran war, bekamen wir pünktlich Ausfahrt. Zwar saß zu dieser Zeit nicht ein Reisender im sonst so vollen Zug aber wir fuhren fahrplanmäßig ab. Wem kümmert es schon, das die Leute  auf den nächsten Zug nach Stolberg warten mußten, auch wenn dieser erst in 2 Stunden wieder fahren würde?

Andreas Weniger, 15.11.2007


Zufall oder Absicht?

Schon zum zweiten Mal ist mir das heute passiert, kein Lokführer am Zug!

Erst dachte ich, nun gut, es ist Donnerstag-Nachmittag, es ist der Tag wo gestreikt wurde. dauert ja  einwenig bis wieder alles im rechten Lot ist. Der Regionalal-Express von Kassel nach Halle konnte in Nordhausen erst einmal nicht weiterfahren, kam aber dann doch noch mit 30 Minuten Verspätung.
Heute, am Samstag also nur 3 Tage ist mir schon wieder ähnliches widerfahren. Zunächst fuhr der Zug von Magdeburg nach Erfurt planmäßig um 14:12 Uhr in Magdeburg ab. Pünktlich kamen wir in Sangerhausen an. Das Zug- und das Lokpersonal sollte hier wechseln. 
Es vergingen 5 Minuten...und es geschah nichts. Dann kam der  Zug  nach Kassel, welcher  eigentlich erst ankommt, wenn der Zug nach Erfurt bereits abgefahren ist. Doch es geschah nichts. Es vergingen 10 Minuten, 15 Minuten, 20 Minuten...endlich kam der Lokführer, welcher eigentlich Feierabend hatte. Als ich ihn frug ob und wann es endlich weitergeht, informierte er mich, das er keine Ablösung bekommen hatte. Nun frage ich mich natürlich, ist das was sonst in Jahren nicht passiert noch Zufall?
 ..Egal! Die Fahrgäste mußten weiter.  Mit 60 Minuten Verspätung fuhren die Reisenden mit der Regional-Bahn nach Erfurt. Was sonst blieb ihnen auch übrig!?
Die meisten hatten noch eine weite Reise vor sich. 

 




...spät kommt ihr aber ihr kommt!!!







Hoffen wir das diese Situation niemals eintrifft!

 

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