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Maxi
Unser Karsten brachte im Herbst 2004 die kleine Maxi mit nach Hause.
Es war schön, wenn sie mich begleitete, wenn ich abends aus dem Geschäft hoch in die Wohnung ging. Manche Nacht verbrachte Maxi auch bei Karina in der Wohnung in der mittleren Etage unseres Hauses. Maxi hatte vor nichts und niemanden Angst, gleich gar nichts vor Autos. Denn als Maxi zu uns kam war unsere Hauptstraße eine einzige große Baustelle. Die tollen Sandhaufen sah Maxi als schönes großes Katzenklo an. Nach der Freigabe der Altenburger Straße konnten wir es ihr auch nicht abgewöhnen, sich einfach mitten auf die Straße zu setzen und Schönheitspflege zu betreiben. Oft hörte ich in meinem Laden die Bremsen vorbeifahrender Autos quietschen und wußte, dass Maxi wieder gemütlichen Schrittes die Straße querte. Es war nur eine Frage der Zeit bis Maxis Glückssträhne zu Ende ging. Unsere kleine eigensinnige Maxi wurde in der Nacht vom 12. zum 13.Februar 2007 überfahren. Wir waren alle sehr traurig, besonders aber Karina, weil sie diejenige war, die Maxi abends heraus gelassen hatte. Um Karina zu trösten, beschloss ihr Freund Rene', ihr zum Geburtstag eine "echte" Katze zu schenken. Er lotste uns auf die Rassekatzenausstellung nach Penig. War dort ein Gedränge! Eine Katze schöner als die andere. Doch wir verliebten uns sofort in die Briten (Rasse Britisch Kurzhaar blue - Kartäuser). Ich lenkte Karina ab und Rene' nahm mit einer Züchterin aus Chemnitz Verbindung auf. Der Zufall wollte es, dass zwei ihrer Zuchtmiezen Babys hatten bzw.in Kürze erwarteten. Die Geburtstagsüberraschung für Karina war gelungen, sie erhielt ein erstes Foto von ihrer Miez, der Tobsy von Oskars Kosima. Kurz danach durften wir sie auch schon besuchen. Natürlich war ich dabei. Aufgeregt standen wir vor der Wohnungstür und klingelten. Die Petra öffnete und sofort wuselten 5 Kätzchen und 3 "große" Miezen um uns herum. Die waren ja überhaupt nicht scheu. Wir durften sie streicheln und mit ihnen spielen. Wir waren begeistert. Inzwischen hatte auch die 2. Katzenmama ihre Babys zur Welt gebracht.
<"Von allen schönen Anblicken der Natur ist zweifellos derjenige einer Katze, die mit ihren Kätzchen spielt oder sie erzieht, der hübscheste." Edith Carrington> Die Tobsy hatte sich gleich mal mit zum U-Wurf geschmuggelt und ein kleines "U" guckte mich ganz verschmitzt an. Von da an war es um mich geschehen. Ich hatte mich sofort in die Uschka mit dem kleinen weißen Lätzchen verliebt. Ich habe mir aber nicht getraut meinem Göttergatten davon zu berichten. So eine Miez mit Stammbaum ist ja nicht gerade billig. Fast täglich war ich auf Petra's HP und habe mir die Fotos der Bärchen angesehen. Jedesmal freute ich mich, dass die Uschka noch nicht vergeben war. Es war fast zu spät, als ich mir dann doch ein Herz faßte und so ganz beiläufig am Abendbrottisch, als wir über den Besuch bei der Petra sprachen, fragte: "Die Uschka darf ich mir wohl nicht kaufen, Schatz?" Zu meinem großen Erstaunen meinte Peter : "Wenn Du das willst, dann kauf Dir die Uschka!" So schnell konnte Peter gar nicht gucken, wie ich aufsprang und zum Telefon spurtete. ..... Nur der Anrufbeantworter! Ich glaube, ich habe meine Nachricht mehr gestottert als zusammenhängend gesprochen, so aufgeregt war ich. Zur Sicherheit habe ich noch eine Mail hinterher geschickt. Spät abends rief Petra zurück. Meine Idee, die Tobsy und die Uschka zusammen aufwachsen zu lassen, fand sie toll..... aber..... "Am nächsten Tag kommen Leute, die sich die Uschka ansehen wollen. Vielleicht nehmen sie aber auch den Ursus?" Diese Nacht habe ich nicht geschlafen. Am nächsten Tag, einen Freitag, konnte ich mich auch auf nichts konzentrieren, nur auf "Meine" Uschka - ich wollte sie, - unbedingt !!!! Der erlösende Anruf kam 18.15 Uhr, als ich gerade die Ladentür verschloss. "Sie haben sich für den Ursus entschieden!" Hurra, Hurra, die Uschka ist mein!!!! Am 1.Mai besuchten wir nochmals die Petra und ihre "Bärchen". Zum ersten Mal hatte ich die Uschka im Arm.
Nun hieß es noch warten, denn erst ab der 12.Woche dürfen die Kleinen ihre Mama verlassen. Am 4.Mai holten wir die Tobsy ab. Karina hatte sich ihren eigenen Namen für ihren Liebling ausgedacht : Rosalie
Letztes Wiegen bei der Züchterin Ach ist mir langweilig .....
Am 1.Juni 2007 ist es dann soweit - Ich darf meine Uschka abholen :)
Uschkas letztes Spiel mit ihrer Schwester Ursula .... dann letztes Wiegen bei der Petra
Unsere Süße hat sich gut eingelebt und kann den ganzen Tag, wenn Karina und ich arbeiten, mit Rosalie spielen.
Uschka liegt an der Spüle und beobachtet das Wasser Rosalie pflegt sich
im Oktober 2007 : Uschka & ich Karina & Rosalie
< " Vor tausenden von Jahren wurden Katzen als Gottheiten verehrt. Katzen haben das nicht vergessen"
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